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Was tun? Miteigentümer ist gegen Lademöglichkeit!

Heute auf electrive.net: Es gibt in dieser Sache unerwartete Schützenhilfe vom wahrscheinlich mächtigsten Lobby-Verband des Landes!

vda.de/de/presse/Pressemeld … hland.html

klar, da wissmann&co keine eigene schnellladeinfrastruktur hinbekommen brauchen sie zukünftig diese lösung im städtischen raum.

Und wieder ein glücklicher Mieter mit eigener Lademöglichkeit… Mach jahrelangem Kampf:
:arrow_right: goingelectric.de/forum/priva … ml#p531666

Der Schocker in diesem Thread versteckt sich hier:
:arrow_right: goingelectric.de/forum/priva … ml#p307008 :astonished:

Golem hat im April einen 6-seitigen Artikel zum Thema gebracht, ich glaube, der wurde hier noch nicht verlinkt:
:arrow_right: golem.de/news/elektromobili … 27330.html

Vorsicht, nicht in die Kommentare gucken! Da wird einem sonst schlagartig übel.

So, mal ein kleines Update:

hatte ein Gespräch mit dem Miteigentümer angesetzt um nochmal darüber zu sprechen wie man sich evtl einigen könnte:

Erstmal habe ich mir nochmal erklären lassen warum er dagegen ist : Elektrosmog direkt unter der Wohnung und wenn ich eine Lademöglichkeit bekomme, dann haben auch die anderen Miteigentümer das Recht dazu und es gibt zig Stromkabel unter ihrer Wohnung.
Habe dafür natürlich Verständnis gezeigt und ein paar Vorschläge gemacht:

  • es werden abgeschirmte Kabel verwendet und wenn nötig mit Netzabkopplung bei nichtgebrauch (wie im Schlafzimmer)
  • habe vorgebracht dass wir das so gleich für die ganze WEG festschreiben können BEVOR das Thema noch für andere akut wird
  • habe angeboten die Kabel nicht an der Decke entlang zu führen sondern am Boden
  • habe angeboten die Stellplätze zu tauschen
  • habe ihn gefragt was ich tun könnte damit wir uns da entegen kommen
  • habe angeboten die Decken meiner Stellpätze komplett per Kupfergewebe nach oben hin ab zu schirmen
  • habe geäussert dass ich richtig was springen lassen würde um das so hin zu bekommen dass er damit einverstanden wäre
  • bin natürlich auf die Gesetzesinitiative bzgl Elektromobilität einegangen und dass ich der Meinung bin dass sowas in der Form kommen wird und wir doch besser jetzt schon eine Absprache treffen sollten bevor jeder freie Hand hat dort installieren zu lassen „was er will“ ohne Genehmigung!
  • habe angeboten eine zusätzliche Steckdose ohne zusätzliche Kabel direkt neben eine für Hausstrom vorhandene Steckdose setzen zu lassen und dann eben nur per Schuko zu laden

Um es kurz zu machen: ich hatte keine Chance!
Er will einfach kein weiteres Kabel unter seiner Wohnung und meinte er wird bei der Eigentümerversammlung definitiv dagegen stimmen.
Er ging sogar soweit dass er meinte wenn diese Gesetzesinitiative durchgehen sollten dann müssten das bei uns (innerhalb der WEG) trotzdem erstmal die Gerichte entscheiden!!! Sprich er würde gegen mich klagen.

Tja , ich werde das Model 3 trotzdem sobald als möglich kaufen, nur wird es mir nicht leicht gemacht dieses auf zu laden und ich werde mich wie ein früher E-Pionier fühlen weil ich so viel zusätzlich planen muss und es mich ziemlich viel Zeit kosten wird.

Wenn ihr Ideen habt - gerne her damit!
Wir sollten mal wieder eine Petition für genau dieses Thema starten :wink:

Das sind die Freuden des Wohnungseigentums. :cry:

Mein Vorschlag an Dich.

youcharge.org/

In Österreich dürfte das gehen wenn die zuständige Gemeinde zustimmt.

Sollte in D / CH ähnlich sein.

Installieren, Klage riskieren, Präzedenzfall gewinnen, auslachen.

Will der Herr auch gleich, dass die Waschmaschinen entfernt werden? Und hat er Kristalle im Haus gegen böse Schwingungen? Aluhut zum Geburtstag schenken? :laughing:

ich hab jetzt nicht noch mal alles vom anfang an gelesen …

wieviel mitglieder hat denn eure WEG?
braucht die abstimmung einstimmigkeit oder reicht einfache mehrheit?

ich würde eine abstimmung durch vorgelagerte einzelgespräche mit den einzelnen WEG-mitgliedern vorbereiten. hierzu würde ich auch den aktuellen diskussionsstand mit dem von dir geschilderten bewohner darstellen ohne ihn abzuwerten.
am ende solcher „einzelgespräche“ würde ich dem jeweiligen gesprächspartner auf einem a4-blatt deine gründe FÜR dein vorhaben überreichen inkl. deiner überlegungen eventuelle wünsche (abschirmung) zu berücksichtigen.
wenn du damit durch bist, und sich ene mehrheit herausgebildet hat (aus „bin dafür“ plus „ist mir egal“) würde ich ALLE zu einem sommerlichen grillen einladen und hierbei nochmal in lockerer runde alles vorbringen. vielleicht will der „will ich um garkeinen preis mitbewohner“ einfach nicht der sonderling sein und überlegt sich die sache nochmal.

was ir noch einfällt: elektrosmog-messung beim stande JETZT. und dann einen erheblichen verbraucher an deine gewünschte ladeposition stellen (z.b. heiztrockner zur gebäudetrocknung) und dann nochmal messen. vielleicht kommt in der beschriebenen wohnung garnichts an …

zum großen streit würde ich es nicht kommen lassen …

Mein Beileid zu so einem Miteigentümer. Kannst ihm ja eine Solaranlage auf dem Dach vorschlagen :laughing:

Ganz pragmatisch gedacht, gibt es vielleicht eine andere Tiefgarage in der Nähe, wo sich das eventuell realisieren lässt? Du könntest dort einen Stellplatz anmieten und/oder vielleicht sogar einen Deal mit einem KFZ-losen Nachbar schließen.

Umziehen.

Hallo Carter,

sehr traurig so etwas.
Ich stand vor einem ganz ähnlich gearteten Problem, aber mir hat die Hausverwaltung geholfen.

Aussage der Hausverwaltung war allerdings:
Da es sich um eine bauliche Veränderung handelt (Was ein Quatsch), müssen tatsächlich alle Eigentümer zustimmen und nicht nur die einfache Mehrheit.
Andererseits sind einmal auf der Eigentümerversammlung getroffene Beschlüsse nur einen Monat lang nach Versand des Versammlungsprotokolls anfechtbar.
Daher haben wir die Sache zur Abstimmung gebracht, alle anwesenden Eigentümer (ca. 90%) stimmten dafür, nur auf eine mit etwa 1,5% Anteil am gesamten Eigentum stimmte dagegen. Rechtlich ist es damit nicht sofort genehmigt.
Da die HV aber die Zustimmung des ETV ins Protokoll geschrieben hat und einen Monat lang nix angefochten wurde, ist es somit genehmigt.

All diese Aussagen kommen von der HV, rechtliche Grundlagen kann ich Dir nicht nennen.

Jedenfalls kommt jetzt meine Ladestation auf den Parkplatz… bums.

Schöne Grüße

kwi

Ein nichtlinearer Verbraucher (Ladegerät) ist nicht mit einem zu fast 100% ohmschen Verbraucher (Heizlüfter) zu vergleichen, was Elektrosmog angeht.

Unglaublicher Blödsinn, sehr schade. Wie würde das aussehen, wenn du einfach eine Steckdose für Arbeiten am Auto errichtest? Was du darüber laufen läßt (zB Dein UMC) ist ja dann deine Privatsache.

1982 Neubau eines Firmengebäudes in St. Leonhard. Die Wasserleitung hätte ein paar Meter unter einem Nachbargrundstück geführt werden müssen. Der Grundstückbesitzer wollte sich das Recht teuer abkaufen lassen.

Samstag Vormittag erschien der Firmenbesitzer mit einem Bagger, die Leitung war schnell verlegt, das Lich schnell wieder zugebuddelt. Natürlich hat der Grundbesitzer geklagt, aber das war recht preisgünstig.

Danke für die ganzen Tips und Anteilsnahme.
Eine Nornale Schukosteckdose hatte ich auch gefragt…aber selbst die wurde verweigert weil sie auch zusätzlichen Smog erzeugen würde.
Ich werde mich jetzt mal mit meinen lokalen Stadtwerken kurzschließen wo bei mir im Ort evtl eine Ladesäule vorgesehen ist und werde sie auf ein paar gute Standorte hinweisen (danke auch an redvienna, das geht ja in die Richtung).
Alternativ würde ich mich als Pate (monetär) für eine Säule bei mir vor der Türe (ist gut möglich da dort ein kleiner Stadtpark mit Parkplätzen ist) einbringen.

Das mit dem einfach installieren lassen und angeklagt werden hatte ich mir auch schon überlegt. Ich gehe allerdings davon aus dass dann mein Kabel durchgeknipst werden wird.
Hat jemand Erfahrung damit wie lange sich eine solche Klage hinauszögern lässt bzw das Urteil einer Selbigen? Wenn das nämlich 2 Jahre dauern würde, dann wäre es eine Option. Bis dahin gibt es dann hoffentlich ein Gesetz welches es ermöglicht.

Alternativ könnte ich natürlich auch direkt nach der Ablehnung in der WEG eine Klage einreichen - allerdings mit sehr wenig Aussicht auf Erfolg.

Ich würde auf die Straße ausweichen.

Wir lassen auch vor der Firma eine Ladestation für Anrainer bauen.

@carter

wenn die strahlungsphobie deines nachbarn therapeutisch wertvoll sein sollte, dann ist da jedes, mit logik untersetzte gegenvorgehen zwecklos.

Und wenn du als Phase 1 mit einem Verlängerungskabel arbeitest?
Das wäre ja vorerst keine permanente Installation.
Dies bräuchte man für ICE Fzg. enenfalls wenn man die Batterie „überwintern“ will. Sprich ein Ladegerät für die 12V Batterie anschliesst.

Versuche dem Herren doch mal zu erklären, dass es viel mehr Elektrosmog gibt, wenn Du dauernd mit Deinem Auto von Deinem Parkplatz unter seiner Wohnung durch fahren musst. Und das ja die Batterie Ladung verliert, die sich irgendwohin abstrahlt - was aber natürlich nur mit einem kontinuierlichen Laden neutralisiert werden kann.

Am Ende glaubt er es noch. :wink:

Ansonsten: mein Beileid. Echt dumm solche Mitmenschen. :frowning:

Jeden Tag einen Hupetest unter seinem Fenster… Ein EV, dass nicht aan die Wallbox kann, hat nun mal seine Bedürfnisse. :sunglasses: