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Wallbox in der Garage (Elektroinstallation)

Hallo Tesla-Gemeinde,

da in den nächsten Wochen mein Model S (2015) zu mir kommen soll, beschäftige ich mich gerade mit der Lademöglichkeit.

Mein Haus ist mir 3x 63 Amper abgesichert. Jetzt habe ich mir überlegt ein 5x16mm2 Kabel vom Haus in die Garage zu verlegen (20m) und dort einen Unterverteilungsschrank zu installieren. Dort soll die Gartenelektrik (Wasserpumpe, Licht usw.), der Strom für die Garage sowie eine 22 KW Wallbox angeschlossen werden.

Bevor ich ich an einen Elektriker wende würde ich mich gerne vorab informieren was ich dafür alles benötige.

Kann das 5x16 mm2 Kabel direkt hinter dem Zähler angeschlossen werden (ohne Sicherung)
Welche Sicherung benötige ich im Unterverteilungsschrank in der Garage?

Gibt es hier jemanden der so etwas bei sich hat machen lassen und mir ein paar Infos geben kann.

Vielen Dank
Pater

Du willst kein Kabel durch die Gegend laufen lassen, dass ohne jede weitere Sicherung direkt angeschlossen ist und keinen FI hat. Stell Dir mal vor was passiert wenn jemand versehentlich einen Spaten in das Kabel haut.
Also kommt in den Sicherungskasten ein extra FI und eine passende Sicherung. Von dort aus kannst Du dann in die Garage legen und dort einen Unterverteilungskasten montieren lassen.
Die richtigen Sicherungen und die Kabeldurchmesser kann der Elektriker ausrechnen. Wir können natürlich hier auch mal rechnen.

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@Stefan73 s Punkten stimme ich zu. Ich weiß jetzt nicht was der preisliche Unterschied zwischen 10qmm und 16qmm ist aber ein 10er sollte auf die Strecke und für die Leistung ausreichend dimensioniert sein. Zukunftsreicher natürlich 16.

Korrekt. Ein 10er Kabel reicht locker und du musst zumindest eine Sicherung im Abgangsverteiler haben. Was du dann in der Unterverteilung brauchst hängt unter anderem davon ab was du für eine Wallbox verwendest.

16mm^2 bei 22kW und 20m ist eher zuviel, schadet aber nicht. 10mm^2 sollten langen, wenn ich das mal grob tippe. 5mm^2 ist zu wenig.
10mm^2 ist schon ganz schon sehr störrisch. Man muss die Kabelradien bedenken.

Danke für die Rückmeldungen.
Die 16mm2 wollte ich nehmen da ich, wenn ich schon so ein Kabel verlege, auch für die Zukunft gerüstet sein möchte.

Was für einen FI und was für eine Sicherung benötige ich dann im Keller?

Btw, wenn du schon mal buddelst, leg noch ein Datenkabel, für die Wallbox, in den Kabelkanal.

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16 mm² ist aber einfacher zu verlegen, da „feindraht“

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Aus Erfahrung kann ich sagen: Lege ein Leerrohr (oder besser 2; Daten und Strom getrennt). Damit bist Du dann wirklich zukunftssicher.
Ich habe z.B. 3x den den Graben aufgebuddelt: 1. Wallbox, PV, 2. Wallbox. - Hätte ich mal ein Leerrohr gelegt. :wink:

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Ich würde 3 Wochen warten. Staatliche Förderung privater Ladestationen (Wallbox) - #22 by Venyo

Kommt auf die geplante Unterverteilung an und was noch so da dran hängt. Wenn es nur eine 22kW Wallbox ist, 3x32A. FI im Zweifelsfall Typ A EV; ja nach Wallbox kann auch ein Typ A langen.
Mir ist immer noch nicht klar was Du vor hast. Sicher sind, dass der Elektriker Dich nicht austrickst?

@TheSmurf
Ein Datenkabel ist auch geplant, leider kann ich das nicht in ein extra Leerrohr legen, da das Leerrohr schon liegt.

@Kielhb
Mir der Wallbox will ich auch noch warten, nur die Unterverteilung wolle ich schon jetzt machen.

@Stefan73
Ich möchte eben nicht das mich der Elektriker austricksen kann. Daher würde ich gerne im Vorfeld die Informationen zusammentragen.
An der Unterverteilung soll noch der Strom für den Garten und der Strom für die Garage hängen.

Du musst erst einmal prüfen (lassen), welchen Durchmesser das Kabel vom Hausanschlusskasten zum Zählerschrank hat. Wenn das nur 10 mm² sind (EFH-Standard), ist ein 16mm² -Kabel zur Garage nicht zulässig.

Hallo, bei mir wurde auch ein 5x16mm² verlegt. In der Garage hat der Elektriker aber noch einen Verteilerkasten gesetzt, weil das 5x16-Kabel sich schlecht „biegen“ ließ. Von diesem Verteilerkasten hat er zur Wallbox ein flexibleres, aber ebenso „dickes“ Kabel an die Wallbox angeschlossen. In der Hauptverteilung hat der Elektriker dann einen Sicherungsautomaten gesetzt. Dahinter der Zwischenzähler (wollte ich so) und dahinter den FI. Den Kabelkanal habe ich selber gebuddelt, ins Haus sind wir mit dem Kabel durch die ehemalige Kernbohrung für die nicht mehr vorhandene Wärmepumpe. Bei Bedarf mache ich gern Fotos.

@opossum
Mit wie viel Amper ist die Garage abgesichert?

Hallo,
verbaut wurde ein Schneider Leitungsschutzschalter 3 Phasen, 32A, Auslösecharak. B.

Bedenke dabei, dass eine 22kW Wallbox vom Energieversorger genehmigt werden muss, eine 11kW (die in der Regel vollkommen ausreichend ist) musst du nur anzeigen. Ansonsten kann man sich normalerweise auf den Elektriker verlassen, das er sich an die Normen hält und auch korrekt auslegt und anbietet. Zur Not hier nochmal die Angebotsübersicht rein stellen.
Gruß Peter

Danke👍🏻…

das meisste wurde gesagt. Ich habe auch und würde auch jederzeit wieder ein 5x16 legen. Damit ist einfach Ruhe. Ein FI ist von Verteilung zu Unterverteilung soweit ich weiß nicht vorgeschrieben. Wenn es korrekt vergraben wurde ist auch der erwähnte Spatenstich höchst unwahrscheinlich. Absichern musst du die Leitung dennoch, ausser du willst dass der SLS auslöst wenn da irgendwas passiert. Dann ist es einfach mal komplett dunkel :wink:

Meine Zuleitung zu Carport/Wallbox/PV Anlage ist mit 40A abgesichert. Beachte bitte dass es im normalfall notwendig ist eine „Stufe“ geringer als der SLS ist abzusichert. Sprich der SLS hat 50A, dann sollte die Sicherung bei der 5x16 Zuleitung weniger, bei Hager dann also zB 40A haben. So wurde mir das zumindest gesagt.

Mein Hauptanschluss hat 63A, mein SLS 50A, die Zuleitung zu Carport 40A, im Carport 3x32A zur 22kW Wallbox und 3x16A zur 11kW Wallbox. Bitte beachte, im Normalfall ist eine C Charakteristik bei den Sicherungen zur Wallbox vorgeschrieben. (EDIT: habe gelernt nicht vorgeschrieben sondern empfohlen) Und jede Wallbox braucht einen eigenen FI, zusätzlich zum „normalen“ FI für Steckdosen etc. In meinem Fall sind das 3 FIs die da stecken. (einmal 22kW Wallbox, einmal 11kW Wallbox und einmal Steckdosen)

Wie schon von anderen erwähnt war die 22kW Wallbox unnötig, würde ich auch glaube ich nicht mehr machen … der Aufwand mit Genemigung etc wäre mir nochmal zu blöd. 11kW kannst im Normalfall einfach machen und dann bei deinem Netzbetreiber anzeigen. Vorher informieren ist dennoch sinnvoll.

Du meinst doch „B“ oder?
Was ist der Unterschied zwischen B und C?