Vandalismus/Zerstörung an Ladesäulen


Zur trauriger Berühmtheit mal wieder der Allego Lader in Markranstädt bei Möbel Boss , nun zum vierten mal …
Die 50 KW Charger hingen paar Wochen , die 150 kw aber leider nicht mal 2 Wochen

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Am 03.07. waren die alle noch i.O.

Einige LIDL in "Leipzsch " waren auch ruiniert.

Sind im Osten die grössten eAuto-Hasser oder warum ist das fast nur so gehäuft?

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Ich bezweifle, dass da E-Auto-Hasser am Werk sind. Die Nähe zu Osteuropa ist für Metalldiebe interessant.

Geht wie Salaternten.
Immer mal wieder nachschauen, was so nachgewachsen ist.
Könnte man nicht nach der Reparatur eine Kabelrolle für die Typen lose daneben ablegen?

Finde das mit Nachts das Kabel von aussen unter Spannung setzen besser. :wink:

Es gibt ein paar Punkte, die mich immer wieder zweifeln lassen, ob es da nur ums Geld geht. Der Kupferwert wird mittlerweile auf rund 15 Euro pro Kabel geschätzt, dafür lohnt sich das Risiko nicht wirklich. Auch die eine oder andere Aktion zeigt mir, dass bei den Diebstählen vielleicht doch eine politische Komponente mitschwingen könnte.

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Politische Aktivisten oder E-Auto-Hasser würden sich nicht die Mühe machen, mit schwerem Gerät anzurücken, um die Kabel abzuschneiden und sie dann auch noch mitnehmen. Die würden mit einfachen unauffälligen Mitteln die Säulen nachhaltig lahmlegen. Außerdem wäre mit großer Wahrscheinlichkeit schonmal irgendwo entweder an den Säulen oder auf einschlägigen Internetseiten eine Botschaft dazu aufgetaucht.

Metalldiebstahl ist hier in Ostdeutschland, gerade auch grenznah zu Polen ein Dauerbrenner. Ich habe Kontakte zu MA des ansässigen Übertragungsnetzbetreibers. Da wird sogar in Umspannwerke eingebrochen nur wegen ein paar Kabeln.

10 Kabel von Ladesäulen sind 150 Euro. Keine schlechte Ausbeute für eine Nacht…

Auf keinen Fall ist das eine politische Komponente.
Man darf nicht alles in diese Richtung schieben.
Vandalismus ist nicht politisch motiviert.
Abneigung gegen die E-Mobilität (die nehmen uns Parkplätze weg) ist keine politische Einstellung.

Nach den bisher genannten Zahlen hast du da eine Null zu viel.

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Ich gebe Dir recht, dass das alles sehr nach Kupferdiebstahl aussieht. Passt alles ins Bild. Ist mir trotzdem schleierhaft, wer für so wenig Gewinn so ein Risiko eingehen will.

Bei 15 Euro pro Kabel sind 10 Kabel übrigens 150 Euro, nicht 1500

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Sorry, du hast Recht. Habs korrigiert.

Der durchschnittliche Monatsnettolohn in Polen ist ca. 1200 Euro. Weiter östlich sieht es noch düsterer aus. Da sind auch 150 Euro viel Geld.

das Risiko ist ja relativ da keinerlei ernsthafte Strafverfolgung (das ist das eigentliche Problem das eben vieles als „Bagatelle“ abgetan wird wegen „zu aufwändig“ = Einladung) und 150 Euro mit Pfandflaschen ist aufwändiger

bin gespannt ob die Kabel bei den Wallboxen in den Fokus geraten, hoffe nicht

Naja, finanzieller Schaden ist trotzdem nicht ganz ohne

Ein 3m 250A Anschlusskabel fängt bei ~500€ an und ist meist mit 2x70 + 1x25 + 3x2x0,75, bestückt.
Bei den 400A Kabeln liegt man schon bei min.900€ und sind meist 2x2x50 + 1x35 + 3x2x1,5mm²

Dadurch, dass das nur in Leipzig passiert und dann auch immer schön möglichst weit oben abgeschnitten wird kann es nur fürs Geldmachen sein.
Würde man einfach nur die Ladestationen unbrauchbar machen wollen, würde man das Kabel vorn am Stecker abschneiden und das Stück dort liegen lassen. Keiner nimmt so langes Werkzeug mit um das Kabel ganz oben abzutrennen, wenn er nichts davon hat. Geschweige dessen die schweren Kabel dann im ganzen ins Auto zu laden.

Ich tippe darauf, dass da jemand aus dem Ausland (weil nur dort kann man es ja dann denke verkaufen) immer mal in Leipzig ist und sich dann das Geld damit verdient. Traurig, aber ohne Kameraüberwachung wird man das nicht verhindern können.

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Auch Kameraüberwachung wird das nicht verhindern. Man sieht dann lediglich ein paar vermummte Gestalten, die mit einem Auto mit geklauten oder ohne Kennzeichen vorfahren…

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Ist aber schon ein Risiko die 180km mit den Kabeln in einem Transporter in Richtung Grenze zu fahren. Kontrolldrock könnte schon da sein.

Möglicherweise einfacher das bei einem windigen Metallhändler in der Region zu verticken?