Was fehlt den BEVs zum Durchbruch? [Gelöst - Mehr BEVs]

Das liegt aber nicht an Maingau, sondern an dem komplett intransparenten Roamingverhalten der Innogy-Töchter. Und zum Thema länger auswärts laden, kommt bei mir ehrlich gesagt so gut wie nie vor, von daher reicht selbst beim Kinobesuch ESL.
Aber was spricht denn dagegen, wenn Du den lokalen Anbieter noch dazu nimmst? In abgelegenen Gegenden hat auch der Verbrennerfaherer gerne die Kundenkarte der Automatentanke.
NM und PS hab ich auch noch, aber würde ich niemandem empfehlen. Hab ich auch nicht.
Wenn man im ADAC ist kann man noch das EnBW Angebot wahrnehmen, das war’s dann aber auch.
@OS-Electric-Drive
Ich habe in der Ebene bei Tempomat 124 einen Momentanverbrauch von 14-17kWh/100km und das finde ich richtig gut. Heute Morgen beim Vollladen 212km angezeigt bekommen, das werde ich wahrscheinlich noch höher kriegen, weil da ja jetzt noch 250km BAB drin sind.

Was die Ladesäulen Usability betrifft gibt es nur einen Weg, wenn es Barrierefrei sein soll.

  1. Es wird der Preis pro kWh deutlich an der Säule angezeigt
  2. Keinerlei versteckte Kosten, z.B. Freischaltgebühren usw.
  3. Keine Ladekarten, Apps oder sonst irgendetwas, was kein direktes Zahlungsmittel ist
  4. Es wird mit Bank oder Kreditkarte bezahlt
  5. Keine variablem Peris Modelle à la nach 30 Minuten Laden steigt der Preis oder Zusatzkosten pro Minute
  6. CCS oder Typ 2 Ladestecker

Das derzeitige Gehabe um Ladesäulen ist kompletter Murks und schadet allen.

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Doch, Blockiergebühren brauchts, sonst bleiben -besonders bei innerstädtischen Säulen- die Leute einfach stehen, auch wenn die Kiste längst voll ist

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Dann hast Du aber wieder das Problem, dass man den Preisen der lokalen Anbieter „ausgeliefert“ ist und das hilft nicht.
Was gehen würde, wäre wenn man seinen Vertrag im Fahrzeug eintragen kann und dann einfach nur einstöpselt und dann mit seinem Vertragspartner abrechnet.
Das wäre dann das gleiche wie aktuell bei Haus- oder Wohnungsstromanschlüssen.

Das hilft bei solchen Ignoranten auch nichts…

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Die CarSharing Kisten sind inzwischen eine echte Seuche.

Blockiergebühren sind bei AC Säulen sinnfreien. Da hängt die Kiste 6 bis 10 Stunden am Strom und dann muss man mitten in der Nacht räumen???

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Stimmt, die habe ich vergessen. Aber auch das lässt sich transparent darstellen.

Vertrag ist schon wieder nicht barrierefrei. Das man den Preisen ausgeliefert ist, ist auch bei der Tanke so. Passt es einem nicht geht man zu einer anderen. Angst vor Preisabsprachen? Durchaus berechtigt und das wird auch seit Jahrzehnten von der Mineralöl Industrie so praktiziert.

Wer nicht Zuhause laden kann ist immer ein Stück weit gekniffen. Das wiederum wird dazu führen das eine Ladestation an einer Wohnung ein deutlicher Mehrwert für Immobilieneigner wird. Damit ist auch das Problem bald Geschichte.

Klar, aber es ist bei DC Säulen sinnvoll.

Bei AC Säulen sehe ich keinen Handlungsbedarf, ausser das an jedem Parkplatz eine stehen muss.

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Aus meiner Sicht kann es nur so gehen:

  • Es gibt einen öffentlich kommunizierten Preis pro Ladeeinrichtung (Wie bei den Tankstellen)
  • Dieser Preis ist zu erhalten, wenn ich per GiroCard bzw. Kreditkarte bezahle (Wie bei den Tankstellen)
  • Mit Systemkarten/Ladekarten kann ein anderer Preis erhalten werden. Der muss dann eben wie bisher beim Kartenanbieter abgefragt werden.

Die wesentliche Änderung ist dass ein „normales Zahlungsmittel“ akzeptiert wird und an den Einheitspreis geknüpft wird.

Ausserdem

  • Damit die Ladeneinrichtungen wirtschaftlich zu betreiben sind, werden diese von den EEG befreit.
  • Wer keine Abrechnung mit „normales Zahlungsmittel“ anbieten kann (das ist ein erheblicher Aufwand und für kleine schwer zu stemmen), für den gilt ein gesetzlich vorgegebener Maximalpreis.
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Nein, Stelen, es braucht keine Blockiergebühren (jedenfalls nicht überall), es braucht mehr Säulen!

Schnarchlader sind zur Wiederherstellung und Erhaltung der Langstreckenfähigkeit zu einem bestimmten Zeitpunkt da

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Ich denke eher müssten die höheren variablen Kosten in guten Lagen den Preis geringfügig erhöhen (ist ja bei Tankstellen auch so). Hier würde etwas mehr Marktwirtschaft helfen:
Wenn eine Ladesäule stark ausgelastet ist, würde das den Preis erhöhen und somit Anreize schaffen, mehr Säulen hinzustellen. Diese Ladekarten-Einheitstarife lassen eine effiziente Allokation leider scheitern.

Es müssen so viele AC Ladestellen her, damit es vollkommen egal ist, wenn mal eine geICEt oder von einem fertig geladenen oder nichtmal angesteckten E-Auto verparkt wird.

So wie am Flughafen Oslo. Da gibt es hunderte Wallboxen. Da kannst du auch ewig parken und angesteckt lassen, wenn du monatelang auf Safari geflogen bist.

Die Verrechnung sollte sein wie beim heimischen Strom. Da hat man auch einen Netzbetreiber und einen Energielieferanten. Es müsste sofort EU-weit für eine Roamingpflicht mit gedeckeltem Großhandelspreis wie beim Mobilfunk gesorgt werden. Dann kann ich Strom von meinem Energielieferanten zu dessen Preis an jeder Ladesäule in der EU beziehen und CPO und Energielieferant rechnen im Hintergrund ab. Optional kann der Ladesäulenbetreiber auch einen Kartenleser für eine Kreditkarte einbauen, mit der man dann zum Ad-Hoc-Tarif laden kann. Und die Schweiz und Norwegen müssen auch mit machen, ob sie wollen oder nicht. :wink:

Das Gesetz muss jetzt her mit einem Jahr Übergangsfrist. Wer bis dahin den Standard nicht erfüllt muss die Ladestation bis dahin auf kostenlose Abgabe schalten.

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Ich denke das ist nicht so einfach. Ich würde mir auch wünschen, alles über eine Energieversorger anzurechnen.

Bei Telefon ist das aber auch nicht so. Mein Festnetz habe ich bei der Telekom, Mobil bei O2. Weil das getrennte Infrastrukturen sind.

O2 betreibt ja auch nur die Mobilfunkmasten und von dort geht es per Kabel von verschiedenen Anbietern weiter.

Das Roaming Prinzip ist ja schon ok, aber eigentlich möchte ich nur eine Rechnung von einem Anbieter mit dem ich eine Vertrag habe.

Aber auch das funktioniert im Mobilfunk nicht, da ich nicht alle Netze Nutzen kann, sondern nur die Masten meines Anbieters.

Wir bräuchten also ein Model, das es mir erlaubt alle Ladesäulen mit meinem Anbieter zu nutzen. Was dagegen spricht ist die Nutzung. Dann bauen alle nur dort Ladesäulen wo es sich rechnet. So wie es heute nur LTE in Ballungsgebieten gibt.

Die Netzagentur sollte Lizenzen vergeben mit entsprechenden Auflagen. Ich denke nur so kann man dem Wildwuchs Herr werden.

Das geht doch schon im Stromnetz, warum sollte es bei Ladesäulen nicht gehen?

Die Mobilfunklizenzen hatten weder eine Auflage zur Flächenversorgung, noch das die Masten geteilt werden müssen.

Ähm, Du solltest Dich eventuell mal informieren, denn zumindest der erste Teil ist bei 4G/5G sehr wohl enthalten gewesen, weswegen jetzt O2 wegen nicht Einhaltung dieses Vertragsbestandteils bei 4G eine Strafe zahlen muss.
Und bei 5G wird es wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass an Stellen an denen es sich partou nicht lohnt, gemeinschaftlich gebaut wird und alle sich die Technik teilen.

Genau so würde das doch funktionieren. Egal in welches Netz ich mich mit meiner SIM einbuche, ich bekomme die Rechnung immer von meinem Mobilfunkanbieter. Im Ausland funktioniert das mit jedem Netz, im Inland nur mit meinem eigenen. Das hat aber keine technischen, sondern nur marktpolitische Gründe.

Durch frühe, europaweite gesetzliche Vorgaben könnte man das schon regeln bevor zu viel Infrastruktur und damit Tatsachen geschaffen sind.

Man bedenke beim Mobilfunk hat es fast 30 Jahre gedauert, bis es endlich konsumentenfreundlich war. Diese Situation gilt es beim Fahrstrom zu vermeiden. Sonst wird es nie was mit dem Durchbruch der Elektroautos, die keine Teslas sind.

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Das gilt mittlerweile als einer der größten Fehler. Wir haben hier eine unangemessen schlechte Mobilfunkversorgung.

Punkto AC-Ladesäulen und Kosten ein Gedanke:
Anstecken und wählen:
a) sofort mittels höchstmöglicher Leistung zu entsprechend hohem Tarif laden
b) bis Zeitpunkt X (z.B. kommender Tag 8 Uhr) den Akku auf Ladestand Y bringen - wobei der Akku auch als netzdienlicher Speicher in V2G-Variate verwendet werden kann bei entsprechend angepasstem Tarif

Es bräuchte nur ein standartisiertes schnelles und einfaches Verfahren (sowie eine entsprechende Norm) um z.B. im Zuge von Grabarbeiten an einer Straße/ Gehsteig im Ortsgebiet z.B. ein 4*150mm² Erdkabel, Niro-Erdung sowie Netzwerkkabel von unterirdischem Sockel zu Sockel mit entsprechend schneller Kontaktierung (ohne Unterbrechung der Leitung, ähnlich dem Auflegen von Netzwerkkabeln) zu verlegen. Der oberirdische und kostspielige Teil kann dann je nach Bedarf schnell errichtet werden.

Das war aber nur bei den absurd teuren 3G Lizenzen so, wurde später korrigiert.

Man müsste einige der letzten Beiträge mal den 90% zeigen die sich mit BEV gar nicht beschäftigen und dann fragen ob sie durch diese Änderungen sich dann dazu entscheiden werden ein BEV zu kaufen?

Für mich muss die Komplexität raus,

CCS min 200kW und dann noch HPC ich glaube das kann man auch als Laie verstehen. CCW auch in der Stadt, an jeder Tanke

AC anstecken und mit 11kW Laden egal wie lange es dauert.

Zwei Stecker zwei Leistungen. Die Autos müssen alle min 150kW laden bis 70%

Einfacher Zugang zu den Ladesäulen egal mut welchem Zahlungsmittel

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