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Umfrage: Nutzen von E Roaming Konzepten bei E-Fahrzeugen

Hallo Liebe TFF Mitglieder,

mein Name ist Timo, ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau an der Technischen Universität Braunschweig und arbeite aktuell an meiner Master Seminararbeit zum Thema Elektromobilität.

Da mein Thema sehr aktuell ist, werden auf diesem Gebiet dringend Erkenntnisse gesucht! Demnach kommt es nun auf eure tatkräftige Unterstützung an mehr Licht ins Dunkle zu bringen:

Es geht darum herauszufinden, welchen Einfluss neuartige Abrechnungsdienste beim Stromladen an einer öffentlichen Ladestation auf die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen haben. Das Ganze untersuche Ich am Beispiel von „E-Roaming“-Diensten (Intercharge & Interchage Direct) verglichen mit dem Status Quo der Abrechnungslandschaft.

Mit Hilfe dieser Studie möchte Ich untersuchen:

• wie Konsumenten verschiedene Abrechnungsmodelle wahrnehmen,
• welche Eigenschaften potentielle Teilnehmer diesen Abrechnungsmodellen zuschreiben und
• wie sich Abrechnungsmodelle auf die Akzeptanz von E-Fahrzeugen auswirken.

Hier geht’s zur Umfrage (ca. 10 Minuten Bearbeitungszeit):

ww3.unipark.de/uc/Ladeinfrastruktur_EV/

Die Umfrage läuft bis zum 23.12.2015.

Rückfragen können gerne gestellt werden :slight_smile:
(t.hanke@tu-braunschweig.de)

Ich danke Euch herzlich für die wertvolle Unterstützung!

Timo

Ich habe es durchgezogen, aber es fehlt die Kommentarmöglichkeit, dass eine vertragliche Bindung mit einer monatlichen Grundgebühr für einen Fahrstromvertrag für Leute, die zu Hause laden können und nur gelegentlich an solchen Ladestationen laden würden, absoluter Unsinn ist.

Danke erstmal für deine Teilnahme und natürlich dein konstruktives Feedback :slight_smile: Werd versuchen, das in den Fragebogen noch mit einzubauen.

Die Analyse wird genau deiner Aussage entsprechen, weil du unter anderen die Frage beantwortet hast, ob du eine private Ladeinfrastruktur hast oder haben kannst.

Mein Szenario war kein Vertrag, Belastung nur bei effektiver Nutzung, einzige Voraussetzung Smartphone für QR-Scanning. Gibt dann ganz andere Antworten auf die gleichen Detailfragen. Daraus leitet man in der Analyse das attraktivste Angebot ab.

Ganz doof ist Sozialwissenschaft nicht :wink:. Diese Umfrage ist vernünftig konzipiert, was man nicht von jeder behaupten kann, die in den letzten Tagen hier eingestellt wurde. Kompliment an den Ersteller.

Sorry,

ich komme mit der Umfrage überhaupt nicht klar, dass Szenario ist Ststus-Quo, die darauf aufbauenden zig Fragen sind für mich nur irreführend. Und die 10Minuten Bearbeitungszeit sind bei der Menge an unklaren Fragen eher untertrieben.

Echt super das Ihr hier so zahlreich an meiner Umfrage teilnehmt und Euch dazu gegenseitig austauscht. Das hilft mir ungemein zu verstehen, wo sich die Schwächen meines Fragebogens noch befinden.

Bzgl. des Szenarios Status Quo geb ich Dir Recht, dass die Fragen vllt. nicht immer perfekt darauf passen. Das Problem bei diesem Szenario liegt darin, dass es den aktuellen Fleckenteppich der Abrechnung in Deutschland widerspiegelt und sich somit nicht explizit auf nur ein Verfahren bezieht.

Nein, mein Problem bezieht sich darauf, dass soooo viele Fragen zum Status-Quo kommen, über deren Sinn zumindest ich nachdenken muss, um zu verstehen welches wohl die richtigste Antwort ist.

Und das obwohl es dieses Verfahren nun schon gibt und damit nichts ändern wird, die darauf bezogenen Fragen also perse mit Nein zu beantworten sind.

Am Ende soll dabei ja auch genau das rauskommen! Das Szenario „Status Quo“ dient alleine zur Ermittlung eines Referenzwertes, um dann zu schauen welches der beiden anderen Systeme die Akzeptanz von E-fahrzeugen mehr fördern würde.

Eine Flatrate beim Autokauf und das schnellste und dichteste Schnellladenetz sollen angeblich die Akzeptanz von EVs ungemein erhöhen.

Stimmt, aber das ist doch eine sehr utopische Idee :laughing:

Zurück zum Thema.

Ich sehe in der Umfrage nur ein einziges Szenario und das ist in etwa Status-Quo. Roaming-Partner wie TheNewMotion, Plugsurfing oder Ladenetz sind nicht berücksichtigt, dafür RWE gleich mehrfach.

Wo soll da eine Kalibrierung bei rauskommen, wenn man nur ein Einziges Szenario abfragt ? Und was soll die Frage am Ende, welches Szenario berücksichtigt wurde ?

Entweder ich bin zu doof oder die Umfrage ist seltsam.

Die Umfrage enthält offensichtlich mehrere Szenarien, aber jedem Teilnehmer wird nur eines vorgelegt. Damit der Studienersteller überprüfen kann, ob du seriös geantwortet hast :mrgreen: , fragt er am Ende noch, welches Szenario dir angezeigt wurde.

Aber sowas ist totaler Quatsch, weil beim Teilnehmer ankommt der Fragende würde evtl. einen Anbieter präferieren und mal ehrlich: welcher Elektroauto Fahrer nutzt(e) nur einen Anbieter.

Warum also auf dieses breite Wissen freiwillig verzichten?

Cheers Frank

Und die Erklärung, das dem so ist, fehlt auch. Fühle mich dabei als blödes Stimmvieh, dem man nicht sagt, was hier angeht. :confused:

Nicht ausgefüllt :exclamation:

Ich habe abgebrochen. Die Fragen sind einfach nicht widerspruchsfrei zu beantworten.
Und was soll die Frage ob ich einem Abrechnungssystem vertraue? Keiner kann einem Abrechnungssystem vertrauen. Rechnungen müssen überprüft werden.
Ich erwarte für die Zukunft verlässliche Stationen an attraktiven Orten. Der Status muss schon bei Anfahrt ersichtlich sein. z.B. defekt, belegt durch nicht-ladendes Fahrzeug; belegt durch ladendes Fahrzeug noch xx Minuten oder frei. Sonst würde ich ich gar nicht erst hinfahren. Bezahlung mit allgemein akzeptiertem Zahlungsmittel. Aktuell fällt mir dazu nur die Kreditkarte ein. Eigentlich alles ganz einfach.
Wozu sollte man neue Bezahlsysteme (auch von Dritten betrieben) erfinden. Ich verweigere mich!

Solange diese Mindestanforderungen nicht erfüllt sind lade ich überhaupt nicht an „öffentlichen Ladestationen“. Weil ich einen Tesla mit ausreichender Reichweite, SuC’s oder Destination-Charging habe kann ich mir das auch zum Glück erlauben. Auch auf Grund dieser aktuellen Situation käme für mich kein anderes Elektrofahrzeug in Frage.

Bei vier Möglichkeiten, ein und die selbe Frage zu beantworten, habe ich den Eindruck, dass das eher eine Umfrage ist, bei der überprüft werden soll, ob E-Auto-Fahrer Umfragen zuverlässig beantworten können. Angesichts der Anzahl an Umfragen in den letzten Jahren, verteilt auf die doch recht wenigen E-Auto-Fahrer, ist das ein berechtigte Fragestellung! :laughing:

Also erstmal einmal super wie viele sich bisher mit meiner Umfrage auseinander gesetzt haben :slight_smile:
Ich versuche bzgl. der Logik des Fragebogens das nochmal kurz zusammenzufassen.
Ich untersuche drei verschiedene Szenerien und euch wird jeweils nur eins davon zufällig zugewiesen:
1.Status Quo d.h nichts anderes als wie sich die Abrechnungssituation aktuell darstellt und soll in der Umfrage als Referenzwert für die beiden anderen Szenerien herangezogen werden.
2. Intercharge d.h ein Roaming Anbieter, mit dessen Hilfe es zum Beispiel ein RWE Kunde auch gestattet ist an anderen Tankstellen im Roaming Netzwerk zuzugreifen. Dafür braucht er halt nur einen Vertrag mit dem Stromanbieter und muss eine eine Grundgebühr zahlen.
3. Intercharge direct, das im Grunde eine Zusatzfunktion von intercharge ist und Elektrofahrzeug Besitzern erlaubt auch ohne Stromvertrag an den intercharge Ladestationen direkt vor Ort zu laden und zu bezahlen.

Ich hoffe das bringt ein wenig Klarheit :wink:

Das frage ich mich bei solchen „Umfragen“ auch immer.

Statt die besten Alternativen (die hier jeder kennt) anzugeben, werden nur Nuancen aus dem Portfolio des Auftraggebers bis zum Erbrechen durchgekaut. Das kann man dem Auftraggebers dann schön präsentieren, hat zwar überhaupt keine Relevanz in der Realität, aber er kann es den Politikern verkaufen.

Als „Wissenschaftler“ sollte man sich für so etwas schämen.

Jeder der X Roaming Anbieter kann immer nur auf eine kleine Teilmenge der vorhandenen Ladestation zugreifen. Da jeder der X Roaming Anbieter ein Abzockerverein ist (teilweise Preisaufschläge auf den kWh-Preis von zwanzigtausend Prozent) kann man es sich leider nicht leisten, bei jedem der X Roaming Abzockervereinen Grundgebühren oder Arbeitspreise für fast Nichts zu zahlen, was aber nötig wäre, um eine akzeptable Ladesäulenabdeckung zu erhalten.

Daher ist Abzocker-Roaming wie Intercharge totaler Mist. Warum fragst Du danach nicht?

Im Grunde hast du recht, zu viele e roaming Anbieter fördern keineswegs die Akzeptanz geschweige denn das Problem der Flächendeckenden Verfügbarkeit. Doch da es zu E-roaming noch recht wenig fundierte Erkenntnisse gibt, habe ich mir eins davon rausgeguckt und mich schlussendlich für Intercharge entschieden. Grund lag insbesondere im dem Fakt, dass Intercharge zwei Konzepte der Abrechnung im Portfolio hat und man so super diese Varianten untereinander vergleichen kann.

Im übertragene Sinne untersuche ich damit auch deine angesprochene Abzocke der Roaming Anbieter, da intercharge direct es ja Versucht kundenfreundlich zu sein und den Kunden direkt vor Ort ohne jegliche Gebühren abrechen zu lassen. Wie an der Tankstelle beim Pkw