was ist die beste Studie zu CO2 Bilanz von e-Autos

wollte diesen Faden mal wieder nach oben holen … vielleicht gibt es ja weitere und neuere Quellen zu dem Thema.

Ich nehme an, die CO2-Vergleichs-Tabelle, die sich auf viele zuverlässige Quellen beruft, kennst du schon?

www.bit.do/co2-emissionen

Hier stehen ein paar Daten drin:
:arrow_right: Energieversorgung des Verkehrs bis zum Jahr 2050

@tornado7: deine Tabelle ist sogar auf unserer Genossenschafts-Website :wink:

Bump

Habe wieder mal meine Liste etwas ergänzt und Links geflickt:

Als Ergänzung zur Studie des MIT könntest du vielleicht noch den Tweet von Tesla zur Stellungnahme der Autoren nach einem irreführenden Artikel in der Financial Times anführen: twitter.com/Tesla/status/930533734452830208

Wieso ist eigentlich das Model S, wohlgemerkt S60, so sauteuer im Bezug auf die Gesamtkosten in dieser Studie? (Fig. 1, S. 10798)

Edit 1: Hält dieses Dokument des VCÖ deinen Ansprüchen um in die Liste aufgenommen zu werden stand?

Edit 2: Gleiche Frage hier beim European Federation for Transport and Environment AISBL

Dank genau diesem Tweet habe ich die Studie überhaupt erst gefunden :slight_smile: Ich möchte aber wirklich nur eine Liste von Studien führen, ohne Tweets, Diskussionen, Kommentare oder Online-Artikel.

Absolut, danke! Ist eingepflegt.

Genau, danke, die hatte ich vergessen! Auch eingepflegt.

Studie des MIT

pubs.acs.org/doi/full/10.1021/acs.est.6b00177

Dort wird festgestellt, dass die meisten EV eine bessere CO2 Bilanz haben wie vergleichbare ICE, HEV, FCHV und PHEV.
Und das sogar auf Basis des amerikanischen Strommixes, der deutlich schlechter ist wie der in Deutschland.

Danke, die habe ich in meiner Linksammlung bereits drin:

Merkwürdig, das Dokument vom VCÖ ist drin und dennoch steht unter deinem Post „Zuletzt geändert von snooper77 am 14. Dez 2015, 10:29“.

Bei der Studie des MIT hast du einen falschen Link erwischt. Deine URL führt zu einem Dokument aus 2008, spannender wäre aber die Studie, welche harlem24 gepostet hat (die auch in der FinancialTimes thematisiert wurde).

Änderungen von Moderatoren werden leider nicht mehr automatisch mit Datum markiert.

Ja, das ist Absicht.

Die ist auch schon drin, siehe eins über der (zugegebenermassen alten) MIT-Studie :slight_smile:

Mea culpa! Ich hatte nur nach „MIT“ gesucht, und deshalb ist die 2016er Studie vom Massachusetts Institute of Technology bei mir nicht aufgetaucht :wink: Danke vielmals!

Ich plane, den Mythbuster um eine Doppelseite aufzuwerten, auf der jeweils kurz die Studie (Titel, Jahr, Autoren) selbst, ein aussagekräftiges Zitat (deine Vorschläge finde ich gut, stellenweise je nach Verwendungszweck aber etwas zu lang) und die „Hauptgrafik“ gezeigt werden. Vielleicht 6 Studien könnte ich so abdecken. Wär das was?

Habt ihr das schon?
Österreichisches Umweltbundesamt - Ökobilanz alternativer Antriebe - Fokus Elektrofahrzeuge

60 S. Ausarbeitung von 2016
„Die vorliegende Studie verdeutlicht, dass Aussagen über umweltrelevante Effekte verschiedener Pkw-Antriebsarten nur durch eine gesamtheitliche Betrachtung im Rahmen einer Ökobilanz zulässig sind. Ohne umfassende Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs kommt es zu keiner vollständigen Darstellung der Umwelteffekte von Transportsystemen.“

http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/REP0572.pdf

Absolut!

Hier noch ein Nachtrag zur Studie des MIT, welche von der Financial Times übrigens gemäss der Autorenschaft verzerrt wiedergegeben wurde: Die Mär vom sauberen E-Mobil - #270 by tornado7

Vorschau:

Das ein Toyota Mirai bei 100% Elektrolyse aus erneuerbaren Energien und einer jährlichen Laufleistung von teils über 20.000 Km Laufleistung bei den prognostizierten Preiskosten besser abschneidet als ein Tesla Model S 60D dürfte hier einigen Leuten aber garnicht gefallen. :mrgreen:

Wenn man bedenkt was die Autos noch für ein gesteigertes Wirkungsgradpotenzial zukünftig bieten, erscheint mir das für den Ottonormalverbraucher aber alles andere als eine tote Technik zu sein.

Ungeschlagen bleibt die Batterie allerdings für die kleinen Stadtfahrzeuge. Mich würde zugerne interessieren wie z.B. ein Plug-In Fuel cell Vehicle ala Mercedes GLC-Fuel Cell abschneidet, wenn man das unterschiedliche Ladeverhalten berücksichtigen könnte.

Zukünftig eine schöne Kompaktlimo mit 10-20KWh Batterie für die gängigen Autofahrten (50-100 Km Reichweite für Einkaufen, zur Arbeit fahren etc.) und einer Brennstoffzelle als Rangeextender für die längeren Fahrten (in den Urlaub fahren, Omi besuchen und keine hohen Tankzeiten für weitere Strecken).

Preisleistungstechnisch hätte ein solches Auto für den Ottonormalverbraucher einen unglaublich hohen Nutzen und wäre damit ungeschlagen gegenüber den „reinrassigen“ Antrieben.

Aktuell, heute via electrive.net:
„Ökobilanz von Elektroautos: Darum ist ein fetter Tesla sauberer als ein kleiner Ford“
:arrow_right: manager-magazin.de/unternehm … 77177.html

Hatten wir hier schon:

Wie schon gesagt; es ist fraglich, ob das Tool im Bezug auf die Kosten in Europa Anwendung finden kann. Zumindest mit den Grundeinstellungen geht dieser Vergleich natürlich in die Hose (hierzu auch meinen Screenshot zur Situation in der Schweiz beachten).

Ein Beispiel:

Macht man keine eigenen Einstellungen, so sind nämlich die folgenden beiden Fahrzeuge mit rund 0.45 USD / km exakt gleich teuer:
Volvo XC90 55’000 USD
Tesla S60D 65’000 USD

Dies jedoch nur bei den Default-Werten von 0.82 USD pro Liter Benzin (!). In Europa und je nach Fahrprofil ist der Tesla in den Gesamtkosten jedoch 10-20% günstiger.