Jetzt gebe ich auch noch mal meinen Senf dazu, denn ich war bis vor kurzem auch ein Rookie was Elektromobilität angeht und hoffe, dass Dir die Erfahrungen eines Neulings auf den ersten Schritten weiterhelfen.
Da ich auch von den vielen Varianten für die Heimladung überwältigt war habe ich mich für Abwarten und Ausprobieren entschieden.
Tesla liefert mit dem UMC ja eine 11kW „mobile Wallbox“ mit. Diese ist wie der 11kW-Lader serienmäßig beim Wagen dabei.
Da der Doppellader und weitere Lösungen alle völlig problemlos nachträglich gekauft/installiert werden können, habe ich gedacht, ich starte mit der serienmäßigen Lösung und schaue dann, ob ich ein Upgrade mache.
Deshalb habe ich mir in der Garage eine CEE16 installieren lassen, dabei das Kabel schon so dimensioniert, dass es zukünftig auch für 32A genutzt werden kann. Habe dann eine CEE16 mit Schuko einbauen lassen, damit ich auch über Powerline Internet in die Garage bekomme. ([url]Nutzung von RWE Ladesäulen])
Ich habe unter der CEE16 noch einen Schlauchhalter moniert, auf dem der UMC im Alltag hängt, so spare ich mir das leicht fummelige Ein- und Ausstecken in die CEE16 und habe den Komfort einer Wallbox mit Charge-Port-Opener direkt am Typ2-Stecker. Bei den meisten anderen Wallboxen musst Du den Chargeport mit dem Schlüssel oder am Display öffnen, was zwar nicht tragisch ist, aber eine kleine Komforteinbuße.
Wenn ich mal eine Fahrt mache, bei der ich erwarte unterwegs Laden zu müssen, ziehe ich den UMC von der CEE16 ab und lege ihn in den Kofferraum. Ist in den 6 Wochen, die ich den Wagen jetzt habe genau 1mal passiert, als ich geschäftlich an einem Tag B-HH-B gefahren bin. Hätte den UMC auch an der Wand lassen können, da unterwegs nur an Superchargern geladen.
Der Vorteil bei Tesla mit dem nachrüstbaren Doppellader ist, dass ein Neuling wie ich einfach mal probieren kann, ob die serienmäßige Lösung reicht und falls nicht einfach nachrüsten kann. Für mein Fahrprofil (meist im 100km-Radius ums Büro) hat sich der UMC permanent an einer CEE16 hängend als bequem und kostengünstig erwiesen.
Nach einigen Wochen kommt es mir ziemlich albern vor, wie viele Gedanken ich mit ums Laden etc. gemacht habe, bevor der Wagen da war. Jetzt hänge ich ihn an den Strom, wenn so 20-25% Ladung angezeigt werden und habe im Alltag das Ladelimit auf 70%. Im übrigen denke ich nicht weiter übers Laden nach, außer dass ich vor Langstreckenfahrten das Ladelimit rauf setze.
Gruß Mathie