Verkaufen oder behalten?

Hallo, folgendes Problem: Die Bestellung meines neuen M3 ist von Juni auf September gerutscht. Selbst das halte ich für utopisch, da Shanghai lt. Handelsblatt von heute massiven Teilemangel hat. Ich glaube die produzieren wenig bis nichts momentan. Mein aktuelles M3 will morgen jemand für einen Mondpreis kaufen.

Ich benötige das Auto eigentlich sowohl beruflich als auch privat. Bahn ginge auch, nervt aber sehr. Würdet ihr die alte Kiste weiterfahren oder den guten Preis kassieren und auf die Annehmlichkeiten von Mobilität verzichten, womöglich für über ein halbes Jahr?

Blödes Problem, danke dennoch für eure Antworten.

Mondpreis toppt.

Notfalls eine abgeranzte Karre für zwischendurch.

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Welche M3-Variante (inkl. Ausstattung) und magst Du „Mondpreis“ definieren?

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SR, w/s, AHK, 11/21, 10.000 km, 46.500 €

würde evtl verkaufen und mir ne alte Verbrennerschlampe mit Rest TÜV kaufen wenn ich nicht Bahn fahren wollte.

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Haha, Verbrennerschlampe!

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Ist das wirklich so ein Mondpreis? Klar ist der gebraucht, aber sofort verfügbar. Neu kostet der nach Abzug Förderung aktuell 47.200 oder so? Ich würde den behalten. Bei mobile gabs ähnliche Fahrzeuge die Tage für 48.000 ohne AHK.

In Verbrennermasstäben schon.
Ein Verbrenner ist 3k weniger wert wenn er beim Händler vom Hof fährt und nochmal einiges weniger mit 10tkm. Also ja, nach bisherigen Masstäben ist das ein voller Gaga Preis.
Aber hey, weird times :slight_smile:

Aktuell gehen die Preise ohne AHK Richtung 45k. Daher ist der Preis zwar sehr gut aber nicht so gut um dafür so ein Fass mit Bahn, Ersatzwagen, … aufzumachen.

Habe selber mal zu früh verkauft und dann kein Auto bekommen, schlechteste Idee ever.

Ich halte den Preis für ziemlich gut und Du hast ja noch den alten Kurs bezahlt, also schon einen guten Schnapper gemacht.
Da Du aber geschrieben hast, dass Du das Auto sowhl beruflich als auch privat brauchst würde ich (!!!) das Auto behalten, da ein halbes Jahr eine ziemlich lange Zeit ist.
Die große Frage ist an dieser Stelle, wie sich die Gebrauchtwagenpreise in den nächsten sechs Monaten entwickelt. Ich nehme Tendenzen wahr, dass die Preise aufgrund des mangelnden Angebots leicht nach oben zu gehen scheinen, damit besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass Du in den kommenden sechs Monaten keinen großen Verlust machen solltest. Garantieren kann Dir das natürlich keiner.
Gegen einen Verkauf sprechen auch die Anschaffungs- und Betriebskosten der „Verbrennerschlampe“ für das halbe Jahr.

tl;dr Ich würde nicht verkaufen.

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In Vorbereitung für mein MYP habe ich am Samstag meinen Z4 über WKDA verkauft.
EZ 11/2020, 15tkm, M40i, Vollausstattung, 2. Hand da die ersten sechs Monate auf eine Leasingfirma zugelassen.
Listenpreis 76.000€, bezahlt über MeinAuto.de habe ich 58.000€. Da der angeschlossene Händler die Lederfarbe (und zwei andere Details) versaut hat (schwarz statt braun) habe ich als Kompensation noch einen Satz Winterräder im Wert von rund 3.000€ erhalten. Unter dem Strich habe ich also 55.000€ bezahlt.
WKDA hat am Wochenende für das Auto 54.000€ bezahlt, das war für mich ein NoBrainer und ich habe trotz des guten Wetters direkt zugeschlagen.

1.000€ Wertverlust nach anderthalb Jahren und 16.000 Kilometern habe ich so noch nie erlebt. DAS war ein Mondpreis. :slight_smile:

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Da muss man doch nur den derzeitigen Zustand der globalen Lieferketten betrachten um sich denken zu können, wie sich die Verfügbarkeiten bis Ende des Jahres entwickeln werden. Natürlich behalten!

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Schau nach Deiner Lebensqualität. Ist die mit dem Plus auf dem Bankkonto bei Nutzung Öffis oder Verbrennerschlampe besser, dann verkauf! Ansonsten behalten und Teslafahren genießen.

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Nächste Woche Ballermann oder was?

Verbrennermaßstäbe kann man hier nicht ansetzen. Und wenn, dann gelten diese auch nicht mehr in der heutigen Zeit, wie vielleicht noch vor 5 Jahren (s. Den Verkauf des BMW oben). Der einzige, der sich bei den o.g. Konditionen freuen kann ist der Käufer des Model 3.

Klar kann man abwägen, ob man das gleiche Geld in x Monaten für den Wagen bekommt oder nicht. Aber dann muss man auch die Kosten für ÖPNV oder ausgelutschten Ersatzverbrenner in die Rechnung mit einbeziehen.

Nur Meine Meinung

@Habeichauch viel Glück bei der Entscheidung, ich bin froh, diese nichtvtreffen zu müssen.

Hast du das neue Modell noch zum alten Preis bestellt? Ansonsten bezahlst du dann ja auch wieder den höheren Preis und machst nicht allzu viel Gewinn :wink:

Da die schlechte Verfügbarkeit sich wohl noch eine Weile hin ziehen wird, denke ich dass du in einem halben Jahr nicht so massiv viel weniger erhalten wirst, wenn du Glück hast vielleicht sogar noch mehr.

Wann hast du bestellt? Ich hoffe, dass mein M3P im Juni als Ersatz für meine M3 LR kommt, habe aber zum Glück noch ein MY, falls sich mein M3P auch verspätet.

Ich würde den Alten erst verkaufen, wenn klar ist wann der neue kommt. Auf Verbrenner im Alltag hätte ich keinen Bock und die Preise für Gebrauchte sind auch ziemlich gesalzen.

Würdet ihr die alte Kiste weiterfahren

11/21, 10.000 km

So sieht mal Dekadenz in Deutschland 2022 aus. Unfassbar…

Nach wie vielen Wochen tauschst du deine Partner*innen um?

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Wenn der Kunden den fürs täglich pendeln braucht und ein Jahr aufs neue warten muss und dann den Sprit gegenrechnet, dann kann es für ihn ein Schnäppchen sein.

Wenn Du die Kohle brauchst, dann verkauf ihn, sonst behalten.

Ich würde nicht verkaufen. Es sei denn du brauchst dringend die Kohle oder so. Vom Auto haste in der jetzigen Zeit mit den Lieferschwierigkeiten usw. echt mehr Nutzen. Das Geld auf der Bank wird nur immer weniger wert.
Dazu dann noch Fahren mit Bus und Bahn für nen halbes Jahr. Geh Fort :grin: :grin:

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