Wagenheberaufnahme gerissen

Für mich sieht das Schadensbild so aus, als ob das Auto irgendwo aufgesessen ist. Woher kommt denn der ganze braune Sand/Schmutz? Die Schleifspuren und Kratzer sehen ganz frisch aus. Der Lack ist bis aufs Blech runtergeschrammt.

Schon mal im Regen auf einer Landstraße mit Traktorverkehr unterwegs gewesen?
Der Dreck hat mit dem Problem nichts zu tun sondern ist normaler Alltagsschmutz.

Selbstverständlich sehen die Kratzer frisch aus, das Fahrzeug ist einen Monat alt…

Vor dem Posten nachdenken hilft - wie soll ein Fahrzeug im normalen Betrieb auf dem Wagenheberpunkt aufsetzen?
Ich finde es ehrlich gesagt extrem anstrengend, dass hier ständig unterstellt wird ich wäre mit dem Fahrzeug aufgesessen.
Man merkt wenn man aufsitzt, das war nicht der Fall. Wer das nicht glaubt möge bitte den Thread hier ignorieren, Danke!
Mal davon abgesehen dürfen gern alle, die glauben das Fahrzeug wäre aufgesessen ihre Behauptung mal Ergänzen wie das denn passiert sein soll.

  1. Die Punkte sind direkt neben den Rädern, um dort aufzusetzen, müsste man schon einen 15cm großen Stein direkt mitnehmen
  2. Wie soll durch aufsetzen das Blech aus einem Loch heraus so nach außen gebogen werden, dass es einreißt?

Das ist auf dem Bild schwer zu erkennen, wohin was gebogen ist.
Eine seitliche Aufnahme könnte das verdeutlichen.

Habe mir deinen Ausgangspost noch einmal durchgelesen.
Zunächst danke für den Hinweis sich den Unterboden generell mal anzusehen.
Termin beim SeC ist der einzig richtige Weg den Schaden beheben zu lassen.
Die Frage wie das passiert sein kann hast du dort ja nicht gestellt und bist auch nicht an Vermutungen interessiert.
Daher kann ich dir nur viel Glück wünschen den Schaden hoffentlich auf Garantie behoben zu bekommen.

Danke für die Rückmeldung Ralf,

Ich bin auch nicht sicher wie es passiert ist, daher dürfen selbstverständlich Vermutungen geäußert werden, was ich allerdings daneben finde sind Äußerungen, die mir ein Eigenverschulden in Form von Aufsetzen auf den entsprechenden Punkten unterstellen, denn das habe ich bereits ausgeschlossen - ich bin mit meinem früheren Golf schonmal aufgesessen (minimalst) - jeden Kontakt mit dem Untergrund, der nicht über die Räder stattfindet ist eindeutig zu bemerken - deshalb kann ich das auch zu 100% ausschließen - vor allem weil ich nicht im Ansatz abseits normaler Straßen und meiner unkritischen Hofeinfahrt unterwegs war. Ganz zu schweigen davon, dass ein Aufsetzen auf den Wagenheberpunkten praktisch nicht möglich ist.

Ich habe auch schon mehrfach auf verschiedene Berichte anderer User Verwiesen, inzwischen haben sich auch noch zwei weitere User per PN bei mir gemeldet, die ähnliche Schäden am Neuwagen festgestellt haben. Es scheint kein so häufiges Problem zu sein wie fehlerhafte Spaltmaße (zum Glück) aber dennoch ist es wohl auch kein Einzelfall.

Eine Behebung auf Garantie halte ich auch nach Rücksprache mit unserem Foren Anwalt für ausgeschlossen - es dürfte sich um einen klaren Sachmangel handeln, der über die Gewährleistung zu behebn ist - ohne Rechtsbeistand wird die Durchsetzung jedoch schwierig, da mache ich mir wenig Hoffnungen.

Mann, Du philosophierst was zusammen von Garantie und Gewährleistung inklusive Durchsetzung per Rechtsanwalt. Melde doch einfach erstmal den Mangel an Tesla und gib denen eine Chance, nachzubessern, bevor Du schwarz siehst.

Da hat Dir teslaundrecht entweder eine falsche Info gegeben oder Du hast ihn falsch verstanden.

Ich würde in jedem Fall zum SeC fahren und erstmal höheren, was das SeC sagt. Wenn sie es beheben ist es gut, unabhängig davon ob sie sagen es sei Gewährleistung, Garantie oder auch nur Kulanz.

Wenn nicht, dann tatsächlich ab zum Anwalt.

Ich drück Dir die Daumen!

Gruß Mathie

Naja, wenn ein Laie, der ein Problem hat, plötzlich von einem Anwalt per PN kontaktiert wurde, kann es vorkommen, dass da manche juristischen Begriffe durcheinander gehen.

Ich würde da JoS keinen Vorwurf machen, er fragt hier ja sachlich um Rat.

Gruß Mathie

Hi Mathie,

mir geht es eher darum, dass er schon Schwierigkeiten sieht, bevor er überhaupt mit Tesla gesprochen hat. Leute, REDET miteinander. Dann braucht man auch weniger Rechtsanwälte…

Und zu unserem Rat: Der ist doch auch nur Spekulation über ein Problem, das sich erst gar nicht stellt, falls Tesla den Sachmangel ohne großes Mucken beseitigt.

Ich denke mal das ich dir glaube, dass du es nicht warst :mrgreen:

Allerdings fallen mir spontan sogar 2 Hände voll ein wie man das schafft.

  • Der Wagen ist hinten von der Bühne gerutscht. Zack sitzt er genau auf den Punkten auf. Das würde auch dieKratzer erklären.
  • Rückwärts irgendwo eine Kante runter. Selbes Bild. Ist mir mit einem anderen Auto schon passiert. Wollte rückwärts auf einer Landstraße wenden und bin dann über die Straßenkante in eine ziemlich tiefe ausgespühlte Rinne gerutscht.
  • Beim aufbocken vom Wagenheber gerutscht, bzw mit diesem umgekippt. Das würde sogar die Risse erklären.

Und so weiter. Es muss also nicht beim Fahren passieren. Das wäre wirklich fast unmöglich.

Wenn du ähnliche Bilder und Berichte von anderen Kunden hast, zeig sie Tesla. Ob man Hoffnung haben kann das Tesla was macht? Denke das wird ein langer Weg. Geld geben sie dir sicher nicht. Am besten umtauschen. Sehen eh alle gleich aus.

Doch. Allerdings kann ich nicht garantieren dass das Schiff auf dem dieses M3 transportiert wurde nicht doch magische Zurrhaken für eine Stelle bekommen hat die sonst kein anderes Auto so ausgeführt hat.
Üblicherweise werden Autos mit Gurt über Reifen fixiert

Ganz ruhig, selbstverständlich darf Tesla nachbessern - da hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Wir werden sehen, ich mache mir nur keine allzu großen Hoffnungen das die einfach sagen: „Hey, klar kriegst du ne neue Batterie oder eine Entschädigung“. Daher bereite ich mich Gedanklich auf alles weitere schon mal vor.
Nicht mehr und nicht weniger.
Ich will damit nur unterstreichen, dass dieser Mangel im Gegensatz zu Spaltmaßen oder irgendwelchen falsch eingestellten Chromleisten absolut inakzeptabel ist und ich daher im Zweifel bereit bin den Rechtsweg zu gehen - ich bin aber auch froh wenn das nicht nötig sein sollte.

also ich denke du hast dich ganz klar und sachlich ausgedrückt:
Du hast ein Problem mit deinem Auto und hast einen Termin im SeC abgemacht, um den Sachverhalt zu klären.
Gleichzeitig informierst du hier im Forum, und fragst nach Rat.

Ich verstehe einfach nicht, wieso hier so viele negative Kommentare kommen.
Leider ist das in vielen großen Foren gar nicht so einfach, eine sachliche Diskussion zu führen.

Also meine Meinung: Bisher alles richtig gemacht.
Jetzt erstmal den SeC Termin abwarten (und vielleicht nicht mehr auf jede negative Nachricht antworten - das meiste wurde ja schon oft genug gesagt)

Meine Einschätzung (leider):
Tesla wird erstmal alles ablehnen.
Aber wenn ich das richtig sehe, hast du das Auto erst 1,5 Monate. Evtl. geht doch etwas auf Gewährleistung.

Davon abgesehen: Vermutlich ist der Schaden so gering, dass man es eigentlich nicht reparieren müsste.
Aber lass das lieber vom SeC bestätigen.

P.S. Signatur aktualisieren?

Grüße
Ednax

Die würde ich mir auch nicht machen. Bei defekten Scheibenwischern bekommst du auch keine neue Batterie. Warum sollte es jetzt anders sein? Die Wagenheberaufnahme ist ja wohl nicht Teil der Batterie sondern der Karosserie.

Hi Ednax- danke dir für den Kommentar!
Ja genau so ist jetzt auch meine Vorgehensweise, die ich so auch mit TeslaundRecht abgesprochen habe. Erstmal nun die Reaktion des SeC abwarten - ganz klar ist es ein Gewährleistungsfall, insofern ist die rechtliche Lage auf meiner Seite - der alt bekannte Spruch „Recht haben und Recht bekommen sind zwei paar Stiefel“ trifft hier aber natürlich auch zu.

Bzgl. Des Schadens: Generell stört es mich selbst nicht, wenn sicher ist, dass es keinerlei negative Auswirkungen gibt - da bin ich mir halt nicht sicher, weil die Frage natürlich ist wie stark die Struktur beschädigt ist, bzw. welche evtl. weiteren Komplikationen es geben kann, beispielsweise auch durch starken Zug auf den Battery Pack. Das Problem das ich sehe ist, dass sich das nur durch einen unabhängigen Gutachter klären lassen wird.
Eine Bestätigung vom SeC ist da dann denke ich mit Vorsicht zu genießen, es sei denn diese ist dann auch mit einer Garantie der Übernahme möglicher Zukunftsschäden verbunden.

Wenn dem so wäre, wäre es für mich auch kein Problem. Meine Frage an dich: Wie kommst du zum Schluss, dass die Wagenheberaufnahme nicht teil des Battery Packs ist (bitte nicht falsch verstehen, ist kein Angriff sondern tatsächlich nur eine Frage, denn meine Informationslage sagt was anderes).

Ich habe bislang nämlich von allen Seiten die Rückmeldung, dass die Wagenheberaufnahmen Teil der Batterie sind und für die Behebung der Schäden die Batterie getauscht werden muss. Im ersten Post sind entsprechende Quellen verlinkt. Sowohl deutsche Besitzer, als auch einige aus den USA, haben das so von Tesla bestätigt bekommen.

Ich selbst kann es nicht beurteilen, habe aber erstmal keinen Grund an diesen Aussagen zu zweifeln. Tatsächlich sieht es für mich bei einem Blick unters Auto aber auch erstmal so aus als wären die Wagenheberaufnahmen direkt mit der Batterie verbunden.

Auch wenn das ganze jetzt schon ein bisschen älter ist…

Ist das nicht ein Schaden an einem tragenden Teil? Was wird denn da in 3 Jahren der TÜV zu sagen?
Ich würde das Auto so zwar übernehmen, mit klarer Beschreibung dieses Zustands bei Übergabe und damit postwendend zum TÜV bzw. einem KFZ-Sachverständigen zur Beurteilung ob das ein evtl. sogar sicherheitskritischer Mangel sein könnte.

Interessant wäre nun auch zu wissen, was denn im SeC herausgekommen ist… :thinking:

Guten Morgen aus der Schweiz. Ich habe eben ein Video auf Youtube gesehen, wo jemand diesen Riss bereits bei der Auslieferung reklamiert hat. Laut Tesla ist das kein tragendes Teil und deshalb wird da auch nix daran gemacht. Tesla halt.

Zudem wurde dort ebenfalls erwähnt, dass der Riss vom Transport auf dem Schiff stammen könnte. Aber eben. Wie bereits hier im Thread erwähnt, werden Fahrzeuge auf den Schiffen eher an den Felgen festgemacht und nicht an diesen fummeligen Löchern.

So oder so besteht aber kein Grund zur Sorge. Das Teil ist wie gesagt nicht tragend. Laut Tesla. :slight_smile:

Und wenn in drei Jahren der TÜV anderer Meinung ist, dann bekommst Du keine Plakette und im Rahmen der Mängelhaftung repariert bekommst Du’s auch nicht mehr, weil die 2 Jahre abgelaufen sind (zumindest in Deutschland).

Und die Argumentation ist ja mal hanebüchen…
Eine Öse, deren Zweck es ist das Auto daran anzuheben, soll kein tragendes Teil sein? Was passiert denn, wenn ich das Auto an dieser Stelle anhebe und plötzlich reißt die Öse komplett ab?

Ganz abgesehen davon: Die Öse ist nicht in dem Zustand, wie sie laut Handbuch sein soll, also ist sie mangelhaft und zu ersetzen.

Weisst du was? Das müssest du besser mit Tesla diskutieren und nicht mit mir. Ich meine auch; gerissen = Mangel.

Ich habe aber wie erwähnt nur erzählt, was ich eben im Youtube-Video gesehen habe. :innocent: Als Hinweis, dass der User @anon14690616 mit seinem Problem nicht alleine ist.