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Überspannungsschutz

Für solche Streitigkeiten gibt es Schiedsstellen. Wenn es aber bereits über den Anwalt läuft, ist der Zug wohl raus…

Genau

@ Volker, diese Schiedsstellen benötigen ebenfalls Monate und dann gibts lediglich eine Empfehlung, mehr nicht!
Die Versicherung ist keinesfalls an diese Entscheidung gebunden und hält daran mit Sicherheit nicht!
Dann bist du wieder an derselben Stelle ( bei uns wird es im Mai genau 1 Jahr!)

Den/ die möchte ich hier sehen, der freiwillig Jahre auf eine Entscheidung wartet!?!!

Da hast du Recht. Wenn der Spruch der Schiedsstelle bindend wäre, dann wäre er das ja für beide Seiten - würde ich mich wahrscheinlich bei einem Schaden dieser Höhe nicht drauf einlassen, da man sich die Möglichkeit zu klagen vergibt.

Zitat von der Webseite www.Ombudsmann.de.
Wird sich der Versicherer daran halten, wenn der Ombudsmann die Beschwerde zu Ihren Gunsten entscheidet?
Ja. Die Entscheidung ist für den Versicherer bindend, wenn der Ombudsmann einen Bescheid des Versicherers beanstandet, durch den Sie einen Nachteil bis 10.000 Euro erlitten haben. Liegt der Wert höher, muss das Versicherungsunternehmen sich nicht daran halten. Erfahrungsgemäß folgen die Versicherer aber auch dann zumeist der Auffassung des Ombudsmanns. Für Sie ist die Entscheidung stets unverbindlich. Der Weg zu den Gerichten bleibt Ihnen immer offen.

Wieder was gelernt.

Leider ist der Wert darüber, darum hat die Versicherung, Mitglied im Bund zur Förderung der Elektromobilität!!! ja auch blank auf Durchzug geschalten.
Es gibt aber auch noch eine Stelle, die sich BaFin nennt!
Auch diese Stelle hat Einfluss auf Versicherungen, inwieweit diese bindend ist, weiß wohl nur der HerrGott.

sorry, ich denke man sollte hier nicht weiter ins Detail gehen.

Es ist bereits dieses Ereignis bei mehreren Nachrichtenmedien aufgegriffen worden. Natürlich gerne, denn auf Versicherer „einzudreschen“ findet immer geneigte Leserschaft. Ob das im Fall, der den Anlass gegeben hat, überhaupt so war, interessiert die Presse sicher nur minimal. Bei den bisher geposteten Meldungen dürfte bereits erkennbar sein, dass der Versicherer (Zurich Versicherung, der Mitglied im BEM ist und besonders im Bereich der E-Fahrzeuge positioniert sein will) hier aus nur zu vermutenden Gründen sich so verhält. Hier spielt er die Macht des wirtschaftlich überlegenen und im Metier behafteten zur Zeit voll aus. Leidtragender ist natürlich der Versicherungskunde.

Ein weiterer Aspekt kam der Presse aber durchaus willkommen sein, nämlich die Tatsache, dass E-Autos so lange an Steckdosen hängen und dann folgenschwer darunter leiden (und Verbrenner bisher eben nicht). Hier hat die Presse auch kein Interesse daran, zu ermitteln, ob es denn einen wirksamen (evt. mehrstufigen) Blitzschutz gibt und was der kostet.

Das folgenschwere Ereignis unseres Roadsterfahrers ist entstanden, weil der Blitz sich über das angeschlossene Leitungsnetz einen Weg durch den UMC in das Auto gebahnt hatte.

Das ein Blitzschag direkt ins Auto auch anders ausgehen kann - siehe Vox-Auto-Mobil: Laborblitz zerstört Skoda. Nicht Renault Zoe
Ob der Roadster das ausgehalten hätte, ist natürlich nicht bekannt. Die Zoe hat eine Metallkarosserie.

Was verbleibt:
Diese Art Schaden dürfte extrem selten bleiben. Mehr davon zu hören, bedeutet dann, dass es mehr E-Autos gibt UND dass die Ladeinfrastruktur diese Schäden nicht abgewendet hat.
Ladeinfrastruktur verbessern hinsichtlich Blitzschutz oder galvanisches Trennen des Fahrzeugs vom Netz, dürfte wo immer es möglich ist, die bessere Möglichkeit sein, da ein Schaden gar nicht erst eintritt. Sich hier auf einen Einschluss einer Versicherung zu verlassen (wird bereits angeboten. kostet aber deutlich mehr) bedeutet dann aber evt. auch mit den Folgen der Schadenregulierung zu leben. Das heißt: Wertminderung und wochenlanges Teilebeschaffen bei Tesla. Das halte ich nicht für einen guten Plan.

wie sieht es mit einfachen blitzschutzsteckern aus, die man für ein paar € angeboten bekommt? z. b.

ebay.de/itm/Blitzschutzsteck … 43dd9f1982

unwirksam? rausgeschmissenes geld?

Das stimmt so nicht: CfK ist ein ziemlich guter Leiter.

ja, sicher Schrott und was willst Du mit Schuko?
OK, vielleicht unterwegs, wo es nichts anderes gibt, aber dann eher was von Dehn, Phoenix oder OBO

wie soll ich mangels 32A-installation denn sonst daheim tanken?

aber wieso schrott? wäre das teil null wirksam, würde sich der anbieter doch ggf. schadensersatzforderungen bei überspannungsschäden ausgesetzt sehen. (produkt-haftungsgesetz).

wie willst du das dann nachweisen ??

durch den schaden, der nicht verhindert wurde…

gegen einen unmittelbaren Blitzeinschlag hift auch der beste Überspannungsschutz nicht.

in der Tat und das bestätigte mir auch mit Gewissheit der staatlich vereidigte Gutachter!

Dann wäre schön zu wissen, bei welcher Spannung das 6,- € teil abschaltet und wieviel kA Blitzstrom der aushält.
Vergleiche doch mal die Produktblätter vglbarer Produkte von den von mir genannten Hertsellern.
Wirst sehen, dass auch dort Unterschiede bestehen. Und auch der relativ günstige Steckdosen- Schutz der namhaften Hersteller reicht bei heftigen Überspannungen oder gar nahen Blitzeinschlägen null aus.
Gut dargestellt ist das bei Dehn in der Blitzschutzfibel.
Aber mal ehrlich? Was erwartest Du für 6,-€ ??

ich meinte überspannungen durch einschläge in das netz des anbieters, nicht von unmittelbarem blitzeinschlag bei mir daheim…

gib Bescheid, wenn Dein erster Schadenersatzprozess tatsächlich mal steigen sollte, die Nummer will ich mir nicht entgehen lassen :laughing:

wenn du dann noch lebst…