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Wallbox in der Garage (Elektroinstallation)

C ist bestimmt nicht vorgeschrieben… wozu auch?
C heißt nur, dass der Einschaltstrom (über z.B. 16A) um ein paar Millisekunden höher/länger sein kann als B (laienhaft beschrieben)
Im Falle von einer Wallbox gibt es keine Einschaltströme, da das Auto langsam Strom hochfährt.

Doch ich meine schon C

siehe auch :

also, C wird „empfohlen“

Empfohlen, aber nicht vorgeschrieben. Und auch nur von Mobility House und nicht von jeweligen WallBox Hersteller :wink:
Da C und B gleich viel kosten macht es jetzt keinen großen Unterschied.
Ich würde aber B setzen… (außer, WallBox Hersteller was anderes verlangt)

Es wird ein LS Typ “C” empfohlen (nirgendwo steht, dass das vorgeschrieben ist!) und ein FI B ( oder A-EV).

Es ging also um den Typ der Sicherung und nicht des Fi, was mir nicht klar war.
Ich wusste nicht einmal, dass es verschiedene LS Charakteristiken gibt.

Den FI (tatsächlich werden es mehrere werden, einen für die Ladestation, einen für den Rest) machst du sicher nicht in den Zählerschrank, sondern die kommen dann in die Garage!

Hallo, bin über die Suche auf das Thema gestoßen und da ich ein ähnliches Vorgaben wie der Threadersteller habe, hänge ich mich mal hier ran:

  • 5x10mm² Kabel von vom Haus in die Garage verlegen
  • Dort einen Unterverteiler installieren lassen, um neben der Wallbox auch Garten und Garage mit Strom zu versorgen

Jetzt habe ich gelesen, dass an der Leitung für die Wallbox keine weiteren Verbraucher angeschlossen sein dürfen, sprich die o.g. Umsetzung wäre nicht zulässig.

Oder habe ich etwas falsch verstanden?

Habe nämlich bereits eine Kraftstromdose in der Garage und hätte jetzt für die Wallbox extra eine zweite Leitung legen lassen.

Selbstverständlich würde ich eine Elektriker die elektronischen Anschlüsse vornehmen lassen, jedoch Verlegung des Kabels (inkl. Aushub und Öffnung gepflasterte Fläche) würde ich bereits vorleisten.

Wie habt ihr das gelöst?

Das scheint nicht zu stimmen. Ich habe das 5x10mm2 Kabel vom Haus in die Garage gelegt. Dort hat der Elektriker eine Unterverteilung installiert, daran sind 2 Wallboxen sowie Garage und Gartenanlage angeschlossen.

Ja, das kenne ich auch das mit dem lesen, ob das immer richtig ist bleibt da offen :open_mouth:

Meine beiden TWC Gen3 werden wie folgt mit Strom versorgt:
Vom Hauptsicherungskasten geht ein 5x10mm² durch das Haus und dann in die Garage. Dieses Kabel ist mit Schmelzsicherungen abgesichert. In der Garage ist ein Unterverteiler montiert wo das 5x10mm² Kabel auf einen Fi-Schutzschalter geht. Dieser versorgt zwei Leitungsschutzschalter (jeweils alle drei Phasen und je nur für eine Box) und von da aus geht es jeweils in einen Stromzähler und vom Stromzähler auf die Box, eine innen in der Garage und eine außen an der Garage. Leitungsschalter und Stromzähler sind also nach dem FI doppelt!
Nach dem FI gibt es noch die Möglichkeit weitere Sicherungen zu installieren und weiteres mit Strom zu versorgen. Bei mir wird das die Garage innen und außen dann der Carport werden. Nach dem FI sind also weitere Verbraucher möglich. An den Stromkreisen für die Boxen nach dem FI sollten keine weiteren Verbraucher drauf weil die Komponenten aufeinander abgestimmt sind. Genauso wenig sollte die Leitung vor dem FI angezapft werden weil bis dahin kein FI verbaut ist.
Geht also.

Warum willst Du soviel Kohle ausgeben, wenn Du bereits eine CEE-Dose in der Garage hast?
Nimm eine mobile Wallbox, die kannst Du z.B. sogar zu Freunden und Bekannten mitnehmen wenn die auch eine CEE-Dose haben.

z.B. diese hier (mit DC-Fehlerkennung)

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Habe dies in mehreren Quelle gelesen, u.a. hier: Checkliste für die Installation einer Ladestation

„Die Wallbox oder Ladestation muss über eine eigene Stromleitung angeschlossen werden. Beachten Sie also, dass keine weiteren Stromverbraucher wie Steckdosen, Waschmaschinen, Licht etc. angeschlossen sind. Wichtig zu beachten ist der sogenannte Gleichzeitigkeitsfaktor für Ladestationen.Der Gleichzeitigkeitsfaktor berücksichtigt, dass nicht immer alle Geräte einer Anlage gleichzeitig und mit voller Leistung betrieben werden, wovon bei einer Ladestation ausgegangen wird. Für Ladestationen gilt der Gleichzeitigkeitsfaktor von 1,0. Daher muss die Anschlussleistung der Ladestation 100% vorgehalten werden.“

Ich nutze das Auto beruflich und damit ich die Stromkosten ordentlich abrechnen kann, möchte mein Chef, dass eine Wallbox mit MID-Zähler und RFID-Freischaltung verwendet wird.

Kannst Du nicht einfach das vorhandene Kabel Deiner CEE-Dose nutzen?

Wenn es zu dünn ist, dann in der Tat neue Leitung ziehen. Wenn es mindestens 6mm Adern hat reicht es für 11KW (für 2 WB würde ich auch lieber 10mm verlegen, wegen Leitungsverlusten, außer es ist hoher Aufwand).

Du hängst dann alles an die Unterverteilung. Das ist zulässig, nach meinem Wissen (bin aber kein Elektriker, aber bin mir ziemlich sicher - in jedem Fall Eli fragen).
Die WB muss eine eigene Zuleitung von den Leitungsschutzschaltern und Fi bis zur WB haben. Das ist ausgehend von der Unterverteilung gegeben.
Die Unterverteilung wird im Hauptsicherungskasten auch mit Leitungsschutzschaltern und weiterem FI gesichert.
Die CEE Dose hängst Du dann ebenfalls an die Unterverteilung (eigener Fi).

Und denke daran auch ein Netzwerkkabel (Erdkabel!!) mit einzuziehen. In der Unterverteilung kommt dann zusätzlich ein Wlan-Repeater oder Switch für die WB und das Auto.

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Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, welchen Querschnitt die CEE-Dose hat, da nicht direkt erkennbar. Will da auch nicht dran rumfümmeln, da ich gehörigen Resepkt vor Strom habe.

Ich lasse die Tage mal einen Elektriker kommen, aber die scheinen aktuell sehr ausgelastet zu sein oder kein Interesse an Kleinstinstallationen zu haben :slight_smile:

Sobald ich eine fachmännische Info habe, sag ich Bescheid wie es ausgegangen ist.

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Sooo klein ist das ja nun auch nicht.
Aber klar, einen Neubau verkabeln bringt mehr :wink:

Tipp: Wenn Du Kosten sparen willst, dann machst Du die Erdarbeiten selbst: Also Erdkabel in die Erde bringen. Den Anschluss macht natürlich der Eli. (und Kabel bitte nicht zu kurz lassen. Bei mir fehlten dem Eli 10cm und er musste tricksen.) Leerrohr ist zum Schutz auch immer gut oder um Kabel nachzuziehen.

Viel Erfolg!

Das ist immer auch von der leitungslänge abhängig - aber 6mm² ist schon Luxus. Ich hab bei 25 m Leitung 4mm² - und das ist schon großzügig dimensioniert.

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Ich empfehle hier im Forum lieber auf der vorsichtigen Seite. Wenn 4mm liegen, würde ich persönlich das auch so lassen und nicht alles aufreißen.

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das gibt es ja sogar in 10m !
dafür ist der Preis sehr interessant.
Wenn man jetzt noch wüsste ob die Seite wo der Typ 2 Stecker dran ist dann einfach länger ist oder ob die Seite mit dem CEE Stecker nur verlängert wurde könnte sein das ich den JuiceBooster verkaufe und mir so ein Gerät hole.
(benötige von der Garage ca. 7 Meter und die Box selber sollte nicht unbedingt z.B. im Schnee liegen)

Auf der Ali-Seite gibt es einen Kontaktlink, enfach mal anfragen.
Ich bin mit dem Lader 100% zufrieden!

hab mal gefragt
das Ende mit dem Typ 2 Stecker soll dann einfach länger sein, sonst sind die identisch.
für knapp 340 € schon echt gut

Ich kenne 5 Leute, die mit diesem Ladeziegel ihr E-Auto laden (Tesla, Zoe). Bisher ohne Probleme…

Nur mal so.
20m 2,5qmm haben bei 16A einen Spannungsabfall von
0,017 x 20 / 2,5 = 0,136Ohm
16A x 0,136Ohm = 2,17V
Verlustleistung 16A x 2,17V = 34,8W
Auf drei Phasen sind das 3x34,8=104,4W
Bezogen auf die 11kW der Wallbox ist das ein Verlust von:
0,1044/11=0,0095 oder 0,95%

Für 4qmm und 20m ergibt sich:
0,017 x 20 / 4 = 0,085Ohm
16A x 0,085 = 1,36V
Verlustleistung 1,36V x 16A x 3 = 65,28W (Summe drei Phasen)
0,06528 / 11 = 0,00593 oder 0,6%

Für 5x6qmm und 20m ergeben sich:
0,017 x 20 / 6 = 0,057Ohm
16A x 0,057 = 0,91V
Verlustleistung 0,91V x 16A x 3 = 43,7W (Summe drei Phasen)
0,0437 / 11 = 0,004 oder 0,4% Verlustleistung bezogen auf 11kW.

Fassen wir zusammen.
Auf 20m bei 11kW hat ein
5x2,5qmm Kabel 0,95% Verlustleistung
5x4qmm Kabel 0,6% Verlustleistung
5x6qmm Kabel 0,4% Verlustleistung

Fazit, wenn man neue Kabel verlegt, dann kann man die dickeren Kabel nehmen.
Den meisten Spass daran hat aber der Elektriker.
Liegt schon ein 5x2,5qmm, so ist ein neues Kabel reine Geldvernichtung.
Ein 5x1,5qmm hat auch nur einen Verlust von (0,95%x(2,5/1,5)) 1,6%.
Und 5x1,5qmm darf mit 16A abgesichert werden!

Ich hab meine Wallbox mit 5x2,5qmm auf 15m angeschlossen.
Sonst hätte ich 5x1,5qmm genommen, weil das hatte ich noch im Keller.

Lade ich jetzt 10.000kWh in mein E-Auto (reicht für 50tkm), so ergibt sich folgender Verlust.
2,5qmm → 0,0095 x 10.000 = 95kWh Verluste
4qmm → 0,006 x 10.000 = 60kWh Verluste
6qmm → 0,004 x 10.000 = 40kWh Verluste

Das 6qmm (20m) hat schmale 55kWh gegenüber dem 2,5qmm eingespart.
55kWh x 0,3 = 15,5€
Man muss enorme Mengen Laden, um den Mehrpreis für die dickeren Kabel wieder einzuspielen.
Ich muss über 50.000kWh laden (250tkm) um auch nur 100€ einzusparen.
Wenn man die Mehrkosten für dickere Kabel verzinst, bekommt man den Mehrpreis nie rein.

Kabel über zu dimensionieren war noch nie eine gute Idee.
Dickere Kabel erfordern übrigens einen nicht zu vernachlässigenden Mehraufwand bei Verlegung und Anschluss!
Die Angst vor zu dünnen Kabeln beschert den Elektrikern schöne Mehreinnahmen.
Wenn ihr wüsstet was diese Kabel im Einkauf kosten, und was ihr dann für den Meter bezahlt.
Ihr währt entsetzt!

Übrigens, für 30m Kabel alle Werte mit 1,5 multiplizieren.
Für 40m entsprechend mit 2 multiplizieren.

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