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Warum bin ich hier?

Hallo zusammen!
Den metaphysischen Aspekt der Eingangsfrage führe ich mal besser nicht aus, das ist ein Thema für einen anspruchsvollen Stammtisch.
Also, einfacher: warum Tesla? Und warum bin ich bereit, eine mittlere fünfstellige Summe für ein Auto auszugeben, das ich in Wirklichkeit noch nicht fahren konnte, noch nicht einmal gesehen habe?
Weil mich die Vision von Elon Musk/Tesla packt, weil ich daran glaube, daß das in eine gute Richtung geht. Vielleicht nicht der einzige richtige Weg, aber einer davon. Weil ich es faszinierend finde, wie ein Startup, das Tesla bis vor kurzem noch war, die etablierten Hersteller vor sich hertreibt und zum Handeln zwingt.
In den letzten gut 36 Jahren habe ich ausschließlich VW und Audi gefahren; aber so, wie sich das in den letzten Jahren entwickelt hat, kann ich das nicht mehr guten Gewissens unterstützen. Vor 9 Jahren habe ich mich von Dieseln verabschiedet und ganz bewusst für einen Benziner entschieden, die Zeit hat mir recht gegeben, aber das führt natürlich auch nicht wirklich weiter.

Ich bin kein Maschinenbau- oder Automobilbau-Ingenieur. Ich sitze nicht in einer Position, die es mir ermöglichen würde, politische oder rechtliche Bedingungen zu schaffen, die diese Idee voranbringen. Ich muß mich also auf das konzentriren, was in meinem Umfeld und im Rahmen meiner Möglichkeiten möglich ist.
Was aus Tesla wird, kann ich nur dadurch beeinflussen, indem ich mir eins der Autos kaufe, fahre und damit zeige, „daß es geht“.
Wenn das dann dazu beiträgt, daß ich den richtigen Leuten in den Hintern trete, ist mir das auch recht. :wink:

Warum ein Model 3?
Obwohl es von Jahr zu Jahr auf unseren Strassen voller wird und idiotischer zugeht, bin ich nach wie vor ein begeisterter Autofahrer. Ein Auto zu fahren, und zwar in einer Art und Weise, in der ich selbst darüber bestimme, wie ich von A nach B komme, ist mir wichtig. Ideallinie, richtiger Bremspunkt, Drehzahl/Gang optimal im Rahmen des Möglichen - das macht mir einfach Freude. Und genau so freue ich mich auf die neue Art des Autofahrens, die mit Sicherheit anders aussehen wird, wobei ich mich weiterhin auf Performance und Fahrdynamik konzentrieren werde. Autopilot und autonomes Fahren sind mir - im Moment jedenfalls - vollkommen unwichtig.
Ich komme von V6-TDIs, und jetzt von einem 2L-TFSI Motor, Keine Monster, aber auch keine Schlafwägen. Die letzten 550T km bin ich Allrad gefahren, und dabei soll es bleiben, das ist ein absolutes KO-Kriterium. Es musste also ein AWD sein, und so kam mir die aktuelle Auslieferungsstrategie gerade recht. Darum ist jetzt die Performance-Ausführung bestellt, außen rot, innen schwarz.
Im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert sollte ein Auto entweder ein H- oder ein E-Kennzeichen tragen. Ab dem Frühjahr fahre ich beides :slight_smile:

Also: noch kein Tesla Owner, aber überzeugt und gespannt, 2 mal reserviert am 31.03. und am 01.04.2016, ohne jedes Zögern, im Vertrauen darauf, das Tesla das hinbekommt, und daß ich etwas Richtiges tue.

Ich freue mich auf den Austausch hier!

/Maj. Healey

Herzlich willkommen und viel Spaß beim warten auf das Model 3.

Wenn dir volle Kontrolle über Drehzahl und Gang wichtig sind, solltest du dir das aber nochmal überlegen. :wink:

Auch von mir herzlich willkommen.

Dafür gibt’s ja dann das „Spass-Pedal“. :wink:

Da bleibt die Jeannie aber nicht in der Flasche! M3P ist ein Monster! Viel Spaß

Du bist zwar Major, aber ich bin trotzdem Dein Chef :smiley:
Herzlich Willkommen sagt der andere Healey…ich komme aber nicht von Austin sondern vom Austin. :wink:
LGH

Alles klar, Chef! :slight_smile:

Herzlich willkommen, wir sind wohl beide von der seltenen Tesla-Kunden-Spezies, die ein Performance-Modell ohne Autopilot bestellt haben :wink:

Ich finde das autonome Fahren zwar wirklich faszinierend, aber dort wo ich zu 95 % unterwegs bin, halte ich es für gefährlich mit einem AP auf dem Stand „Level 2.5“ zu fahren. Deshalb habe ich mir das Geld erst einmal gespart und wenn ich es doch irgendwann brauche, dann gibt es kaum ein Unternehmen dem ich die Mehrkosten für eine nachträgliche Freischaltung mehr gönne als Tesla.

Vermutlich. Wenn ich mich fahren lasse, brauche ich kein P-Modell. Ich bin ein sehr nervöser Beifahrer… :wink:

Das sehe ich auch so. Oder wenn andere Fahrer Wert darauf legen.

Meine Frau ist ebenfalls eine höchst anstrengende Beifahrerin (das weiß und sagt Sie selbst), trotzdem wollte Sie unbedingt den Autopiloten, für Ihr Model 3. Wir haben 130.000 km Erfahrung und für Sie kommt „Ohne“ überhaupt nicht in Frage.
Also, überlegt es Euch noch mal. :wink:
LGH

Moin moin,

ich würde auch nicht ohne AP kaufen. Das ist zwar ein hübsches Sümmchen und das automatische Fahren braucht man im Moment mit der Funktionalität nicht wirklich, aber den Abstandstempomaten möchte ich bei dem Verkehr keinesfalls missen. Nur für den Abstandstempomaten ist das allerdings wirklich viel Geld.
Ich fahre sehr viel mit dem AP. Aufpassen muss man trotzdem, aber man kann zwischendurch andere Sachen machen und der Wagen hält zuverlässig die Spur. Manchmal sind es ja die Kleinigkeiten, mal eben Spotify bedienen, eine Einstellung am Display suchen oder einfach das Gespräch mit dem Beifahrer die auslösenden Faktoren für einen Unfall. Ich finde das sehr entspannend wenn auch noch nicht für alle Verkehrssituationen geeignet.
Echt nervig ist die Erkennung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und die Nichterkennung einer roten Ampel.

Gruß Peter

Genau.

Danke für die Grüße und Kommentare!
/Maj. Healey