Wir haben 2 Tesla Wallboxen und den beiden zusammen im integrierten Lastmanagement 20 A zugewiesen.
Das klappt super und das Laden zur Abfahrt, geht anscheinend inzwischen auch richtig.
Am Anfang waren die manchmal zu spät dran, wenn beide gleichzeitig geladen haben, weil die reduzierte Leistung über das Lastmanagement wohl nicht korrekt berücksichtig wurde.
14a gibt es in Frankreich noch nicht, wenn ich mich nicht irre.
Wir laden aber ohnehin über den Zeitplan im Auto nur Nachtstrom zum Zeitpunkt der Abfahrt.
Das würde ich nicht komplett ausschließen. Bei mir kam schon bald der Wunsch nach PV-Überschussladen auf, der auch mit meiner alten PV-Anlage von 2011 (nach Austausch der ersten, „dummen“ Wallbox) realisierbar war. Entsprechende Tipps hast du ja schon erhalten.
korrekt. Genau genommen müssen sich die Wallboxen nicht mit der PV-Anlage verbinden sondern das PV-geführte Laden erfolgt [vorrangig|ausschließlich] über eine Messung des Hausanschlusses. Wird genug Strom eingespeist wird der Ladevorgang gestartet und so geregelt dass idealerweise weder eingespeist, noch bezogen wird. Wird zuviel Strom bei minimaler Ladeleistung bezogen wird die Ladung wieder gestoppt.
Die Messwerte können aus der PV-Anlage bezogen werden, sofern die Schnittstellen da sind. Man kann aber auch separate Messtechnik, z.b. einen weiteres Smartmeter, Klapp-Messwandler oder ähnliches installieren.
Go-e (E-Auto Ladestation für Zuhause: go-e Charger Gemini | go-e ) ist grundsätzlich meine Preis-/Leistungsempfehlung. Der ist oft um 500€ zu haben.
Nachteil ist hier eventuell die Optik. Das weiße Plastik ist in deine, Fall wohl von Vorteil, aber grundsätzlich sicher nicht die hübscheste Wallbox. Go-e hat eine gute App und viele Schnittstellen (siehe unten).
Da sie nur eine Buchse hat, kommen nochmal Kosten für das Kabel dazu, aber das kann man dann immerhin irgendwann mal flexibel mit dem Auto tauschen (z.B. kürzer oder länger, mit Tesla Knopf oder ohne). Das Kabel lässt sich auch in der go-e dauerhaft verriegeln.
In einigen speziellen Fällen ist eventuell auch die Flex Variante mit rotem CEE Stecker von Vorteil.
Ab hier: Die beiden genannten Optionen TWC3 und easee sind ebenfalls super Optionen, aber für meinen Geschmack zu einfach
Alles folgende sollten also nur Nerds und technikbegeisterte Spielkinder lesen
Die go-e bietet mit offenen Schnittstellen und App schon viel, um Steuerungen einzubauen und Intelligenz auf die Wallbox zu bringen.
Noch nerdiger sind aus meiner Sicht cFos Power Brain Wallbox (cFos eMobility - Die cFos Wallboxen), Tinkerforge WARP3 Charger (WARP3 Charger – WARP) oder OpenWB (openWB series2 – openWB).
Preislich ist die OpenWB sicher raus, da ist der Konfigurationsaufwand auch mit Abstand am komplexesten (für ITler aber meist kein Problem).
Alle vier (Go-e, cFos, Tinkerforge, OpenWB) genannten habe eine hohe Affinität zu Open-Source oder offenen Schnittstellen.
Die Tinkerforge geht hier am weitesten und bietet Hard- und Software komplett quelloffen an. Wegen Haftung, etc. sollte man die Box aber fertig vom Hersteller kaufen.
Cloud und Fernzugriff ist nur bei Go-e und OpenWB Standardmäßig dabei und muss bei den anderen mit VPN usw. selbst eingerichtet werden. OpenWB, Tinkerforge und cFos haben alle keine App, aber sehr umfangreiche und gute Webinterfaces, auch für Smartphones.
Die PV Anlage musst du nicht zwingend ändern. Alle meine genannten Optionen sind mit nachrüstbaren Zählern kompatibel.
Falls der Charging Manager die Wechselrichter Ihrer Solaranlage nicht auslesen kann, bitten Sie Ihren Elektriker, den Zähler so hinter den Wechselrichter Ihrer Solaranlage zu installieren, dass er misst, wie viel Leistung die Solaranlage momentan erzeugt.
Eine übliche Empfehlung wäre da ein Shelly 3EM (https://www.shelly.com/en/products/shop/shelly-3-em), der für knapp 100€ zu haben ist und mittels drei Messklemmen um die vorhandenen Kabel installiert wird und den Strom induktiv misst. Du bräuchtest davon zwei (einmal am WR, einmal am Hausanschluss) und kannst dann PV Erzeugung, Hausverbrauch, Einspeisung und Netzbezug aus den Werten errechnen. Das ist relativ günstig zu installieren.
Es ginge aber auch mit geeichten Zählern und klassischer Zählung, wenn genug Platz im Zählerschrank vorhanden ist.
Wie ganz zu Beginn gesagt, ist das aber auch viel Spielerei. Bei einer über 10 Jahre alten deutschen Überschuss-PV dürfte deine Einspeisevergütung höher als die Gestehungskosten sein und du hast wenig Anreiz den Eigenverbrauch zu erhöhen.
Da geht es dann eher darum die vorhandenen Sachen smart zu machen, auszuwerten und die Wallbox als Energiezentrale zu nutzen. Das geht mit den drei letztgenannten hervorragend, mit allen vier geht es in Verbindung mit ioBroker, HomeAssistant und Co auch sehr gut.
§14a dürfte für die vier somit die eimfachste Übung sein.
Wenn Deine WB auf Deinem Grundstück ist, dann musst Du Dir kaum Gedanken über Zugangskontrolle machen. Wer wird sich schon mehrere Stunden vor Deine Garage stellen um Strom für 20 Euro zu stehlen?
Das wird oft überbewertet. Anders ist es in Gemeinschaftsanlagen (Tiefgarage, etc.).
Ich bin ein großer Befürworter des festen Kabels (möglichst mit Teslaknopf), Ansonsten müsste man das Kabel ständig abziehen und in den Kofferraum legen und wieder rausholen, was auf Dauer umständlich und nervig wird. Am Ende kauft man ein zweites Kabel , das fest verriegelt an der Box bleibt.
Zweites Kabel sollte man in meinen Augen daher beim Preisvergleich berücksichtigen, wenn es nicht dabei ist.
Schnittstelle wegen Paragraf 14a ist Pflicht! Sollten höherwertige WB aber heute haben. Beim TWC wird gemunkelt, dass da noch etwas kommt, aber stichhaltig ist es leider nicht.
Sehe ich genauso. Nicht einsehbare Wallboxen mit viel Verkehr sollten Zugangskontrolle haben. Alle anderen schaltet man für den Urlaub im Sicherungskasten stromlos und im Rest des Jahres sieht man es ja eh, wenn einer davor steht.
Hierzu noch der Tipp, dass man ggf. auch das Kabel aus der Garage (z.B. unter dem Tor, falls möglich) herausführen kann. Dann spielt die Optik der Wallbox keine Rolle und bei längerem Nichtgebrauch (Urlaub etc.) kann das Kabel einfach in der Garage aufgehängt werden.
ich würde die cfos powerbrain nehmen
mit einem 35€ Infrarot Wlan Lesekopf am Hauptzähler (hichi Lesekopf mit Tasmota Software drauf) kannst du recht „einfach“ Überschussladen mit der vorhandenen PV umsetzen, ohne das ein Elektriker was am Kasten machen muss
Tesla Wall Connector erfüllt Deine Anforderungen (zwar kein RFID aber Beschränkung auf VIN möglich). Auch den Punkt Überschussladen. Steuerung über das Auto mit der kostenlosen Tesla Solar Charger Software (such den Thread hier im Forum)
Hallo, bin ein Newbie was Tesla angeht und habe meinen Tesla jetzt ca. zwei Wochen. Haben folgenden Wandverteiler und haben uns jetzt überlegt, welches Setup am besten zu uns passt: feste oder mobile Wallbox. Dass fest installierte Wallboxen inzwichen steuerbar sein müssen, lässt mich ehrlich gesagt dazu tendieren, eine mobile zu kaufen. Habt ihr da Tipps?
Benötige ich noch etwas, um mit einer mobilen Wallbox an diesen roten CEE Steckdosen (16A und 32A) zu laden?
Kann man machen, wenn man keinen Hausspeicher hat. Mit Hausspeicher ist die reine Einspeisemessung eher unglücklich, weil so der Hausspeicher immer Vorrang hat. Schöner ist es, wenn nach Erreichen eines Sockelwertes beides parallel lädt.
Das ist richtig. Mit Speicher sollte zuminest dieser von der Wallbox ausgelesen werden können um den Speicher in die Entscheidung zur Ladesteuerung mit einzubeziehen (soll der Speicher geladen werden ja/nein, soll aus dem Speicher entladen werden um das Auto zu laden etc.).
Und wenn man den schon hat, ist im Zählerschrank auch ein Smartgateway vorhanden, das den Hausverbrauch und die Einspeisung kennt und daraus die Akkuladung steuert. Dann möchte ich nicht für die Wallbox noch ein zweites Gateway installieren lassen, das für die Wallbox noch mal die Einspeisung misst.
Die finde ich preislich auch wirklich interessant - kostet nur wenig mehr als z.B. TWC und wäre eine interessante Lösung falls die Tesla-API für lau künftig zu stark eingeschränkt wird. Eine Integration für Home Assistant gibt’s auch.
Hast Du vlt. ein paar Infos zu deren „CFos Charge Manager“?
Muss man deren Kit kaufen, oder kann man auch auf Bestandshardware installieren? Lizenzierung ist ja für CFos-Wallboxen schon enthalten.
Wird der im Einsatz mit CFos-Wallboxen gesondert verdrahtet? Im Lieferumfang habe ich Terminierwiderstände gesehen, finde aber ad hoc nicht ob das nur für die Kommunikation mit z.B. Smartgateway nötig ist, oder ob das für WB-Verkabelung gedacht ist.
ich komm mir doch fast schon wie ein Jünger vor, so oft hab ich die hier schon vorgeschlagen
für mich ne openwb in günstig mit etwas weniger Möglichkeiten
und unübertroffenem P/L Verhältnis
der Charging Manager ist ja in der cfos Wallbox bereits drin, da muss nichts mehr verkabelt werden
damit kannst du dann x Fremdhardware mit steuern
oder du nimmst nur deren Charge Manager und steuerst vorhandene WBs
mehrere Cfos Walboxen können zwecks Lastmanagement etc zusammengeschaltet werden, per wlan
hab meine seit 10/21 im Einsatz, es kommen immer wieder tolle neue Features per Update hinzu, der Support ist mega wenn es um Einbindung neuer Geräte geht.
Hab im Bekanntenkreis auch einige im Umlauf gebracht, bisher keine Ausfälle
Bitte ließ in diesem Thread ein bisschen mit und Du findest die gewünschten Fragen schon vielfach beantwortet.
Wenn Du klarer siehst was Du eigentlich erwartest, helfen wir gern weiter.