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Versprechen und Wirklichkeit

Nein, es heisst: „Auch hier bei Tesla halten wir uns an die geltende Gesetze.“

Von den Zyklen kann man halten, was man will, aber wer Tesla ankreidet, die geltenden Gesetze einzuhalten, der hat den Rechtsstaat nicht ganz verstanden. Oder aber er sucht einen Sündenbock, weil er sich nicht gut genug informiert hat.

Es wird beim WLTP beides angegeben.

[quote=„darock“]
Man muss allerdings schon sagen, dass die Tatsache das man die angegebenen 560km nirgendwo im Auto vorfindet schon wieder sehr unglücklich bzw gar nicht von Tesla kommuniziert wird. ]/quote]

Findest du es genauso unglücklich von den Verbrennerbauern, dass man die angegebenen Verbräuche nirgendwo im Auto vorfindet?

Nein, da wirbt aber auch niemand prominent damit, dass die Kiste in einem unrealistischen Zyklus 800km weit fährt!

Bernhard

Das ist eine recht sinnlose Diskussion. Bei Verbrennern wird üblicherweise der Verbrauch in Litern pro 100 km angegeben. Und diese werden traditionell in unrealistischen Zyklen ermittelt. Und natürlich wird damit beworben, übrigens hin und wieder auch mal mit Reichweiten. Die Sinnhaftigkeit solcher Zyklen war oft genug in der öffentlichen Diskussion.

Wenn Du nicht damit klar kommst, wie Verbräuche angegeben werden müssen, dann halte Dich doch einfach an Deine Vertreter in den jeweiligen Parlamenten.

Hehe, da hat aber jemand die extra rosarote Tesla Pille geschluckt…

Ich komme mit der Realität ganz gut klar, bin aber auch gut informiert. Für Umsteiger die weniger gut informiert sind, wie der threadersteller, ist es eben schwierig und dafür muss man schon Verständnis haben.

Bernhard

Du kannst mit deinem Tesla Model 3 auch locker 975 km weit fahren und damit 415 km mehr als die versprochene Reichweite. Ist ganz alleine abhängig von deinem rechten Fuss. :wink:

futurezone.at/produkte/975-kilo … /400042015

weil diese werte mit der realität nichts/ wenig zu tun haben.
da kannste dir gleich werte ausdenken. kannste vergleichen und glücklich sein. die realität zeigt dann etwas anderes.
solche werte braucht mMn kein mensch.

Das wird immer so bleiben, wenn man komplexe Sachverhalte auf eine Zahl verdichtet. Aber „Der Mensch“ fordert doch solche Vereinfachungen. Du schreibst. Solche Zahlen brauchen kein Mensch, das Gegenteil ist der Fall: Diskussionen zu Vergleiches über genau diese Werte finden sich überall - taugen also zumindest zur Unterhaltung.

Welchen Wert würdest Du für das M3 ansetzen? Hier hast Du freie Auswahl: Durchschnittsverbrauch bitte eintragen

Das ist so nicht ganz korrekt. Ich habe ein E-Bike , welches eine (elektrische) Reichweite von 80 Km verspricht, die aber wie hier bei einem Beispiel von Tesla (90 km/h) nur erreicht wird, wenn ich auf Stufe 1 der Unterstützung fahre. Bei Alltagsgebrauch werden die 80 Km mit dem „Fahrrad“ auch nicht erreicht. :laughing:

nochmal: die Werte stellen die Realität dar - die sich bei
Befolgen der Testprozedur ergibt. Wie nahe das an „deiner“ Realität in Alltag ist, weiß keiner. Ich bin nach 80k km etwa 10% über der Angabe. Mein VW Bus ist nach ähnlicher Strecke konstant bei knapp 40% über der Angabe. Auch deshalb ärgert mich dein Statement, hier würde gelogen wie nebenan.

Du hast offenbar eine Pille geschluckt, die logisches Denken verhindert.

Wenn BMW mir 5l Verbrauch verkauft, ich aber de facto mit 9l fahre, dann ist das genauso verzerrt wie die Angabe von Tesla.

Mit einem 40l Tank komm ich dann nämlich keine 800km weit (wie beworben), sondern nur 440km.

Da ist einfach das gesamte System Schwachsinn, nur Tesla diesen Mist vorzuwerfen und anderen nicht, ist sinnbefreit.

Doch! Und zwar um eine Vergleichbarkeit unter den Fahrzeugen herzustellen. Das stimmt zwar auch nicht exakt, aber als grobe Richtschnur passt das dann für dich.

Beispiel: bei meinen früheren Autos (und das waren einige) wusste ich in etwa was, bei welchem Normverbrauch raus kommt.
Wenn das Auto im „Drittelmix“ mit 7,5l/100km angegeben war bin ich im Normalfall bei rund 10 gelandet. Wenn der Wagen mit 11l angegeben war, kamen zwischen 14-15 raus. Ich lag also immer rund 30% drüber. Das ist natürlich Recht individuell und von deinem Fahrstil und Strecke abhängig. Bei meinem besten Freund sind es eher 40% Aufschlag und bei meiner Frau eher 15%.
Bei meinem Model S90D liege ich nur noch 18% drüber, muss aber sagen, dass sich mein Fahrstil deutlich verändert hat. Wenn ich so fahre wie früher sind wir wieder ziemlich exakt bei 30%.

Und genau um diese Vergleichbarkeit geht es. Und da widerspreche ich der Aussage „braucht kein Mensch“!!

Bitte nicht immer von sich selbst auf andere schließen.

An den Threadersteller erst mal ein Herzlich Willkommen im Tesla Forum. Mich würde interessieren, ob Dir wenigstens ansonsten das Auto gefällt? Du kannst es ja innerhalb einer gewissen Zeit ohne Probleme zurückgeben. Die Gebrauchtpreise sind auch relativ stabil - eigentlich kannst Du mit dem Model 3 wirklich wenig falsch machen.

Der Sinn und Zweck der Verbrauchsangaben nach normierten Methoden ist die Vergleichbarkeit.
Ob der Test realistisch ist kann sicherlich diskutiert werden, ändert aber nichts an dem eigentlichen Thema:

In der Verbrauchsbetrachtung fehlt leider die Komponenten"rechter Fuß" und der dazugehörige Mensch…

Es hat in Norwegen einen „Rundown“ Test gegeben, der beim M3 LR AWD bis zum Stillstand die Reichweite von 560km ergeben hat (Quelle müsste ich nachreichen, hab’s gerade nicht zu Hand).
Das ist aber nicht mein Nutzungsszenario, ich will mit dem Verkehr mitschwimmen und kein Hindernis sein.
Ab und wann mal schneller, wo es geht und gut ist.

Das ergibt einen Durchschnittsverbrauch von 19,0 kWh/100km bislang seit Juni 19 - die Reichweite ist dann leicht auszurechnen mit ~380km.
Natürlich habe ich auch schon 500km im Sommer hinbekommen, aber da passte es halt.

Das ist also mein „Rechter Fuß“ - vielleicht hilft das ja den TE in seiner Betrachtung…

Ich habe das Model 3 erst ein Monat aber ich kann schon einiges zu diesem Thema feststellen:
Ich bin in den letzten Tagen einige 100 Kilometer durch Tirol gefahren (Arbeit trotz Lockdown). Dabei war ich auf einem 2000m Pass (mit einigen Vollgas-Abschnitten), in Hochtälern und etwas auf der Autobahn (max 130). Die Temperatur ist gerade ideal, das muss man dazusagen; bei 18 Grad braucht es keine Klima und keine Heizung.

Ich habe heute einmal im Verbrauchsscreen hochgerechnet, was die Reichweite meiner letzten 50km bei 100% wäre: 558km kamen heraus. Ich bin positiv überrascht wie effizient das Auto im Normalbetrieb ist. Würde ich „lässig“ fahren, wäre wohl einiges mehr drin.

Das Beste daran: Wenn man irgendwo oben ist, mit sagen wir 60%, und kommt 50km später zuhause mit 65% an. Ich schätze das Auto generiert auf langen Bergabfahrten ca 50% der Bergaufleistung zurück. Hammer.

Und es ist mir klar, dass bei Temperaturrückgang das ganze leiden wird. Und ich verstehe auch, dass jemand der viel auf der deutschen Autobahn unterwegs ist, nie in diesen Bereich kommen kann. Aber du kannst den 7er BMW in den USA mit max120 auch wesentlich weiter fahren als auf der Autobahn bei 180.

Wie einige vorher komme ich also zu dem Schluss, dass es einfach von deiner Umgebung und Fahrstrecke abhängt. Das Auto liegt nicht falsch bzw. für einige von uns sind 500+ tatsächlich realistisch. Ich schließe mich auch dem Tipp an, auf Prozente statt Kilometer zu stellen; wenn du über 150kwh verbrauchst, stimmt das sonst nie. 1% sind 5km - Das könnte man sich dann immer noch hochrechnen.

Der „Fehler“ ist doch die Angabe bei den Elektroautos die Reichweite. Bei den Verbrennern steht der Verbrauch und es wird nichts hochgerechnet auf den Tankinhalt.
Wenn also bei einem Verbrenner als Beispiel 5,5L/100 km steht und im Realbetrieb 6,5 sind, aber man manchmal auch die 5,5 oder gar weniger in der Verbrauchsanzeige sieht ist jede/r Fahrer/in zufrieden und Meckert nicht.
Da aber bei den E-Autos der WLTP Verbrauch auf die Batteriekapazität (Brutto oder nur das Entnehmbare?) hochgerechnet wird muss man ja im Durchschnitt in diesem WLTP Verbrauch fahren um die Reichweite hin zu bekommen.
Warum bei E-Autos nicht einfach auch der Verbrauch angegeben ist weiss ich nicht.
Diese Angabe wäre für mich ehrlicher als die Reichweite auch wenn es noch weit von der Realität entfernt ist.
Dann würde bei meinem 90D nicht 560Km NEFZ stehen, sondern 189W/Km (NEFZ). Realität ist 222W/km über 143tKm in 4 Jahren.

Eine Bitte an den Fadenersteller: Ändere das Wort Versprechen, weil es definitiv keiner gemacht hat und auch keiner sagt oder schreibt.

über Verbräuche kann man so herrlich diskutieren.
Beim Tesla ist das eigentlich eher egal, wenn man zuhause ist, stecken wir ihn an. Verwendetet Durchschnittsleistung pro Tag: 80 km, bzw. 180km.
Alles darüber hinaus ist Luxus und Sicherheit für uns. (und Urlaubsplanungsreserve.)

Beispiel Verbrauch: Mein Jeep braucht im Gelände unter Wettbewerbsbedingungen auf 26km einen vollen 65 Liter Tank. (das reicht für einen Vormittag, zumittag muß man wieder volltanken, abends auch) Ok, das darf er, dafür ist er ja dementsprechend umgebaut.
Auf der Autobahn „am Nagel“ bei rund 120 km/h, mit Schalten zwischen 3- und 5. komme ich mit den 65 Litern nicht einmal von Wien nach Linz, ohne dazwischen auftanken zu müssen (sind knappe 180km) , Aber zu viert, offen, mit 80km/h sind es nur noch 25 Liter /100km.
Geschlossen mit Softtop und ohne Lichter am Dach und mehr Reifendruck sind’s ca. 3 Liter weniger, aber noch immer über 20 Liter /100km. bei 80km/h.
Fahre ich hinter einerm Freund hinter seinem Riesenwohnwagen hinten nach im optimierten geschlossenen Zustand, ohne Beleuchtung, aber mit Hardtop,… so sind’s nur noch sagenhafte 11 Liter/km, bei etwas über 70km/h. - das entspricht dem Durchschnittsverbrauch im Serienzustand…
Ich glaub extremer kann man unterschiedlcher Fahrprofile nicht mehr darstellen.

Es wurde oben öfter gefragt warum bei BEVs immer die Reichweite statt Verbrauch angegeben wird. Das kommt mMn daher dass (fehlende) Reichweite bei Elektrokarren immer das größte Argument dagegen war. Deshalb gibt es zumindest in der Kommunikation zum Kunden nichts Wichtigeres als die erzielbare Reichweite. Selbst wenn die auf einer ähnlich „unrealistischen“ Basis steht wie der Verbrauch bei Verbrennern.

Und für mich ist es bei Verbrennern wie auch Elektrofahrzeugen absolut klar: Normverbräuche, egal nach welchem Verfahren, sind zuallererst dazu da vergleichen zu können und nur in geringerem Maße um den wahren Verbrauch bei meinem Fahrprofil darzustellen.
Es gibt kein Automagazin in dem das nicht mehrfach pro Jahr ausführlich diskutiert wird.

Falsch, es ist umgekehrt:

vda.de/de/themen/umwelt-und … essen.html

WLTP-Verbrauch = geladene Strommenge / ermittelte WLTP-Reichweite