Urteil, Tesla muss Entschädigung für 90er-Akkus und Bildschirm-Ränder zahlen

Dem Kläger gilt mein Respekt, er hat offenbar auf eine höhere Summe verzichtet, damit das bekannt wird. Damit ist es für andere 90er Besitzer deutlich einfacher geworden, hier ebenfalls Entschädigung zu fordern.

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Finde ich ein ziemlich dummes Urteil und zeigt nur, dass das Rechtssystem in alle Richtungen missbraucht werden kann.

Bernhard

Da schließe ich mich an. 500 Euro Schadenersatz sind viel zu wenig. Hier hätte ich den Wertansatz eine MCU-Tauschs erwartet. Schließlich handelt es sich um DIE zentrale Komponente in dem Luxusschlitten.

Hut ab für den Kläger, der sich nicht von Tesla hat bestechen lassen mit einer NDA :hugs:

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Wenn Tesla 20.000 mit einer Schweigepflicht angeboten hat, dann wird das Urteil schon nicht so falsch sein.

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Du findest es ist ein ziemlich dummes Urteil, weil…?

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Der 90er Akku hat je nach Quelle zwischen 88 und 89,6 kWh, das zu klagen ist schon dünn,

wenns leicht geht hol ich mir auch die 2000,-

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Naja, das Teil funktioniert und 500 ist für gelbe Ränder schon recht viel

Tesla hätte 20000€ bezahlt, irgendwas wird wohl dran sein …

(viel schlimmer ist übrigens Zero, also die Motorräder… steht da z.b. 14.4 drauf, ist das Ah * maximale Spannung… was natürlich bullshit ist…)

Der 90er war ein Schuss in Ofen, er hat aus meiner Sicht ein sehr schlechtes Verhältnis Nennkapazität / Effektive Kapazität / nutzbare Kapazität. Das wurde hier auch schon sehr oft diskutiert und von Leuten bestätigt die sich definitiv besser auskennen als ich.
Siehe zb. Tabelle unter Welche effektiv nutzbare Akku Kapazität hat ein Tesla? - Teslawissen

was aber nichts mit dem Thema zu tun hat, die Tabelle stimmt auch nicht, das ist nur aus der Software ausgelesen.

Auch stellt sich die Frage welchen 90er Akku du meinst, es gab 5 verschieden meines Wissens

der 90er allgemein hat 7104 Zellen sind von Panasonic mit je 12,4 Wh angegeben,
also ca. 88,1 kWh.
manche Quellen geben auch 5,6 kWh mit 16 Bricks an, was dann 89,6 sind.

ich habe auch ein Model S (P)90D gekauft; ausgeliefert 03/2017 - an wen soll ich mich jetzt wenden meint Ihr - macht es Sinn Tesla mal anzurufen (wenn das so einfach wäre anzurufen ^^) ? :slight_smile:

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Auch wenn das die Auszahlung etwas schmälern wird, ich würde das - wie im Artikel vorgeschlagen - einem Anwalt übergeben.

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danke für Deine Einschätzung - wäre zu überlegen, ob meine Rechtsschutz da greift
schöner wäre nachtürlich, man findet eine unkomplizierte Einigung mit Tesla selbst
aber da ist die Kommunikation leider nicht auf dem Spaß Niveau der Fahrzeuge…

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:rofl: :rofl: :rofl:
ein Oxymoron

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:see_no_evil: :see_no_evil: :see_no_evil:

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Ich bin auch von dem Problem des Etikettenschwindels mit dem 90er Akku betroffen und habe schon vor einiger Zeit mit der Hilfe von @teslaundrecht meine Rechtsschutzversicherung darauf angesprochen. Die hatte allerdings eine Deckung abgelehnt, weil angeblich keine Erfolgsaussicht besteht. Vielleicht sollte ich das Thema noch einmal neu angehen?

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Sehr spannende Entwicklung aus dem Nachbarland. Wir prüfen die Details und ich melde mich dann hier wieder kommende Woche.

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Habe ein Model X 90 D > hier wird nur über ein Model S 90 D geschrieben.
Dasselbe Problem mit dem zu kleinen Akku könnte ich dann auch einklagen?

Hast du das mal in der Praxis gemessen?
Die Angabe bei Teslawissen stimmt für einen 75er im Neuzustand ziemlich gut.

Der Artikel besitzt zudem Fehler:
Zitat:
Der mit der Zahl 90 gekennzeichnete Tesla-Akku wurde im Sommer 2015 zunächst nur für die Performance-Versionen von Model S und Model X eingeführt (s. Foto oben) und knapp zwei Jahre später durch die 100er-Version ersetzt. Besonders viele davon dürfte es in Europa nicht geben – auf gewisse Weise

Das ist doch Unsinn…

Ich weiß nicht wie man das in der Praxis messen könnte ohne den Akku in mitleidenschaft zu ziehen, die Usable Energy kann man natürlich messen, aber den ganzen Akku? vielleicht mit einem Messaufbau ohne Brick protection und BMS …