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Überführungskennzeichen DE->AT

Hallo liebe Leute,

Nachdem mir das Durchstöbern ähnlicher Themen keine definitive Antwort gebracht hat, würde ich gerne folgendes in die Runde fragen.

Gebrauchtes M3 wird in Köln gekauft und soll nach Wien gebracht werden.
Ich fliege nach Köln, sehe mir den Wagen an, unterschreibe den Kaufvertrag und bezahle.
Bisheriger Besitzer meldet das Auto ab und ab jetzt bin ich verwirrt:

Nachdem ich mit dem ÖAMTC, dem ADAC, der Zulassungsstelle in Köln, Tesla in Wien und dutzenden Versicherungen telefoniert habe, weiß ich nicht ob nun Kurzzeitkennzeichen (KZ-KZ) oder Überführungskennzeichen (Ü-KZ) der richtige Weg sind. KZ-KZ kosten wesentlich weniger und sind in Dänemark, Italien, Schweiz und Österreich anerkannt. Ü-KZ sind sowieso in ganz Europa anerkannt.

  1. Welche von beiden Kennzeichen soll ich wählen?

Als nächstes Problem stellt sich für mich die Versicherung bei der Überführung nach Wien.
Laut Auskunft der Kölner Zulassungsstelle muss ich die Versicherung im Vornhinein schon abgeschlossen haben, sonst machen die gar nichts. Der ADAC ist anderer Meinung.

  1. Muss ich ernsthaft eine Versicherung abschließen, bevor ich überhaupt weiß, ob ich das Auto kaufe? Wie versichere ich das Auto, wenn ich es in Köln zulasse?

  2. Ist es auch möglich die Ü-KZ für weniger als 1 Monat zu beantragen?

  3. Tesla sagt, dass ich zur „BVTA“ in Wien muss, um den Typenschein ändern zu lassen. Hab ich sie am Telefon falsch verstanden oder findet man zu BVTA wirklich nichts auf Google?

Ich weiß und entschuldige mich dafür, dass es sehr viele ähnliche Fragen bereits im Forum gibt, aber die genannten Fragen kann ich mir nicht mehr beantworten.

Ich kenne die Namen nicht mehr… aber nimm die mit dem roten Rand. Die gelben kostet wenn’s blöd geht ein halbes Vermögen :S Meine waren 10 Tage gültig… Ich hatte damals das… hat mit der bei der Zulassungsstelle gesagt dass das bei ner Zollkontrolle oder so ziemlich ins Auge hätte gehen können…

.

Das wären die KZ-KZ.
Hast du selbst schon damit Erfahrung?
Für die brauche ich laut ADAC eine elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer). Diese werde ich wohl erst nach abgeschlossener Versicherung bekommen. Das ist genau, was mich verwirrt.

Wie du siehst is das schon fast 20 Jahre her. :smiley: Ich musste damals ne Versicherung abschliessen. Mit der Bestätigung gabs dann das KZ. Lief aber gut ab, ist bei denen ne Standardsache und hat glaub um die 40€ mit VK gekostet. Leider hab ich dann die gelben genommen statt den roten fürs Ausland.
Aber es is halt damals ne Einmalzahlung. Die Versicherung erlischt an dem Tag wo auch das Kennzeichen abläuft. Und ja, das brauchst vorher. Wenn du dann das Auto doch Need nimmst… keine Ahnung ob man das zurück geben kann, den Fall hatte ich nicht.

Also muss ich in Wien bevor ich das Auto gesehen habe, schon eine Versicherung für das Auto abschließen, dass ich vielleicht nicht nehmen würde :sweat_smile: :sweat_smile: :sweat_smile:
In meinem Fall bin ich mir zum Glück sehr, sehr sicher, dass ich das Auto kaufen werde, es müssten schon grobe Mängel sein, dass ich mich umentscheide.

Da die Versicherung nach wenigen Tagen erlischt, ist das eine besondere Art der Versicherung? Normalerweise schließt man ja nicht so kurze KFZ-Versicherungen ab.

Versicherung brauchst Du immer und zwar bevor Du in Deutschland auf die Zulassungsstelle gehst. Das steht auch nicht anders auf der ADAC-Website. Das interpretierst Du nur falsch. Da steht halt, dass die Schildermacher auch die Versicherung vermitteln.

Einfach bei einer x-beliebigen Versicherung (oder Versicherungsagentur) in Deutschland nach einer Versicherung für die entsprechende Kennzeichenart (Kurzzeit oder Export) anfragen, Geld überweisen, Code bekommen. Fertig.

Ein Kollege von mir, hat mir erklärt, dass er schon öfters „5 Tages Kennzeichen“ direkt in einer deutschen Zulassungsstelle beantragt hat. Dort hat er auch sofort eine Versicherung für die kurze Zeit abschließen können. Er hat das jetzt über 10 Mal gemacht und ich versteh nicht, wieso ich zu seinem Vorgang nichts online finde. Als Laie hier durchzublicken ist ein Kunststück.

Das Überführungskennzeichen hat versicherungstechnisch auch nix mit der späteren zu tun. Das is komplett getrennt. Kenne das auch so dass man das quasi direkt in D vorher abschliessen kann.

KZ-KZ mit dem gelben Rand.
Jeder Achildermachen an der Zulassungsstelle bietet auch die Kennzeichen und passende Versicherung dazu.
Daher sollte es kein Problem sein und du brauchst die Versicherung nicht vorher.
Die Ausfuhrkennzeichen (rot) gibts ab 1 Monat

Das bedeutet, ich kann einfach mit Dokumenten hingehen und kriege dort alles für die KZ-KZ?
Deine Antwort wäre mir am liebsten, aber wie du siehst, scheiden sich die Geister, was das angeht :sweat_smile:

Sicherlich nicht bei der Zulassungsstelle selbst. Er wird bei einem der zahllosen Büros der Versicherungsagenten oder Schildermacher gewesen sein, die sich rund um die Zulassungsstellen angesiedelt haben und sich dort das Kennzeichen mit Versicherung im Paket geholt haben.

Die Behörde erteilt nur die Nummer für das Kennzeichen. Das Kennzeichen selbst macht ein Schildermacher. Damit die Behörde das Kennzeichen erteilt, braucht Sie den eCode einer Versicherung. Der Staat vermittelt keine KFZ-Haftpflichtversicherungen.

Also für Dumme: Zuerst zum Schildermacher oder sonst einem Büro vor Ort, Versicherung abschließen. Zur Zulassungsstelle rein und ummelden. Wieder zurück zum Schildermacher und Kennzeichen erstellen lassen.
Stimmt das so?

Also, zuerst zum Schildermacher, er wird dir alles durchgeben, dann Zulassungsstelle und fertig.
Der Schildermacher ist dafür zuerst zuständig

Kennzeichen kann er dir glaube ich schon vorher ausstellen, bin mir aber nicht mehr sicher, aber so im groben stimmt der Ablauf

Und nicht vergessen. Meldebewcheinigung aus Ö, nicht älter als 3 Monate

Hier ist alles erklärt:
https://www.cosmosdirekt.de/autoversicherung/kurzzeitkennzeichen

Ab Überschrift: In 5 Schritten zum Kurz­zeit­kenn­zei­chen: So läuft der Antrag ab

Ich würde das allerdings von einem Zulassungsdienst machen lassen, dann kann man einfach hin und die fertigen Kennzeichen abholen und man spart sich die ganze Warterei auf der Zulassungsstelle.

Hallo,

ich habe mich auch lange mit dem Thema befasst und bin zu dem Entschluss gekommen dass ich das Auto vorab anmelden werde und mit meinen eigenen Kennzeichen die Überstellung durchführen werde, es gibt nämlich keine Versicherung die das Fahrzeug nur für die Überstellung Vollkasko versichert und alles andere ist mir aktuell zu riskant.

Ich weiß nicht wie das bei euch in AT läuft, aber in DE muss man das Fahrzeug bei der Zulassungsstelle vorführen, wenn es aus dem Ausland importiert wurde. Die wollen die eingeschlagene VIN mit den Papieren abgleichen. Deshalb kann man ein importiertes Fahrzeug nicht vorab zulassen.

Der fehlende Vollkasko-Versicherungsschutz während der Überführungsfahrt ist aber tatsächlich ein Problem. Die einzige mir bekannte Möglichkeit ist die Beauftragung eines gewerblichen KFZ-Überführers, da kann man eine Versicherung für Schäden während der Überführung abschließen (darauf achten, die muss man meist dazu buchen).

Ich meine gelesen zu haben, dass Fernanmeldungen nicht erlaubt sind, aber wo kein Richter, da kein Henker. Siehe dazu 1234567890s Kommentar. Mit Corona ist es unter Umständen möglich, dass das Auto nicht inspiziert wird. Köln hat mir dazu versichert, dass die Autos nicht besichtigt werden derzeit.

Von der Option wusste ich nichts, vielen lieben Dank.

Ausland, aber nicht EU.
Hatte im letzten Jahr 2 Fahrzeuge aus EU angemeldet ohne das Auto dabei zu haben. Ging problemlos

In Österreich müsste man das Fahrzeug auch vorführen bei der Zulassungsstelle, passiert aber in der Realität nicht, ich kenne bis dato keinen der das Fahrzeug vorführen musste :wink:

Jein… Wenn es älter als 3 Jahre ist. Muss man es vorführen… Also ab dem Tag wo man das 1. Mal „pickerl“ machen müsste…

Schilder-Macher war bei mir immer 1 min von der Zulassungsstelle entfernt. (und ja. Man braucht das mit dem „roten“ Feld)

Soweit ich mich erinnere war das abmelden immer das komplizierte (logistisch gesehen) weil man mit dem alten Kennzeichen zum Landratsamt (mit fürchterlichen Öffnungszeiten) musste… Oder so…