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Umfrage: was wird Tesla am SuC pro kwh aufrufen?

Ich habe weder Durchschnitt noch Oberklasse geschrieben. Ein Durchschnitt von 160 km/h ist praktisch nicht zu machen. Gemeint war, dass max. 160 km/h gefahren wird und nicht – wie im Model S, wenn man sparen muss, nur 100-120 km/h. Und Oberklasse ist meiner Meinung nach nicht unbedingt der berechtigte Vergleich, weil wer hier würde denn, wenn es kein 400-PS-Tesla wäre, einen 400-PS-Verbrenner fahren? Wohl die wenigsten.
Zum Verbrauch habe ich das, was ich bei anderen gesehen habe, ein bisschen extrapoliert. Einen 120-PS-Diesel, der in der Stadt 7,5-8 l braucht, den kann man auf der Autobahn im Bereich 120-160 durchaus mit 5,5-6 l fahren. Wenn der größere Diesel dann 9-10 l in der Stadt braucht, werden auf der Autobahn schon 7,5 l drin sein.

Nachtrag: Z.B. 5er BMW mit 250-300 PS, Diesel, von Spritmonitor – und das der Durchschnittsverbrauch, nicht der bei 120-160 km/h auf der Autobahn.

5er BMW 250-300 PS.png

Schau Dir mal im Vergleich die Häufigkeitsverteilung bei Tesla an - da merkt man schnell, dass bei spritmonitor eher die Sparfüchse unterwegs sind. Ich kann Dir auch ein Gegenbeispiel von meinem Schwiegervater liefern: 200 PS Tiguan Benziner mit Allrad. Der Durchschnittsverbrauch im Moment liegt bei 14 l. Er fährt aber auch fast nur Stadtverkehr und Kurzstrecke. Seinen vorigen Passat Diesel von 2002 hatte er mit unter 6l Diesel bewegt.
Außerdem: ich hatte vor Tesla einen gebrauchte Maserati Quattroporte im Visier. Kannst ja da mal nach einem Testverbrauch googeln.
Es war auch irgendwo die Umfrage, von welcher Marke wechselt man. Die meisten kamen meine ich von Audi. Die sind auch nicht gerade für kleine Motoren bekannt.

Ich denke es hängt ein bißchen davon ab wie Tesla mit den SuC weitermachen will.
Soll weiter exzessiv ausgebaut werden und stehen somit genügend Stalls für MS, MX + die Masse von M3 zur Verfügung? Dann kann der Strom vielleicht etwas günstiger abgegeben werden, vorausgesetzt der Ausbau wird vornehmlich über den Fahrzeugpreis finanziert.
Muss aber mit dem Instrument Strompreis die Verfügbarkeit von zu wenigen Stalls hoch gehalten werden, muss er meines Erachtens deutlich höher sein als bei anderen (Schnell)ladesäulen.
Musk sprach ja voriges Jahr davon, die Anzahl der SuC verdoppeln zu wollen. Davon ist allerdings wenig zu sehen. Ich zweifel auch daran, ob Tesla noch einmal soviele SuC mit der „alten“ Technik 400V/max. 120kW netto hinstellen will. Ggfs. gibt es aber auch technische Lösungen für Abwärtskompatibilität, falls man neue SuC mit z.B. 800V-Fähigkeit baut.

Die 800V SC sind ja noch weit entfernt. Ich denke vor 2020 kommt da nichts, zumal ja auch keine Autos dafür geplant sind. Das wird erst mit den Vans und LKW kommen. Dann werden die alten SC sukzessive umgerüstet.

Faszinierend. Ich fahre derzeit während des Wartens auf mein verspätetes Auto verschiedene Leihwägen auf immer derselben Weitstrecke mit den selben Geschwindigkeiten. Der BMW 535d (4WD) war bisher der verbrauchsintensivste Diesel den ich fuhr, mit 8,2 l/100km. Danach war der Audi A6 3.0 TDI (4WD) mit 7,2 l/100km. Alle anderen Diesel haben noch weniger gebraucht (von 6,6 l/100km in einem Jaguar über 5,8 l/100km mit einem Passat bis zu 4,3 l/100km bei einer A3 Limousine). Der 535d hat sogar mehr verbraucht als der Audi S3 SuperPlus (8,1 l/100km), den mir mein Verleiher als Upgrade hingestellt hat (mein gebuchtes Fahrzeug war nicht abgegeben worden).

Alle Messungen an der Tankstelle von „Voll auf Voll“ mit gleicher Fahrweise. Schon irre, was es da für Unterschiede in der Effizienz gibt… :astonished:


Unabhängig davon denke ich trotzdem, Tesla könnte bis zu 50 ct/kWh aufrufen und wäre trotzdem noch Konkurrenzfähig. Kürzlich habe ich aber von diesen „Credits“ gelesen. 400 Credits = 1600 km. Damit wäre ein Credit ja ungefähr 4km Wert. Von einem Verbrauch von 250 Wh/km kann ich bei der Rechnung aber irgendwie nicht ausgehen. Somit halte ich eine Abrechnung über kWh für eher unwahrscheinlich.

Credits könnten damit eher Ladezeit sein. Überschlagen würde folgende Rechnung passen: 1 Credit = 30 Sekunden. Geht man nämlich von 100kW Referenz-Durchschnitts-Ladeleistung aus, erhält man je Credit dann 830 Wh, was realistisch nahe an 4 km je Credit liegt (bei 90kW wären es 750 Wh - auch gut). Und 30 Sekunden wären fair genug, dass Tesla da runden oder angefangene Zeiten verwerfen könnte. Nur mal so als Gedanke.

1 Credit könnte dann 40 ct. Kosten. Bei größeren Paketen könnte der Preis dann auch mal auf 33,33 ct sinken (1€ = 3 Credits). Von schwankenden Credit-Preisen gehe ich mal nicht aus.

Glaub ich nicht.
Dann müsste ich ja dafür zahlen, dass am stall neben mir einer lädt.

Ja, das war (und ist) auch genau mein Punkt. Aber die „Credits“ könnten darauf hinweisen. Was sonst könnten sie denn sein? (ehrliche Frage)

War nicht auch von variablen Preisen, je nach Auslastung die Rede?
Wenn man sich die Lader teilen muss ist die Auslastung hoch.
Länger laden und mehr zahlen ist aber sehr blöd und kommt sicher nicht gut an. :confused: