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Was tun? Miteigentümer ist gegen Lademöglichkeit!

Durch die EMV-Prüfung ist die Zoe ja schonmal gekommen. Nur weil du was hörst, muss das ja noch lange nicht leistungsstark sein. Siehe Verbrenner… Und wenn ich mich als Fahrer 50cm vom Elektromotor entfernt hinsetzen darf, dann kann die Gefahr 3m entfernt hinter einer Betonmauer so groß ja nicht sein.

Abgesehen davon will der Threadstarter keine Zoe kaufen, sondern ein Model 3. Tesla Ladegeräte sind geräuschlos.

ähhhhhmmmmm, wirlkich? Ach ja, meistens ist ja die Klima, die den Lärm macht und nicht das Ladegerät selber :laughing:

Aber doch auch nur ab einer bestimmten Ladeleistung, oder wenn man gerade von der Autobahn kommt.
Bei 22 kW springt doch die Klima noch nicht an, da langweilt sich der Akku doch noch.
Ich habe das bisher nur ab >40 kW an CHAdeMO erlebt, dass plötzlich die Klima anging, oder ich kam gerade direkt von der Autobahn.
Bei hochsommerlichen Temperaturen könnte ich es mir auch noch vorstellen, aber die dürften in einer Tiefgarage seltenst vorkommen. :smiling_imp:

Sosoo da ist schon jemand bekannt wie sich das Netzteil beim Model 3 anhört?[emoji4] Beim Roadster hört sich das ein wenig anders an als beim MS. Ich finde oder wollte nur anmerken man soll jedem seine Befürchtungen ernst nehmen. Den jede Befürchtung hat sein Hindergrund! Hier würde es nützen dem Eigentümer ein MS Live vorzuführen und ihn Ernst zu nehmen und gut aufzuklären. Und ja meiner ist auch leise und tropfen kann er auch ziemlich fest, aber das ist ein anderes Thema.

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Das Ladegerät von Model 3 ist nicht bekannt - allerdings die von Tesla bevorzugte Gleichteile-Strategie und die Ansiedlung des Herstellers im Premiumsegment, wo kein Dauerfiepen wie beim günstigen Kompaktwagen von Renault akzeptiert wird. Mal abgesehen davon hat der Eigentümer nicht Angst vor Fiepen, sondern dafür, dass seine wertvolle Wünschelrüte ausschlägt und er dann erst wieder für 699 Euro einen EM-Wellenneutralisator mit jährlich zu wechselnder Chibudi-Neutronenlösung kaufen muss.

Nach meiner Erfahrung ist das Ernstnehmen und Aufklären solcher Personen zwecklos, da sie in ihrem eigenen mit der Realität inkompatiblen Weltbild bzw. Paralleluniversum leben und rationale Argumente aus der Realität in diesem Weltbild/Paralleluniversum nicht akzeptiert werden. Meine Eltern levitieren ihr Wasser, machen allerhand Zeugs mit sündhaft teuren Tinkturen, Handauflegen, pendeln alles mögliche aus, leben nach dem Mondkalender (nächste Woche Haareschneiden nicht vergessen…) und achten streng auf den Ausgleich ihrer Aura. Diskussion ist zwecklos und auch ein früheres Ingenieursstudium schützt nicht vor dem Abdriften in das Paralleluniversum.

Erzähl ihm doch, dass du ohne Stromanschluss in der Garage in Ausnahmefällen mit einem Notstromgenerator laden wirst - dann kommt zum Elektrosmog noch der Lärm und die Abgase vom Generator dazu.
Gruss, Gerhard

Kann mir gut vorstellen dass bei solchen Extremen Aufklärung nicht viel genützt hat. Aber hier geht es um ein wichtiges Thema dass wir in naher Zukunft öfters zu hören bekommen werden und Tips wie man zur Lösung kommt hilfreich wären. Und da hilft es Beispiele zu zeigen. Meine Erfahrung hingegen zeigt mir schon dass es auch in diesem Fall nützen würde zusammen die Vor- und Nachteile auf zu zeigen und nicht gleich auf zu geben. Keine Öl Flecken am Boden, kein Lärm, kein Gestank usw… und alles live!!

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Solange der Verbrenner allgemein akzeptiert wird, macht das alles keinen Sinn.

Eine korrekte Rechtsprechung wäre angebracht. E-Autos sind die Zukunft. Lademöglichkeiten dürfen nicht verhindert werden - Punkt.

Alle Hinweise hier sind natürlich tlw. richtige Übergangsstrategien bis zu diesem Punkt. Hatten wir nicht schon ein Urteil aus München zu dem Thema ? Solange der Verursacher alle Kosten trägt, ist es rechtens und bedarf nicht der Zustimmung der Miteigentümer, oder ?

Es ist auch stark zu hinterfragen, ob die Verlegung eines Stromkabels eine bauliche Veränderung ist. Ich würde ggf. Tatsachen schaffen und mich dann verklagen lassen. Was soll das Ergebnis sein ? Rückbau und dauerhaft verwehrte Lademöglichkeit ? Anno 2016 ? Du wirst ja damit auch in Deiner Freiheit eingeschränkt, ein Fahrzeug Deiner Wahl zu beschaffen.

Bekloppte Probleme am Beginn einer neuen Epoche…

Die Entscheidung des LG München ist – wie die meisten Gerichtsentscheidungen – eine Einzelfallentscheidung. Insoweit muss berücksichtigt werden, dass der Kläger in diesem Verfahren (eher etwas unglücklich) versucht hat, die Zustimmung der übrigen Wohnungseigentümer gerichtlich einzufordern. Allerdings – und dies ist nichts Neues – hat kein Wohnungseigentümer gegen die übrigen Wohnungseigentümer einen Anspruch auf Zustimmung zu einer baulichen Veränderung nach § 22 Abs. 1 WEG. Das Landgericht hat jedoch mit einem kleinen Schlenker auf § 22 Abs. 2 WEG (Modernisierung) eine Norm angesprochen, die vielleicht in einigen Fällen bereits jetzt fruchtbar gemacht werden kann. Natürlich besteht auf eine positive Beschlussfassung gemäß § 22 Abs. 2 WEG ebenfalls kein Anspruch eines einzelnen Wohnungseigentümers, denn streng genommen handelt es sich auch bei einer Modernisierung um eine bauliche Veränderung im Sinne von § 22 Abs. 1 WEG, wenngleich um eine besonders qualifizierte. Aber es genügt hier bereits, eine Mehrheit der Wohnungseigentümer von der Maßnahme zu überzeugen (nicht zu zwingen!). Die Latte hängt bedauerlicherweise relativ hoch: Man muss ¾ aller Wohnungseigentümer und mehr als die Hälfte aller Miteigentumsanteile (also jeweils nicht nur von denjenigen, die in der Versammlung anwesend/repräsentiert sind) hinter sich vereinen. Das kann jedenfalls für eine Übergangszeit in einigen Anlagen ein Modell sein, wenn man einen halbwegs verständigen WEG-Verwalter hat (falls nicht sollte man den sowieso wechseln) und nur eine kleine Minderheit an Bedenkenträgern/Querulanten/Blockwarten/Ewiggestrigen.

Im Übrigen ist es ein unausrottbarer Irrtum, dass für einen Beschluss über bauliche Veränderungen gemäß § 22 Abs. 1 WEG die Zustimmung aller Wohnungseigentümer erforderlich ist. Der BGH hat schon in seiner berühmten Zitterbeschluss-Entscheidung (V ZB 58/99) in Leitsatz e) und den Gründen darauf hingewiesen, dass auch bauliche Veränderungen lediglich eines einfachen Mehrheitsbeschlusses bedürfen. Allerdings ist eine Anfechtung durch einen Wohnungseigentümer, der der baulichen Veränderung nicht zugestimmt hat, in aller Regel erfolgreich. Daher scheuen sich die meisten Verwalter, einen derartigen Mehrheitsbeschluss zu verkünden und sie fahren ganz gut damit, denn für die fehlerhafte Beschlussverkündung (Ablehnung statt Zustandekommen des Beschlusses) droht ihnen keinerlei Sanktion, denn in einem Beschlusssetzungsverfahren wird das Gericht prüfen, ob eventuell ein Wohnungseigentümer, der nicht zugestimmt hat, nicht unerheblich beeinträchtigt ist (= extrem niedrige Beeinträchtigungsschwelle). Man hat also keine Möglichkeit den WEG-Verwalter/Versammlungsleiter zu zwingen. Eine Alternative bestünde allerdings darin, dass der Versammlungsvorsitz für diesen einen Beschluss auf den Initiator/Interessenten übergeht, dieser den Beschluss als zustande gekommen verkündet und so den WEG-Verwalter aus der Schusslinie bringt.

Ich würde, glaube ich, erstmal darauf warten, bevor ich Ärger oder Kosten für mich oder den Nachbarn verursache:
bayrvr.de/2016/06/21/staatskanzl … obilitaet/

Wenn Seehofer damit durchkommt, kannst du die Lademöglichkeit wohl einfach installieren lassen. Kann natürlich sein, dass dann der Eigentümergemeinschaft-Frieden empfindlich gestört ist. So ist das wohl, wenn man sich an Wohnungseigentum bindet – für mich kommt nur Miete oder Hauseigentum in Frage. In ersterem Falle kann ich falls nötig relativ problemlos umziehen, im zweiten Fall gibts keine Nachbarn, die mir vorschreiben können, was am Haus gemacht wird und was nicht. :slight_smile: Trotzdem hoffe ich, in ein paar Jahren an meinem gemieteten Stellplatz eine Lademöglichkeit anbringen lassen zu können, egal ob mit oder ohne Einverständnis. Eigentlich will ich ja erst wieder umziehen, wenn das Ziel des Umzugs ein eigenes Haus ist. :mrgreen:

Es ist auch einfacher wenn man das ganze Gebäude kauft und überschüssige Wohnungen vermietet. Dann muss man gar nicht erst fragen. So hab ich das gemacht. Der grösste Vorteil ist das die Kosten zum Teil negativ sind durch die Mieteinnahmen.

Nachdem das Model 3 erst in ca. 2 Jahren in Deutschland landen wird verstehe ich den Beitrag nicht wirklich. (Der dann notwendige Anschluss ist in einem Tag installiert)

Bis dahin gibt es vermutlich sogar schon gesetzliche Änderungen.

Generell ist Wohnungseigentum ein Horror, da meist keine Einstimmigkeit erzielt werden kann. (Entweder ein Querulant oder ein Nerd dabei)

So gesehen ist Alleineigentum am angenehmsten.

Wow!
Also ich bin wirklich schwer beeindruckt von den vielen sehr guten und nützlichen Tips! Wahnsinn! Danke euch Allen!
Ich denke ich werde erstmal folgendes Vorgehen wählen:

  • noch eine ganze Weile abwarten ob sich nicht vielleicht bis dahin tatsächlich gesetzlich noch etwas tut

  • Nachdem ich auf den Link von „ihaire“ geklickt hatte kam mir die Idee dem Minister direkt eine email zu schreiben was ich schon gleich erledigt habe

  • wenn sich nichts bis zum Model 3 ändern sollte dann werde ich ihn mir zur Brust nehmen (bin ein Mann) und versuchen dass ich wenigstens eine Schuko steckdose genehmigt bekomme, bräuchte nur 2-3 Meter Kabel an der Wand verlegen da dort sowieso schon ein Kabel wegen Beleuchtung entlang geht Welches man hoffentlich bestimmt anzapfen kann (Zähler dran und dann müsste das doch passen). 60-100 Km Laden reichen mir nämlich notfalls auch über Nacht

  • wenn das auch nichts wird dann werde ich den Wechsel des Stellplatzes vorschlagen (danke für den Tipp!)

  • und wenn das nicht gewollt ist dann überlege ich tatsächlich einfach die Schuko Steckdose klammheimlich verlegen zu lassen und mich verklagen zu lassen

Nochmals danke für die Ratschläge bis hierhin!
Wenn Jemandem noch was einfällt, gerne immer her damit :wink:

Also, meine Verwaltung hatte damals die Miteigentümer informiert das keine Genehmigung notwendig ist solange die Arbeiten von einem Fachbetrieb ausgeführt werden auf meine Kosten. Auch mit einem Wanddurchbruch und offen in der TG sauber verlegten Kabeln handele es sich nicht um eine zustimmungspflichtige bauliche Veränderung. Es haben aber alle ohnehin ihr Einverständnis gegeben. Ich musste diese Position also nie juristisch überprüfen lassen. Im Zweifel ist es besser um Vergebung zu bitten als um Erlaubnis zu fragen.

Ich würde es auch drauf ankommen lassen. Lass einen Fachbetrieb installieren, soll der Nachbar klagen. Die Bundesregierung ist willens die Elektromobilität zu fördern.Je mehr solche Prozesse die Gerichte beschäftigen umso schneller werden Gesetzesänderungen daraus. Abzusehen ist, dass die Leistung der Ladestation in absehbarer Zeit der Ladestation reglementiert wird. Wenn Du genehmigungsfrei 11 kW installieren willst, sollte man nicht allzulange warten. Lass Dir eine Kombin aus CEE 16A rot und Schuko installieren, dann hast Du jetzt schon etwas davon.

Die Klagen bzgl EMV sind natürlich Quatsch, jede stromdurchflossene Wechselstromleitung baut ein Feld auf. Abstand hilft Felder abzubauen. I.d.R. macht der Radiowecker am Nachttisch und das Handy daneben mehr aus als alle Leitungen darum herum. Du könntest ihm entgegenkommen, wenn Du als Zuleitung zur Station eine geschirmte Leitung nimmst und die Leitung in Metallrohren verlegst. Das beruhigt dann die Lage vielleicht. Das Fahrzeug ist eh geschirmt, da das Ladegerät im Fahrzeug ist, die Strahlungswerte sind limitiert. Bleibt als Störquelle noch die flexible Anschlussleitung und die könnte man kurz machen.

Bei mir dieselbe Situation: 5 Eigentümerparteien teilen sich eine Tiefgarage, jeder hat eigene, gekaufte Parkplätze. Da habe ich erst gar nicht gefragt, ob das vielleicht auch allen Recht wäre, allerdings nicht, weil ich klammheimlich Fakten schaffen wollte, sondern einfach, weil ich überzeugt war (und bin), dass es sich um eine Bagatelle und keine baulich relevante Veränderung handelt, die jemand anderen in irgendeiner Weise beeinträchtigen könnte - tut es ja auch nicht. Ich hab das einfach als meine Angelegenheit betrachtet, zumal ich die Leitung selbstverständlich auf meine Kosten und selbstverständlich auf meinen eigenen Zähler habe legen lassen. Bisher hat sich jedenfalls keiner beklagt, auch der nicht, von dem ich annehmen musste, dass er schon nur aus Prinzip nein gesagt hätte, hätte ich ihn zuerst gefragt.
Ich würd’s einfach durchziehen und allenfalls gleichzeitig eine ausgedehnte Probefahrt anbieten.

@Carter: Genau so wie Supercharged es geschrieben hat.

Ich würde keinefalls Allgemeinstrom (Licht o.ä.) anzapfen, auch nicht mit eigenem Zähler, das öffnet eine whole other can of worms.

Sondern sauber eine Leitung von deinem Wohnungszähler legen lassen, auch wenn es etwas mehr kostet. Dann bleibt das eine Sache zwischen Dir und dem Elektriker. Und Du kannst auf Greenpeace Energy, Naturstrom, o.ä. umstellen was bei Allgemeinstrom eher schlecht geht, es sei denn Du wohnst in Freiburg in einer Hippie-Kommune :wink:

Das Dumme ist halt nur dass ich den einen Miteigentümer ja schon darauf angesprochen habe. Es dann in einem guten Jahr einfach zu machen ist schon heftig, als letzte „Lösung“ würde ich es aber machen.
Bzgl Kombi aus Schuko und roter CEE: habe folgendes Schreiben meines Hauselektrikers vorliegen:

Soll mir das jetzt sagen es geht sowieso nur eine Schuko ohne heftigen Aufwand?

Im Prinzip ja.

3x80A für 6-10 Wohnungen ist bisher OK. Wie viele Stellplätze gibt es insgesamt? Unsere Landesbauordnung schreibt 1,5 Stellplätze pro Wohneinheit vor. Wenn 9-15 Stellplätze mit 3x16A dazu kommen, reden wir über 3x240A -> Straße aufbuddeln, Wandlermessung.
Das ist für ein einzelnes E-Auto noch nicht nötig, aber mit welchem Recht will man anderen E-Auto-Besitzern in deiner Wohnanlage verwehren, was man dir erlaubt hat? Wer soll die Abschätzung machen, dass das eine Auto nun das Auto zu viel ist?

Daher genehmigen manche Eigentümergemeinschaften den ersten Antrag mit der Auflage, ein Gesamtkonzept vorzulegen, wie bei steigender Verbreitung von E-Autos geladen werden kann. Lösungen gibt es (z.B. Lastmanagement), die deutlich billiger ausfallen als der oben beschriebene Maximalfall.

Du kannst entweder in diese Richtung weiter recherchieren und ein solches Konzept erarbeiten (lassen), oder eine Campingdose (CEE 16 blau) beantragen - die sollte auch bei Dauerlast keine Probleme bereiten. Von Schuko ist abzuraten.

CEE-16 sollte kein Problem sein, auch ein Herd ist meist 3-phasig angeschlossen und zieht eine Menge, auch über Stunden. Und zu Weihnachten will jeder seine Gans im Ofen haben!
Ich umgehe das Lastproblem mit 2 Autos an einem Zähler (Leaf 1-phasig an L1 mit 16A und Tesla 3-phasig 16A) durch Einstellung des Ladetimers am Tesla:

  1. der Leaf lädt, wenn er eingesteckt wird, i.A. also tagsüber oder früher abend
  2. der Tesla ist auf 4:oo gestellt, wenn mehr geladen werden soll als 2-3h, dann eben nochwas früher. Einen vollen Hub lade ich aber praktisch nie zu Hause, meist so 10-20 kWh.
    Die UVT in der TG ist über 20A abgesichert, d.h. es fliegt eher die UVT raus, wenn beide Fahrzeuge gleichzeitig laden sollten als dass irgendwas mit der Hausverteilung passiert.