Und ganz plötzlich wird's ein Tesla

Hallo R300. Ja danke für die Glückwünsche. Vor drei Jahren war ich auch schon mal mutig. Den IONIQ5 Projekt 45 hab ich bestellt, als er noch gar nicht auf dem Markt war. Es war nicht möglich, ihn anzuschauen oder gar eine Probefahrt zu machen. Man musste sogar 6000 € anzahlen, um dann freundlicherweise ausgewählt zu werden, dieses Elektroauto überhaupt bestellen zu dürfen. Okay, klar, das war so ein Verkaufsgeck, den andere Premium
Hersteller auch schon angewandt haben. Jedenfalls hab ich’s gemacht und es war eine gute Erfahrung. Der Hyundai IONIQ5 Projekt 45 ist voll ausgestattet und gut verarbeitet, hat auch Allrad, über 300 PS und sieht auch noch echt gut aus, finde ich.

Und ich habe jetzt absolut einen Vergleich zum Tesla. Ich kann - denke ich - relativ gut beurteilen, was jetzt besser oder schlechter ist. Wir werden es sehen.

Aber der Tesla macht wirklich einen super Eindruck und mir gefällt auch die Philosophie von Tesla gut und spannend.

Jetzt habe ich mich jedenfalls erst mal vier Jahre auf den Y festgelegt und freue mich auf diese Zeit. Und ich glaube, ich werde hier auch weiter guten Kontakt zu Leuten haben und vielleicht auch mal den ein oder anderen Kennenlernen. Da freue ich mich auch drauf.

Der Austausch hier im Forum ist jetzt schon wirklich sehr positiv und interessant. Vielen

Dank also auch für deine Glückwünsche und deine Antwort.

Spannend wird also sein, ob ich in vier Jahren dann sage: Nur noch Tesla?

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Ich finde den IONIQ 5 auch sehr cool. Wenn es Tesla nicht gäbe, hätte ich den vermutlich genommen.
Aber beim Vergleich, fand ich Tesla noch besser und konsequenter.
Deshalb wollte ich wissen, was dich vor 3 Jahren zum IONIQ5 gebracht hat. :wink:

Ich hatte in 2022 auch den IONIQ 5 neben dem Enyaq als Favorit.
Hätte Hyundai liefern können (und sich der Verkäufer nicht selten dämlich verhalten), wäre es wahrscheinlich einer geworden.
Erst als alle üblichen Verdächtigen mit sehr langen Lieferzeiten daher kamen, bin ich überhaupt auf Tesla gekommen.
Gerade auf Langstrecke und durch das SuC-Netz bin ich allerdings froh, dass es so gekommen ist.

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… mittlerweile hat mein MY 108.563 km gelaufen, in 19 Monaten.
Momentan stehen gerade relativ viele lange Touren an.
Letzte Woche Südbayern, diese Woche Dresden, kommende Woche Brüssel …
Da kann ich gut Highscores in Beach Buggy Racing sammeln :joy:

Seit dem 29.06. habe ich die 2024.20.6.2 drauf.
Das Autopark ist eine echte Bereicherung und funktioniert gut.
Am SuC Leipzig Flughafen bin ich zwischen den Ladepunkten fast bis nach vorn gefahren und habe erst dann gesehen, dass er Autopark anbietet.
Also den Ladepunkt ganz links am Ende ausgewählt.
Der Tesla hat dann 4x vor- und zurücksetzen müssen, um zwischen Trafostation und anderem parkenden Auto auf den Ladeplatz zu kommen.
Das hat er aber sehr gut und auch zügig gelöst.
Vorhin war ich noch einkaufen und habe ihn auf dem Parkplatz selbst einparken lassen. Er zeigt dann ja in der Reihe alle erkannten Parkplätze an.
Ich habe den am weitesten entfernten ausgewählt, sodass er selbst durch die Parkreihe fuhr und dort einparkte. Das war schon sehr cool.
Nicht dass ich dort nicht auch selbst hätte einparken können. Man will das ja auch ausprobieren …
Ansonsten war es wieder eine unspektakuläre Fahrt mit AP und zeitweise Etappen, die ich etwas schneller gefahren bin.
Und es geht auf die 110tkm zu …

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Guten Morgen, ich freu mich immer wenn ich sehe dass es hier einen neuen Beitrag von Dir gibt und lese mir sehr gerne Deine Erfahrungsberichte durch.

Hast Du einen Plan wie es weiter geht mit dem Auto? Willst Du es bis zu einem gewissen KM stand weiterfahren und dann verkaufen oder fährst Du es einfach weiter bis es von selbst den Geist aufgibt?

VG

Danke @Marvsteini,
normalerweise tausche ich die Wagen, wenn es in Richtung 120tkm geht.
So war es zumindest bisher, und das hatte auch seine Gründe.
Alle Verbrenner, die ich gefahren bin, fingen ab 100tkm an, teuer zu werden.
Normalerweise würde ich nun nach einem Nachfolger für das MY suchen.
Ich hatte es etwas weiter oben schon einmal geschrieben, aber momentan tue ich das nicht, weil:

  • Ich könnte dann nur „schwarz“ als Farbe nehmen, da mir die anderen nicht gefallen. Und das anfällig schwarz möchte ich eigentlich nicht …
  • Ich habe nicht das Gefühl, dass der Tesla alt wird. Er sieht sowohl außen als auch innen fast neu aus und fährt sich auch so. Die Updates mit neuen Funktionen tun ihr übriges.
  • Momentan finde ich auch nichts bei anderen Herstellern, was mich zum Wechsel bewegen würde. Gerade die Supercharger und das Entertainment im Tesla sind für mich Punkte, auf die ich ungern verzichten möchte.

So ist momentan der Plan, den Tesla weiter zu fahren, bis vielleicht im kommenden Jahr das Facelift heraus kommt.
Seit Kurzem trage ich mich noch mit dem Gedanken, evtl. auf ein MS LR zu wechseln. Die sind mir momentan aber eigentlich zu teuer. Und als junger Gebrauchter findet man fast nur Modelle vor dem Facelift.
Das sind so meine Gedanken dazu …

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Mir geht’s ähnlich, ich lese hier unglaublich gerne mit und hätte auch eine Frage. Du schriebst im Eingangspost, dass du die Firmenflotte in deinem Betrieb auf Elektro umstellst. Welche Autos bekommen deine Angestellten, sind sie zufrieden, welche Fahrprofile haben sie?
VG
Martin

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Stimmt, dazu hatte ich bisher nichts geschrieben.
Unseren Ford Transit haben wir in einen E-Transit (H2/L2) getauscht.
Der macht seine Sache sehr gut, da wir sowieso nur im näheren Umfeld Ware von Zulieferern holen oder diese dorthin bringen.
Ansonsten sind mittlerweile ein VW Passat und ein Ford Mondeo gegen jeweils M3 SR getauscht. Einer davon ist unser Dienstfahrzeug für jeden, der einen Dienstwagen für Fahrten braucht. Den anderen fährt mein Werksleiter.
Die M3 sind noch keine Highland.
Da wir nicht so groß sind, ist das schon fast die ganze „Flotte“.
Ein Ford Mondeo steht sich noch die Reifen platt.
Interessant ist, dass durch diese Fahrzeuge auch die Anzahl der BEV bei den Mitarbeitern zu steigen scheint.

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Und schon wieder ist Urlaubszeit.
Bei uns geht es dieses Jahr nach Sardinien.
Wir werden mit dem Tesla nach Genua fahren und dort die Fähre nach Porto Torres nehmen. Geplant ist, auf der Hinfahrt am Abend da zu sein und über Nacht zu fahren. Gebucht ist die Fähre schon.
Auf Sardinien gibt es 3 SuC und ein paar Destination Charger.
Zusätzlich habe ich die Enel X Way App geladen und eine Zahlungsmöglichkeit hinterlegt.
Und mit etwas Glück kann ich mit dem Ladeziegel am Haus laden.
Rückfahrt ist dann für morgens 9:15 geplant, sodass wir gegen 1800 in Genua ankommen und über Nacht nach Hause fahren. Hier hoffe ich auf weniger Verkehr und keine Staus.
Laut meinen Informationen gibt es momentan keine Einschränkungen für BEV auf den Fähren. Auf der Hinfahrt fahren wir mit Tirrenia. Die Rückfahrt macht GNV.
Werde berichten wie es so gelaufen ist …
Falls jemand Tipps hat, nehme ich die gern.

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Das habe ich auch festgestellt, bin aktuell in einem M3P Mietwagen einer kleinen Tesla Vermietung aus Aachen auf Dienstreise.

Der ist Innen in einem super Zustand, bei einem Mietwagen der 135.000km lang sicherlich nicht gut behandelt wurde, ist das eine echt erstaunliche Sache.

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(Antwort ein bisschen spät…)

Du bekommst auch eine 1x2m Matratze gut rein, wenn die vorderen Sitze nach vorne eingestellt sind. Reicht mMn völlig und man hat den Vorteil, dass man gut was im Fußraum bunkern kann (Schuhe/Schlappen, Buch, Handy, oder was man so braucht) und trotzdem ran kommt.

Mal noch so eine kleine Anekdote:
Mittlerweile ist unsere Zoe R135 ZE50 fast 4 Jahre bei uns und hat demnächst 40tkm herunter.
Ich würde ja den genauen Tachostand angeben, aber leider sind die Connected Service Abos abgelaufen.
Ich sehe die Zoe noch in der App, allerdings ohne Daten.

Nicht dass da vorher viel ging. Aber jetzt ist die App witzlos.
Vorher konnte man den Ladestand sehen und das Laden starten/stoppen, Timer einstellen und den Kilometerstand sehen. Vorheizen konnte man darüber auch starten.
Zusätzlich wurden in einem separaten Tab die Servieintervalle angezeigt mit den zugehörigen Arbeiten.
Insgesamt gibt es 4 Connected Services:

Die App zeigt ja auch brav an, dass das Abo abgelaufen ist.
Bestimmte Abos würde ich jetzt nicht brauchen wie z.B. Pack Smart Navigation.
Auto Update hatte ich in den fast 4 Jahren genau keins (zumindest nicht so dass ich es gemerkt hätte).
Nun dachte ich: Schau doch mal nach was das Abo kostet damit wenigstens die App wieder funktioniert.
Dafür gibt es unter den Abos einen Button mit der Bezeichnung „Auf den Store zugreifen“.
Betätigt man den, wird man auf die Webseite des R-Link Store weitergeleitet.
Die Ladezeit ist unterirdisch und die Seite hilft nicht weiter.
Denn man bekommt zwar erklärt, was es für Abos gibt und was die alles tolles können. Ich kann aber keine Möglichkeit finden, diese zu kaufen.
Will ich mich über diese Seite bei MyRenault anmelden, so passiert außer einem Ladesymbol gar nichts.

Mittlerweile überlegen wir, die App weg zu lassen und notfalls im Winter das Vorheizen manuell im Auto zu starten.
Aber kann das sein? Warum versucht man, Standardfunktionen hinter Abos zu verstecken? Und wenn man der Meinung ist, dass das schlau ist. Warum macht man dann den Prozess so schlecht, dass es anscheinend keine einfache Möglichkeit zur Verlängerung dafür gibt?

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Mittlerweile habe ich einen Weg gefunden.
Am Laptop kann ich mich auf der Renault Seite mit meinem Account einloggen. Dort finde ich auch einen Hinweis auf das Verlängern der Connected Services.

Die 39,90€ für die Connected Services gelten für 36 Monate. Das ist ok.
Der andere Preis gilt für 12 Monate. Den werde ich mir sparen.
Die Navigation Onboard ist eher semi gut. Das Einzige was gut aussieht, ist, dass die Zoe die Karte auch im Tacho darstellen kann. Das sieht schön aus.
Aber ansonsten nehmen wir immer CarPlay zur Navigation.

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Nun habe ich die 110tkm voll:

Die 943km waren ein Mal Brüssel und zurück. Der Verbrauch kann sich sehen lassen, finde ich.
Und das, obwohl ich in D meist 140km/h AP (und machmal auch 200 …) gefahren bin.
Beide Strecken waren zwar nicht leer, ich stand aber auch nirgends im Stau.
Der AP hat seine Sache mal wieder sehr gut gemacht und war gerade in den Niederlanden oder in Belgien eine echte Entlastung.
Auf Empfehlung war ich auf dem Hinweg noch kurz am SuC in Hilden:


Sehr nett, und das Beste: Dort ist Seed and Greet. Man bekommt vernünftiges Essen dort, super belegte Brote und Brötchen und frisch gemachte Bowls.
Hab nur kurz geladen und mir was zu Essen geholt, dann ging es weiter.

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