Vehicle to Grid (V2G) und Vehicle to Home (V2H)

Danke. Dann schauen wir mal.

Ist heute übrigens veröffentlich wurden:

https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/custom/app/pdf.xqy?ident=8deebd35d0d7fd6796c9d85191c68a1564e9bba5&timestamp=20220728211136&version=2.2&documentId=1034948

Darin heist es:

Nun wo Schritt 1) erreicht ist, liegt der Ball also bei der BNetzA zur Aufbereitung von Vorgaben und bei Unternehmen um Produkte anhand der Vorgaben auf den Markt zu bringen.

Viele Grüße
Manuel

Ich komme jetzt mal mit dem Sion von Sono Motors daher. Der soll ja im 2 HJ 2023 ausgeliefert werden. Ja, ich weiß, das hat sich immerwieder verzögert und keiner weiß, ob es überhaupt was wird. Ich bin jedoch nicht so pessimistisch.
Der Wagen hat dann wohl einen 54 kWh Akku und kann über die Sono Wallbox bis zu 11 kW ans Haus abgeben oder ein anderes BEV laden. Der Wagen soll unter 30.000€ kosten. Schon alleine als Hausakku mit der Kapazität wäre der Preis ja gut und dann ist das auch noch ein Auto das seinen eigenen Strom erzeugt, wenn man es in die Sonne stellt.

Obgleich ich ein Freund der Idee von Sion bin. Aber diese Idee das Auto mit seiner Fläche zu laden. …. Selbst wenn Du die Karre optimal in die Sonne positionierrst (nicht in die Garage) dann werden das mit Glück 1kWh am Tag. Einfach ob der kleinen Fläche.
Da muss man schon echt wenig fahren und einen Parkplatz ohne Schatten finden dass sich das rentiert.

Die Leute von Sono sprechen von einer Reichweite von 5000km im Jahr im Durchschnitt. Bei 20 kWh pro 100 km wär das ein Jahresertrag von 1000 kWh. Das entspricht einer PV Anlage von einem kWp oder mal umgerechnet ca. 6 qm Fläche PV grob?
Natürlich steht so ein Auto nicht immer optimal in der Sonne wie PV Module auf dem Dach. Aber selbst wenn man nur 2-3000 km im Jahr dadurch gratis fahren kann.
Ich habe mal auf einer Veranstaltungit dem Laurin darüber diskutiert und angeregt, den Sion ohne der PV Module zu bauen und dafür den Wagen billiger zu machen. Das stand absolut außer Diskussion und war ein nicht verhandelbares Feature. Die Kosten dafür sollen wohl dafür auch deutlich unter 2000€ gelegen haben. Das war eine Aussage noch vor Corona.

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Also ganz ehrlich: das ist so ein krasses Missverhältnis zwischen praktisch zu erwartenden Ertrag und Aufwand (nicht nur preis), da würde ich auch sagen: die Welt hätte mehr davon wenn jemand ein BEV zu für Kleinverdiener wirklich attraktivem Preis bringt.

Problem ist halt dass die Zielgruppe (i.d. Stadt) eben gerade NICHT den Parkplatz so wählen kann dass PV paneele vernünftigen Ertrag bringen.

Es ist im Prinzip wie mit dem Akku auch:
Ja, ein Auto mit PV mag - wie auch ein stationärer Akku im Haus - im Einzelfall funktionieren wenn jemand nicht zu viel fährt und einen Parkplatz nicht zu nah am abschaltenden Haus hat in richtiger Ausrichtung.
Aber im Großen und Ganzen sind PV-Paneele (die ja bei der Produktion an den begrenzten Rohstoffen, Kapazitäten zehren und Umwelt-kosten verursachen) da am besten aufgehoben wo die Position zur Sonne IMMER ideal ist ohne dass man extra einen passenden Parkplatz finden muss: auf dem dach.
Wie eben Akkus - so lange es nicht unendlich viele zu null Umwelt-kosten gibt - im Auto besser aufgehoben sind als im Haus.

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Ich find die Solarzellen trotzdem toll. Alleine aus dem psychologischen Aspekt: mein Auto „tankt“ beim parken! Kein Vampirverlust mehr!
Nicht alles muss immer nach reinem Kosten/Nutzen-Aspekt beurteilt werden. Ich hätte jedenfalls immer ein Grinsen im Gesicht, wenn mein Auto beim einsteigen auch nur ein Prozent mehr Akkustand hätte, als beim Abstellen.
Laurin versteht was von Marketing. :wink:

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Da geb ich Dir Recht!
Die Idee ist super geil.
Gab es aber schon vor 15 Jahren bei Audi und Co. Damals zwar „nur“ um in der Sonne den Innenraum zu belüften. Aber die Idee dahinter ist genau das gleiche.
Und ja für Wenigfahrer und Laternenparker kann da das eine oder andere % im Plus rauskommen.
Aber der Aufwand steht eben doch im krassen Missverhältnis zum Nutzen.

Jetzt wünsche ich mir dass endlich mal ein paar Sions auf die Strasse kommen und wir reale Erfahrung sehen können.

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Also ich finde das Auto hat ein gutes Preis- Leistungsverhältnis. Schau dir doch mal an was der Wagen alles kann

Es ist geplant in 8 Jahren insgesamt 200.000 Fahrzeuge an den Mann zu bringen. Bei der kleinen Menge wird sich die Zielgruppe schon finden. Bei dem es nicht passt, der kauft den Wagen halt nicht.
Bei uns würde das super passen und wir liebäugeln mit dem Wagen obwohl er uns eigendlich als Zweitwagen zu groß ist. Aber ein rollender Stromspeicher mit 220V Steckdosen den man im Carsharing anbieten kann der auch noch seinen eigenen Strom erzeugt… Nice.

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Hallo
ich habe Fragen zu V2H oder V2G
hat einer Erfahrungen zu diesem Bidirektionales Laden ?
oder welches Fahrzeug kann Wechselstrom aus der Type 2 Steckdose ausgeben
oder wie kann man die Batterie als Speicher nutzen ?
mit erwartungsvollen Antworten

Hyundai ioniq 5 kann es, Tesla nicht.

Der Sion soll es auch Mal können :smiley:

Lies dich mal durch die Diskussion hier (wenn du zu viel Zeit hast):

@LotharE Widerspruch. Bisher gibt es kein Typ2/CCS Fahrzeug dass V2G/V2H kann. Es gibt Fahrzeuge die über eine normale Steckdose Wechselstrom ausgeben, aber das hat mit V2G nichts zu tun, das nennt sich V2L.

Es gibt ein Testprojekt mit ein paar Ioniq 5, aber die wurden dafür modifiziert. Zumindest laut google.

OK, ich gebe zu, das war „aus der Hüfte geschossen“. Hyundai hat aber V2G angekündigt, wenn auch erst vermutlich in einem neuen Fahrzeug (ioniq 6??):

Aber selbst V2H kann er (theoretisch zumindest, jedoch lt. Tester mit einem dringenden Warnhinweis, das nicht zu tun!):

Ford Charge Station Pro – Ford Electric
„It gives. It takes“
Für F-150 Lightning

V2H geht wenn (und hier ist es ein RIESIGES WENN) das Haus vorher vom Netz getrennt wird. Nicht anders als das die Powerwall tut. Im Endeffekt wird das gesamte Haus zu einem großen Verbraucher, nicht anders als würdest du deinen Kühlschrank mit Verlängerungskabel am Auto anstecken. Ob und wie lange der Wechselrichter das im Ioniq 5 mitmacht ist was anderes :slight_smile: Aber Netzgekoppelt (und darum geht es ja) kann er nicht.

@KUC jep. Aber da es den ja in EU nicht offiziell gibt und die Charge Station Pro ebensowenig, leider nicht wirklich für uns interessant. Und übrigens auch der tut das nur bei Stromausfall. Und auch dafür ist die vorherige Netztrennung nicht nur sinnvoll sondern notwendig.

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Man testet das wohl intensiv seitens Hyundai. Einzige Modifikation scheint hier in der Software zu liegen. Das macht Hoffnung für Ioniq5 Eigentümer, dass das u.U. sogar als SW-Upgrade kommt…

Ioniq5 Besitzer lachen nur wenn der Hersteller etwas mit einem Software Update ankündigt.
Aber ja du hast Recht: theoretisch sollte es möglich sein.
Nur Hyundai und Updateversprechen das zusammen in einem Satz :grinning::grinning:
Also bis meiner im Leasing in zwei Jahren wieder zurück geht wird das garantiert nicht umgesetzt sein.

Der Ioniq 5 hat standardmäßig einen Adapter, mit einer 230V Schuko Steckdose.

darüber gehen maximal 2,7 kW.

Das macht weder dem Wechselrichter noch dem Akku oder irgendwas anderem etwas aus.

Übrigens ist Audi da schon länger dran, bei VW gibt es einige Projekte.

Ich denke, früher oder später, wird V2H und V2G Standard bei den meisten eAutos sein.

Da Tesla auch die Power Wall verkaufen will, ist das Interesse an hausinterner Konkurrenz wohl nicht so groß.