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Wasserdurchfahrten und das Model S

Wir sind heute bei einem Wahnsinnsunwetter heim gekommen. Bei Satteldorf schien die Welt unter zu gehen so hat es geschüttet. An einigen Stellen lief Wasser von den Wiesen quer über die Strasse und alle sind mehr oder minder langsam durch das strömende Wasser gefahren. Das Wasser war nicht hoch, vielleicht 5-10 cm und wir sind sehr langsam durch, aber ein schlechtes Gefühl blieb doch.

Gibt es Erfahrungswerte wie dicht der Tesla und insbesondere seine Batterie ist? Bei Überflutung greift die Batteriegarantie nicht. Hier im Forum habe ich nichts gefunden…

Im TMC
teslamotorsclub.com/tmc/threads … st-1356415

Gute Frage - vor allem angesichts des Mercedes der in Schwäbisch Gmünd ins Hochwasser reinfuhr in der (erfolglosen) Hoffnung noch durchzukommen.

Cheers Frank

In Schwäbisch Gmünd wärst du nur mit einem Amphibienfahrzeug durchgekommen. :unamused:
Heute früh in den Nachrichten habe ich Bilder von wegschwimmenden Fahrzeugen aller Art (einschließlich eines Rettungsfahrzeug mit Blaulicht) gesehen. :open_mouth:

Aber was ist mit Wassertiefen, die bis etwas über die Türkante gehen?
Also Wassertiefen, durch die man mit einem herkömmlichen Verbrenner (ohne dafür besondere Ausstattung wie Schnorchel, …) durchfahren könnte.
Wie dicht ist der Akku? Kennt jemand die Schutzart der elektrischen Komponenten beim Tesla?
Wie dicht sind die Türdichtungen? Bis zu wieviel mm Wassersäule?

0 mm - wenn man davon ausgeht wieviel Zugluft die durchlassen. :wink:

Cheers Frank

Der Akku ist sicher nicht das Problem, der ist schon dicht wegen der Kühlflüssigkeit. Aber im MS gibt es sicher genug Elektronik die es nicht mögen würde. Also mehr als Unterkante bei sehr hohem Fahrwerk würde ich nicht durchfahren. Da man das aber üblicherweise gar nicht sieht uns sich ganz leicht schwer verschätzen kann: einfach gar nicht durchfahren…

Zum Akku kann ich nichts sagen. Türen, Fenster und Pano halten jedoch auch übelsten Wolkenbrüchen stand. Ich habe das heute morgen auf der A3 bei Oberhausen selbst getestet. Das gilt sowohl für Wasser von oben als auch für Wasser von unten aus den durchfahrenen „Pfützen“. :confused:
Deren Tiefe lag z.T. bei 20 cm mit entsprechendem Spritzwasser.

Die Kühlflüssigkeit schwappt ja nicht im Akkugehäuse umher, sondern wird in Leitungen geführt. Im Akkugehäuse selbst liegen offene Kontakte, der wird schon eine ordentliche Schutzklasse mindestens gegen Schwallwasser haben. Jemand das Typenschild zur Hand (sieht man auf der Beifahrerseite im Radkasten)?

Hallo!

Bodenfreiheit hat ein MS ja min 120mm - 163mm beim Luftfahrwerk.
Dazu ca. 10cm bis zur Oberkante des Akkus.
Das Gehäuse ist ja ziemlich Wasserdicht verklebt :slight_smile:
Da wo etwas reinkommen kann sind die Kontakte, die relativ offen sind…
Also sollte 20 - 25 cm Wasser absolut ohne Probleme gehen.

Nur…
Wie misst man das, bevor man baden geht ???
Oder tragen uns die 19 Zöller bei 100kmh übers Wasser ??!!! :wink: :slight_smile: :mrgreen: :mrgreen:

Grüße

Mario

Die Batterie ist nicht wasserdicht. Gut zu sehen, bei diesem Fluttotalschaden (Wobei das wohl Salzwasser war):
flickr.com/photos/130884372 … 322787596/

Aus dem TMC-Thread „Repairing a Flooded Tesla Model S : HOW-TO“ https://teslamotorsclub.com/tmc/threads/repairing-a-flooded-tesla-model-s-how-to.60987
Übrigens eine amüsante Leseperle…Wenn man mal Zeit und Muße hat.

Darfst halt net stehenbleiben [emoji28]

Wo siehst Du da die Batterie? Ich sehe Steuergeräte, etc., genau um die hätte ich mit Sorgen gemacht, aber nicht die Batterie oder ein Batterie-Modul von Innen das Schaden genommen hat?

Regenwasser leitet Strom sehr schlecht, im Gegensatz zu Salzwasser. Sollte daher der Batterie nichts ausmachen. Aber die Elektronik ist da viel sensibler, also lieber nicht ausprobieren.

Kommt das Auto zum Wasser: Kein Versicherungsschutz.

Irgendwo mitten im Thread baut er die Batterie aus. Die Zellen sahen komplette aufgequollen aus. Aber das wird wahrscheinlich was mit dem Salzwasser zu tun haben.
Ich suche mal:
teslamotorsclub.com/tmc/threads … st-1381811

Ein Bild daraus:

Ich frage mich, ob der Fall vergleichbar ist.
Wie lange lag der im Salzwasser?
Wie lange stand er danach an Land?

Bei der Durchfahrt einer tiefen Pfütze handelt es sich um Süßwasser, welches nur einige Sekunden mit „Druck“ ansteht.

Sicherlich nicht vergleichbar. Das Wasser stand im Wagen bis zur Mittelkonsole.
Ich wollte nur verdeutlichen, dass die Batterie nicht wasserdicht ist.

Tesla gibt keine Warttiefe an!
Ich würde aber nur denn Spalt zwischen Boden und Accu als Save zum durchfahren nutzen. Da vorne Lüfter sind und die sind nicht so geschützt bzw robust!

BMW hat es getestet und veröffentlicht
youtu.be/RXOS3m-4Gv0

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Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass bei dieser Wasserdurchfahrt etwas hätte passieren können.
Das Akkugehäuse müsste doch eigentlich schon dicht sein, damit sich durch die ständigen Temperaturwechsel keine Luftfeuchtigkeit niederschlagen kann.
Der vom Meerwasser zerstörte Akku wurde beim Sturz ins Wasser (oder kurz davor) vielleicht irgendwie beschädigt, sodass er nicht mehr richtig dicht war.

Aufgequollene Zellen sehe ich auf dem Bild jetzt nicht. Die braune und grüne Pampe deutet auf Elektrolyse hin. Bei der hohen Gleichspannung und dem anstehen des Wassers über Stunden/Tage braucht es kein Salzwasser. Da reicht jegliche Verschmutzung von Leitungswasser, Regenwasser und erst recht der Suppe aus irgendwelchen Tümpeln für einen ausreichenden Leitwert vollkommen aus.
Eindrigendes Salzwasser würde höchstwahrscheinlich durch den hohen Stromfluss und der damit auftretenden Verlustleistung sogar anfangen zu sieden und die unter Spannung stehenden Metallteile innerhalb von Minuten zersetzen.

Ich empfehle dem interessierten den Thread zu lesen. Viele Bilder von ausgebauten Teilen. Ich habe das eine oder andere gelernt.