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TSLA FIRE - Sich mit Tesla zur Ruhe setzen

Dieses Thema ist für alle TFFler gedacht, die sich darüber Gedanken machen, wie sie sich am Besten aus der 9.00 bis 17.00 Uhr Tretmühle verabschieden und mit den Gewinnen aus ihrem Tesla Investment echtes FIRE (Financial Independence - Retire Early) realisieren.

Ich finde alle Aspekte darum interessant: Lean FIRE, Fat Fire, Gesundheits-/Krankenversicherungsaspekte, Steuern, Wohnsitz, Einkommenstrategien (inkl. Optionen etc.)

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Haben wir das nicht schon?

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Erstens Danke für den Hinweis, das war mir in der Tat entgangen.

Zweitens, ich wollte in diesem Thread eher die technischen (und weniger die sozialen) Aspekte diskutieren - also nicht die Frage „wie gebe ich meinem Leben ohne Arbeit Sinn?“ sondern eher: welche Krankenkasse habt ihr und welche Beiträge zahlt ihr?

Konkret interessiert es mich, ob jemand Erfahrungen mit „Reverse Mortgages“ gemacht hat - ich gehe davon aus, dass Tesla weiter steigen wird. Ich will also so wenig Aktien wie möglich verkaufen. Andererseits gibt es derzeit richtig billige Immobilienkredite.

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In 5J ggf, die Party ist noch lange nicht zu Ende.

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Ganz genau! Und einfach TSLA verkaufen will ich keinesfalls!

In den USA diskutieren die Leute ihr Geld mit „Covered Calls“ zu verdienen - da es bei uns keine echten Optionen gibt, sehe ich keine Möglichkeit das zu tun. Oder irre ich mich da?

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Doch kannst Du, z.B. bei Captrader oder Lynx

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Würde mich auch interessieren, ob jemand hier etwas in dieser Hinsicht macht.
Hatte mir auch schon überlegt, wie ich mit Optionen bei TSLA am sinnvollsten profitieren kann.
Bin in dieser Hinsicht aber Anfänger und habe keine Lust mir die Finger zu verbrennen.

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@wisewizz: Danke! Ich muss mir beide noch mal in Ruhe ansehen. Captrader ist hat Interactive Brokers (IB), die sich in meinen Augen durch die Statements ihres Chairmans und das Vorgehen bei dem Brexit move disqualifiziert haben. Lynx klingt interessant - muss das mal in Ruhe durchlesen.

Die Idee ist ja die: wenn Du covered calls machst, dann hast Du entweder die Erloese durch deren Verkauf oder ggf. werden Deine Aktien zu einem gegebenen (hoeheren) Preis von Dir gekauft. D.h. wenn Du FIRE machst, kannst Du „theoretisch“ nur gewinnen: wenn sich Tesla nicht viel bewegt, bekommst Du das eben nur die Kosten der Covered Calls. Wenn Tesla deutlich steigt, werden ein paar Deiner Aktien verkauft (aber den Rest hast Du ja noch). D.h. Du wirst einfach laenger warten, bis Du das Spiel von neuem beginnst…

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Fire und alles auf eine Aktie setzen paßt IMHO so gar nicht zusammen, muß aber jeder für sich selbst entscheiden.

Ich plane aktuell meinen Ausstieg für nächstes Jahr und werde mich an der bein den Amis sehr beliebten 4% Regel orientieren, werde also am Anfang eines Jahres 4% aus dem Anlagevermögen entnehmen und davon leben.

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Sehe ich eigentlich auch so… Allerdings ist mein Depot absolut übergewichtet Richtung Tesla. Nicht bezogen auf die Investitionssumme sondern bezogen auf den aktuellen Depotwert. Ich sehe es aber auch nicht ein eine so gut laufende Position zu liquidieren nur weil sie so gut gelaufen ist.

Immerhin habe ich es meiner Tesla Position zu verdanken, dass der Ruhestand mit 40 keine Spinnerei mehr ist, sondern gar nicht mehr so abwegig.

So lange ich noch im Vermögensaufbau bin habe ich nicht vor großartig umzuschichten. Das werde ich aber spätestens dann tun, wenn ich von der Rendite leben möchte.

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Also 4% anteilsmäßig aus dem Portfolio verkaufen? Und dann? Auf das Girokonto? Ein „Jahresgehalt“ einfach aufs Girokonto? Oder versuchst Du die Zahlungen zu stückeln?

Oder 4% in einen Bond ETF und dann einen monatlichen Auszahlungsplan?

Gibt verschiedene Wege, Du kannst z. B. die Summe auf einen Schlag am 1.1. auf ein gesondertes Konto überweisen. Erfordert halt eine gewisse Disziplin, das dann übers Jahr zu verteilen.

Alternativ am 1.1. eine Jahressumme ermitteln diese durch 12 teilen und monatlich vom Anlagekonto aufs Girokonto überweisen.

Disziplin braucht man aber eh immer, sonst ist man ratzfatz pleite.

Bei mir ist’s etwas einfacher, da ich eine meiner GmbHs behalten werde und die mir weiter ein Gehalt zahlen wird

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Ich hab in diesem Jahr auch meine GmbH gegründet. Das hat einige Vorteile. Zunächst zahlt man in der GmbH nur etwa 1,8% Steuern auf die Aktiengewinne. Dafür kommt bei der Ausschüttung an dich selbst trotzdem nochmal die Kapitalertragssteuer oben drauf.

In der Regel ist es aber eine bessere Idee dir statt der Ausschüttung ein Gehalt zu bezahlen. Die Höhe kann man bewusst niedrig festlegen, damit bist du in einer niedrigen Steuerklasse und die Krankenversicherung (sofern du gesetzlich versichert bist) ist auch deutlich günstiger. Zusätzlich verursacht dein Gehalt Kosten in der Firma, was die Steuerlast reduziert.

Nachteile: Die Buchhaltung beim Steuerberater kostet. Man muss mit 3-4K€ I’m Jahr rechnen, es ist aufwendig und das Geld gehört nicht mehr dir, sondern der Firma und man kann nicht beliebig darüber verfügen.

Da ich mit 40 nicht einfach das Arbeiten aufhören möchte, macht das mit der Firma doppelt Sinn bei mir. Ich werde ab diesem Jahr meine Arbeitszeit reduzieren und den operativen Teil meiner Firma aufbauen. Spätestens ab dem Zeitpunkt an dem die jährlich erwartbare Rendite in meinem Depot mein Einkommen abdeckt werde ich kündigen und Vollzeit in meiner Firma arbeiten. Ich hoffe natürlich, dass sich meine Firma schon vorher rechnet und ich nicht nur auf die Rendite angewiesen bin.

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Noch ein Vorteil einer Firmenstruktur: Es lassen sich viele Dinge als Betriebsausgaben absetzen, die der Privatmann nicht „in die Steuer“ bekommt.

Bücher, Börsendienste, Börsenseminare, Brokergebühren, Zinsen, …

Hat man eine GmbH nur zur Vermögensverwaltung geht es oft auch ohne StB.

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Das regelt dann auch die KV? Hier in DK brauche ich mich glücklicherweise nicht um Krankenkasse zu kümmern, da dass staatlich geregelt ist.

Ansonsten: die GmbH ist sicherlich auch gut, was sonstige Steuerabzugmöglichkeiten anbelangt.

Das klingt super, aber nicht unbedingt nach „RE“ in „FIRE“ - klar lässt es sich leichter selbständig sein, wenn man nicht auf das Einkommen angewiesen ist. Aber es klingt danach, als ob Du quasi den Sprung ins Unternehmertum machen willst. Das klingt echt super!

Wie willst Du denn die Rendite erreichen? TSLA verkaufen, alles in ausschüttende ETFs umschichten? (das geht mit einer GmbH steuersparender als wenn Privatmenschen TSLA in einen ETF umschichten - da würde ne Menge Steuer anfallen…)

Hier gibt es auch wieder sehr grosse Unterschiede je nach Land, dies auch als Hinweis für Mitleser, die sich dessen ev. nicht bewusst sind.
Bsp. Schweiz: Hier gibt es keine Kapitalgewinnsteuer, so lange dies nicht gewerblich/professionell gemacht wird.
Dafür werden Dividenden (bzw. alle Kapitalerträge) als Einkommen versteuert. Ein Dividenden-ETF o.ä. Ist deswegen in der Schweiz steuerlich wenig sinnvoll.
Die Aktien in einer GmbH/AG zu halten ist aus steuerlicher Sicht ebenfalls wenig sinnvoll.

ich habe auch eine GmbH, habe aber alles bisher im „privaten Vermögen“, aber danke für den Tipp @stelen.

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Dass klingt interessant. Hast du da vielleicht einen Lektüretipp zu einer solchen GmbH nur zur Vermögensverwaltung?

Nicht wirklich, da meine derzeit noch eine ganz normale, da Produktivvermögen haltende ist.

Das Stichwort für Google-Suche / StB: „vermögensverwaltende GmbH“ , die ist steuerlich sogar noch spannender, als eine „normale“

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Das mag sein. Mir geht es aber nicht primär um den Sprung ins Unternehmertum, sondern eher darum, ab einem gewissen Punkt meine Zeit nur noch in Dinge zu stecken, die mir sinnvoll erscheinen.

Ich suche mir dann halt Projekte, auf die ich Lust habe, entscheide selbst, wie viel Zeit ich da rein stecken möchte und bin auch nicht unbedingt darauf angewiesen, dass sich die Projekte großartig monetarisieren (Ich hab da Glück in einer Branche zu arbeiten, in der das ganz gut funktioniert) …

Eine sinnvolle Beschäftigung braucht man ja selbst im Ruhestand und dauerhaft Urlaub/Netflix wäre mir zu langweilig :wink:

Ich würde weiterhin, wie jetzt auch, mein Geld in Unternehmen investieren für die ich ein positives Entwicklungspotential sehe.

Meine Strategie würde ich aber drastisch dahingehend ändern, dass ich weniger Wert auf Wachstum lege sondern mehr auf Vermögenserhalt. Einzelne Positionen würde ich nicht so groß werden lassen wie aktuell bei Tesla und vermutlich würde ich einen großen Teil auch einfach in einen ETF legen. Da das bei mir ein fließender Übergang wird muss ich hoffentlich nicht von heute auf morgen alles sofort umschichten.

Der 4% Ansatz ist sicherlich eine gute Idee. Ich weiß nicht ob ich das so strikt umsetzen werde aber ein großer Baranteil ist auf jeden Fall wichtig.

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