Impressum / Datenschutz Forumsregeln
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Umfrage: was wird Tesla am SuC pro kwh aufrufen?

Bei mehr als 50 Cent wären ja selbst die Allego DC-Lader günstiger und Tesla zumindest in Deutschland tot. Bei Allego kommt man auf einen Preis von ziemlich genau 50 Cent pro kWh, wenn man bis 80% lädt. Die leben aber nur von diesen DC-Ladern und nicht noch vom Autoverkauf und großem Service-Bedarf im Laufe eines Autolebens. So ein Preis direkt vom Autohersteller wäre keinem Menschen vermittelbar.

50 Cent oder mehr sind in Ländern wie Norwegen vermittelbar, wo ein Tesla vergleichsweise billig ist. Meine Model 3 Bestellung steht aufgrund der großen Defektanfälligkeit des Model S eh zur Disposition. Sollte es sich Tesla nun noch erlauben, mehr als 30 Cent pro kWh zu wollen, können sie ihre Autos behalten.

50ct incl. Steuern, wo gibt es Schnellladestationen in Deutschland, die billiger sind? Wenn man bei diesen Ladestationen keine entsprechende Ladekarte hat und auf TNM oder ähnliche angewiesen ist, ist man schnell auch dtl. teuerer. Da kann Tesla sagen für 50ct hat man das all inclusive „Wellnesspaket“ mit guter Abdeckung, sicherem Zugang, das muß man bezahlen und man wäre nicht teurer als die Konkurrenz.

Die gesamte Kostenstruktuer der Schnellladesäulen sehe ich mit als ein sehr großes Hindernis für die Emobilität für nicht Homelader.

Wo in Deutschland gibt es Schnellladestationen, die direkt vom Autohersteller betrieben werden, um den Absatz der Fahrzeuge zu fördern? Im Übrigen kosten die 100kW-Stationen am Lohfelder Rüssel und Kirchheimer Dreieck 2,50 pro Ladestart und 25 Cent pro kWh. U.a. deshalb, weil die zuvor aufgerufenen Minutenpreise keine Akzeptanz fanden.

Alles was über den normalen ZuhausePreis hinweggeht, wird schwierig :frowning:
Wenn dann noch mit Sprit verglichen wird, dann gehts mit EVs deutlich abwärts !

Tesla kann es sich nicht leisten dass die Verkäufe einbrechen, von daher kann es nicht sooo viel kosten.

Diese Umfrage wird auch von Tesla gelesen und die sehen dann, was akzeptiert wird und was nicht.

Von daher alles gut :slight_smile:

Gruss

Mario

Ich gehe davon aus das es Pakete gibt und nicht nach kWh angerechnet wird.

Wenn tatsächlich genau abgerechnet wird dürfte der Preis zwischen 10 und 20 ct. liegen. Alles über 20 ct. ist nicht vermittelbar

Also ich sehe das ähnlich. Alles was über Kosten des zu Hause Ladens hinausgeht wird schwer vermittelbar zur Zeit. Meiner Meinung ist das eauto noch nicht so in der Gesellschaft angekommen, dass man ähnliche Preise wie beim Tanken akzeptiert. Zum einen, weil für viele das eauto in der Anschaffung teurer ist, als ein verbrenner, zum anderen weil das laden länger dauert.
Nach meinen Erfahrungen und Gesprächen wurden die ggü „herkömmlichem“ Fahren längeren Tank/ladestopps von Interessierten dadurch nicht als großer negativpunkt empfunden, weil diese eben dann auf Langstrecke kostenfrei sind.
Der Nachteil der längeren Zwangspausen wurde dadurch kompensiert. Gleiches gilt natürlich bzgl. des höheren Anschaffungspreises. Auch wenn es für viele eine Milchmädchenrechnung sein mag und sie nicht so viel Langstrecke fahren, ist es einfach ein wahnsinnspluspunkt ständig zu wissen, ich kann einfach so - ohne weitere Abrechnung und Kosten - die Lader nutzen. Auch das ist m. M. n. ein bisher unglaublich großer Pluspunkt, rein von der Psyche. Ich finde es nach wie vor genial, die SuCs einfach so nutzen zu können.
Und ich halte die emobilitat noch nicht für so in der Masse der Gesellschaft angekommen, als dass die weiteren Pluspunkte des lokal emissionsfreien Fahrens und andere ökologische Vorteile des eautos, so hoch bewertet würden, als das man dann auch in etwa gleiche Kosten beim Laden akzeptieren würde, wie beim verbrenner.
Ein Teil des Tesla Gefühls und der Begeisterung entspringt doch auch der Sache, dass sie vieles anders machen und plötzlich die Mobilität umgekrempelt haben. So auch, dass man plötzlich nix mehr zahlt für die nachladung, den Aufbau der gesponserten DeC Ladestationen usw.
Ich sehe das im Bekanntenkreis, wo plötzlich das generelle Interesse und die Begeisterung an tesla schwinden bzw. durch die Ankündigung einen Dämpfer erfahren haben. Es war halt einfach ein riesen Punkt, die SuCs inkl. zu haben.
Daher empfände ich es nach wie vor geschickter, weiterhin an der echten Flat festzuhalten. Dann evtl. gegen Aufpreis beim Fahrzeugkauf.

ich habe nie verstanden das sie vertraglich nicht das Gewerbe wie Taxis ausgeschlossen haben. Das hätte ne Menge Druck rausgenommen.
Genauso wie Car Sharer der Killer jeder öffentlichen Ladeinfrastruktur sind, ist es das Gewerbe an vielen Stellen für den SuC

@Niev: +1

Eine kWh-Abrechnung würde dem oft vermuteten Zweck der Abrechnung eh nicht gerecht werden: Dauerparker zu verscheuchen. Das braucht einen Zeittarif. Den Zweck könnte man aber auch erreichen, wenn Tesla nach 30min 15 Cent pro Minute berechnet, bis der Stellplatz geräumt ist und eine fair use Klausel in die Verträge einbaut. Wer in 90 Tagen mehr als 750kWh lädt, zahlt ab 750kWh in den ersten 30 Minuten auch 15 Cent pro Minute. Laden ist dann immer noch deutlich günstiger als zuhause, aber eben nicht mehr gratis.

Außerdem sollte Tesla ein auf Hubject aufsetzendes, europaweit gültiges Ladeprodukt anbieten und jedem Tesla beilegen.

Sehe ich auch so, die gewerblichen sind ein großes Problem in der gesamtem E-Mobilität.

Ich hoffe Tesla kommt bald mit den Preisen, ich werden von vielen Kunden angesprochen ob ich noch umsonst nachladen könnte, das scheint in der Bevölkerung sehr wohl bekannt gewesen zu sein. Als potentieller Käufer wollte ich auch bald wissen, wie hoch die Kosten sind.

+1

Das Stellplatzproblem wird sich auch mit einem Zeittarif nicht lösen lassen. Nofalls stöpselt man remote aus. Ich denke auch generell nicht, dass sich Zeittarife jemals durchsetzen werden, da die Ladeleistung einfach zu variabel ist, als dass das jemals fair werden kann.

Ich gehe von ca. 30ct aus. 7-8l Diesel á 1,20 sind ca. 9€. sind bei 25KWh ca. 36 ct. Halbwegs deutlich drunter sind dann 30ct. Hat auch den psychologischen Vorteil, dass es „nicht teuer als zu Hause“ ist.

Alex.

Da Tesla eigentlich immer logische und simple Lösungen bevorzugt, kann es meiner Meinung nach nur ein reiner Zeittarif sein.
z.B. pro Minute € 0,20
Nur dieses Modell zwingt die Fahrer die Ressource SuC optimal auszunutzen.

Wer gerne spart fährt voll geladen los oder lädt zu Nebenzeiten in denen an den Superchargern nichts los ist und lädt an einem freien Stall unter Ausnutzung der optmalen Ladeleistung mit >90kW
Das ergibt einen effektiven kWh-Preis von ca. €0,13

Derjenige, der zu Hause verpennt hat vollzuladen und dann zu den Zeiten unterwegs lädt an denen die SuC ohnehin chronisch hoch ausgelastet sind muss sich einen Gleichrichter teilen und bekommt velleicht nur 30kW.
Sein (evtl. durch schlechte Planung) verursachter SuC-„Ressourcenverbrauch“ wird mit einem kWh Preis von 40ct „bestraft“ und er steht dadurch nicht länger als wirklich unbedingt nötig.

Ein weiterer Vorteil eines reinen Zeittarifes ist die einfache Abrechnung. Keine eichpflichtigen Zähler sind nötig.
Man könnte z.B. Zeitkontingente prepaid erweben und diese Zeit würde auf dem Screen (oder App) sichtbar beim Ladevorgang kontinuierlich abgebucht.

Ansich guter Ansatz. Problematisch ist dabei, dass es für jemanden teurer wird, wenn sich ein zweiter Tesla an den Geschwisterstall stellt.
Die Streiterein kann ich mir schon jetzt ausmalen.

Warum sollten Tesla Taxen ausgeschlossen werden?

Ich habe noch nie einen Verbrenner gehabt, der so viel verbraucht hat. Ich schätze, das 9l mindestens 30kWh entsprechen. Also höchstens 42ct/km in Deutschland. :frowning:

Ich finde, gerade die Car Sharer haben für viele neue Ladestationen gesorgt!

Nie im Leben zahlt Tesla so viel für Strom… bei den Mengen die sie abnehmen wäre ich schon überrascht wenn sie mehr als 8 Cent hinlegen würden… Vor allem Tagsüber ist auch in D der Strom quasi Gratis bzw. Grossverbraucher bekommen noch Geld wenn sie den Solarstrom nehmen. :wink: Hier werden ganze Kraftwerke gebaut die mit dem Geld den sie den Strom den sie nehmen bekommen nochmal den Umsatz steigern. :mrgreen: Das ist ja das schöne am deutschen Förderprogramm. Der Markt is komplett am Ar… :smiley:

Heute mit einem gewerblichen Kunden gesprochen:

  • 3ct + Abgaben

Er sagte reiner Strompreis ist nur max 20%, der Rest sind Steuern etc…

Glaskugel on:

Ich vermute dass es so was zwischen 10-15 sein wird. Das würde die Stromkosten decken und dürfte weit unter den CCS Ladern der Deutschen Automobil Arroganz liegen. Damit wären nach wie vor die Supercharger als günstig anzusehen. Tesla könnte mit einem niedrigeren Strompreis die Spaltmaßchampions vor sich hertreiben.

A.K

Wozu dient der Preis? Zur Finanzierung des Ausbaus und zur Begrenzung der Nutzung. Tesla wird ein Modell haben der Fahrleistungen der zukünftigen Kunden. Da wurde einer Linie gezogen die 90% der Kunden weiter kostenfrei Langstrecke ermöglicht und die anderen 10% den (dann moderaten) SuC Ausbau den man ihretwegen benötigt finanzieren lässt. Dazu ist ein Strompreis nötig der über dem für Home Charging liegt. Es ist klug den Strompreis so einzustellen wie Elon sagt, auf Verbrenner Niveau. Unterstellen wir mal 8 Liter oder 10 Euro pro 100 km, grob 20kWh = 10€ oder 50 Cent pro kWh. Daher meine Erwartung >= 50 Cent.