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Unternehmen und der Ladestrom für ihre Mitarbeiter

Wie wird Ladestrom den eigenen Mitarbeitern im Unternehmen zur Verfügung gestellt?

  • Ladestation des Unternehmens kann kostenlos genutzt werden
  • Keine Ladestation vorhanden, aber 230V/CEE kostenlos nutzbar
  • Keine Ladestation vorhanden, aber 230V/CEE mit Zähler und Abrechnung
  • Ladestation des Unternehmens kann genutzt werden, Vertrag mit Stromanbieter notwendig
  • Ladestation eines Stromanbieters kostenpflichtig nutzbar
  • Keine Ladestation/Lademöglichkeit vorhanden

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Wie gehen heute Unternehmen mit dem Thema um? Wie wird das Thema in den Unternehmen diskutiert? Welche Konzepte liegen vor.

Ich hatte ein Gespräch mit einem Mitarbeiter eines Automobilherstellers, der seinen Mitarbeitern Ladestationen zur Verfügung stellt. Nicht kostenlos, sonst müssten sie ja noch Grüne Engerie installieren. Nein, jeder Mitarbeiter muss bei einem bestimmten Stromanbieter einen Vertrag abschließen.

Macht dieser Hersteller alles richtig? Blockiert er mehr oder fördert er die E-Mobilität seiner Mitarbeiter?

Keine Diskussion, die MA bekommen Gehalt, einen Essenszuschuss, einen vergünstigten Parkplatz oder Zuschuss zu einen ÖPNV Ticket. Weiteren Innovationen steht man eher kritisch gegenüber. Mitarbeiter sind eben Commodities.

Typ 2 Ladestation kann kostenlos benutzt werden. Nur hat ausser mir niemand eine EV. Noch nicht.

Wenn viele ein EV haben, wird evtl. abgerechnet.

Moin,
hierzu zwei Erfahrungen:

  1. In der Firma meiner Frau gibt es eine öffentliche Ladesäule. Die Mitarbeiter können diese nutzen, müssen aber entsprechend den Tarifen des Anbieters zahlen. Säule ist nicht direkt vom Arbeitgeber.
  2. Bei einer Firma für die ich freiberuflich tätig bin gibt es auf dem Gelände circa ein Dutzend 11kw Ladepunkte und mehrere Typ 2 Anschlüsse. Mitarbeiter und Gäste können dort kostenfrei laden.
    Am Rande: im Vorstandsbereich und bei der Fahrbereitschaft sind mehrere Model S im Einsatz so das zeitweilig bis zu 6 Fahrzeuge gleichzeitig auf dem Gelände stehen! Mitarbeiter ab einer bestimmten Ebene können statt Mercedes E-Klasse auch ein Modell S bekommen.

Bei mir in der Firma gibt es zwei Ladesäulen, die aber nur von den firmeneigenen E-Smarts und nicht von den Mitsrbeitern genutzt werden dürfen.
Argument 1: keine Messeinrichtung an der Säule, wie soll da der geldwerte Vorteil ermittelt werden? Dieses Argument greift nach der Gesetzesänderung m.E. nicht mehr.
Argument 2: die Ladesäulen stehen auf dem Betriebshof, der nur von Firmenfahrzeugen befahren werden darf.

Bei uns dürfen die Mitarbeiter kostenlos laden. Das nutzen auch einige, allerdings bisher nur mit dem E-Bike. Mein MS ist derzeit eines der wenigen E-Fahrzeuge bei uns im ländlichen Raum.

Kunden, Partner und Bekannte laden ebenfalls kostenlos PV-Strom.

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Dazu auch: Lohnsteuerliche Förderung der Elektromobilität

warum ist eine cee keine ladestation? :wink:

Weil man an CEE-Dosen Drehbänke, Schweißgeräte, Holzspalter, Sägen, Musikanlagen und diverses anderes an schwerem Gerät betreibt. Havariemässig kann man daran auch Autos laden, ja.

Aber fürs Autoladen wurde der idiotensichere Elektroautostecker erfunden. Typ2 hat nun mal Vorteile (Stichwort: Verriegelung, Lastmanagement, leichters Steckerstecken) und die Zeiten, wo jeder erstmal ein Adapterarsenal mitschleppen musste oder an Schuko laden kann sind zum Glück vorbei. Deswegen ist eine CEE einfach keine Ladestation mehr. Wir haben 2016, nicht 2006.

aha.
nach, ich habe 2015 eine cee als ladestation errichtet - so kanns gehen. da kannte ich allerdings deine definition nocht nicht :smiley:

Das Gesetz ist übrigens diese Woche in Kraft getreten.

Wir haben das sehr pragmatisch gelöst. Nen Kabel durch die Wand zu nem grösseren Verteiler, dort mit T23 Stecker 3x2,5mm2 nach draussen gezogen, in Palettrahmen drin hab ich nen Stromzähler und ne 13A Sicherung, daran den Ladeziegel des Ampera und fertig. Die kWh am Zähler geb ich am Jahresende meine Chef an und der zieht mir dann die entsprechende Summe von den Überstunden ab. Fertig :smiley: Simpel, leicht zu handhaben und win/win für beide Seiten :smiley:

Schade nur dass wir den PV-Strom am Dach nicht selber verwenden dürfen sondern komplett einspeisen.


Das ist eine sehr pragmatische Installation unter sehr freier Auslegung der Vorschriften, aber immerhin bekommst du deinen Strom, und das ist wichtig.

Es freut mich, dass laut Spürmeise das notwendige Gesetz in Kraft getreten ist, dann entfallen jetzt zumindest einige Fragezeichen in den Firmen bezüglich der Abrechnung. Jetzt muss der Arbeitgeber „nur noch“ wollen.

Japs, find ich auch dass das so ne klasse Sache ist. Zumal ich 0 Ahnung von den Vorschriften hab, ich hab einfach ne Steckdose wo ich mein Auto anstecken darf. Mein Handy dürfte ich ja auch in der Firma laden (okay, dann vielleicht nedd mit eigenem Stromzähler :unamused: :smiley: ) Hab heut auch die Abrechnung fürs 2015 bekommen. Krass, wie viel weniger Firmen für Strom zahlen müssen als der Privatmann :open_mouth: Firmenstrom im Hochtarif ist immer noch 120% günstiger als mein günstiger Nachtstrom :astonished:

Heißt das, dass die Firma Geld fürs Stromverbrauchen ausgezahlt bekommt?

Ne das nicht. Aber wenn ich ich als Privatmann für Nachtstrom umgerechnet 0,21€ Euro zahlen muss und der Firmentarif tagsüber bei 0,09€ je kWh liegt find ich den Unterschied schon krass… hoffentlich kommt hier auch bald mal freie Anbieter- und Stromwahl. :slight_smile: Zumindest vor 2070…

Ich bezahle in der Nacht 0.11 Rp/kWh - Privat.

Und deine Denkweise ist total falsch:

  • Selbst wenn der Privatstrommarkt liberalisiert werden sollte, wirst Du kaum günstigere Rechnung bekommen.
    Der Strom kostet auch jetzt schon sehr sehr wenig. Das Netz und die Abgaben sind da noch Faktoren, welche Du vergisst.

Also das verstehe ich nicht, meine Säge kann ich ganz normal an meinen Hausstrom anschließen. Und auch die richtig „großen“ Sägen von DeWalt (siehe hier) kann man normal am Netz betreiben. Habe gerade mal nach einer CEE-Dose gegoogled, das ist mir bisher noch nie untergekommen.