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Volkswagen ID.3

Naja, aber weit in die Zukunft geht die Vorsorge nicht.

„Thomas Ulbrich, VW-Markenvorstand für Elektromobilität, gab gegenüber Automotive News Europe nun zu verstehen, dass man sich hier jedoch keine Sorge machen müsse: “Ich kann bestätigen, dass für die ersten Jahre unseres Plans eine ausreichende Zellversorgung vertraglich gesichert ist,” dies sei bis 2023 der Fall.“

2023 haben wir schnell. Wer weiß, wie es dann mit der Versorgung aussieht, wie die Preise sein werden, wie viele Interessenten sich um die Zellen balgen werden …

VW hat sich also nur kurzfristig abgesichert, für ca. einen halben Modellzyklus. Das ist nicht lang.

Da ist die eigene Zellfertigung von Tesla/Panasonic doch eine beruhigende Angelegenheit.

Tesla hat bis jetzt einen Partner (in China demnächst evtl einen weiteren) und steigt evtl. in die Zellfertigung ein. VW hat mehrere Partner und steigt mit Northvolt und einer Fabrik in Salzgitter recht sicher in die Zellfertigung ein.

Ob zuerst Tesla oder zuerst VW eine eigene Zellfertigung hat, wird sich zeigen.

VW hat keine Partner, sondern Zulieferer und eine eigene leistungsfähige Zellfertigung auf die Beine zu stellen dauert lange. Grade in Deutschland.
Und ob es überhaupt passiert, steht in den Sternen: „Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gegeben sind“ (VW-Vorstand Stefan Sommer).

Und selbst wenn die eigene Zellfertigung irgendwann kommen sollte, deckt sie für VW nur 1/10 des Zellbedarfs des europäischen Marktes ab.

Niemand, der meine Frage beantworten kann?

Da mich das brennend interessiert stelle ich sie hier noch einmal:

Was könnte der Grund sein, dass der VW Konzern seine Konzerntochter Audi nicht mit Akkus beliefert sondern Engpässe und deutliche Reduktion der Produktion beim e-tron einfach so hinnimmt?
Hat man bei VW am Ende auch viel zu wenig Akkus?

Oder ist man am Umstieg auf Elektromobilität doch nur halbherzig interessiert?

Hier wird wieder stark der Diesel in den Vordergrund gerückt bei VW.

blog.volkswagen.ch/technik-inte … -willmann/

Interessant wäre auch zu erfahren wie viele Milliarden in die Entwicklung dieses Diesel geflossen sind im Vergleich zu den Geldern für deren E-Autos.

oder VW will verdeutlichen, daß das mit der E-Mobilität gar nicht richtig funktioniert.
Wenn ich auf die VW-Seite gehe und mich konkret über den Neo informieren will, evtl. schonmal konfigurieren etc, dann bekomme ich das nicht hin. Und ich habe nicht nur den Tesla im Netz gekauft. Ich habe den Eindruck, daß wenn erstmal Gras über die letzte Affaire gewachsen ist, wieder der Clean Diesel unter das Volk gebracht werden soll.
Es ploppen ja tolle Seiten auf mit ganz vielen Versprechungen bis zum ein Jahr Gratisladen. Das ist aber alles irgendwie nebulös.
Ich möchte mich nicht irgendwo registrieren lassen und schon gar kein Geld dafür irgendwo latzen. Beim Ego hatte ich die Nummer um 1.300 und bekam dann alle paar Monate neue Vertröstungen. Das Geld kam dann nach der Stornierung zurück. Das mache ich nie wieder, nur nervig.
Ernst nehmen kann ich die Geschichte erst, wenn ich bei VW einen Neo probefahren und kaufen kann.
Ich weiß nicht, wo die Reise bei VW wirklich hingehen soll und ob die selber eine ernsthafte Strategie haben. Gibt es den firmeninternen neuen Aufbau für die notwendige neue IT Struktur? Weiß da jemand was drüber? Wie soll der notwendige Support für die neuen Fahrzeuge gestaltet werden? Wie sollen da die Vertragswerkstätten eingebunden werden? Will VW den Neo wie bisher verkaufen nach dem Motto „und tschüß“, also ohne weiteren Support und weitere SW Pflege? Was haben die vor? Wie sieht die Kundenbeziehung beim Neo aus? Kann man da nur nichts lesen oder gibt es da nichts? Gibt es Richtungsäußerungen der Eigentümerfamilien Piech/Porsche dazu?
Ich mache mir da so meine Gedanken, stamme ja schließlich aus dem VW Land.

Zur allgemeinen Diskussion um den VW-Konzern gibt es nun einen eigenen Thread: Die Kontroverse um den VW Konzern. Bitte hier beim jeweiligen Fahrzeug bleiben. Den Rest habe ich entsorgt.

Die einfachste Erklärung wäre doch, dass die Zellen für MEB-Akku (ID.3 und Co) nicht kompatibel zum e-tron Akku sind. Andere naheliegende Erklärung wäre, dass die meisten Zellen für ID.3 jetzt erst in Q3 geliefert werden zum Start der ID.3-Produktion und damit im Februar gar nicht für den e-tron vorhanden gewesen wären.

Selbst wenn oben genanntes lösbar wäre, hätte eine Verschiebung der Zellen von ID.3 zu e-tron zur Folge gehabt, dass es beim ID.3 Verzögerungen gegeben hätten. Am Ende hätte man also mit all dem Hin & Her nichts gewonnen, sondern nur den Bottleneck von einer Stelle an die andere verschoben.

Das mag stimmen. Man kann also feststellen, dass es einen Engpass beim VW Konzern an Akkus gibt, wo man hoffft, dass dieser Akku-Engpass ab Q3 2019 behoben werden wird und dann der NEO gebaut werden kann in ausreichender Zahl.

Und diesen Engpass gibt es nur beim VW Konzern?

Zumindest einen solchen, dass man dort „Kurzarbeit“ fahren muss beim e-tron.

Ich wüsste nicht, dass Tesla die Produktion auf 6 Stunden pro Tag an 5 Tagen die Woche heruntergefahren hat wegen Akku-Mangel so wie der VW Konzern mit der Konzerntochter Audi.

Aber das wird doch wieder OT: Wir waren beim Stand, dass wir alle hoffen, dass VW den Engpass ab Q3/2019 überwunden hat und der NEO gebaut werden kann in Stückzahlen jenseits der 200 pro Woche.

Ich habe hier nicht den Eindruck das das „alle“ hier hoffen :smiley: :smiley:

Ich jedenfalls hoffe, dass VW den Engpass bei den Akkus überwindet und gebe dem VW Konzern beim NEO einen Vertrauensvorschuss.
Der NEO hat das Potential - sofern VW ehrlich bleibt und nicht wieder Prüfstand optimierte Werte zu Werbezwecken bietet - ein gutes E-auto zu werden.

Wir sollten daher abwarten finde ich.
Gespannt bin ich auch auf die Crash-Tests bei der kurzen Front, die man im Foto sehe konnte.

Das mag sein. Trotzdem liefern sowohl LG Chem, wie auch Samsung SDI aktuell Zellen an VW bzw. Audi.
Die Ankündigung des e-tron 50 (der prismatische Samsung SDI Zellen haben wird) zeigt auch das Audi wohl auch Zugriff auf die dafür notwendigen Zellen haben wird.

Die Verträge die gemacht wurden, beziehen sich ja nicht unbedingt auf die aktuellen Lieferrungen.
Des weitere ist zu sagen das die Aussagen bzgl. der Produktion in Brüssel (auch wenn ich selber glaube das etwas dran ist) unbestätigte Presseberichte sind, bei denen man weder weiß in wie fern sie zutreffen, noch ob sie derzeit noch aktuell sind.

Das ist korrekt. Die Zellen bzw. Zellpakete sind nicht kompatibel. Zu den Lieferrungen ab Q3 von LG Chem gab es bereits eine Pressemitteilung von Volkswagen.

Eine Beeinträchtigung soll es jedenfalls gegeben haben:
„Auf Twitter schrieb Musk am Wochenende, dass die Zellproduktion nur mit einer Kapazität von etwa 24 Gigawattstunden pro Jahr laufe und dadurch bereits seit Juli die Produktion des Tesla Model 3 beeinträchtigt werde.“
Quelle: wiwo.de/unternehmen/industr … 18206.html

Tatsche ist: VW ist gewohnt, dass Zulieferer von ihnen abhängig sind, und sie dort Preise, Termine und Volumen weitgehend nach Belieben vorgeben können. Für die Zulieferer ist es eine Überlebensfrage, diese Vorgaben zu erfüllen. Das reicht bis in die Tier 4 Ebene und dahinter.

Bei den Akkus ist die Situation anders – und neu: Nicht Samsung und LG brauchen VW, VW braucht Samsung, LG und CATL, um die eigenen veröffentlichten Pläne zu verwirklichen. Sie sind vollständig abhängig*, und ich glaube, die Unternehmenskultur des Imperiums hat für diesen Fall keine erprobten Verhaltensmuster.

Das gibt noch ein böses Erwachen – falls man das bei VW nicht sehenden Auges so angelegt hat, um die Schuld an der auch künftig mangelnden Lieferfähigkeit auslagern zu können (»die bösen Asiaten haben uns verar…t«) und sich damit noch mindestens 6 Jahre Verbrennerbusiness zu sichern.


  • und zwar von Unternehmen, die sehr stark mit VWs Mitbewerbern vernetzt sind.

Tatsache ist aber leider auch, das das ganze VW-Konzern-Zeugs hier

landen sollte.

Bye Thomas

Da hast du Recht. Nur: Ehe wir das Auto in die Finger kriegen, wird hier munter spekuliert und politisiert werden – auch über seine Verfügbarkeit.

Nun, wenn man dieser Argumentation glauben schenken wollte, müsste die Meldung das LG Chem die Lieferung verzögern will weil VW an eigene Batteriezellfertigung (bzw. mit Partner) denkt, stutzig machen. Das würde nicht in das Bild der gänzlich einseitigen Abhängigkeit passen.

Tatsache ist auch, dass den vollmundigen Ankündigungen im Vorfeld zum Trotz die Produktion des bisher einzig real verfügbaren neuen E-Autos aus dem VW Konzern massiv an Akku Mangel leidet. Immer noch.

Auch wenn die Zellen mit dem NEO nicht kompatibel sein können zeigt das doch ein massives Problem bei der Akku Verfügbarkeit in der Realität entgegen anders lautender Werbeversprechen der VW Konzerntochter.

Es bleibt daher am Ende zu hoffen, dass ab Q3/2019 genug Akkus für den NEO verfügbar sein werden.
Niemand ist geholfen wenn VW da nicht weiterkommt.

Der NEO hat eine Chance verdient.

Gemäß welcher Meldung/Quelle?

Hätte beinahe einen bleibenden Riss im Gesicht behalten, so musste ich grinsen. :smiley:
Elegant formuliert :exclamation: