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Vorteile für einen Arbeitgeber, der Aufladen ermöglicht

Hallo,

gibt es irgendwelche Vorteile für einen Arbeitgeber wenn er für die Arbeitnehmer die Möglichkeit zur aufladen ihren Elektrofahrzeugen im Büroplatz ermöglicht?

Es ist ein wichtiger schritt in richtung Förderung der Elektromöbilität und ich glaube dass bereits um dieser Thema die Veröffentlichung/Bestimmungen gibt. Aber leider könnte ich auf dem Internet nichts gefunden.

Hat jemand Erfahrung über diese Thema gehabt?

Ich habe Bafa auch darum geschrieben aber noch keine Rückmeldung.

Ge­setz zur steu­er­li­chen För­de­rung von Elek­tro­mo­bi­li­tät im Stra­ßen­ver­kehr
goingelectric.de/wiki/Geset … beitsplatz

Zufällig gerade gefunden: TESLA-„Workplace Charging“-Programm
manager-magazin.de/unterneh … 95093.html
(Klingt für mich wie das übliche Destination Charger Programm.)

Können an den Tesla Wallboxen die man bei Tesla kauft auch nur Teslas laden? Das sind doch ganz normale Typ2 Wallboxen für 11 kW, wie soll das den verhindert werden?

Gibt von Tesla 2 Wallbox-Versionen: Die einen können alle EVs (mit Typ 2) laden, die anderen nur Teslas (hatte mich auch überrascht!)

Und bei denen die man kauft, sind das immer die Versionen zum laden aller EV’s?

In Hamburg gibt es ein Förderprogramm für halböffentliche Ladeinfrastruktur:
ifbhh.de/elbe/

Ja.

Vielen Dank für die Information Michael.

Meiner Arbeitgeber hat mir vom Garage Aufladung ermöglicht aber vom einfacher Schuko 240v@10A und ich denke 8 Stüde für 5 Werktagen wäre nicht schlecht.

Für alle:
Gibt bei euch die Möglichkeit bei Arbeitsplatz zu Aufladen? Und wie hat Ihrer Arbeitgeber dazu geholfen?

Unsere Firma (Bauunternehmen) hat sich vor 2 Jahren einen E-Golf für die Stadt gekauft.
Die 11kW Wallbox des E-Golfes darf jeder kostenfrei nutzen der ein E-Mobil fährt. Wurde von Anfang an kommuniziert.

Da nun ein paar mehr E-Autos auf dem Hof stehen, wurde kurzerhand eine 2. Wallbox mit 11kW, ein paar Schukos und eine 32A CEEE auf dem Mitarbeiterparkplatz montiert sowie ein paar Schukos am e-Bike Parkplatz.

Mittlerweile gibt es auf unserem Bauhof auch einen elektrischen Pritschenwagen.
Wir erwarten bald die ersten vollelektrischen Bagger und Raupen.

Bisher alles kostenfrei für die Mitarbeiter.

Bezahlt hat alles die Firma.
Förderung: 0€.

Zur Orientierung: Ca. 80 Mitarbeiter arbeiten im Hauptstandort. Insgesamt knapp 500 Mitarbeiter.

Gruß
Chris

Und da geht’s bei uns (900 Mitarbeiter, Öff. D.) los. Haben eine Geschäftsstelle und irgendwas um die 30 sehr unterschiedlich große Standorte.
Ich höre schon das Gezetere „Warum der Standort und wir nicht“, „jetzt will ich auch Geld für meinen Diesel“, „ja klar, wieder was für die Führungsebene“ usw…
Bei mir im Standort mit ca. 50MA hat neben mir noch eine Kollegin einen eSmart. Hoffe dass ich uns eine Lademöglichkeit organisieren kann. Wird aber nicht leicht…

Naja,
Unser 2. Standort in Erfurt hat prinzipiell Lademöglichkeiten da genug CEE Dosen am Bauhof sind.
Aber genau die angesprochenen Sätze habe ich auch alle gehört.
Auf allen Baustellen gibt es sowieso Baustrom d.H. CEE vorhanden.
Fast alle Mitarbeiter die auf den Baustellen arbeiten haben so oder so einen Dienstwagen. Natürlich Diesel. Und zahlen nix fürs tanken…

Oh Mann, ja, genau so muss es gehen. Ich hier bei einem traditionellen Automobilzulieferer, der sich schon seit 8 Jahren Brennstoffzellen und seit einigen Jahren auch der Batterietechnik widmet, hat für höhere Angestellte schon über ein Dutzend „private“ Lademöglichkeiten am Stellplatz geschaffen, für die meist Plugin Hybride Geschäftsfahrzeuge, hat auch fast das komplette Erdgeschoss des Parkhauses auf einer Seite mit Typ 2 Kabel aufgerüstet (angeblich für kommende elektrifizierte Poolfahrzeuge…), und einer Ladesäule für 2x Typ 2 und 2 Mal Schuko auf einem Besucherparkplatz. Aber für elektrisch fahrende normale Mitarbeiter?! Fehlanzeige, nirgends dürfen wir laden. Nicht einmal einen Ausblick gibt uns die GF, wann so etwas möglich wird. Bin gespannt, wann der erste Kollege wieder geht, weil er/sie nicht auf Arbeit Laden kann :imp:

Bei mir wars andersrum.
Ein wichtiger Punkt war für mich war das „Laden können“, als ich letztes Jahr zu dem Unternehmen gewechselt habe.
Der alte Arbeitgeber hatte auch schon ewig rumgedruxt aber nix zu Stande bekommen… „Vielleicht irgendwann mal Schuko für Ebikes…“
Damals hatten wir nur die 11kW Wallbox. Es hat auch gereicht.
Aber die umparkerei hat irgendwann genervt.

Die Baukosten für die ganze Ladeinfrastruktur haben zwar ein paar tausend Euro gekostet, … aber seien wir ehrlich: Was sind ein paar Tausend Euro bei einem Umsatz von XX Millionen wenn man damit ein paar zufriedene Mitarbeiter mehr hat?

Würden wir gerne anbieten, aber der Vermieter machts nicht unbedingt einfacher.

Das Problem hat meine Frau mit ihrem e-smart auch. Sie hat zwar nur 4km zur Arbeit und der Cheff würde auch das legen der Kabel und die Wallbox für den Tiefgaragenstellplatz der dem Cheff gehört bezahlen aber die WEG möchte nicht.
Toll, ne?

Mein AG hat vor 3,5 Jahren 15 Schuko-Ladesäulen gebaut, die für alle Mitarbeiter zugängig sind (für die GF, die Hybrid fährt, gibt es eigene Anschlüsse). Vor 2 Jahren wurden aufgrund des steigenden Bedarfs nochmal 15 Typ2-Ladesäulen angeschafft (ich lade da etwa 65-70km pro Stunde). Insgesamt also Ladeplätze für 30 Fahrzeuge, wobei ungefähr die Hälfte üblicherweise mit reinen E-Fahrzeugen belegt sind, der Rest mit Plug-in-Hybriden. Fast alle Autos sind Dienstwagen, private Fahrzeuge dürfen aber aktuell noch kostenlos laden, bis auf Abrechnungsmodus umgestellt wurde.
Die Lademöglichkeit beim Arbeitgeber war eines der Hauptkriterien für meinen Tesla, da ich privat keine Lademöglichkeit habe. Unsere Dienstwagenregelung beinhaltet eine „Mobilitätsgarantie“, d.h. die Firma wird weitere Ladesäulen bauen müssen, wenn irgendwann nicht mehr alle E-Autos regelmäßig geladen werden können. Ich denke, dank 0,5% Versteuerung könnte das nächstes Jahr schon passieren. Bei uns hat man sich bewusst gegen Installation von Lademöglichkeiten zuhause entschieden - hat aber eine komplizierte Vorgeschichte bei meiner Firma :laughing: :unamused: .

Referenz: HQ-Standort mit 900 Mitarbeitern, etwa 150 Dienstwagen. Andere Standorte haben ebenfalls angefangen, Ladesäulen zu installieren.

Bei uns gibts 4 Ladeplätze Typ2-2 mit 11kW draussen und 2 in der Tiefgarage (für den Tesla des CEO und des CTO). Strom ist vorläufig noch kostenlos, Ladesäulen werden mit der Mitarbeiter-RFID freigeschaltet.

Man sollte nach Ladeende eigentlich umparken, aber das klappt natürlich nicht. Vor allem dieser BMW 3irgendwasX Plugin-Hybrid steht jeden Tag dort und ist eingesteckt, obwohl dessen Winz-Batterie nach 1 Stunde voll sein dürfte - bei den 5 km die der Typ damit max. Arbeitsweg hat… Ab und zu kommt er nämlich mit dem Fahrrad…
Es ist aber schon klar, dass man zukünftig einfache Steckdosen an die ca 20 Leuchten montieren wird und die Hybride dort laden sollen…

Förderung? Das gibt’s im Kanton Bern nicht für sowas Neumodisches :wink:. An unserem Standort arbeiten ca 200 Personen.

There are some bad effects associated with when you say „Tesla do not spend on advertisement“ :smiley: :smiley:
Hopefully in coming days there will be more awareness to this when german manufacturers choose to advertise pure E-Vehichle charging on normal house socket.

Anyways, how is your situation? Are you trying to set up for normal Schuko Charging or 11kW dedicated Wall charger?
Did you discuss with your Vermeiter that the installation will be done by certified electrician and did you even try to tell the Vermeiter that you can control the charging rate such that it will consume less than a hair dryer :smiley:

Any insight into your discussion with Vermeiter could help prepare people here in advance, if you are comfortable to share.
Thanks.

OT: Das ist so weit weg von jeglicher moderner Kultur am Arbeitsplatz. Euer Betriebsrat sagt nichts dazu? Fährt wahrscheinlich selbst Diesel?

Bei mir gab es anscheinend mal Ladeplätze am Arbeitsplatz. Diese wurden aber wieder abgebaut! Den Grund konnte ich noch nicht herausfinden. Es gibt nur einige Ladeplätze für die i3 Poolfahrzeuge, bei dem jede Station einem Fahrzeug zugewiesen ist.

Eine Förderung von Ladeplätzen am Arbeitsplatz inkl. einer brächte vermutlich mehr E-Fahrzeuge auf die Straße als diese 2000 € Förderung oder die 0,5 % Regelung. Aber davon würde die dt. Autoindustrie nur indirekt profitieren und deshalb wird es nicht gemacht.

Da wäre ich mir nicht so sicher. Seit der 0,5%-Regel explodieren bei uns die Dienstwagenbestellungen für E- oder Plug-in (wobei diese nur bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen gefahren werden dürfen). Bei uns behält der AG die staatliche Förderung ein und investiert die dann in Ladeinfrastruktur. Stromkosten durch E-Fahrzeuge schlagen an einem Produktionsstandort sowieso kaum durch.