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Wallbox mit Abrechnungsfunktion

Hallo liebe Community,

ich hoffe, ich stelle diese Frage ins richtige Forum. War mir nicht ganz sicher.

wir stellen unseren Mitarbeitern in unserem Unternehmen kostenlos Lademöglichkeiten, um deren Efahrzeuge (die wir ebenfalls fördern) während den Arbeitszeiten kostenlos aufzuladen. Wir haben auf unserem Parkplatz (der nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist) dabei zunächst auf Go-E Charger gesetzt, da mich das Handling und die Usability privat schon überzeugt hat. Die Mitarbeiter haben jeweils einen RFID-Chip. Somit wird der Ladestrom freigegeben und wir haben eine Übersicht darüber in welchem Konto wie viel Kw/h geladen wurden.

Soweit so gut.

Da wir aufgrund PV-Anlagen auf den Bürogebäuden massiven Stromüberschuss haben und ich in unserem Gewerbegebiet auch Lademöglichkeiten für die Öffentlichkeit schaffen möchte habe ich mir die Fragen nach der passenden Wallbox-Lösung gestellt. Ziel ist, dass jeder Elektroautofahrer bei uns gegen Abrechnung auf den öffentlich zugänglichen Parkplätzen laden kann und die Zahlungsabwicklung für den Lader/Kunden und für uns als „Betreiber“ möglichst einfach gestaltet ist.

Folgende Merkmale müssten erfüllt sein:

  1. Einfaches Handling für Betreiber und Kunde
  2. Zahlungsmöglichkeit für Dritte z.B. wie Kreditkarte, Paypal, Gpay usw.
  3. Cloud-Zugang
  4. Lastmanagement

Kennt jemand für euch eine praktikable Lösung, die wir einsetzen könnten?

Bescheidenen Idee…

was gibt doch von NewMotion Wallboxen mit RFID und Co… die App oder ne Ladekarte von dennen kann sich ja jeder zulegen.

Aber wenn Ihr das größer aufziehen wollt und wisst das ihr ggfs auch Kundenbezug habt, wir wärs dann gleich mit nem DC Ladesystem ? also sowas ab 50kw aufwärts.

Wir setzen die Lösung von NewMotion ein, seit jetzt 5 Jahren. Die Hardware und Software und Abrechnung funktioniert gut. Alle Deine Anforderungen werden erfüllt, lediglich bei der Abrechnung braucht es eine Karte von NewMotion oder EMP mit Roaming zu NewMotion. Der Mitarbeiter kann seine Ladestation auch per App freischalten. Wir laufen gerade auf interne 100 Ladestationen zu, in Summe unserer DE Standorte. Ich bereite gerade den Rollout auf 500 Ladepunkte vor :wink:.

Seit August ist auch die Eichrechtskonforme Version „Business Pro View“ verfügbar, falls der Mitarbeiter mit privatem Geld beteiligt ist oder ihr eben öffentlich laden lassen wollt.
newmotion.com/de_DE/losungen/la … fahrzeuge/
Roaming ist auch hier möglich, ich kann in der Firma mit ADAC / ENBW Karte oder NewMotion laden.
Ihr könntet festlegen welche Ladestationen öffentlich sind und welche nicht.

Alternativ gibt es noch viele andere Anbieter. Bei NewMotion bindet man sich auch im Backend an NewMotion, was allerdings recht gut funktioniert

Bei anderen Lösungen ist man etwas offener wenn man eine Ladestation mit OCPP Standard hat, kann man verschiedene Backends haben. Auch mit White Label, d.h. man kann auf dem Portal und App der Mitarbeiter das eigene Logo setzen - wenn darauf Wert gelegt wird.

Sonnige Grüße
Ralf
P.S. So was zu planen ist mein Job :wink:

Am einfachsten ist vielleicht die Lösung Giro-e. Dort wird die Ladung mit der Girocard (früher ec Karte) freigeschaltet und vom Konto abgezogen. Der Kunde braucht keine spezielle Ladekarte. Bäcker Schüren hat so eine Säule im Ladepark Hilden im Einsatz. Da kannst du ja vielleicht mal vorbei fahren und mit ihm sprechen. Gibt auch YouTube Videos von Danzei. Webseite: giro-e.de/

Schon mal vielen Dank für die Antworten!

Schau dir mal has-to-be.com an.

Und die c- und x-series von keba.com koennen OCPP und Lastmanagement. So bleibst du Anbieterunabhaengig und die Loesung skaliert.

Bin gerade bei Wallbe über folgendes gestolpert:

https://www.wallbe.de/wer-braucht-heute-noch-roaming/

Liest sich zumindest für private Betreiber interessant, wers mag und z.B. durch eine Solaranlage ohnehin schon Strom verkauft und die steuerlichen Themen somit bereits am laufen hat.

Einen Beitrag aus „Model 3 Ladung + Reichweite“ hierhin verschoben.

Gibt es hier was neues? Kann man überhaupt Strom einfach bereitstellen und ohne draufzuzahlen? Für Angestellte gibt es ja bereist steuerfreies laden aber Anderen Strom bereitzustellen geht entweder nur umsonst oder gar nicht?

Umsonst im Sinne von kostenlos führt auch zur Abgabe der EEG-Umlage in Höhe von 6,5 ct in 2021.
Die verschiedenen Faktoren wie Einstandspreis (evtl Erzeugung tlw. über PV - dann aber zusätzlich „Kosten“ in Höhe der entgangenen Einspeisevergütung nicht vergessen ) und Kundenfrequenz spielen hier die entscheidende Rolle.
Also wenn über PV, dann wirst Du mit den 6,5 ct belastet - wenn Bezug aus dem Netz erfolgt, hast Du die EEG bereits entrichtet.
Wallboxen mit Abrechnungsfunktion hingegen gibt es durchaus im finanziell überschaubaren Rahmen (eichrechtskonform):

An ABL eMH3 über hauseigenes Backend (Reev) kann entweder über Kreditkarten oder via Roaming über die gängigen Ladekarten bezahlt werden.
Compleo oder Alfen EVE Pro-Line erlauben Bezahlen über Giro-E, also EC-Karte.

Und dann natürlich nicht die Ladesäulenverordnung übersehen…

Mit Geldverdienen wird es auch wg. des überschaubaren Durchsatzes, zumindest im AC-Bereich meistens nichts zu tun haben, DC mit höheren Ladeleistungen und entsprechendem Durchsatz kann an interessanten Standorten überlegenswert sein.

Was ich möchte und sicher viele andere auch, ist es eine Ladestation bereitzustellen, nichts an dem Strom zu verdienen aber auch keine Kosten für den Strom zu haben. Wo der Strom des Stromkunden des Stromanbieters gezogen wird müsste doch egal sein. Dass heisst logisch wäre für mich, ich stelle die „Steckdose“ und der Stromkunde holt sich seinen(!) Strom bei mir ab und der Betrag wird ihm auf die Stromrechnung gesetzt und mir die Stromkosten nicht angezogen. Ich verstehe nicht, warum das so umständlich gelöst sein muss. Warum kann der Zwischenmann, also ich, nicht einfach ausgelassen werden? Ich würde dem Stromanbieter doch sogar die Wallbox kostenfrei stellen.