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Was hängt an der 12v Zusatzbatterie?

Hier findet man die Diagramme.

Nach dem Erlebnis dass sich bei Temperaturen von unter 0° C über die Nacht eine feste Reif-/Eisschicht auf der Motorhaube bildet, und sich durch den erhöhten Luftwiderstand der Energieverbrauch nochmal deutlich erhöht, bin ich schon am überlegen ob ich auf den Motorhaubendeckel von innen 12 V Heizmatten aufklebe.

Die Frage ist wie hoch die Leistung des DC/DC Wandlers wirklich ist. Den Diagrammen nach scheinen es nicht mehr als 20-30 A zu sein. Mehr als 200 W sollten es aber wohl nicht sein.

Ob man damit die Motorhaube eisfrei bekommt?

Ich hatte bei minus 15 Grad schon mal eine 3 cm dicke Eisschicht auf dem Auto - der Verbrauch ging Richtung 350 auf der Autobahn und keine Chance es runterzubekommen (na gut man hätte langsamer fahren können aber die Reichweite hatte gepasst).

Hat mitr ein Tesla-Verkäufer erzählt, als ich erzählte, mein Sohn spielt immer im Auto. Ist aber schon ne Weile her. Da meinte er, am besten an Strom einstecken (damit er nicht wegfahren kann) und Bremspedal drücken, damit die 12 V Batterie nicht belastet wird.

Wenn das Auto eingesteckt ist und das Bremspedal wird gedrückt, piept es und die Meldung erscheint: Fahren nicht möglich. Macht ja auch Sinn

Hallo,

ich habe mir am Freitag von NOCO einen Ladeanschluss für die 12V Batterie in den Frunk montiert.
Damit habe ich Freitag und Samstag abends die Batterie extern geladen.
Was dabei rausgekommen ist verblüfft mich ein wenig.
Bei mir war der Vampirverlust ca. 16KM über Nacht.
Jetzt habe ich nur noch 7km obwohl es beide Nächte um 7-10 Grad kälter war als die Tage zuvor. (-7 zu +2)
Also habe ich ca. 10km mehr Reichweite am nächsten morgen, das entspricht ca. 1,5 bis 2 kW. Was wiederum bedeuten würde ich habe jeden Monat einen kompletten Ladezyklus weniger auf der Batterie.
Es scheint so als würde der Standby verbrauch bzw. das aufwecken (wenn die 12V Batterie leer wird) und nachladen der 12V vom Hochvoltsystem einiges an Strom benötigen.

lg
Harry

Das finde ich sehr interessant! Was musste denn dafür demontiert werden, bzw. hast du von dem Umbau eventuell Bilder gemacht? Hast du während des Ladevorgangs den Wagen komplett stromlos gemacht? Fragen über Fragen, ich freue mich auf deine Antworten. :smiley:

Es wäre allerdings einfacher, den Wagen einfach nachts statt an das 12V Ladegerät an den UMC anzuschließen, da so die Batterie nachgeladen wird, die dann die Batterie nachlädt… :wink:

Das ist nicht richtig… die 12 Volt Batterie wird relativ stark belastet und wenn sie droht leer zu werden, springt der Hochvoltteil an und lädt über einen dc zu dc wandler die 12 Volt batterie.

Mein Wagen hängt immer an der 22kw Wallbox aber wenn der Ladevorgang beendet ist oder die Ladung zeitgesteuert erst morgens beginnt dann wird die Bereitschaft aus der 12V Batterie genommen…

Einbau war sehr leicht, nichts stromlos machen oder dergleichen… einfach die Nase runternehmen und an den 12 Volt Anschlüssen zum starten dranhängen.
Kabel in den Frunk legen zwei kleine Löcher rein und mit Kabelbinder befestigt.

Foto der Ladebuchse

Vielen Dank für die Anleitung und das Bild! So werde ich das auch machen.

@ Harry,
Wenn du 16km (TR?) Vampirverlust über Nacht hast ist eventuell die 12V Batterie hinüber.

Was ist eigentlich das Problem mit dieser 12 V Batterie? Ich hatte noch in keinem anderen Auto eine Starterbatterie, die so schnell den Dienst quittiert. Solange das auf Garantie geht, kann man sich mit sowas abfinden, aber wenn ich einst selber eine Batterie kaufen muss, kommt da einfach eine LiPo rein. Damit sollte sich das erledigt haben.

teslamotorsclub.com/tmc/threads … ech.41006/

Die Batterie wird sehr stark belasted (ca 30-60Watt) deshalb wird sie ca. alle 1,5-2h vom Hochvoltteil geladen. Daher kommt der Vampirverlust… 16km sind mit auskühlen und laden der 12V Batterie OK denke ich.
Meine Garage ist ungeheizt und der Wagen hat bei -5 Grad morgens ca 0 Grad.

syonyk.blogspot.co.at/2016/10/t … s.html?m=1

@Haraldt1: Kannst Du bei Betrieb des externen Batterieladers den Vampire Drain nachts auf 0 reduzieren? Eigentlich dürfte der DC/DC-Wandler dann überhaupt nicht mehr zugeschaltet werden müssen während dieser Zeit?

Das kann ich nicht genau sagen da es erst einmal vorgekommen ist das der wagen 2 tage hintereinander stand. Da hatte ich am 1. tag 15km und am 2. 7km vampirverlust.
Jetzt habe ich am 1. tag 7km also denke ich er würde wenn die batterie schon ausgekühlt ist am 2. tag gegen 0 gehen.
Aber sicher bin ich nicht.

Ein absolut lesenswerter Artikel! Vielen Dank für den Link.

Ok, ist jedenfalls ein sehr interessantes Experiment, da ja eigentlich nur noch die Selbstentladung (+ Energiebedarf des BMS?) übrig bleiben dürfte.
Erhoffst Du Dir eine längere Lebensdauer der 12V-Bleibatterie, wenn Du das Ladegerät jetzt regelmäßig anklemmst? Oder machst Du es hauptsächlich wegen der Zyklen des Hochvolt-Akkus?
In dem von Dir verlinkten Blogpost stand ja drin, dass der DC-DC-Wandler die Batterie nicht wirklich volllädt sondern schon zu früh mit dem Laden aufhört. Das nicht optimale Ladeverhalten ließe sich damit ja ganz gut kompensieren.

Darf ich noch fragen, welchen Lader Du genau einsetzt? Die 3,5A Version (12V*3,5A = 42Watt) des Genius dürfte ja zu knapp bemessen sein, wenn man davon ausgeht, dass der Standbyverbrauch des Model S alleine ca. 30 W beträgt (Quelle: Dein verlinkter Blogpost). Somit bleibt fast nichts mehr übrig, um die Batterie zu laden.

Ein sehr interessanter Aspekt. Aus diesem Grund überlege ich, ob es bei der Ladung mit einem CETEK (o. ä.) eventuell sinnvoll ist, den Wagen stromlos zu machen. Dann interagiert das Ladegerät ausschließlich mit der Batterie und man kann sehr genau beobachten, wie lange es bis zum Ende des Ladevorgangs dauert. Mein CETEK verfügt zwar über ein „Rekonditionierungsprogramm“, hierbei werden allerdings AGM Batterien nicht unterstützt: