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Wallbox auf eigenen Grundstück an Besucherparkplatz KfW Förderfähig?

Du installierst auf Deinem Grundstück und über den Rest würde ich schweigen. - Da fragt doch kein Mensch (KfW) nach. :wink:

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Ansich ok, nur du hast ja keine Handhabe einen öffentlichen Besucherparkplatz für Elektroautos, die dann auch noch Besucher von dir sind, zu blockieren.
Da ist dann die Wallbox und sie kann nicht mal von dir/Besuchern genutzt werden weil sie von jemand anderem blockiert ist.
Ok evtl kannst du sie wegen Kabellänge noch nutzen aber ob das mit dem öffentlichen Parkplatz so hin haut…

Ja. Wenn dort ein anderer Besucher parkt ist die Box blockiert. Das wäre aber kein Problem. Es wäre ohnehin ein Zweitanschluss. (Die Parkplätze werden in der Regel immer von den gleichen Personen belegt und die Box würde sogar zwischen zwei Platzen stehen).

Ich bin mir gar nicht sicher, ob für die Wallboxförderung überhaupt ein Stellplatz nötig ist.
Kann man sich auch mitten in den (eigenen) Garten bauen und bekommt die Förderung trotzdem, würde ich sagen. Oder steht das doch irgendwo in den KfW Bedingungen?

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Hab auch mal eine Frage zur KFW Förderung.

Muss man zwingend eine RE vom Kauf der Wallbox von einem Unternehmen einreichen oder geht auch eine Quittung einer Privatperson über den Kauf einer neuen Wallbox ?

Grüße T3P21

Deine Frage finde ich interessant und ich habe dieselbe Frage.
Ich glaube allerdings, dass sie nicht in diesen thread gehört.
Vielleicht eher in den:

Vielleicht erbarmt sich einer der @moderatoren ?

:+1: hast recht

Nach meinem Wissensstand ist das möglich. Hab das auch mit meinem Elektriker abgesprochen - der hat sogar gemeint - sie können die Wallbox auch bei mir kaufen, da kostet sie aber 30% mehr. Der Großhandel für Elektriker sei da leider noch nicht drauf eingestellt. Deshalb hat er dass schon öfter so gemacht, dass der Kunde die Wallbox beistellt und er nur anschließt.

Edit: Hab die Frage von T3P21 erst falsch verstanden - gelesen - hmm, das mit der Quittung von Privat ist jetzt eine interessante Frage, da habe ich keine garantierte Antwort. Da musst nochmal die Förderbedinungen genau lesen.

Bei mir ist es so, dass die Wallbox in der Garageneinfahrt montiert ist und somit - physikalisch betrachtet - öffentlich zugänglich ist. Da das aber Privatgrund ist, hat da niemand unberechtigt etwas verloren.
Bei meiner Wallbox habe ich deswegen ebenfalls auf eine RFID-Authentisierung geachtet.

In deinem Fall @cpf sehe ich deswegen kein Problem. Anders wäre es, wenn die Wallbox auf dem Besucherparkplatz installiert ist.

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“Verzichtet” oder was wolltest Du schreiben?

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oh sorry.
Wollte schreiben „ebenfalls auf eine RFID-Authentisierung geachtet“

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Ahh, O.K… (editiere dich einfach Deinen Beitrag. Das geht. :slight_smile: )

Sehe ich anders. Derjenige, der ohne Fragen laden würde begeht faktisch Diebstahl.

Damit mir ein nennenswerter Schaden entsteht muss man schon ein paar Stunden laden. Das Risiko erwischt zu werden ist also hoch, speziell im Verhältnis zur Ersparnis.

Ich halte RFID als Diebstahlschutz im Normalfall für unnnötig und habe daher darauf verzichtet.

Gut, muss wohl nicht unbedingt sein, aber gerade in der Situation von @cpf finde ich es schon nicht verkehrt. Muss ja nur einer Nachts am Besucherparkplatz parken und ein langes Kabel haben… :slight_smile:

Ja, da hast Du wohl recht.

Wobei ich bei so einer nur gelegentlichen genutzten Box eher die Sicherung abschalten würde.

Viele Wege führen nach Rom. :slight_smile:

Aber jetzt sei doch mal realistisch - wenn man nicht fragt dann ist Stromdiebstahl.
Man stellt sich also mit KFZ Kennzeichen stundenlang illegal an einer privaten Wallbox - Hausfriedensbruch + Stromdiebstahl. Einmal fällt vielleicht nicht auf, aber z.b. jede 2 oder 3 Nacht - irgendwann fällt das auf.

Das finde ich genauso unsinnig wie die Steckdose der Waschmaschine in Gemeinschaftswaschräumen abzuschließen. Nennenswerte Mengen Strom klauen ist doch nicht wie Klauen im Supermarkt - schauen ob einer guckt und dann ist die Flasche Schnaps im Rucksack verschwunden. Da Steckt stundenlang ein Kabel gut sichtbar in der Steckdose - einmal würde vielleicht nicht auffallen - aber irgendwann beim 2,3,4,5 mal sieht das doch Einer…

Wenn jetzt jemand mit leerem EMobil ein paar kwh braucht um es zum nächsten SuC zu schaffen - würde glaub ich keiner von „uns“ nein sagen (und wenn sich da einer in der höchsten Not selbst bedient - wär es mir glaub ich sogar egal - wie oft soll denn das vorkommen)

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Sehe ich auch so. Aber das RFID hätte noch andere Vorteile. Zum Beispiel wenn sich zwei oder drei Nachbarn den Platz teilen. Ich vermute via RFID könnte man dann eine relativ bequeme Abrechnung realisiert…

Und ich würde davon ausgehen, dass das Kriterium „nicht öffentlich zugänglich“ sogar immer noch erfüllt wäre.

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bei durch RFID Tokens abgegrenztem Nutzerkreis, bei dem nur die Realkosten ohne Gewinnerzielungsabsicht weiterberechnet werden ist das ziemlich sicher „nicht öffentlich“ - ich teile da deine Ansicht.

Die Idee der Förderung sind ja private Ladepunkte. Wenn man den (öffentlichen) Parkplatz vor seinem Geschäft interessanter machen will, dann ist diese Förderung nciht zutreffend.

Danke. Guter Punkt. Ja - ist ohne kommerzielles Interesse - ohne Gewinnerzielungsabsicht.

Die KFW sagt „Den Zuschuss beantragen können alle, die Wohn­eigentum besitzen, also auch Wohnungs­eigentümer­gemeinschaften. Ebenso Mieterinnen und Mieter sowie Vermieterinnen und Vermieter von Wohn­eigentum. Haupt­sache, Ihr Haus ist ein Wohngebäude , das schon bewohnt ist, und Ihre Lade­station ist nicht öffentlich zugänglich.“
Ich sehe kein Problem wenn der Nachbar bei dir auf dem Grundstück läd. Warum sollte es illegal sein, wenn er z.b. mit dem Juice Booster 25m überbrückt.

Ich finde es trifft genau den Förderungskern wofür sie da ist - im privaten Umfeld Ladepunkte auszurollen um BEV zu fördern. Und wenn man da einen geförderten Ladepunkt noch zusätzlich durch Mitbenutzung auslastet, dann ist die Förderung da ja gleich doppelt gut aufgehoben. :clap:

Eigentlich glaube ich, dass die Förderung im engen Sinne für den Fall doch nicht in Frage kommt. Der Satz auf der KfW Seite lautet:

Mit dem Zuschuss Lade­stationen für Elektro­autos – Wohn­gebäude fördern wir den Kauf und die Installation von Lade­stationen an Stell­plätzen und in Garagen, die zu Wohngebäuden gehören und nur privat zu­gänglich sind.

Ich verstehe den Satz so, dass der Stellplatz zu dem Gebäude gehören muss und kein öffentlicher sein darf. Hier wäre der Stellplatz nicht einem Gebäude zugeordnet, aber die Wallbox. Also die Wallbox wäre zu einem Gebäude gehörig und nur privat zugänglich.

Andererseits sagt der Satz oben nun nur

und Ihre Lade­station ist nicht öffentlich zugänglich.

Vielleicht muss der Fall mal mit der KfW besprochen werden…