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Umfrage Bachelorarbeit: Ausbau des Schnellladenetzes

Hallo zusammen,

ich kann mir im Moment leider noch keinen Tesla leisten, aber bin ein richtiger FAN davon geworden. Ich bin Wirtschaftsingenieurwesen - Studentin an der Universität Augsburg und habe mich im Zuge meiner Bachelorarbeit stark mit dem Thema Elektromobilität auseinander gesetzt und bräuchte nun Eure Hilfe.

In meiner Bachelorarbeit thematisiere ich den „Ausbau des Schnellladenetzes in Deutschland". Ich betrachte die Thematik aus Sicht der Nutzer und ermittle wichtige Einflussfaktoren bei der Wahl der Ladestation. Da die meisten von Euch schon ein Elektroauto fahren und sich der Thematik bewusst sind, könntet ihr mir sehr weiterhelfen, wenn ihr an meiner Umfrage teilnimmt. Die Umfrage dauert ca. 5 Minuten.

Der Weg zur Umfrage? – Hier lang: soscisurvey.de/Schnellladestationen/

Vielen Dank!! :wink:

Linda

Sorry - aber der Fragebogen ist mir zu weit weg von der Tesla-Realität.

Bei der Strecke München-Nürnberg denke ich noch nicht mal übers Laden nach - auch wenn ich die Rückfahrt noch mit einrechnen muss. Zu hause ist eine Voll-Ladung dann auch günstiger als die dort angegebenen Beträge für ein Auto mit anscheinend sehr kleinem Akku.

Vermutlich ist die Intention gut - aber die Richtung ist für mich falsch. Denn hier will sich niemand damit abfinden, ein Auto zu fahren, mit dem man eine Strecke von 180 km nicht in einem Rutsch fahren kann. DA ist das größere Problem - nicht beim fehlenden Schnell-Ladenetz für Fahrer anderer E-Autos außer Tesla (die haben nämlich ein wunderbar funktionierendes Netz).

Habs dann abgebrochen…

Ciao,
Gerhard

Ich habe bei der Frage zu den Ladestationen abgebrochen - für ein Auto das München - Nürnberg nur mit zwischenladen erreicht abzufragen ob man lieber 23 EUR oder bis zu 28 EUR für diese Zwischenladung zahlen möchte sehe ich als Vorbereitung der Akzeptanz von Wegelagerei.

Auf jexeb Fall fehlt ein Feld "weder noch ich würde maximal xyz/kWh zahlen.

Wie kann Mensch sich nur solchen Quatsch ausdenken…

Cheers Frank

Dito - Frage 5 macht keinen Sinn. Abgebrochen.

Dito-

Aus Neugier weiter gemacht, aber :open_mouth:

30 Minuten Laden auf der Strecke München-Nürnberg (170km) für 28 Euro - nee so stelle ich mir die Zukunft der Mobilität nicht vor.
Ein solches Fahrzeug wäre nicht autobahntauglich, wenn es auf die Ladung angewiesen wäre - also Reichweite real ~100km. Und der Energiepreis wäre bei rund 1 Euro pro kWh :laughing:

Das können auch Ökostrom, Gratiskaffee und freies WLAN nicht raus reißen.

Ich habe auch bei der Frage nach Ladestation 1, 2 oder 3 abgebrochen.
Ein Tesla braucht auf der Strecke nicht zwischenladen, für alle anderen BEV sind das Wucherpreise (bei den kleinen Akkus). 1,- € pro kWh??? :astonished: :imp:
Laut Google Maps sind das 170 km. Die meisten BEV sollten die Strecke bei gemäßigter Fahrweise wohl so gerade eben schaffen.
Wenn die mit solchen Preisen unterwegs abgezockt werden sollen, dann hängen die sich freiwillig in den Windschatten der LKWs, um bloß nicht zwischenladen zu müssen.

Und mit den demnächst kommenden Modellen (BMW i3 mit größerem Akku, Chevrolet Bolt/Opel Ampera-e, Tesla Model 3) brauchen auch diese BEV weder zwischenladen noch im Windschatten eines LKW fahren.

Es geht doch gar nicht direkt um den Preis? Hier wird doch untersucht, welche Faktoren für die Auswahl einer Ladestation entscheidend sind (Kaffe, Netflix, Umweg, Ökostrom)

Der Grundpreis oder die Distanz zwischen 2 Orten ist doch nicht relevant!

+1

Linda, es freut mich, dass Du Dich für das Thema interessierst. Du bist bei Deiner Umfrage offenbar davon ausgegangen, dass Preis- und Angebotstransparenz herrscht. Gerade bei Fahrten auf nicht alltäglichen Strecken ist dies aber nach meiner Erfahrung nicht gegeben. Ich hatte zumindest wenn ich Fernstrecken gefahren bin noch nie recherchiert wo es abseits der Strecke vielleicht günstige Tanken geben könnte. Einzig dass ich meist auf Autohöfen getankt habe und nicht bei Tank und Rast, weil mir dort der Sprit immer extrem teuer vorkam.

Früher mit dem Verbrenner habe ich deshalb einfach dann Pause gemacht, wenn ich Hunger oder Durst hatte oder aufs Klo musste. Derzeit richten sich auf Fernfahrten die Pausen nach der Verfügbarkeit von Superchargern.

Wenn zukünftig Lademöglichkeiten so ubiquitär wie heute Tankstellen sind, dann werde ich auf der Langstrecke nicht anfangen zu recherchieren, wie ich vielleicht 10% Energiekosten sparen kann oder wo ich kostenlosen Kaffee oder Netflix erhalte. Werde so wie früher wieder Pause machen, wo es bequem für mich ist und dabei dann laden.

Habe deshalb in Deiner Umfrage bei allen Fragen für welche Ladestation ich mich entscheiden würde ohne Antwort weiter geklickt. Für mich waren die relevanten Entscheidungskriterien nicht genannt.

Gruß Mathe

Sicherlich ist die Aufgabenstellung schlecht recherchiert. So teuer kann das Laden nicht sein, schon gar nicht, wenn eine „Schnelladung“ auf so kurzer Strecke nötig ist. Mit aktuellen Autos im Hinterkopf ist es offensichtlich jedoch auch schwierig, diese Umfrage zu erstellen. Gibt man realistische Preise für die Ladung an, dann ist die Differenz zwischen den Säulen zu gering. Verlängert man die Strecke, dann kann sie nur ein Tesla mit lediglich einer Zwischenladung bewerkstelligen - und der hätte das Supercharger-Netzwerk. Ein Auto mit 100kWh Akku ohne SuC Zugang gibt es aktuell nun mal nicht.

Von daher denke ich wie MichelTesla, dass der Preis keinen Anspruch darauf erhebt, realistisch zu sein. Ich gehe von guten Absichten aus und nicht von einer „Vorbereitung der Akzeptanz von Wegelagerei“. Unerstellt man, dass die zu untersuchende Frage lautet: „Für welche Annehmlichkeiten während des Ladens bin ich bereit einen bestimmten Geldbetrag auszugeben“ (so wie auch eingangs erwähnt), dann kann man die Umfrage mit ein bisschen gutem Willen durchaus sinnvoll beantworten.

Das wird aus der Umfrage bis dahin aber nicht deutlich.
Selbst kostenloser Kaffee, kostenloses WLAN, Ökostrom und kein Umweg rechtfertigen keinen Preis von 1,- €/kWh.

Die Strecke von 170 km soll nicht zu schaffen sein, also ist der Akku max. 20 kWh groß.
Es wird von einer Ladezeit von 20-30 Minuten gesprochen, um den Akku wieder vollzuladen.
Abgesehen davon, dass der Akku nicht vollgeladen werden muss, sondern nur so voll, dass ich bis zum Ziel komme (um dort mit Destination Charging in Ruhe vollzuladen), dürfte die Ladeleistung in dem Beispiel ca. 50 kW betragen, also das was CHAdeMO und CCS heute schon können.
Wie teuer war nochmal die teuerste bisher gesichtete Schnellladestation? ~0,70 €/kWh?
Dann fahre ich lieber 2 km Umweg, um dann für 0,35 €/kWh bei 50 kW Ökostrom zu laden und gönne mir von den gesparten 7,- € nicht nur einen Kaffee, sondern auch noch zwei belegte Brötchen.
Ach, wie war das noch in Hilden? Frühstück inkl. 50 kW CHAdeMO-Ladung für pauschal 10,20 € bzw. 18,20 € bei nur 4 km Umweg?

Es geht aus meiner Sicht doch um den Preisunterschied im Verhältnis zum Umweg und Zusatzleistungen.

Ich habe das auch etwas abstrakter interpretiert.

„Wenn du – warum auch immer – an einer Ladesäule halt machen musst und dort so viel laden musst, dass die angegebenen Beträge passen, welche der drei würdest du dann nehmen?“

Als unvernünftiger Sparfuchs nehme ich natürlich zunächst immer die billige, 3km Umweg halte ich für verschmerzbar. Auch Kaffee oder Netflix können mich nicht begeistern, was soll ich denn nur 20-30 Minuten lang auf Netflix überhaupt schauen? (Ein flotter WLAN-Zugang wäre aber vielleicht einen oder zwei Euros wert.) Die reservierbare Ladesäule oder Ökostrom halte ich aber für so sinnvoll, dass es mir jeweils den Aufpreis für die „nicht ganz so viel Umweg“-Säule wert gewesen wäre.

Abgesehen von den hier schon zu genüge diskutierten Unstimmigkeiten fand ich die Fragen interessant.