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Wallbox intern

Moin,

viele von Euch haben natürlich schon eine Wallbox für zu Hause und wissen, wie diese von innen aussieht. Ich habe dieses Wochenende meine installiert und die Gelegenheit genutzt, für alle anderen ein flottes Foto zu schießen. Es ist eine ABL 803 aber ich gehe davon aus, das das Schema bei allen Boxen ähnlich ist und sie sich nur im Bereich zusätzlicher Schnittstellen unterscheiden. Kleine Legende:
1 - FI-Typ A
Nicht alle Hersteller haben einen zusätzlichen FI in der Box. Ich habe natürlich - wie alle - noch einen separaten im Keller. Der Sinn erschließt sich mir hier nur, wenn die Wallbox in unmittelbarer Nähe zum Hausanschluss montiert wurde und so auf einen zusätzlichen FI verzichtet werden kann. Da mein Kabel quer durch den Garten verläuft … :slight_smile:

2 - EVCC
Dieses Modul übernimmt die Kommunikation mit dem Auto über die Kommunikationsleitungen im Typ2-Stecker und steuert ggf. die Freigabe. Hier werden die größten Unterschiede zwischen den Hersteller zu finden sein. Dieses EVCC z. B. hat kein Ethernet oder WLAN. (Für Schrauber natürlich nachrüstbar :slight_smile:)

3 - Hauptschütz
Dieses Schütz wird vom EVCC gesteuert und verbindet - so sich Auto und EVCC einig sind - das Auto direkt mit dem Hausanschluss. Die Stromaufnahme regelt also ausschließlich das Ladegerät im Auto.

4 - Detektor für Gleichstromfehler
Die Kabel, die zum Typ2-Stecker führen, werden einfach durch dieses flotte Teil geschleift, dass dann den bösen Gleichstrom erkennen soll und ggf. abschaltet - hoffen wir das Beste :slight_smile:

Jetzt muss nur noch ein Auto daran laden können und ich bin wieder ein Schritt weiter :slight_smile:

Bye Thomas

Wenn die Kombination FI Typ A und Gleichstrom-Detektor einen FI Type A/EV bzw. FI Typ B gleichwertig ersetzen kann wäre es interessant, ob diese Kombination günstiger ist?

Ja, ist es. Die Preise für FI Typ B sind einfach abartig. Bei 63A lagen 2015 zwischen dem FI Typ B und so einer Erkennung ein Faktor 2 zwischen den Preisen.

Die neue ABL Sursum Twin 3W2214

Sehr interessanter Aufbau! Auch hier durch die scheinbar kompakten Abmessungen sehr eng. Bei den freiliegenden Steuerplatinen ist natürlich für Grobmotoriker wie mich Vorsicht angezeigt :wink:. Warum werden denn zwei Schütze pro Seite benötigt? Viel besser als bei meiner Box ist die Öffnung für die Zuleitung (6mm schon 'ne Qual).

Witzige Details sind der USB-Stick (485-Adapter?) und die „Auspuffe“ der Stecker :slight_smile:

Bye Thomas

Inzwischen sind sie nicht mehr so teuer, guckst du.

Hi !

Hier eine CrOhm EVSE1M40 in geöffnetem Zustand mit CAN-Anbindung und PV-Schnittstelle.

:wink:

Der ist aber gebraucht, nicht neuwertig. Der günstigste den ich gefunden habe ist von Eaton, z.B. den. Aber ja, der hat mich damals noch ein hunderter mehr gekostet.

Stimmt, ich hatte nicht gesehen, dass der gebraucht ist. Aber neu gibt’s den auch für unter 300€!

Ein Schütz ist normal für EVCC das zweite ist fürDC Fehler

Der"USB stick" ist rs485 Wandler

Die Auspuffe sind Typ2 endwässerung Schläuche

Einspeisung ist 5x16 plus extra Einführungen

Hab noch KEBA P20 volle Hütte im Angebot

Auch hier: „Schalter ist neuwertig, war in einem Musterverteiler verbaut gewesen.“
Wäre für mich als Käufer aber OK, wenn ich Garantie oder zumindest Gewährleitung mit 14 Tage Rückgaberecht habe. Dann kann ich ihn zumidest mal testen.

Hat jemand eine Idee wie ich die Schutzwirkung in Bezug auf Gleichfehlerstrom sinnvoll ohne teures Spezialgerät messen kann?
Einfach eine Batterie dranhalten wird wohl nicht klappen… :wink:

Naja, man kann beim FI zumindest mal den Test-Knopf drücken und gucken ob er rausspringt.

klar, aber was genau testet er dann?
ziemlich sicher keinen Gleichfehlerstrom, wo sollte er den herbekommen?

Gute Frage!
Typ-B-FI’s sind m.W. immer digital, ergo haben sie bereits einen Gleichrichter zur Versorgung der Elektronik. Diesen können sie auch für den Test verwenden?
Edit: Hab aus Neugierde mal recherchiert. Der Testknopf eines FI (egal welcher Typ) muss nur eine Phase mit einem geeigneten Widerstand mit dem Schutzleiter verbinden. Zum richtigen Testen braucht man einen Installationstester, z.B. den Fluke 1663 (Listenpreis 1299€).

Danke für’s Recherchieren, genau so hatte ich es mir vorgestellt…

Weis jemand ob und wie man die Tesla Wallbox von extern freischalten bzw. sperren kann ?

Ich will mir zwei davon an die TG Stellplätze schrauben, daher währe es schön, wenn diese nur von Nutzer freigeschalten werden können.

Das Manual lässt sich da nicht aus:
https://www.tesla.com/sites/default/files/pdfs/wall-connector-eu/20161208/tesla-32a-wall-connector-installation-manual-de-DE-v2.pdf?201612081439

Die KEBA hat ein neues kurzes Video erstellt, dass einen guten Einblick in die Produktion und das Innenleben der Ladestationen zeigt.

Hier ist der Link für Interessierte:
https://www.youtube.com/watch?v=PdtxylhZssk&feature=youtu.be

Lg Thomas

Hallo EV_de

Mein erster Post. Es gibt eine Lösung die ich mir erst diese Woche installiert habe.
Tesla Wallbox mit Fingerprint scanner nachgerüstet.

-Leser von Aliexpress
-24V/DC Transformer
-Finder Schrittschalter Relais mit 2 Parallel geschalteten Kontakte
-optional eine Status LED mit Schrittschalter (wird aber sehr eng in der Ladestation)
-Heissleim zum fixieren der Komponenten

Das ganze habe ich in der Anschlussplatte (Base) installiert und dann die Kontakte PP und CP des Ladesteckers über das Schrittschalter Relais geführt.

Ist schon etwas aufwendig in der Installation und es empfiehlt sich nötiges Wissen zu haben.

Vorteil: Schnelles Freischalten der Ladestation mittels Daumen oder Finger, Keine Karte oder schlüssel notwendig.

Nachteil: Bei der Installation muss der Finger gescannt werden. Diese kann später nur mit der Demontage der Ladestation wieder umprogrammiert werden.

Auf Wunsch Video mit Funktionsbestätigung.