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Was fehlt den BEVs zum Durchbruch? [Gelöst - Mehr BEVs]

Du kannst nicht jeden aufklären das habe ich so lange versucht. Die die E-Auto Fans sind haben sich dann eines gekauft, der eine früher und der andere eben später. Aber es gibt nach meiner Auffassung und im Übrigen wird die durch die Umfrage von 2.500 Menschen untermauert, dass es eine ganz harte Grenze gibt zwischen ich will ein BEV fahren oder das kommt für mich nicht in Frage. Und diese Grenze liegt in der Vorstellung bei unter 10%.

Ich persönlich verstehe es ja auch nicht warum jemand ein Verbrenner einem E-Auto vorzieht wegen 10-20 Fahrten im Jahr… Aber das liegt eher daran dass ich halt ein E-Auto Fan bin und kein Auto Fan…

Die Fahrt heute hat aber unbestritten wieder gezeigt wo das Problem liegt, es gibt einfach viel viel zu wenig Schnelllader um die Mobilität sicher zu stellen. Wir hätten auf dem Heimweg im Übrigen gar keinen Umweg zu bekannten oder jemanden mitnehmen können oder heimfahren können ohne dass man die Planung hätte wieder neu starten müssen oder es wäre gar nicht gegangen.

Das muss ich auch. Wenn ich mit weniger als 60% SoC losfahre und mit 150 km/h durchfahren will.

Aus dem Wasserstofffaden da ich nicht der Meinung bin dass es dort hingehört.

Danke für diesen wertvollen und konstruktiven Beitrag im Wasserstoff Faden. Denn an Dich musste ich auf der Heimreise sogar denken. Denn ja, von außen mit einem Computer ist ja so oder so alles einfacher. Aber ich war vielleicht froh dass ich genügend Saft an Bord hatte um bis Ulm zu fahren, wir mussten auf die Koffer schon 1h warten, dann war der Shuttle zum Parkplatz durch den Stau weil es wohl einen Unfall gab in Richtung Norden und diese Route mit Laden nochmals 1h länger gedauert hätte. So schnell können große Töne in Luft aufgehen.

Und weißt Du, ich habe schon so oft eine Lösung gefunden, der einzige Unterschied zwischen uns beiden liegt darin, dass ich das E-Auto mindestens so gut verstehe wie Du, aber eben nicht 98% der Menschen als dumm und unfähig bezeichne!

Es darf ja jeder seine Meinung und Ansicht haben… Und mein Gott, was bin ich am Anfang mit Roadster und MS mit dem Taschenrechner beim Fahren gewesen ständig an der Optimierung meiner Reise… Ist schon lustig dass so ein SUC Fahrer mir erklären will wie man BEV Fahrten plant :laughing: :laughing:

Ich kann aber sagen, dass man nach 8 Jahren auch mal müde wird zu planen und man dann die Welt vielleicht auch wieder etwas klarer sieht, das würde Dir auch mal nicht schaden Deine Tesla Brille abzunehmen und eine aufzusetzen die etwas mehr Weitblick hat… Tunnel ist etwas langweilig :slight_smile:

Am Anfang sicher spannend aber bei der normalen Welt kommst Du damit nicht an…

Hm, ich bin ja jetzt kein Tesla Fahrer, aber auf den mittlerweile 18000km in den letzten 1,5 Jahren, hatte ich nur „Schweißausbrüche“ als ich mit dem Ion mit 2km Rest an einen einsamen Triple irgendwo im niedersächsischen Nichts gefahren bin und eine der beiden LED-Leisten war rot.
Hat am Ende funktioniert, war aber schon ein wenig streßig.
Ansonsten, und ja ich bin sowohl mit dem Ion als auch mit der Zoe Strecken von 500km gefahren, war es absolut streß- und problemfrei.
Ab einer Reichweite von 200km, die die Zoe unter allen Umständen erreicht, ist es ziemlich entspannt.
Ja, zwischendurch laden zu müssen, weil es starken Gegenwind gibt und der Verbrauch deutlich gestiegen ist, ist nicht optimal, aber die 15 Min. waren erträglich. Natürlich wäre es schöner gewesen mitten in der Nacht nicht in Nottuln in der Stadt am Busbahnhof zu stehen, sondern z.B. nett bei Mäckes nen Kaffee zu trinken, aber leider ist bei denen noch keiner auf die Idee gekommen, direkt an der Autobahn eine Ladesäule aufzustellen. :wink:
Da solche Fahrten aber die absolute Ausnahme sind, vielleicht 5-6 Mal in den 1,5 Jahren, kann ich damit leben.
Die 100km maximale Reichweite im Ion wurden auch nur zum Teil durch die Schnellladefähigkeit ausgeglichen.
Nur, ab nächstem Jahr reden wir, mit wenigen Ausnahmen, über Fahrzeuge, die auch im absolut bezahlbaren Bereich, mindestens 200km weit kommen und das reicht meiner Erfahrung im Alltag mehr als aus.
Jemand, der regelmäßig längere Strecken fahren muss, muss dann halt in den sauren Apfel beissen und sich einen Tesla oder Kona oder Soul oder Niro kaufen.

weißt Du, ich habe in den 8 Jahren so viele schöne Erlebnisse mit dem Auto gehabt und mich so oft gefragt was daran so kompliziert ist. Wenn ich aber dann so die Reaktionen der Mitfahrer sehe wenn der Akku Stand mal unter 10% fällt und man noch etwas vom Lader weg ist zeigt halt, dass das nicht jeder kann. Und da man auch ab und zu davon hört, dass Leute liegengeblieben sind mit 3-5% Reichweite ist das auch nicht anzuraten.

Ich bin ja ein großer BEV Fan, sehe aber keinen meiner Kumples auch nur ansatzweise sich für das Thema näher zu interessieren, im Gegenteil, wenn die bei mir mitfahren sind die immer wieder schockiert dass man gerade in Richtung Berge so schnell an Reichweite verliert. Dass man das auf dem Heimweg wieder zurück bekommt ist dann in diesem Moment erstmal nicht entscheidend.

Verstehe nicht, warum das Thema Restreichweite bei den non-BEV Fahrern so ein großes Thema ist?!
Auch bei meinen alten Verbrennerkisten hatte ich das Tacho immer so eingestellt, dass mir die Restreichweite angezeigt wird. Und logischerweise ist die bergauf schneller gesunken als bergab…

Das einzige wo man sich umgewöhnen muss ist, wenn man mit % fährt. Die Tankanzeige ist ja gefühlt immer so, dass sie voll anzeigt bis nur noch die Hälfte drinnen ist und dann rapide absinkt. Da ist der lineare Verfall bei TESLA halt genauer, man muss sich nur dran gewöhnen. Beim Verbrenner hab ich angefangen nach ner Tanke Ausschau zu halten, sobald er nicht mehr voll war. Und wenn die Preise eher unten waren, hab ich getankt. Beim TESLA darf man halt nicht anfangen nach ner Ladesäule zu schauen, sobald man unter 100% ist :smiley:

Aber genau darum geht es doch. Wie soll man das während dem Fahren machen. Eine Tankstelle erkenne ich mit den Augen und ich weiß dass in jeder größeren Stadt eine 24/7 Tanke ist. Beim E-Auto braucht man wieder eine App oder zwei, dann weiß man nicht ob die Lader auch funktionieren oder nicht dann jemand dort lädt wenn man ankommt.

Solange man sich in der Tesla SUC Welt bewegt ist es ziemlich cool, außer bei Hin und Zurück Fahrten ohne Lademöglichkeit vor Ort manchmal umständlich.

Normalerweise reicht eine bis zwei Apps und zwar Moovility für die Belegung und ESL dafür ob man dort mit ESL laden kann oder nicht.
Die von ESL brauche ich nur bevor ich losfahre und die Moovility kurz bevor ich ankommen.
Alles kein Hexenwerk.

Und das sind eine bis 2 Apps zuviel!. Hast Du an einer Tanke schon mal eine App gebraucht? Das muss funktionieren wie an einer Tankstelle oder eben wie bei Tesla. Einstecken. Fertig.
Man darf nicht überlegen müssen ob die Säule defekt oder belegt ist oder ob meine Karte geht. Es muss einfach gehen.

Trotz der heutigen Mängel am Ladenetzwerk haben wir weltweit Wachstumsraten >50%. Selbst das kann also den Durchbruch nicht aufhalten.

Gruß

Bernhard

Natürlich brauche ich zum tanken eine App.
Natürlich nur wenn ich irgendwo bin, wo ich mich nicht auskenne.
Genauso ist es mit den Ladensäulen.
Da brauche ich für die die ich kenne, auch keine App, außer man kann das Laden ohne nicht starten.
Und ganz ehrlich, ich habe mit Verbrennerfahrzeugen schon häufiger irgendwo gestanden und nach Tankstellen gesucht, besonders mit dem Motorrad auf Tour. Gegen die italienischen oder französischen Tankautomaten sind die Ladesäulen ein Traum. Denn bei den Automaten ist auch wenn man davor steht nicht sicher, ob der meine Karte nimmt oder ob der Bargeldleser mal wieder spinnt.
Besonders in der Mittagshitze immer wieder ein ganz tolles Erlebnis.
Und in Deutschland muss ich nicht mehr nachdenken, da funktioniert ESL an den meisten Säulen und selbst in Holland lief alles problemlos.

Motorrad ist ein eher unpassender Vergleich. Beim Verbrenner fragt dich dein Auto, ob es dich zur nächsten Tankstelle führen soll und listet die nächsten Tanken auf und nahe der Route mit Spritpreisen auf. Funktioniert klasse, sogar im E-tron :stuck_out_tongue:

Mit dem ID3 und seinen Derivaten wird sich vieles ändern, wenn er denn dann endlich mal kommt.

So ein Fahrzeug habe ich noch nie besessen, von daher kann ich das nicht beurteilen.
Das mit dem zur nächsten Ladesäule führen kann die Zoe ab auch…

Das Thema bei der Sache ist doch, ob der Stopp den man machen muss nun in die Tagesplanung passt. Beim MTB Rennen in Furtwangen z.B. ist mein Handy so nass geworden dass ich es nicht mehr aufladen konnte und es ist dann kurz nach dem Ende des Rennens ausgegangen. Es ließ sich leider auch nicht im Auto aufladen…
Ja ich bin nach Hause gekommen, aber ja die Leute an Bord werden sich weiterhin kein E-Auto kaufen so lange man mit Filter und Ladeleistung und und und rum machen muss. Dann liegt der nächste Lader an der BAB, Google aber führt einen um den Unfall rum, dann muss man in den Stau fahren weil dort die nächste Ladeseäule und und und…

Dass man darüber überhaupt diskutieren muss ist ja schon echt hart, das ist doch logisch und ja ich fahre lange genug E-Auto um zu sagen dass ich noch nie liegen geblieben bin und somit immer eine Lösung gefunden habe. Und was sagt uns das jetzt? Dass jemand der Lust hat E-Auto zu fahren und technischen affin ist durchaus auf E-Autos setzen kann, wenn er es will. Auf mich trifft das zu, auf viele eben nicht. Ist nicht meine Schuld im Übrigen!

So, einmal schreib ich jetzt doch noch:
Ja, das Fahren mit dem BEV erfordert schon etwas mehr Planung, als mit einem Benziner (aber deutlich weniger als mit einer FuelCell Kiste).

Nur gestattet mir einem keinen Seitenhieb, den ich mir jetzt einfach nicht verkneifen kann:
Ich investiere viel lieber etwas Zeit mit der Planung, als mit anderen Menschen darüber zu diskutieren, ob BEV fahren jetzt kompliziert ist oder nicht.

Aber ich diskutiere auch nicht mehr über Brenstoffzellenautos oder den CO2 Rucksack von Traktionsbatterien.

Kurz: Ich lass mir meine Freude an meinem Auto von anderen einfach nicht verderben. Dazu ist mein Leben einfach zu kurz.

So ist es… ich persönlich habe mit dem MX sehr viel Spaß und Freude. Wie das nun mit CO2 und CO aussieht ist mir mittlerweile auch egal. Für mich passt es gut nur etwas groß ist es für dt. Verhältnisse, da freue ich mich schon auf das MY

Ich glaub wenn man eine 360 Grad Kamera hätte, wäre die Größe halb so schlimm.

Ja die 360Grad Kamera vermisse ich ein wenig, aber das ist kein Must sondern Nice to have… Mich stören am MX lediglich die Software Bugs und der hässliche gelbe Rand im Display. Aber das Auto an sich ist ein so tolles Auto und auch für einen SUV hat er ein gutes Design.

Womit wir wieder beim Thema sind. Design… Warum haben so viele Hersteller versucht ihre E-Autos hässlich zu machen, mit Konzepten auszustatten die es sonst auch kaum gibt (BMW i3). Während in der BMW Welt Bilder von glücklichen Menschen im Cabrio zu sehen sind kommt der i3 als Vernuftsksite mit überschaubarem Design ums Eck. Tesla macht es doch vor wie man mit einem geilen Design und coolen Produkten Menschen überzeugen kann.

Neben dem Design gibt es aber einen weiteren Faktor der gerne unterschätzt wird, die Anwendung und das Freiheitsgefühl…

Und an all diejenigen die das immer abtun und null Verständnis haben, setzt doch einfach mal jemand der gar keine Ahnung von E-Autos hat in ein E- Auto und lass ihn fahren, und bitte keinen Tesla, denn Tesla ist nur ein Auto unter den E-Autos…

Habe ich grad gemacht, alle die damit gefahren sind waren vom Antritt des i3 begeistert, mit dem Design konnte sich nur die Hälfte anfreunden.

Wir haben das 2013 schon mit dem i3 gemacht, auch schon 2011 mit dem Roadster… alle waren begeistert… Aber es geht ja nicht um eine Fahrt hier im Kreis rum und ob die Leute sich mit der Beschleunigung anfreunden können. Dazu müssen die nur einen Tag lang in Tripsdrill die Katapultachterban Karacho fahren, da geht es in 1,6s auf 100 :slight_smile:

Menschen sind auch begeistert von der Beschleunigung eines Flugzeugs… Die Frage ist doch, was kaufen sich die Menschen, wo wird die Tinte unter einen Vertrag gesetzt… das ist die Frage…

Bei meinen Mitarbeitern zieht derzeit die 0,5% Regelung schon recht heftig. Allerdings ist es auch schon sehr übel, was für Stories mir derjenige, dessen Auto zuerst fällig ist über seine „Verkaufsgespräche“ so erzählt hat.

Tesla hat sich da auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Ich hatte lang dran gearbeitet, das er zumindest ein M3 probefahren wollte, hat sich auf er Website registriert und bekam auch prompt einen Probefahrttermin …

… in Düsseldorf, er wohnt / arbeitet am Oderhaff eine gute Stunde nördlich von Berlin. Also hat er dies nochmals so gemailt, das er doch bitte einen Termin in Berlin bräuchte und hat seitdem (1 Woche her) nichts mehr von Tesla gehört.

Rühmliche Ausnahme bei den Händlern: Hyundai der hat im explizit den Plug-In ausgeredet: Entweder vollelektrisch oder gar nicht, obschon der Verkäufer wußte, das er dann (aufgrund der Lieferzeiten) kein Geschäft machen kann.

Derzeit läuft es wohl auf den Outlander EV hinaus.