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Umstieg von Model S auf Model 3

Meine er"fahr"ung : 2 Jahre und 80 TKM im S75D. Dann parallel im Mai dazu das M3 (Black Betty) gekauft . Die Idee war: nach spätestens 6 Monaten bleibt das passendere Auto. Mittlerweile mit M3 LR RWD 14.000 km

Verkauft habe ich das S. Neben meinen persönlichen Gründen (Kinder aus dem Haus, weniger Job KM) waren die höheren Betriebskosten (Versicherung, Verbrauch, Reparaturen) und der grundsätzlich höhere Wertverlust die betriebswirtschaftlichen Argumente.

Vom Fahrspass her ist das M3 eindeutig besser (meine Meinung). Ich finde es „knuffig“, sehr wendig und viel passender in den Parkhausern. Und das Platzangebot (also Laden von Gepäck) ist wirklich erstaunlich. Das hat mich positiv überrascht (hab ich aber erst bemerkt als ich den Umzug meiner studierenden Tochter zu managen hatte)

Die größere Reichweite , Laden mit CCS, niedriger Verbrauch, endlich Ablagen wo man sie braucht, eine schicke Silhouette und - sorry für alle die anderes erlebt haben - die aus meiner Sicht gute Verarbeitung . Alles Pluspunkte fürs M3. Unterm Strich sage ich heute: Das Model 3 ist der modernere und bessere Tesla . Das einzige was ich vermisse ist der Spurwechselassi des AP 2, denn FSD war mir eindeutig beim M3 das geld nicht wert.

Der einzige Wermutstropfen : Meine langjährige Beifahrerin fand das Model S toll, aber auch sehr unhandlich groß - und saß gerne rechts. Seit „Black Betty“ teil unserer Familie ist, fährt Sie mit Vorliebe das M3 (sie ist BEGEISTERT und liebt „ihr“ Model 3) und ich sitze (wenn überhaupt) rechts. Das finde ich etwas doof…

Gruss aus der Pfalz
Markus

Vielen Dank für die interessanten Berichte.
Ich glaube mittlerweile auch, dass ich mit dem Model 3 gut bedient wäre.
Ich tue mich aber noch schwer, mich von meinem langjährigen, treuen Gefährten zu trennen. Insbesondere die ersten „Pionier“-Jahre waren unvergesslich.
Ich werde erst mal ein bisschen sondieren, wieviel ich für den gut gepflegten Oldtimer noch bekomme.

Wir sind auch 1 Jahr lang Model S gefahren und jetzt fahren wir seit einen 1/2 Jahr Model 3 und haben es nicht bereut. Nun fährt meine Frau auch gern wieder Auto, denn das Model S war ihr einfach zu groß.

Interessante Berichte, ich hatte auch schon das Model S im Blick und habe mich trotzdem für das M3 entschieden. Die Ladeleistung und CCS waren die Gründe. Das M3 ist gut verarbeitet und fährt sich genial. Trotzdem finde ich das Model S weiterhin erstrebenswert und wenn irgendwann mal ohne Adapter am CCS geladen werden kann und die Ladeleistung sich erhöht, dann kann ich vermutlich nicht mehr nein sagen…

Ich hab das Vergnügen sowhl ein Model S90D FL aus 2016 als auch mein Model 3 AWD LR fahren zu dürfen. Das Model 3 ist super und fährt sich vor allem in der Stadt und auf Landstraßen viel agiler und handlicher. Den Größenunterschied zum S merkt man dann besonders deutlich. Platzangebot ist im M3 im Vergleich nicht wirklich schlechter, wenn man mal vom Kofferraum absieht.
Für mich ist das Hauptproblem des M3 im Vergleich zum Model S die mangelnde Dämmung und das unkomfortable / laute Abrollen. Ich bin nicht sicher ob es nur an den Reifen liegt (S Michelin / 3 Hankook) oder am Luftfahrwerk - aber das Model S ist auf langen Autobahnstrecken einfach viel leiser und komfortabler zu fahren. Für mich wäre das M3 mit dem Komfort / Lautstärke des Model S die optimale Wahl…

Dass das Model 3 generell lauter ist lese ich so zum ersten mal. Kann das jemand, der beide Modelle gut kennt, bestätigen?

Ja, es ist so. Wir haben auch beide Fahrzeuge. Es ist aber auch nicht dramatisch.
LGH

Kann ich nicht bestätigen.
Im Vergleich zum 2015er P85D ist das M3P:
Keineswegs „billiger und klappriger“, eher das Gegenteil. Im Innenraum passt alles, wackelt nix, Verarbeitung ist sehr gut, sogar im Vergleich zur deutschen Konkurrenz.
Komfort ist gut, Bedienung 1 A, Fahrwerk etwas straffer, was aber whs. an 20-Zoll-Reifen und dem möglicherweise etwas kürzeren Radstand liegt.
Das Fahrgefühl, auch in Kurven und bei höheren Geschwindigkeiten: Deutlich besser, als beim alten Luftfahrwerk des Model S. Das M3P geht auch in Kurven und schnell richtig gut, wie ein GoKArt. das Model S ist kein Kurvenräuber (gewesen, Raven kenne ich nicht), sondern ein Cruiser. Beim Model 3 P werden whs. auch die Kurvenfreaks glücklich.

Was ich (noch) nicht beurteilen kann ist der Federungskomfort bei Vollbeladung: Da ist das Model S Spitze, da die Luftfederung alle Niveauunterschiede ja ausgleicht.

Ansonsten : Subjektiv empfinde ich die Model-3-Sitze als bequemer, mehr Beinfreiheit vorne für den Fahrer/Beifahrer:
Und: Verbrauch! Deutlich besser. Ich brauche im Moment auf meiner täglichen Arbeitsstrecke teils bis zu 50 Wh/km weniger ! Irre.

Wenn man den Platz nicht braucht, ist das Model 3 eine sehr gute Alternative zum Model S, ich vermisse nichts. Berücksichtig man den Preisunterschied… Ich bin mir sicher, daß Du bei einem Pre-Facelift/pre-Autopilot-Fahrzeug aus 2013 (Model S) ein Model 3 BJ 2019 mit Sicherheit nicht als Rückschritt empfindest.

Hatte vor meinem M3P für knapp ein Jahr ein S75D Facelift.
Bereue den Umstieg auf keinen Fall. Für mich gibt es beim Model S drei Vorteile und das sind die Kofferraumklappe, das etwas tiefere Geräuschniveau (20“ im M3, 19“ im MS) sowie die bessere Sicht nach hinten.
Bei allem anderen sehe ich für mich beim Model 3 nur Vorteile: Agilität, Fahrspass, Übersichtlichkeit (v.a. nach vorne), Bedienung, Grösse, Praktikabilität, Innenraumdesign, Verbrauch etc. Würde jedes Model S direkt wieder gegen ein Model 3 umtauschen.

Wo hast du das denn gelesen?

Ich bin vor 3 Wochen von einem 2017er Model S 75 auf ein Model 3 Performance umgestiegen. Mir persönlich gefällt das Model 3 viieeel besser. Wie schon viele schon sagten: man merkt dass es das modernere Auto ist und die geringere Breite ist in Autobahnbaustellen und beim Parken ein Segen.

Zwei Dinge die noch nicht erwähnt wurden sind mir aufgefallen:

Die Sitze im Model S haben einen besseren Seitenhalt und sind etwas breiter.

Bei mir ist Verbrauch/Reichweite Model S/3 nahezu identisch. Klar ist das S 75 RWD das sparsamste Model S, hätte beim Model 3 aber mehr erwartet. Wenn das eine Rolle spielt dann besser kein Model 3 Performance wählen.

Model S war ein Schreibfehler. Ich meinte natürlich Model 3 und habe es im Beitrag geändert.

Danke für den Hinweis.

Wir haben auch gestern ein Model 3 LR AWD mit AHK bestellt und steigen nach gut einem Jahr S 75 D um. Ich habe lange überlegt, aber ausschlaggebend war i.E. Die technische Entwicklung und die Befürchtung, dass der Wertverlust noch dramatischer wird. Also besser jetzt verkaufen…

Habe auch kurz mit einem S Raven geliebäugelt, aber da der Lottogewinn weiter ausbleibt und die Herzensdame aufgrund der (gefühlten) Größe vom Model 3 begeistert ist, haben wir uns so entschieden. Und die AHK ist auch nice to have…

Ich würde das sofort machen, das M3 spielt für mich in einer ganz anderen Liga und vor allem im Vergleich zu einem MS85 aus der Zeit 2013-2014. Wir sind mit dem M3 top zufrieden man hat viel Platz, ein tolles Glasdach und vor allem einen extrem schnellen Rechner am Start. Das einzige was Dir auf den Keks gehen wird ist der Regensensor und ein paar andere Software Macken. Und das Thema Reduktion der Knöpfe ist übertrieben im Vergleich zum MS.

Aber das sind Kleinigkeiten mit denen man zurecht kommt.

Wir sind zum Leasingende unsers 2015er MS 85D mit Luftfederung nicht auf das Model 3 umgestiegen, ich antworte trotzdem mal hier im Thread.

Hauptgrund war, dass uns der Federungskomfort und die Lautstärke im Innenraum uns nach der Probefahrt mit einem M3P zu sportlich waren. Wären wir öfter auf kurvigen Straßen unterwegs, hätte ich ob der höheren Agilität des M3P vielleicht versucht meine Frau vom M3P zu überzeugen. Aber solche Straßen fahren wir vielleicht einmal im Jahr im Urlaub und im Alltag auf den teilweise ziemlich zusammengeflickten Straßen in Berlin hat man von der Agilität wenig und vom Federungskomfort viel. Deshalb war die Entscheidung für uns dann recht einfach.

Wir fahren jetzt ein MS Performance, welches mit dem Raven Fahrwerk viel komfortabler ist und gleichzeitig auf Passstraßen nochmal einiges mehr Spaß macht als das alte MS 85D - sowohl von der Leistung her als auch insbesondere vom neuen adaptiven Fahrwerk, das ist in Kurven eine andere Welt als das Fahrwerk der Pre-Raven!

Der Raven ist auch nochmal etwas leiser als unser 85D, die Abrollgeräusche sind besser gedämmt als bei unserem alten Pre-Facelift.

Durch die neue Motorisierung ist der Wagen auch deutlich sparsamer geworden. Trotz des höheren Gewichts und des Umstiegs auf ein Performance-Modell ist der Verbrauch um ca. 10% niedriger als vorher. Das ist in Verbindung mit dem 100er Akku ein gewaltiger Unterschied zum 85D.

Kann deshalb nicht ganz nachvollziehen, weshalb viele das M3 generell für technisch fortgeschrittener halten. Beim Akku stimmt das wohl, die Motoren sind beim Raven vorne die gleichen wie beim M3, Fahrwerk und Geräuschdämmung sind beim Raven jedoch für mich weitaus besser als beim M3. Das ist der Punkt, wo ich den Klassenunterschied zwischen den beiden Fahrzeugen am deutlichsten merke.

Ich würde an Deiner Stelle mal schauen, dass Du sowohl mit dem Raven auf auch dem M3 eine ausgiebige Probefahrt machst und nicht nur das M3 mit Deinem frühen MS vergleichst. Das MS ist inzwischen auch ein völlig anderes Auto als das, was 2013 eingeführt wurde.

Nachteil des aktuellen MS ggü. dem M3 sind in meinen Augen die ob der Größe geringere Agilität und der höhere Preis. Wenn irgendwann v3 SuCs kommen, wird das M3 dort vermutlich etwas schneller laden können. An den aktuellen SuCs laden beide mit 14x kW Maximalleistung.

Mein Fazit, sind beides tolle Autos, das M3 ist das agilere Fahrzeug, das MS das luxuriösere. Was für das passendere Fahrzeug ist, kannst Du am Ende nur selbst entscheiden. Ein tolles Auto wirst Du in beiden Fällen bekommen.

Gruß Mathie

Hier meine subjektiv erfahrenen Vorteile des Model 3:

  • Bei meinem Model 3 klappert nichts. Bin bereits 20.000 Kilometer damit gefahren. Die Verarbeitung im Innenraum ist besser als im Model S (2013er)

  • Die Ausmaße sind für hiesige Straßen besser geeignet. Kürzlich hat mich in einer Waschanlage der Mitarbeiter abgefangen und gesagt, dass Teslas leider nicht durch dürfen. Da konnte ich ihm Model 3 vorstellen und es hat dann auch prima funktioniert.
    Mit Model S hatte ich mich noch nie in eine Waschanlage getraut.
    (Meine 3 Regeln in der Waschanlage: Spiegel einklappen, Scheibenwischer auf manuell und am wichtigsten ist das Auto abzuschließen sonst könnte die Klappe für den Ladeanschluss aufspringen und abgerissen werden)

  • Heizung und Klimatisierung funktioniert besser und schneller als im Model S. Liegt wahrscheinlich auch an der Größe des Fahrzeuges.

  • Verbrauch ist bei mir über alles bei 18 kWh / 100 km. Ich fahre sehr oft recht schnell auf der Autobahn. 190 km/h ist dabei keine Seltenheit. Bei diesem Fahrstiel würde ein Model S bei 25 kWh/ 100 km oder mehr stehen. Bei Überlandfahrten ist es kein Problem auf 14 kWh oder weniger zu kommen. Beim Model S kam ich nie unter 18 Kwh.

  • Reichweite ist viel besser aufgrund des niedrigeren Verbrauchs als im Model S. Hier kann meines Erachtens nur das S 100 D mithalten.

  • CCS Anschluß

  • AHK

Guten Morgen

Wir sind nach 3 Jahren von S90D auf 3P umgestiegen. Ich habe es bisher überhaupt nicht bereut.

Hauptgründe:

  • Model S war mir zu gross

In einem typischen Schweizer-Stadt-Parkhaus aus den 70ern kann man kaum aussteigen, auf Nebenstrassen kaum kreuzen. Model 3 ist viel agiler und handlicher. Und aus meiner Sicht keineswegs schlechter verarbeitet oder ausgestattet.

  • neueste Autopilothardware mit Potential

Das macht einfach Spass, hier vorne an der Entwcklung zu partizipieren!

Das einzig schlechte am Model 3: der Kofferraumdeckel. Schade, dass es nicht wie beim S gemacht wurde. Wenn es regnet, hat man beim Öffnen die ganze Suppe auf dem Kofferrauminhalt…

Gruss
Pesche

ich habe nach 4,5 Jahren 85D auf ein Model 3P (stealth) gewechselt. Es war nicht einfach und ich hatte ein WoE lang ein Raven S zum Testen. Wichtig: Raven bedeutet nach m.E. ein neues Fahrzeug, das ist ein gewaltiger Fortschritt gegenüber älteren MS. Ich habe mich letztlich nach Test der Ladekapazität (viel besser als gedacht) für das M3 entschieden. Entscheidend waren: Lenkung, Innenraumdesign, Ladegeschwindigkeit und Preis/Leistungsverhältnis; und zwar in dieser Reihenfolge.

Zur Geräuschkulisse: Windgeräusche habe ich bei 140km/h nicht, Abrollgeräusche sind höher (derzeit noch Hankook SR)

Zur Verarbeitung: auf hohem Niveau (Achtung: nur bei Auslieferungen in AT und CH :slight_smile:)

Freude habe ich an der Weiterentwicklung in vielen Details (zB gibt es das immer undichte Dreiecksfenster vorne nicht mehr, jipiee), an der Heizung, an der Handlichkeit…

Wenig Freude habe ich an der ACC und manchmal innerorts bei schlechten Straßenverhältnissen. Da grenzt das Schütteln schon fast an die Bocksprünge des i3. OK, so schlimm ist es nicht, aber das Model S ist für mich in Summe komfortabler, jedoch im Vergleich mit dem M3 leicht angegraut (ich weiß das klingt seltsam) und kann in der Agilität nicht mithalten.

Das Beste zum Schluß: aktuell sind beide Fahrzeuge absolute Spitze und konkurrenzlos. Du kannst somit keine Fehlentscheidung treffen.

Das aktuelle Model 3 kann dank seines CCS Ladeanschlusses die Ladeinfrastruktur von Ionity mitnutzen und dort mit bis zu 200kw laden (wenn man eine funktionierende Ionitysäule findet!).

Wir fahren seit dem Frühling ein M3 und S/19 (nicht Raven). Wir sind von beiden Fahrzeugen begeistert, bevorzugen aber für längere Strecken eindeutig das Modell S (tiefere Fahrgeräusche, Federung, Sitze).

Das sportliche M3 ist ideal für den täglichen Gebrauch, auch dank der reduzierten Grösse. Grosses plus ist die sehr einfache Bedienung am Lenkrad. Die vielen Hebel beim S brauchen immer wieder eine ungewöhnung mit Felgriffen.

Eine sehr schwierige Entscheidung.