Versicherung - Die Qual der Wahl

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Frage an Euch beide: Wie definiert ihr Top bzw. worauf beziehen sich Eure guten Erfahrungen? Hatten ihr einen Schaden? Wie war die Abwicklung?
Ich selbst bin seit 25 Jahre bei der HUK (erst bei der HUK Coburg, seit 2005 bei der HUK24). Ich hatte vor 22 Jahren mal einen Vollkaskoschaden, der zu meiner Zufriedenheit abgewickelt wurde, allerdings damals bei der HUK Coburg über Makler. Bei der HUK24 habe ich bisher nur brav meine Beiträge gezahlt und nie irgendeinen Vollkasko-, Teilkasko- oder Haftpflichtschaden mit denen abgewickelt. Daher meine wirklich ernst gemeinte Nachfrage.

Ich bin selber schon lange bei der HUK, vor kurzem gab es in der Familie einen Schaden - Familienmitglied (auch bei der HUK versichert) ist mir beim Rückwärts Ausparken im Hof in die Seite geknallt.

Abwicklung lief ohne Fragen und Probleme ab, es gab keinerlei Ärger bei Gutachten und Reparatur. Von daher bin ich sehr zufrieden.

HUK Coburg und HUK24 sind von den Bedingungen und der Schadensabwicklung ja gleich, von daher hast du da keinerlei Unterschiede.

Frage an Euch beide: Wie definiert ihr Top bzw. worauf beziehen sich Eure guten Erfahrungen? Hatten ihr einen Schaden? Wie war die Abwicklung?

Ich hatte einen unverschuldeten (Fahrerflucht) Vollkaskoschaden und mehrer Teilkaskoschäden Dank eines „Lieben Haustieres“ den Automarder. Alle Schäden wurden sofort über eine Partnerwerkstatt Repariert inkl. 5 Jähriger Garantie der HUK24 auf den Reparierten Schaden. Da ich den Kasko Rabattschutz mit Abgeschlossen habe bin ich bei dem VK Schaden auch nicht Zurückgestuft worden, da ein Schaden im Jahr frei ist! LG aus der Stadt der HUK :smiley:

Generell sind HUK und HUK24 gleich, selbe Hotline etc. es gibt halt nur keinen Vertriebsapparat und man hat daher keinen persönlichen Ansprechpartner, sondern muss es via Hotline oder Portal regeln. Das geht für mich aber sehr gut, ich empfand das mit dem persönlichen Ansprechpartner eher als lästig.

Zu meinen Erfahrungen:
Ich hatte schon alles Mögliche, von Unfall (nicht selbstverschuldet), über Glasbruch (ganze Frontscheibe, leider schon mehrmals) bis hin zum selbstverschuldeten Parkrempler. Ich hatte nie den Rabattschutz (ist m.E. viel zu teuer und lohnt sich bei mir statistisch einfach nicht).
Das einzige Mal, dass die HUK die Beiträge anheben wollte, war nach dem Parkrempler, es bestand aber auch keine Vollkaskoversicherung (mein Auto war schon uralt zu dem Zeitpunkt). Da haben sie mir angeboten den Schaden selbst zu begleich über ein halbes Jahr. Ich war noch Student zu der Zeit, daher war der Faktor Zeit für mich wichtig. Das hat geklappt, daher sind meine Beiträge konstant gefallen.

Das M3 kann ich so bei der HUK 24, inklusive allem außer Rabattschutz (& Rechtsschutz), vollkaskoversichern für um die 620 Euro pro Jahr!
Ich denke, viel besser geht es nicht, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. :slight_smile:

Und danke für den Hinweis mit dem Akku-Schutz, ich hatte das mal vor 2 Monaten gegoogelt, bei der HUK/HUK24 aber nichts dazu gefunden, und noch mit der Hotline gesprochen. Das scheint relativ neu sein. Macht es für mich aber nur noch besser :smiley:

Hallo Zusammen, ich habe mir ein Tesla Model 3 Performance bestellt. Auslieferung Mai/Juni 2020. Nun steht die Wahl der KFZ Versicherung an und ich bin unschlüssig. Ich liege bei SF 5 & 5 da ich vorher jahrelange Leasing-KFZs über die Firma gefahren bin (Versicherung durch die Firma). Nun bin ich bisher immer bei eMover24 hängen geblieben. Die haben nach meiner Anfänger Meinung den besten Elektro Auto Schutz. Die HUK wäre bei mir auch günstiger als die 1049€ der eMover24, aber bei der HUK sind nur 6.000€ Folgeschäden nach Tierbissen mit drin, was bei eMover Grenzenlos dabei ist. Wie wichtig ist dieser Punkt bei einem E-Auto und welche „Klauseln“ sind denn noch wichtig? Danke schon mal vorab.

In der täglichen Arbeit kommen immer mal wieder Situationen vor, in denen es gilt, kreativ zu sein. Zum Beispiel, wenn ein sog. Zweitfahrzeug angeschafft wird. Erstfahrzeug: Verbrenner mit einer SF 8. Bei dem Versicherer, wo der Kunde war, sollte das Model 3 als Zweitfahrzeug mit einer SF 2 eingestuft werden.

Die Lösung war dann so: sofortiger Halterwechsel und SFR-Übertragung auf Ehefrau, damit man umgehend den Kfz-Versicherer wechseln konnte. Bei diesem Versicherer konnte das Zweitfahrzeug auch mit einer SF 8 eingestuft werden. Ersparnis für den Kunden mit beiden Fahrzeugen ca. 350 € jährlich.

Tierbiss war für mich in 17 Jahren nur 1x ein Problem, das lag aber tatsächlich am Parkplatz. Auch Marder haben Reviere und wenn da mal was neues steht muss das direkt gecheckt werden. Und ich bin schon mehrmals umgezogen, ist also nicht so das ich seit 15 Jahren an der gleichen Stelle wohne.
Aber einmal reicht natürlich im Zweifel…

Ansonsten scheint das M3 relativ dicht zu sein, sprich an die Hochvoltteile kommt der Mader vermutlich gar nicht wirklich dran.
Und falls doch, ist ein Schaden am Akku voll abgedeckt und das ist das teuerste Teil am Auto. Für alles andere sollten 6.000 Euro ausreichen.

Ein Restrisiko bleibt sicherlich, aber ob ich deswegen ~400-500 Euro mehr im Jahr zahlen würde…muss leider jeder selbst wissen.

Noch was zu emover24:
„Kurzschlussschäden an der Verkabelung und an angrenzenden Aggregaten sind bis 5.000,- € mitversichert“
Da scheint auch eine Deckelung drin zu sein, denn durch den Tierbiss kann sowas natürlich auch noch als Folge eintreten und dann beweise mal, dass das der Marder war.

Im Anhang findet ihr beide Pauschalpreiskonzepte sowie alle Versicherer für individuelle Tarife, die ich euch vermitteln kann. Wer zuallererst eine einfache und günstige Lösung sucht, klickt einfach auf den „Vergleichslink“ in der Signatur.
Elektroautospezifische Merkmale verschiedener Versicherer alphabetisch.pdf (227 KB)
Merkmale und Preise von zwei Tesla-Stückpreiskonzepten.pdf (147 KB)
Tesla-Sonderkonzept Bayerische Pangaea Life.pdf (264 KB)

Ganz genau das!
Auch hier ist gern viel Panikmache im Spiel - man sollte da aber dann auch mal kurz zurücktreten und über Wahrscheinlichkeiten etc. nachdenken.
Marderschäden treten in der Regel gern an dünnen Kabeln auf (Zündverteilung ist da ein Paradebeispiel) - die Haben wir beim Elektrofahrzeug aber ja nunmal nicht mehr. Ein Hochvoltschaden durch einen Tierbiss halte ich für einigermaßen ausgeschlossen.
Wenn man schonmal ein entsprechendes Kabel in der Hand hatte, merkt man schnell, dass sich ein Marder daran sprichwörtlich die Zähne ausbeißen würde.
Zudem ist zumindest das Model 3 sehr „dicht“ - im Gegensatz zu vielen unten offenen Verbrennern hat es der Marder hier sehr viel schwerer überhaupt ans Auto zu kommen.

Zumal zumindest der Initalkontakt eines Marders meist durch die Wärme im Motorraum stattfindet.
Marder 1 legt sich auf den warmen Motor und macht erstmal nix. Wenn dann Marder 2 aus dem anderen Revier das Auto entdeckt und Aggro wird kommen wir erst in die Gefahrenlage.
Dadurch, dass ein E-Fahrzeug aber nunmal keinen warmen Motorraum mehr hat. Dürfte das Interesse der Viecher eher gering ausfallen.

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@tommy3288:
Noch meine persönliche Meinung zu deiner Frage, was sonst noch wichtig ist:

  • Vollkasko, sollte klar sein.
  • Das wichtigste ist sicher der Akku-Schutz, wenn da was dran ist und das aus irgendeinem Grund nicht durch die Tesla-Garantie abgedeckt ist (z.B. schon mehr als 192.000 km) dann ist das Auto fast wertlos, da der Akku rund die Hälfte des Wertes ausmacht.
  • Gut ist sicher auch, wenn das Ladekabel und Schäden durch das Laden mitversichert sind, sowie Gegenstände im Auto (z.B. mobiles Ladegerät, das kostet ja schon mal 1000 Euro oder mehr).
  • In dem Zusammengang auch Brandschäden
  • Ansonsten ist der Neuwagenschutz bei einem so hochpreisigen Auto immer noch ganz gut, den kann man bei vielen Versicherern auf 36 Monate setzten. Sprich in den ersten 3 Jahren zahlt die Versicherung den vollen Kaufpreis bei Totalschaden. Da die ersten Jahre die mit dem höchsten Wertverlust sind, passt das dann ganz gut.
  • Ich hab noch den Schutzbrief mit drin, da man dann keinen ADAC oder Ähnliches braucht und 20 Euro weniger als 50 Euro (kostet der ADAC pro Jahr) sind
  • Speziell bei bei Elektroautos und vermutlich erst recht bei Teslas, Vandalismus… hab leider schon öfter gehört, dass Elektroautos mit Vorliebe beschädigt oder verkratz werden.

Es gibt im Detail sicher noch mehr, aber das ist mal das was mir am wichtigsten ist.

Denke auch, das der Akkuschutz am wichtigsten ist.

Habe ein gutes Angebot der LVM, allerdings stört mich da einiges in den Versicherungsbedingungen. Zum einen steht da, das der Akku so ziemlich allumfassend abgesichert ist (allerdings mit 10% Abzug Alt für neu pro Jahr), aber unter Kurzschlussschäden sind nur Folgeschäden bis 3.000,- versichert. Habe Angst, das es im Schadensfall dann heißt: War ja ein Kurzschluss, der in Folge den Akku zerstört hat und ich bekomme nur 3.000,- Die Beraterin konnte mir das auch nicht sicher beantworten.
Außerdem konnte mir nicht beantwortet werden, was passiert, wenn ich einen Überspannungsschaden durch nicht direkten Blitz habe, z.B. beim Laden.

Daher überlege ich, ob ich die Versicherung nochmal wechsel. Hab noch keinen Versicherungsschein bekommen und man hat ja nach Erhalt noch eine gewisse Zeit die Möglichkeit, den Vertrag zu stornieren…

Evt. das Kravag-Angebot von Pitterausdemtal…

Ja, du hast zu diesem frühen Zeitpunkt der Vertragslaufzeit natürlich ein Widerrufsrecht. Auf der anderen Seite bietet die LVM eine Allgefahrendeckung für den Akku. Die Kravag bei den durchaus längeren Unfallreparaturzeiten eines Tesla immerhin eine zusätzliche Mobilitätspauschale bei Beschädigung, Zerstörung oder Totalschaden in Höhe von 35 EUR je Tag für max. 14 Tage …

Melde dich doch einfach morgen bei mir …

Eigentlich wollte ich bei der HUK24 auch mit dem Model 3 bleiben…

Leider lehnt die HUK24 nach Rückfrage die Versicherung definitiv ab, wenn man das Fahrzeug mal tageweise per Car Sharing mit Zusatzversicherung je Buchung über die Allianz vermeiten würde. Das mit dem Car Sharing überlege ich, weil das Fahrzeug öfter vor dem Büro ein-zwei Tage unproduktiv herumsteht. Weiß jemand eine gute günstige Versicherung, die dies definitv zulässt?

Kann jemand sagen, was eine „professionelle“ gewerbliche, gute und günstige Versicherung zur Vermietung ist kostet. Überlage das gleiche nämlich auch mit einem weiteren Fahrzeug…

Gruß aus dem Allgäu

Hallo Allgäuer, melde dich doch bei mir. Ich kann dir eine Lösung für ein Selbstfahrervermietfahrzeug vermitteln. Tel.: 02361-5822262 oder [email protected]

Deckt denn die HUK Versicherung alles rund um den Akku ab? Ich bin mir da nicht sicher. Des Weiteren weiß ich nicht ob auch so Themen wie Ladeanschluss und Kabel mit versichert ist. Ist das jemand bekannt?

eMover wäre bei mir im Jahr 300€ teurer hat aber laut Homepage ja so gut wie alles mit drin. Inkl. keine Fahrer Begrenzung und auch keine km Einschränkung. Auch scheint egal wo der nächtliche Parkplatz ist sowie ein Rechtsschutz für 50€ im Jahr. In Summe klingt das schon ziemlich gut bei eMover. Hat da jemand Erfahrungen?

Moin Tommy,

ich bin seit 2016 als Untervermittler für Emover24 tätig und habe diesbezüglich viel mehr Erfahrungen als die meisten anderen. Darüber hinaus habe ich jede Menge Erfahrungen mit anderen Versicherern.

Wenn du mal mit einem Fachmann reden möchtest, rufe mich doch einfach an: 02361-5822262.

Ich finde es problematisch, wenn in einem Forum den Usern durch einen Forensponsor das Beantworten von Fragen abgesprochen wird, um damit sein Angebot zu bewerben - das hat einfach ein Geschmäckle…
Tommy hat hier nicht nach ERFAHRUNGEN und nicht nach Werbung gefragt…

@Tommy: Ich stand vor kurzem vor der selben Fragestellung - nach intensiver Recherche bin ich bei der HUK gelandet, warum?
Vergleichen wir mal:
Bei EMover wird besonders Herausgestellt gerne besonders die Akku Deckung ohne Altersbedingte Abzüge herausgestellt.
Die ist jedoch Meiner Meinung nach Augenwischerei, denn ausgeschlossen wird wieder: Verschleiß, Abnutzung, Konstruktion, Materialfehler, Chemische Reaktionen.

Hier findest du die E-Auto Infoseite der HUK: huk.de/fahrzeuge/kfz-versic … autos.html
Der Akku ist hier auch voll mitversichert und ebenfalls ohne Altersbedingte Abzüge!
Auch ist bei der HUK das Ladezubehör mitversichert ebenso wie generell Schäden, die beispielsweise bei einem Blitzschlag während dem Laden entstehen können.

Am Ende musst du für dich Rechnen, wenn EMover 300€ teurer ist für deinen Fall wäre es mir das nicht wert - wie gesagt die Entscheidung musst du selbst treffen.

Ich fände es jedenfalls gut wenn Fragen die im Forum gestellt werden, auch hier beantwortet werden und nicht durch die Werbetreibenden außerhalb des Werbeforums in normalen Threads abgefischt werden - das ist nicht Sinn eines Forums.

Ansonsten ruf natürlich trotzdem gern bei Pitter an, um dir auch das Angebot näher anzuschauen.

@JoS: danke für diese ausführliche Erklärung. Ich werde mir das ganze bei der HUK nochmal ansehen :slight_smile:

Bei leasing- oder kreditfinanzierten Fahrzeugen sollte der Halter eine sog. GAP-Deckung abschließen. So etwas bekommt man entweder über die finanzierende Bank, seine Kfz-Versicherung oder als separate Lösung. Dabei geht es einmal um die Kosten aber auch um das Thema Leistung.

Im Anhang findet ihr ein Beispiel dafür. Wenn man eine GAP im individuellen Kfz-Tarif dazu kaufen muss, empfehle ich gerne eine separate GAP, weil die auch bezahlt, wenn das eigene Auto durch den Unfallgegner „geschrottet“ wird. Denn sowohl eine Neuwertentschädigung als auch eine GAP gelten nur für selbst verursachte Schäden! Die gegnerische Haftpflicht kennt so etwas nicht.

Bei den Sonderkonzepten über die Bayerische und Emover24/Itzehoer ist immer eine GAP enthalten. Da ist es dann „Geschmackssache“, ob man noch eine zusätzliche separate GAP-Deckung bezahlen will.
Die beste GAP-Lösung.pdf (122 KB)

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