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Vergleich Ladegeschwindigkeiten MX, E-Tron, EQC, I-Pace

Björn hat mal wieder ein sehr interessantes Video gemacht und hat zum einen MX Raven gegen MX100D verglichen und dann noch EQC, MX, I-Pace und E-Tron.

youtu.be/IRxTbeyNbfs

Ich finde das Ergebnis wirklich spannend.

kannst du das hier schriftlich in kurform wieder geben? wäre klasse. würde mir nämlich zeit ersparen :smiley: und außerdem die umwelt schonen :exclamation:

Daß der e-Tron die hohe Ladeleistung sehr lange durchhält ist allgemein bekannt.
Interessant finde ich eher, daß das Model X trotzdem in der ersten Hälfte meistens mit mehr km/Stunde lädt als der e-Tron.
Die Zahlen gegen Ende des Ladevorgangs finde ich eher weniger spannend, da es auf Langstrecke meistens keinen Sinn macht, auf mehr als 70% zu laden.
Seltsam, daß bei dem Vergleich Raven/Normal der normale nicht die 140kW erreicht, was ja durchaus schon oft genug beobachtet wurde seit dem 150kW Upgrade der SuCs.

Naja, sorry, aber da verbiegst Du das Thema Ladegeschwindigkeiten nun gleich auf zwei Arten zugunsten Tesla.

Ja, das MX lädt mehr km/Stunde als der eTron. Da wir hier aber nicht die Energieeffizienz betrachten ( da ist der eTron schlecht, stimmt ) sondern die Ladegeschwindigkeit, ist km/Stunde nicht das richtige Maß. Und was die Ladeleistung in kW angeht liegt der eTron von Beginn an deutlich vorne.

Dass es (Deiner Meinung nach) keinen Sinn macht >70% zu laden, ist das Eine. Dass das MX > 70% einbricht und sogar noch hinter ECQ und iPace zurückfällt - was die Ladeleistung angeht, nicht was km/Stunde angeht - ist aber dennoch der Fall.

Schnelltabelle

% 15 30 50 70 80

eTron 140 141 143 144 113 kW
ECQ 106 108 98 83 68 kW
IPACE 79 97 80 63 49 kW
MX 106 136 96 60 47 kW

Fakten sind Fakten. Wem hilft es wenn wir uns hier unsere Teslas schönrechnen ?
Ich will zwar keinen eTron statt meines S90D. Seine Ladeleistung würde ich aber nehmen.

Kannst du bitte die Einheiten korrigieren? Weder „kw/H“ noch „KW/h“ machen Sinn, auch nicht die in der Grossschreibung korrigierte Version „kW/h“. Meintest du kWh/h (= kW)?

P.S. Alles, was für den Fahrer zählt, ist die Ladegeschwindigkeit in km/h.

Wenn man aber die alten Zellen von Tesla mit den neuen vergleicht so sieht man deutlich dass es Zeit wird für MS und MX mal endlich auf die aktuellen Standards zu heben. Ich mache mir keine Sorgen dass die Zellen bei Audi die Ladeleistung gut vertragen, das war bei BMW auch kein Problem mit >2C zu laden.

Wenn man sich die Ladekurve des M3 anschaut dann sieht man in welcher Liga Tesla da spielen kann.

Vollkommen richtig. Zusätzlich spielt die Anfangsreichweite eine wichtige Rolle. In der Summe interessiert mich als Fahrer nur wie schnell ich irgendwo ankomme und nicht welche Ladeleistung mein Fahrzeug hat. Björn hat ja gezeigt, dass das MX Raven 10h15 für die 1000km Fahrt benötigt hat, genauso schnell war wie der e-tron und das in einem Gebiet mit optimalen non-Tesla Schnellladern.

Meinst Du das ernst? Was soll denn sonst das richtige Maß sein? :smiley:

  • für Langstreckenfahrer ist immer km/h Nachladen das wichtigste Maß
  • für die Energiesparer ist die Effizienz das richtige Maß
    In der ersten Disziplinen ist der e-Tron jedenfalls nicht „spannender“ als das Model X, in der zweiten wissen wir ja, daß er sichtbar schlechter abschneidet.

Sinnvolle Benchmarks sind imho:

a) Geladene km Reichweite bei Ladebeginn mit 10% SoC und Ladedauer 10 Minuten.
b) Geladene km Reichweite bei Ladebeginn mit 35% SoC und Ladedauer 35 Minuten.

Beides bei einer bestimmten Temperatur. Die Werte sehe ich als Eckpunkte realistischer Ladesituationen auf Langstrecken.

Exakt, deswegen sind die Raven zwar eine gute Wahl um das Jahr bis zu den Plaid-Modellen zu überbrücken. Die Akkutechnik von MS/MX ist zwar nach nunmehr 7 Jahren immer noch gut, spiegelt aber m.M.n. nicht mehr den Vorsprung von Tesla wieder. Da muss nächstes Jahr mindestens die M3-Akkutechnik verbaut werden, wenn nicht noch etwas besseres.

Natürlich ist für den Fahrer km/h wichtig bzw. entscheidend.

In diesem Beitrag geht es aber m.E. eher um die Beurteilung der Akku+Ladetechnik - nicht um die Beurteilung des Fahrzeugs als Ganzes. Und da ist die Betrachtung der Ladeleistung - gemessen in kWh/h bzw. kW - zielführender, gerade um den Einfluss der Fahrzeugeffizienz herauszurechnen.

Anders ausgedrückt: Obwohl der eTron deutlich weniger effizient fährt als das ModelX, ist er bei der Ladeleistung in km/h gleichauf mit dem MX. Warum ? Weil die Ladeleistung in kWh/h deutlich besser ist. Das MX verschenkt hier einen großen Vorteil weil es langsam lädt.

Ja, Du hast recht. Meine Einheiten waren etwas sehr schludrig - habe ich korrigiert.
Es sind kW. Oder eben kWh/h ( Letzteres drückt imho irgendwie besser aus dass man nachgeladene Kapazität pro Stunde meint )

Was die Sinnhaftigkeit von km/h bzw. kWh/h angeht habe ich oben beantwortet.

Für mich zählt am Ende vor allem, ob man ohne nennenswerten Zeitverlust von A nach B kommt. Ob das nun durch hohe Ladeleistung auch bei hohem SoC erreicht wird oder durch hohe Effizienz ist mir da relativ egal. Die 1000 km Tests von Bjørn haben gezeigt, dass das weder mit Tesla noch mit Audi oder Mercedes ein Problem ist und zumindest die drei in etwa gleichauf liegen. Der Taycan kommt jetzt noch dazu und mit dem ID.3 demnächst auch ein Brot und Butter Auto. Ist doch schön, dass das Thema „werde ich ankommen?“ immer weiter in den Hintergrund rückt und das was einem sonst am Auto wichtig ist nun auch bei EVs zunehmend die Hauptrolle spielen darf. Wenn ich die Unkenrufe von einigen hier lese fühle ich mich fatal an die FUD nicht-Argumente von eingefleischten Verbrenner-Vertretern erinnert. Das Ladenetz ist nicht ausreichend, die Reichweite ist zu gering, Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit sind inakzeptabel, bla bla bla - alles Quatsch.

Die Ladeleistung bis zu 80% ist entscheidend. Nicht jeder kann vor Ort laden. Und die Angabe von km/h beim Laden ist nach meiner Auffassung ja auch nicht ganz so richtig, da sich die nicht an den realen Verbrauch orientiert sondern nach irgendeiner nahezu unerreichten WLTP Fahrt.

Da Schnelllader an der BAB stehen wird dort auch ein deutlich höherer Verbrauch anfallen.

Ich habe noch niemand gehört der sich beim M3 darüber beschwert hat, dass das Laden so schnell geht :slight_smile: Aber das ist immer das gleich, ob CCS, ob Akku Größe, für Tesla findet man hundert Gründe, und kommt die bessere Technik dann ist es ja wieder das aller beste :slight_smile:

Warum Tesla in X und S nicht die neuen Zellen einbaut verstehe ich nicht. Die alten Zellen haben ausgedient, das ist auch nicht schlimm, wenn man überlegt seit wann Tesla mit dieser Technologie den Trend gesetzt hat.

Ganz einfach es gibt Verträge mit Lieferanten über Liefermengen und Lager, wenn die Aufgebraucht sind oder erfüllt worden sind wird neu verhandelt und möglicherweise umgestellt. Marktwirtschaft eben.

Viele Grüsse
Eric

Das kann gut sein, dass dem so ist, das wäre dann eine der Gefahren auf die ich so gerne hinweise im Blick auf PV. Dort sind auch einige solchen Verträgen zum Opfer gefallen.

Ich gehe mal davon aus das die Konkurenz von Tesla viel getestet hat, nur den Vorsprung
von 7 Jahren Praxis können sie nicht einholen. Was die Batterietechnik angeht, na ja was Heute Super
ist, ist Morgen kalter Kaffee, nur kann niemand aus diesen Gründen seine Produktionsstraße täglich umstellen.
Was aber Fakt ist, den deutschen Autoherstellern so einfach zu trauen. Sie haben es ja
vorgemacht, wie man Leistungsdaten und Werte manipuliert. Einen Akku eben mal mit
viel Power schneller zu laden als die Konkurenz ist ja zuerst recht einfach. Aber was ist
wenn die Fahrzeuge älter werden?, kommt dann auch die Ladebeschränkung und der Hinweis:
„Wir haben ja nicht versprochen, das es ewig so geht“! :angry:

Zusätzlich bedarf es wohl ein wenig mehr an Veränderungen am ganzen Fahrzeug, wenn man „mal eben“ von den 18650ern auf die 2170er umsteigen möchte. Ebenso muss man auch die Verfügbarkeit der Zellen und den Output der GF1 berücksichtigen, genauso wie dann wohl notwendige, neue Packlinien von Tesla/Grohmann und die Umstellung in Fremont.

Das alles zeitgleich, wo man den Fokus auf den weiteren Ramp-Up des Model 3, die Vorbereitungen der Produktion des MY, den Aufbau der Fertigung von Solar und SuC V3, etc. in der GF2, Buffalo und den Bau der GF3 in China am laufen hat.

Und, was man nicht vergessen sollte - what about Maxwell?
Vielleicht überspringt man mit den S&X den Model 3 Part und geht gleich eine Stufe weiter.

Ob das hier aber dann nicht ausartet und das Thema sprengt?

Die Ladegeschwindigkeit ist aber kein Hinweis auf Qualität der verbauten Technik. Nur weil man den Akku viel größer macht, weniger davon nutzt und dadurch die Ladeleistung länger oben hält, sagt das nicht, dass Audi irgendetwas besser macht. Ganz im Gegenteil, Audi fehlt vermutlich die Langzeiterfahrung. Wie der Akku das findet erfahren wir erst viel später. Wie Audi mit Problemen in und nach der Garantie umgeht, wissen wir allerdings schon jetzt…

Das ist zwar grundsätzlich richtig, aber Du hast schon gesehen dass die geladenen kWh auch mehr sind in der gleichen Zeit und nicht nur die %.