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Übergangswiderstände an den Typ-2-Steckern

a) Sie wissen schon, dass die Kontakte beim Tesla-Typ2-DC-Stecker länger sind als bei der Menekes Spezifikation? Die sind durchaus in der Lage die hohen Ströme zu verkraften.
b) Ich bin mir sehr sicher, dass die 225kW nur wenige Minuten gehalten werden können.
c) Ich glaube nicht, dass Model S und X die 225kW schaffen werden. Der neuere Akku im Model 3 kann das schaffen.
d) Der Battery Day wird einen neuen Akku für Model S und X vorstellen. Der wird dann Supercharger V3 unterstützen.

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Länge löst aber nicht alle Probleme. Der Durchmesser des Leiters bestimmt den Widerstand und damit die Erwärmung.
Wenn die Buchse in der der Pinn steckt insgesamt dicker ist vergrößert es den Durchmesser des Leiters um die Buchse, um an der Stelle zwar kein Problem zu erzeugen, da wo der Pinn aber final aus der Buchse rauskommt ist nach wie vor der dünnere Durchmesser der Flaschenhals.

Überspitzt gesagt kann ich nicht durch einen Schuko-Stecker 100kW jagen nur weil ich die Pinne um einen Meter länger gemacht habe, an der Stelle wo der Pinn aus der Steckdose rauskommt wird es trotzdem schnell warm.

Waren wir hier nicht eigentlich bei Softwareversionen und nicht bei physikalischen Besonderheiten von Ladestromstärken?

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Widerstand ist nicht nur vom Durchmesser abhängig, sondern auch von der Länge der Kabel. Und die sind bei Tesla kürzer als bei anderen Ladesäulen, die sich mit vielen verschiedenen Anordnungen der Ladebuchse rumschlagen müssen. Im Prinzip haben Sie natürlich recht. Vielleicht bekommt die Version 3 ja gekühlte Kabel wie die 350kW HPCs schon haben.

Supercharger V3 hat gekühlte Kabel.

Die Länge der Kabel kann man hier vernachlässigen, denn diese muss man vom Gleichrichter aus betrachten. Und da erreicht man bestimmt Unterschiede von mehreren 10 Metern.

Ich glaube eher, dass Tesla mit den V3 Chargern eine proprietäre Ladetechnologie verbaut hat, sodass sie die höheren Ladeströme erlauben können.

Bitte beim Thema bleiben.
Kabel, SuC V3 ist Hardware.
Dies ist der Software-Thread.

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Ja, die Kontakte sind länger, stimmt. Aber schon bei 125 kW sind reihenweise Stecker angekokelt im Sommer. Was soll da erst mit 200kW passieren?

Das ist richtig, aber falsch. :stuck_out_tongue_winking_eye:

Der Widerstand des Pins wird natürlich kleiner, wenn der Pin dicker wird.
Aber der Widerstand des Pins spielt nur eine untergeordnete Rolle.
Viel viel wichtiger ist der Übergangswiderstand zwischen Pin und Hülse.
Und der hängt von der Kontaktfäche ab und wird bei längerem Pin in längerer Hülse deutlich kleiner.

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Hab ich jetzt nicht ganz verstanden. Ich habe mir das mit der Sache mit der Biene und dem Bestäuben vorgestellt. Da wäre es doch genau umgekehrt mit der Kontaktfläche. Hmmmm…

Äähm - da gibt es keine Kontakt- sondern eine Reibfläche :wink:

Sorry, ich weiß wir sind bereits off topic aber da möchte ich doch kurz dazwischengrätschen:

Keine Ahnung warum sich diese Behauptung so lange hält, aber Volker hat schon 2014 nachgewiesen dass die Kontakte am Supercharger eben nicht länger sind.

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Bzgl den Kontakten, ja die Stifte machen auch Verluste, diese sind verglichen mit den Verlusten der Kontaktfedern sehr klein, die Kontaktdedern haben wesentlich höhere Verluste und werden über die Stifte bzw. Hülse gekühlt. die 500A (200kW) sind nicht von Dauer (15min) dh. es wird einges an Verlustleistung in der Wärmekapazität des Metalls gespeichert, nicht zu vergessen, Die Buchse ist gekühlt und enzieht somit dem kompletten Stecker wärme, was zusätzlich helfen soll.