Pro Ladung sind 12-16 Euro (60-80kWh) fällig, das wird sicher keiner kostenlos für alle anbieten, zumindest nicht solange in Deutschland so absurd hohe Preise angesetzt werden, während die Industrie fast nichts für den Strom bezahlt.
Das ist völlig OK, Oliver.
Als Hotelgast würde ich mich einfach nur darüber freuen, laden zu können und die Kosten wären zweitrangig!
Hallo Oliver,
ich glaube zwar nicht, dass du als Hotelier tatsächlich 0,25 €/kWh zahlst, aber selbst dann würde eine Vollladung eines S85 (76 kWh entnehmbare Kapazität) 19,- € kosten, und die wenigsten würden mit einem komplett leeren Akku bei dir ankommen.
Nichtsdestotrotz sind es Zusatzkosten, die es zu decken gilt, von daher ist es ein faires Angebot, dass es unter bestimmten Voraussetzungen kostenlos ist.
Ich würde es jedoch nicht an einem Parameter (Anzahl Übernachtungen) festmachen, sondern etwas differenzierter gestalten:
- Akku-Größe
(Sonst würden ein Twizzy, eGolf und Tesla in einen Topf geworfen.) - Wieviel Geld lässt der Kunde bei dir?
Kommt er nur mit seiner Frau zum Essen oder hat er für die Firmenfeier reserviert?
Bleibt er nur eine Nacht im günstigen Einzelzimmer oder hat er die Suite bzw. bleibt mehrere Nächte?
Wenn der Gast dann bezahlen soll, dann sollte meiner Meinung nach der Einfachheit halber nach Akku-Größe in zwei, maximal drei Kategorien unterschieden werden: 5, 10 oder 15,- € pauschal.
Auf einer Preisliste würde es natürlich sehr vereinfacht dargestellt:
- Kleiner Akku (< 20 kWh): 5,- € pauschal
(Hotelgäste laden kostenlos) - Mittlerer Akku (20-40 kWh): 10,- € pauschal
(Hotelgäste laden ab zwei Übernachtungen kostenlos) - Großer Akku (>40 kWh): 15,- € pauschal
(Hotelgäste laden ab drei Übernachtungen kostenlos)
Und wenn die Gäste dann auch noch bei dir Essen und Trinken, kannst du immer noch bei Check-Out sagen: „Passt schon, lass stecken.“
Hier im Thread
[url]"Die Welt" setzt ihre Werbekampagne für Tesla fort...]
ist ein Bericht aus der Welt, in der sehrwahrscheinlich neues steht.
Unserer am Ladepark Kreuz-Hilden ist jetzt aktiv. Alle Model S laden einwandfrei mit 22 kW. Andere nicht, korrekt wie gewollt. Der Test mit Zoe war negativ. 

Macht aber nix. direkt am Ladeplatz daneben ist ein Triple mit AC43 für die nette Französin…
Jetzt muss ich mir nur noch ein cooles Rabatt- oder Goodie-Angebot für bei uns kostenlos ladende Model S Fahrer ausdenken. - Hat jemand Vorschläge für Zusatz-Backwarenumsatz?
Kaffee-Flatrate zu jedem Frühstücks-Menü?
Ein trockenes Brötchen für 1 Euro. Wenn man 75 Cent nachzahlt, schmeckt es auf einmal nach Marmelade… ![]()
Klar hab ich da eine Idee:
Mach das Tesla-Logo aus Marzipan. Ein „T“ 5x5cm oder 10x10cm groß. ![]()
Verlang das Doppelte von deinem Herstellungspreis plus Strom. ![]()
Egal was das Marzipan-„T“ kostet:
Ich platze oder verarme eben dann irgendwann bei dir.
(Für den ersten Fall solltest du noch die Reinigungskosten in den Preis mit einrechnen).
VG Olaf
Oh Mann, das es mal so weit kommen würde… Heute ist Tesla in meinem persönlichen Ansehen um drei Stufen abgerutscht. Haben sie das wirklich nötig? Und ist das noch im Sinne der guten Sache?
![]()
mein Hotelier sagt, er bekommt drei Lader von Tesla 2 x Tesla + 1 x Typ 2 für alle E-Fzg nutzbar … Mal sehen ob der anders aussieht…
Anscheinend gibt es verschiedene Ausführungen oder wie erklärt sich das?
Gesendet von iPad mit Tapatalk
Politik statt Technik. Behinderung statt Fortschritt. Und das bei Tesla. Heute ist wirklich ein trauriger Tag.
Wenn man die Wallbox kauft, kann man auch andere Fahrzeuge laden!
Tesla muss doch nicht für alle anderen Fahrzeugfirmen gratis Wallboxen sponsern!
Sehe ich genauso. Tesla treibt die Elektromobilität enorm voran und
engagiert sich wie kein Anderer.
Aber allzu freigiebig die (auch noch kommenden) Mitbewerber
einzuladen und mit Tesla-Technolgie deren größtes, hausgemachtes Problem
(der noch fehlenden, eigenen Lade-Infrastruktur) zu lösen, ist IMHO nicht der richtige Weg.
Morgen oder übermorgen (spätestens 2019, wie wir seit heute ja wissen) hängen die EVs der
großen deutschen Technologie-Versprechensgeber
aus Untertürkheim und Ingolstadt auch an den Tesla-Boxen und freuen sich öffentlich wie ein Schnitzel,
dass ausschließlich sie ja jetzt damit die Welt verändern. Finde ich so nicht gut. Sorry.
Wie kann so etwas gewollt sein?
Irgendwo hatte ich gelesen, dass mindestens 50% der Tesla Destination Charger „Tesla-Exklusiv“ sein müssen.
Nimmst du
1: Tesla-only
2-3: 1 kann „offen“ sein
4-5: 2 können „offen“ sein
6-7: 3 können „offen“ sein
Jetzt stellt sich mir nur die Frage, wieviele sponsort Tesla?
Ich hatte mal etwas davon gehört, dass sie nur zwei kostenlos zur Verfügung stellen würden.
Tesla hat sich bis jetzt „vorbildlich“ verhalten im besten Sinne des Wortes: Wenn andere Hersteller diesem Vorbild folgen, wird die Welt für uns alle besser. An diesem Punkt funktioniert das plötzlich nicht mehr: Wenn jetzt jeder Hersteller seine proprietären Destination Charger in den Markt drückt, wird der Alptraum, in dem wir mit unserer zersplitterten Ladeinfrastruktur bereits jetzt leben, noch potenziert.
Kann mir auch vorstellen, dass nur vorübergehend andere Fahrzeugr gesperrt sind. Damit kann man die Exklusivität von Tesla steigert.
Später werden sie dann vielleicht für alle geöffnet.
Bei den Superchargern hatte ich ja auch noch Verständnis dafür, da sie halt nicht auf einem offiziellen Standard basieren, sondern (mangels vorhandener Standards) auf einem Entwurf von Mennekes für Typ2-DC-Ladung basieren.
Die DeC Tesla-only zu gestalten ist technisch nicht erforderlich (es gibt jeden zweiten ja auch „offen für alle“), sondern reine Firmenpolitik.
Man stelle sich vor, das Tankstellen-Netz wäre ähnlich entstanden:
Hersteller-Unabhängig: Prinzipiell kann jeder Verbrenner dort betankt werden, wenn man die passende Ladekarte der Tankstellenkette hat.
Hersteller-Abhängig: An der VW-Tankstelle können markenfremde Fahrzeuge nur an maximal jedem zweiten Tankplatz tanken.
Gemischt: An der freien Tankstelle im Einkaufszentrum gibt es Zapfsäulen für VWs, BMWs, Mercedes, … und vereinzelt auch „offen für alle“.
Die SuC sind mit den LKW-Zapfsäulen vergleichbar:
Prinzipiell kann dort jeder Diesel-PKW tanken, er muss nur mit der Durchflussmenge von 90 Liter/Minute klarkommen und das breitere Füllrohr aufnehmen können.
(Das schaffen noch nicht einmal alle LKWs!)
Man kann es aber auch andersherum betrachten:
Welcher Autokonzern baut sein eigenes Versorgungsnetzwerk (Tankstellen, Ladestationen, …)?
Tesla lässt jeden Hersteller an sein SuC-Netzwerk, wenn er sich an den Kosten beteiligt.
Vielleicht plant Tesla sowas ähnliches auch für sein DeC-Netzwerk.
(„Wer sich nicht an unseren Kosten beteiligt, darf auch nicht daran laden. Oh, „Don’t be evil!“, also ist jeder zweite DeC pro Standort trotzdem offen für alle.“)
Sehe ich genau so, zumal:
Also, wenn das passiert, dann bin ich wieder versöhnt:
Es geht ja auch mir nicht darum, anderen was zu schenken. Es geht darum, einen Modus Operandi zu finden, der skaliert.