Wallbox in Garagen

Die letzte Mail, vor der heutigen, in dieser Angelegenheit ging von mir an den Zuständigen Gebietsbetreuer am Anfang Juli 2023 mit der Bitte bei einem Termin, ggf. örtlichem, die Möglichkeiten und Gegebenheiten näher zu erörtern und so leichter als per Mail auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.

Seitdem Funkstille auf Seiten des örtlichen Service-Büros, meine weiteren telefonischen Anfragen und Bitten wurden unbeantwortet gelassen. Ich wurde also völlig ignoriert.

Damit war es eindeutig, dass eigene Lademöglichkeit keine Chance hat.

Mal sehen, ob ich weiterhin ignoriert bleibe.

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In Tiefgaragen geht auf Dauer nix ohne Lastmangement und das kostet schnell vier bis fünfstellige Beträge.

Ich hab auf meinem Blog einen Post verfasst wie ich meine Eigentümergemeinschaft zum Ausbau unserer 19 Stellplätze bewegt habe. Einfach nur Fordern bringt nichts, man muss sich mit der Materie auseinandersetzen und gescheite Angebote einholen damit für die Eigentümer kalkulierbar ist, was der Spaß kosten wird.

Und da gibt es keine One-Size-fits-all Lösung, leider.

Wer meinen Leidensweg lesen möchte: Der lange Weg zur eigenen Wallbox… eine Anleitung für Wohngemeinschaften – olbrecht.net

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Danke für das Teilen Deiner Erfahrung.

Sind die Mieter und Eigentümer nicht eigentlich 2 verschiedene Paar Schuhe? Zumindest rechtlich gesehen und auch wenn beide es nicht so einfach haben wie es mal gedacht war.
Oder irre ich mich (durchaus möglich, weil kein Eigentümer)?

Mich entkräftet dieses Thema mittlerweile nur noch, weil Bürger:Innen sollen, Mieter:Innen natürlich auch, aber dann bitte ohne dass die Vermieter:innen (die ganz kleinen mal ausgenommen) einen zusätzlichen Aufwand haben (großen Gesellschaften oder Genossenschaften mit mehreren Tausend Wohnungen kann das nicht, auf keinem Fall, zugemutet werden) und die Mieter:innen sich dann um alles kümmern, im Idealfall noch die Modernisierung des Hausanschlusses oder gar der Leitung in der Straße bezahlen sollen.

Auf der anderen Seite werden AC-Ladepunkte immer uninteressanter für die Betreiber, weil die gesetzlichen Anforderungen weiter steigende Kosten und Aufwand bringen.

Eine schöne Entwicklung, man könnte fast schon behaupten „back to the roots“ der Elektromobilität: nur für wohlhabende Eigentümer:innen mit eigenen Stellplätzen in Neubaugebieten oder Beziehungen.
Alle anderen dann ab zum HPC und unter Streß für min. 0,49€/ kWh (was mittlerweile auch schon günstig und aussterbend erscheint) laden, womöglich erst auf freien Ladeplatz warten, weil Anschluss auf falscher Seite, zugeparkt (Verbrenner, Car-Sharing, uneinsichtige BEV-Fahrer:innen) oder außer Betrieb/ keine Internetverbindung, und entgegen des BEV-Prinzips auch noch Zeit vergeuden, weil sie es gewagt haben, den Verbrenner abzustoßen.
Dann noch Werkstätten, die sich weigern Reifen oder Fahrwerksteile auch nur anzuschauen, weil der Gesetzgeber einen HV-Schein eingeführt hat.

An so einer E-Mobilität möchte ich dann nicht unbedingt teilnehmen und unterstützen oder bewerben schon gar nicht.

Man würde denken, ATS75 ist frustriert: ja, ist er bei solcher Entwicklung eindeutig.
Aber auch, oder vor allem, enttäuscht, wie es sich entwickelt, insbesondere wegen solcher „toten“ Gesetze wie das GEIG, dem Recht der Mieter:innen auf eine Lademöglichkeit auch ohne der Zustimmung der Vermieter:innen oder der fehlenden Bereitschaft, Ladesäulen-Blockierer konsequent abzuschleppen.
Gut, „meine“ öffentlichen Lademöglichkeiten sind noch super, aber mit den steigenden Zulassungszahlen- und Bestandszahlen wird dies nicht sehr lange so bleiben.

Ich bin sehr auf die kommenden Jahre gespannt.

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9 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Plauderecke - für alles, was keinen eigenen Thread braucht (Teil 2)

Jetzt aber Schluß mit den OT-Beiträgen hier … :smirk:
Macht das anderweitig, am besten per PN untereinander aus … Gruß

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3 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Off-Topic-Beiträge aus diversen Threads (aktuell)

Ich wohne auch zur Miete und natürlich hab ich meine Wallbox selbst bezahlt!!! Ich mach dass doch auch für mich und nicht für mein Vermieter. Der Vermieter hatte nichts dagegen, ich musste sie übrigens am Haus anbringen, da unsere Garagen zu klein und kein Strom, aber ich bin sehr glücklich damit obwohl ich auch in der Arbeit laden kann aber im Urlaub ist’s einfach schön wenn man zuhause auch eine Lademöglichkeit hat und nachdem meine Frau zwischenzeitlich auch auf E umgestiegen ist wird sie auch richtig viel genutzt. Eine PV wäre natürlich super aber da sag ich auch dass mir dies als Mieter zu ungewiss ist und es ist schade dass in Deutschland dies nicht gefördert wird bzw. der Vermieter mir den Strom verkaufen kann aber evtl. Installiere ich ein Balkonkraftwerk mal schaun.

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Wer hat die Installation bezahlt?

Und natürlich bezahle ich die WB, darum geht’s doch garnicht. Nur wenn erstmal Kabel dahin gelegt werden müssen und der VM danach davon profitiert du es aber bezahlt hast…

Ich bin irritiert…

Wenn der Vermieter davon „profitiert“ dass da eine Wallbox am Stellplatz ist bzw. Kabel hin gelegt wurden… dann doch nur auf zwei mögliche Wege:
A) Eigenbedarf, er wirft dich raus und zueht selbst ein und nutzt ein Elektroauto
B) Der Stellplatz ist jetzt mehr wert und er erhöht dafür die Miete.

Ich vermiete selbst eine Wohnung mit Garagenstellplatz. Es gibt dort noch keine Lademöglichkeit, die Mieter in dem Haus wollen auch alle (noch) keine.
Ich werde da trotzdem die Wallbox bald an meinem Stellplatz montieren weil ich das für sinnvoll erachte. Das läuft aber bei mir unter Invest in Zukunft und ich finds halt auch geil. Rein finanziell würde ich da als Vermieter nur die Verkabelung zahlen wollen und ggf ne easee ready setzen.
Ich glaube mehr Entgegenkommen von einem Vermieter zu erwarten ist unrealistisch wenn man sich mit dem nicht sehr gut versteht oder er selbst Elektro-Enthusiast ist.

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Es würde mir reichen wenn er die Verkabelung dahin bezahlt, die WB stell ich dann selbst auf.
Nach der letzten Info, die aber 3 Jahre her ist, ist er selbst für die Verkabelung zu geizig.
Er darf dann sogar meine Stellplatzmiete erhöhen, damit hab ich kein Problem.

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Wenn man oder jeder einen 11 kW-Anschluss will, wird das sicher so sein. Wenn Grabarbeiten erforderlich sind, um den Hausanschluss zu erhöhen kann, wird es sicher teuer und langwierig.
Ich versuche momentan in der nächsten EV mit einer blauen CEE (auf meinem Stellplatz) zu starten und habe zugleich den Antrag gestellt, die Anschlussleistung des Hauses erhöhen zu lassen. Momentan sind 100A-Sicherungen eingebaut, aber der Anschluss wäre für 125A ausgelegt. Die Kosten dafür wären überschaubar und damit kämen wir von 69 kW auf 86 kW Anschlussleistung. Damit wäre es möglich, dass man - nach ersten Schätzungen (ohne Lastgangmessung) - an jedem der 16 Stellplätze mit 3,7 kW laden könnte. Meine Erfahrung der ersten Monate, die ich ohne Wallbox geladen habe - für 80-90% der Zeit absolut ausreichend und wer mal eine höhere Ladeleistung braucht, kann dann eben nicht auf seinem Stellplatz laden.
Bei der Steckdose erwarte ich keine größeren Probleme, da jede Wohnungsverteilung bereits eine 3x16A-Sicherung enthält und von da aus ein Kabel (5x2,5) in den Keller führt, das man (über bereits zu den Stellplätzen verlegte Leerrohre) nur noch zu den neuen Steckdosen verlängern muss. Insofern sind eigenlich keine baulichen Maßnahmen notwendig und folglich hoffe ich, dass die Eigentümergemeinschaft die Steckdose durchwinkt. Zumal es schon 3 „schwarze Steckdosen“ gibt, die bei Ablehnung wohl zurückgebaut werden müssten.

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Das ist am Ende eine Rechenfrage. Eine ABL-Wallbox gibt es heute bereits für 200 EUR. Keine Ahnung wie hoch die Montagekosten in Deinem Fall sind, weil ich die Entfernungen nicht kenne, aber sagen wir mal 1.500 EUR in der Summe. Wenn Du Dein E-Auto dann für 25 ct die kWh dort laden kannst statt als Laternenparker 50 ct zu bezahlen, dann hat sich die Investition nach 6.000 kWh armotisiert. Das entspricht so grob 30.000 km.

Wenn Du also 2 Jahre dort wohnst und 15.000 km im Jahr fährst und überwiegend zuhause nachladen kannst (weil nicht so viel Langstrecke mit DC-Laden) dann könnte sich das lohnen. Denn nichts ist schöner, als zuhause tanken (nachladen) zu können. Und vielleicht kannst Du die Installation dann noch Deinem Nachmieter verkaufen (ok, heute noch unwahrscheinlich, aber in 2 Jahren sieht’s vielleicht schon besser aus). Oder Dein Vermieter beteiligt sich daran.

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Nach 2x ABL mit Defekten nach einigen Monaten haben wir nur noch den Wallconnetor von Tesla. Da passt alles.

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Das ist auch eine Frage. Als Laternenparker würde ich 40 ct die kwh zahlen und zuhause ca. für 5000 km laden, den Rest unterwegs am HPC oder SuC. Wären bei einem angenommenen Verbrauch von 20 kwh (eher hoch angesetzt, aber es wird viel mein Fahrrad durch die Gegend gefahren), 1000 kwh.

Da denkst du ein wenig zu einfach: Bei Lademöglichkeit in der Tiefgarage musst du effektiv durch technische Maßnahmen sicherstellen, dass keine zu hohe schieflast am Hausanschluss besteht. Ohne dreiphasige Wallbox wird das schwer bis unmöglich.

Mein Tip: lass den Anschluss um Himmels willen bei 100A und kaufe ein günstiges Lastmanagement wie den Easee Equalizer Amp oder Go-E Controller. Beide können nämlich nur bis 100A messen, darüber kommst du nicht um einen „echten“ Wandlerzähler herum und wenn der fällig wird hast du schnell das Problem dass der ganze Hauszählerkasten neu gemacht werden muss… und dann bist du bei 5-10k Kosten ohne nennenswerten Vorteil.

Ohne Messung für dynamisches Lastmanagement am Hausanschluss überzeugst du auch keine skeptische Eigentümerversammlung, dass dein Vorschlag safe für die Hauselektrik wäre und ab 12kW Leistung hat der Netzbetreiber ein Genehmigungsrecht, mit anderen Worten du kannst vergessen dass er dir das ohne Lastmanagement freigibt.

Die Hausanschlussleistung ist nebenbei nicht identisch zur erlaubten Dauerleistung, bei einer Absicherung von 100 oder 125A kannst du nicht davon ausgehen, dass der Netzbetreiber in deiner Straße einfach so davon auch 100A als Dauerlast eingeplant hat. War bei mir so, aber das war ein Glücksfall und hatte andere Ursachen.

An ein 5x2,5mm Kabel von Wohnung in den Keller würde ich auch eher absehen. Das klingt mir nach einem Leitungsweg jenseits der 20 Meter. Unter 5x6mm wird das nicht Normgerecht machbar sein.

16 TG-Steckdosen auf 3 Phasen aufzuteilen sollte der Elektriker hinbekommen.

Warum sollte man 16 Steckdosen, die mit 16A abgesichert sind, beim Netzbetreiber beantragen?

Die 125A wären beim Bau des Hauses problemlos möglich gewesen (in der Straße wurde ein neuer Trafo aufgestellt) aber der Bauträger wollte sich die 75€/kW Baukostenzuschuss sparen. Jetzt sind dann halt 1275€ für die Erhöhung der Anschlussleistung fällig, d.h. pro Stellplatz < 100€. Aktuell sind bei 100A Absicherung 69 kW beantragt und die sind auch genehmigt worden.

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Wenn das so ist dann gebt die 1200€ aus für Anschlussleistubg erhöhen und setzt richtige Wallboxen mit statischem Lastmanagement für 33-44kW. Das reicht locker bei nur 12 Plätzen. Da muss auch niemand rumeiern mit Schuko und es ist endgültig fertig.

P.S.: in einer Tiefgarage jeden Platz einmal ne Phase zu rotieren reicht nicht zum sicherstellen dass die Schieflast auf Dauer nicht 20A in Summe übersteigt. Da muss nur die falsche Kombi aus zwei Autos gleichzeitig laden. Wallboxen mit Lastmanagement weisen intern die richtigen Phasen zu damit das eben nicht passiert. Und da ihr sowieso nach deiner Aussage dreiphasig ab Wohnungszähler in dek Keller könnt macht es doch gleich richtig anstelle zweimal.

Frei nach Munro: Don’t save me any money, I can’t afford it.

Und wie stellst du ggü. dem Netzbetreiber sicher, dass nicht aus purem Zufall grad mehrere mit 3,7 kW auf just der gleichen Phase anstecken?

Da wird der Netzbetreiber weniger entspannt sein als du…

madmax

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Euer Denken ist meines Erachtens etwas „Deutsch-geprägt“, d.h. man will entweder die 100%-Lösung oder gar keine.

Wieso soll ich mich heute schon verschleißen, dass es zu einer Phasenschieflast kommt? Mit einer kleinen Näherungsrechnung (nagelt mich bitte nicht auf die exakten Zahlen fest) lehne ich mich da unbesorgt zurück. Aktuell sind in Deutschland etwa 50 Mio Autos zugelassen. Davon sind etwa 1,5 Mio e-Autos (3%). Bis 2030 erwartet man sich oder hofft auf 10 Mio e-Autos, was dann 20% wären. Wenn aus dieser Hoffnung Realität werden sollte (woran man seine Zweifel haben kann), dann wäre das bis 2030 eine Steigerung auf 20% e-Autos an den zugelassenen Fahrzeugen. Wenn ich das auf unsere 16 TG-Stellplätze umlege, dann stehen 2030 3-4 e-Autos in der Tiefgarage. Sollten sich die Hausbewohner statistisch völlig anders verhalten als der Rest der Republik und sich unerwartet doppelt (6-8) so viele e-Auto-Fahrer unter den Bewohnern befinden, dann kann sich in 8-10 Jahren irgendwer der WEG (oder der Hausverwaltung) Gedanken über die Schieflast machen. Für eine Schieflast müssten dann übrigens alle 6-8 e-Autos gleichzeitig laden und deren CEE-Steckdosen müssten alle auf ein/zwei der drei Phasen hängen. Aber es soll ja Zufälle geben.

Bis 2030 entwickelt sich vermutlich Lastmanagement und die Wallbox-Welt weiter (das kostet dann alles vielleicht nur noch die Hälfte mit einer technischen Lösung die sich noch keiner vorstellen kann) und auch die Bereitschaft der WEG für eine „große Lösung“ dürfte dann deutlich größer sein als heute (ich vermute sie aktuell bei etwa 1% der Bewohner). Vielleicht hilft in 10 Jahren dann aber die Erhöhung der Anschlussleistung, die man heute noch relativ einfach zu bekommen scheint, denn dann stehen 17 kW mehr für eine „große Lösung“ zur Verfügung. 2030 wird der Strombedarf vermutlich deutlich höher sein als heute und vielleicht ist der Netzbetreiber dann viel restriktiver als heute und es ließe sich dann nur noch eine „große Lastmanagementlösung“ mit vergleichsweise „kleiner Anschlussleistung“ realisieren.

In der heutigen Zeit steht vermutlich in fast jeder der 14 Wohneinheiten eine Waschmaschine und ein Trockner. Hat sich da schon einmal jemand überlegt, was passieren würde, wenn die am Sonntagmittag alle zufällig (!) gleichzeitig waschen/trocknen und womöglich noch den Schweinebraten in den Ofen schieben würden. Da verlässt man sich doch auch auf Gleichzeitigkeitsfaktoren – wieso dann nicht auch in der TG bei den Lademöglichkeiten. Ich glaube, dass wir uns 2030 eher Gedanken machen müssen, woher der Strom für die 20% e-Autos kommen soll, als dass man in unserem Haus Bedenken haben muss, dass es die nächsten 8-10 Jahre zu einer Phasenschieflast – ausgelöst durch Ladevorgänge in der TG – kommt.

Im Moment steht übrigens auf den 16 Stellplätzen ein Hybrid.

Mein i3 steht (hoffentlich noch ein paar Jahre) daheim in der Doppelgarage (neben einem X3 20d) bevor ich altersbedingt in die ebenerdige/barrierefreie Eigentumswohnung mit Lift in den Keller ziehe.

Auf demselben Weg, auf dem man sicherstellt, dass dass nicht mehrere gleichzeitig eine Herdplatte anschalten, die auf derselben Phase liegt. Lokale Schieflasten lassen sich nicht ausschließen. Es genügt, dass man ihnen die Chance gibt, sich statistisch zu verteilen.

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