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Wall Connector mit CCS für M3?

Nein,
damit liegst du nicht falsch.

Genau das ist der Punkt, und deswegen wundere ich mich auch ein bisschen über die ganze Diskussion hier:

Deutschland hat im Niederspannungsnetz Wechselstrom. Der kommt zuhause (und überall!) an, muss dann von einem Wandler in Gleichstrom umgewandelt werden: entweder für ca. 10.000 € (?) privat an die Wand geschraubt (nennt sich dann CCS-Lader, oder man kauft wahlweise einen Chademo-LAder, falls das Auto das kann, oder einenTesla-Supercharger, falls man ganz irre ist).

In dem Ding wird Wechselstrom in Gleichstrom umgewandelt, denn nur damit kann man Batterien laden.
Bisher hat Tesla diese Geräte ins Auto verlagert, früher sogar als Doppelader mit 22 KW und sie mitverkauft
Diese Geräte sind aber nicht ganz billig, deswegen verkauft man jetzt dem Kunden schlechtere und langsamere AC-Ladeleistung als ausreichend, um die Preise optisch niedriger zu halten.

Wenn man Pech hat (und bislang ist das so) wird bei jeder Ladung mit externem Gleichstrom ein Zähler aktiviert, der dann die Ladeleistung bzw. Geschwindigkeit zunehmend drosselt. D.h., die superschnelle Ladung am SuC oder 100 kW CCS wird auf Reisen gedrosselt, langsamer.

Fazit:
Ein CCS-Lader für zuhause ist Unsinn, weil
a) viel teuerer als Onboard 22 kW-Ladegeräte (zumindest derzeit und auf lange Zeit noch)
b) Wartungskosten und Reparaturen dieses Ladegerätes gehen dann zulasten Kunde, vorher innerhalb der Garantie zulasten Fahrzeughersteller beim Onboard-Ladegerät
c) 22 kW DC CCS sind nicht schneller als 22 kW AC-Wallbox mit Onboard-Ladegerät für 22 kW
d) 22 KW/oder 11 kW- AC-Säulen stehen an jeder Ecke, es werden täglich mehr: Die kann ich dann nicht mehr nutzen, wenn ich nicht ein schnelles AC-Ladegerät im Fahrzeug habe
e) perspektivisch nur noch CCS bzw. DC-Ladungen im Auto möglich zu machen (wg. fehlendem AC-Ladgerät onboard und fehlender Typ2-Konnektivität) bedeutet, dass man - bis zum Ende gedacht - alle AC-Ladesäulen europaweit auf DC-Ladertechnik umrüsten müsste, nicht machbar.
f) ist es mir als Kunden egal, wie sich der Strom nennt, den ich gerade zuhause lade: Ich will das mit schnellstmöglicher Ladegeschwindigkeit und geringsten Kosten:
Und schon sind wir wieder bei der 22-kW-Wallbox, Typ 2: Wechselstrom/AC.

Hi,

bin mit diese Aussage:

völlig einig.

Wenn ich mich das hier:ansehe, und mir den Design, und die verlangten Preise ansehe, wird’s mir fast schlecht.

In diesen Übersicht fehlt mMn in der rechten Kolonne der TWC - auch wenn man zusätzlich 3-400 EUR in das dafür notwendige FI-B stecken muß ist es doch der preiswerteste Möglichkeit mit 3-phasig und 22 kW zu laden - denn der (nachgewiesene) Besitz einer Tesla ist wohl nicht Voraussetzung für die Anschaffung einer TWC??

Schade, dass dein Beitrag so viele Fehler enthält und eher eine Meinung ist.

Den 22kW Doppelllader gibt es im Model 3 mit ziemlicher Sicherheit nicht.
Und auch diese Geräte musste der Kunde ja auch kaufen. Zusammen mit dem Fahrzeug eben. Verschenkt wurden sie auch nicht.
Ob die 11kW ausreichend sind oder nicht, muss ja jeder für sich selber entscheiden. Wenn es nicht reicht, der greift eben zu einem CCS-Lader.

Es geht hier auch nicht um 100kW CCS für daheim.
Weiterhin ist es von dir einfach nur eine Behauptung, dass im Model 3 bei zu häufigen 20kW CCS-Laden irgendetwas beschränkt wird.
Woher nimmst du diese Erkenntnis, oder einfach nur Angst?

Ich bitte um den Aufpreis für den 22kW Bordlader von Tesla im Model 3. Den gibt es schlicht einfach nicht.
Ein zusätzliches 20kW Brusa-Ladegerät bekommst du kaum mit Einbau für 10.000€. Abgesehen davon, dass es Garantieprobleme nach sich zieht und wohl kaum Jemand sich an diesen Umbau traut.

Ist doch ein und dasselbe? Wenn die Garantie rum ist, dann muss man eben selber zahlen. Ist doch keine neue Erkenntnis.
Ob eingebauter Bordlader oder externes CCS-Ladegerät. Jedoch habe ich beim externen CCS-Lader die Möglichkeit bei Unzufriedenheit einen anderen Hersteller zu wählen und muss nicht beim Fahrzeughersteller zu jedem Preis kaufen. Siehe Problematik beim 22kW Lader im Smart, welcher ziemlich oft defekt ist.

Warum solltest du mit dem Tesla Model 3 und dem wahrscheinlich serienmässigen 11kW Bordlader keine 11/22kW Säulen mehr nutzen.
Diese Logik erschließt sich mir überhaupt nicht. Klar, es gibt dann halt maximal 11kW auch an 22kW Säulen.
Aber man kann ja seinen 20kW CCS-Lader auch mitnehmen und so an den 22kW Säulen diese auch voll ausnutzen.
Ob das sinnvoll ist oder nicht, das muss jeder selbst beurteilen.

Woher diese Erkenntnis? Wer oder wo redet man von fehlender AC-Ladung? Die Daten vom Model 3 sind doch bereits bekannt.
Selbstverständlich hat er eine AC-Lademöglichkeit. Ein Fahrzeug ohne AC-Lademöglichkeit ist doch von keinem Hersteller überhaupt erhältlich und auch nicht angekündigt. Also nur Angst von dir? Ein Elektroauto ohne Heimlademöglichkeit mittels einfachem AC ist doch praktisch unverkäuflich.

Das ist eben der Haken an der Sache. Schnellstmöglich (Supercharger -> 50.000€?) und geringsten Kosten (mitgelieferter UMC und Schukodose -> 0€)) sind eben die beiden Enden der Wurst.
Jeder kann nach persönlichen Kriterien auswählen, was ihm am Besten erscheint.
Manch einem reicht eben der ständig angesteckte (und gratis mitgeliefert auch beim Model 3?) UMC an der Drehstromdose in der Garage um sein Fahrzeug jede Nacht in maximal 11 Stunden vollzubekommen.
Der Andere hat eine Firma und nutzt das Model 3 mit mehreren Mitarbeitern sehr extensiv und baut sich eben eine 20/40/50kW CCS-Lademöglichkeit an den Stellplatz.

EDIT: typo

Wie ist es eigentlich wenn ich mir für mein Model 3 eine Tesla Wallbox in die Garage schraube. Kann ich mit dieser Wallbox auch andere Automarken die CCS haben laden?
Wir überlegen uns auch mal ein zweites, günstigeres Elektrofahrzeug zu kaufen (in 2-3 Jahren).
Ich möchte ungern eine zweite Box in der Garage installieren. Zumal die eh nicht gleichzeitig laden könnten (Hausanschlussbegrenzung).

Hallo,

kurz vorweg: Ja, man kann fast alle anderen Elektroautos mittels des TWC (TeslaWallConnector) am Typ2 laden.
Nur zur Erläuterung: Der TWC ist kein CCS-Ladegerät!

Ich bitte in diesem Thema besser beim CCS-Laden zu bleiben und das kann der TWC eben nicht.
TWC ist AC-Laden.

Gruss Bernd

Wer lesen kann, ist immer im Vorteil: Eben nicht CCS, sondern AC bis vermutlich 11kW beim Model 3, andere E-Fahrzeuge können ggf. noch weniger, z. B. 3 kW oder 6 kW. :astonished:

Mag ja alles sein. Das Model3 kann aber keine 22kW AC! Punkt!
Kein aktueller Tesla kann 22kW AC!
Also hat man zwei Möglichkeiten wenn man mehr als 11Kw möchte:

  1. Anderes Fahrzeug kaufen. Z.b Renault ZOE
  2. 20kW CCS DC Wallbox kaufen.

12000Euro für 24KW DC laden ist schon ziemlich üppig und aus meiner Sicht nicht sinnvoll

https://www.mobilityhouse.com/de_de/dc-wallbox-24kw-ccs.html

Hat eine AC Wallbox überhaupt Vorteile ggü. roter Starkstromdose + mitgeliefertem UMC? Ladeleistung ist ja die gleiche (effektive 11kW, begrenzt durch den UMC bzw. das Auto), und sonst kommt es mir irgendwie wie unnötige Kosten vor.

Funktioniert genauso!

Nur mehr Comfort…

Einmal abstöpseln und das wars…
Nicht zweimal wie beim UMC und anschließendes aufwickeln und im kofferraum verstauen…

Edit: Der TWC hat keinen RCD (FI) integriert.

Beim M3 gibt es keine Vorteile, da AC Ladeleistung von max. 11kW. Solltest du dir irgendwann ein Fahrzeug mit höherer AC Ladeleistung kaufen und es schneller Laden wollen, so würde eine Wallbox Sinn machen. Der höhere Komfort, d.h. ich spare mir das Aus- und Einpacken etc. wurde ja bereits genannt.

Sinnvoll oder nicht hängt halt immer von der Nutzung ab.
Beim US midrange M3 gibt es ja nur noch den 32A Charger (7kW). Nicht unwahrscheinlich, dass der in Europa auch so kommt (Dann 7,2kW 2-phasig, auch einphasig 32A nutzbar)
Für >90% ist das immer noch mehr als ausreichend.

Für andere Anwendungsprofile mit einer schnellstmöglichen Wiederherstellung der uneingeschränkten Einsatzbereitschaft (z.B. Taxiunternehmen mit E-Flotte) kann es widerum gar nicht schnell genug gehen. Da wären die 10k€ netto eine gute Investition

Mann kann nur hoffen, dass diese unschöne Restriktion (die ja bislang m.W. nur die zweite Batteriegeneration betroffen hat) beim M3 behoben wurde.

Der Vorteil könnte sein das man den mobilen dann für Notfälle immer dabei hat und nicht immer ein und auspacken muß

Mir fehlt auch der go-e. Für mich die interessanteste Alternative, da sehr flexibel.

Alle aus NRW können sich die Installation auch noch fördern lassen :sunglasses:
bezreg-arnsberg.nrw.de/them … /index.php

Der TWC ist nicht frei bei Tesla erhältlich. Daher kann ich verstehen, dass er nicht aufgeführt wurde.

Das ist ein interessanter Punkt dessen sinnhaftigkeit sich mir aber noch nicht erschließt. Ich verstehe ja, dass die Ladeleistung gedrosselt wird wenn häufig Supercharger (oder anderer Schnelllader) genutzt werden. Ich sehe aber nicht den Punkt, warum diese gedrosselt werden soll, wenn mit wenig Leistung DC geladen wird. Das Ladegerät im Auto macht doch aus 11kW AC auch 11kW DC.

Woher stammt die Info? Quelle?

Da gibs auch keinerlei Beweise für, ist für das Model 3 komplett ausgedacht.

Zumal das ja auch mit dem Model 3 hier nun rein überhaupt nichts zu tun hat (andere Zellen, andere Zellchemie, anderes Ladegerät, andere Kühlung, anderer Aufbau, …), was irgendwann mal vor ein paar Jahren bei einem Model S passiert sein soll.