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TSLA (Aktie Tesla Inc.)

Er ist nicht investiert, und ansonsten gilt für Chart Technik:
"Kräht der Hahn auf dem Mist, so ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist.

Und da hat wohl jemand was hinsichtlich der Hierarchie in amerikanischen Unternehmen nicht verstanden:

Ich als CEO und Anteilseigner würde einem COO was pfeifen, wenn dieser versuchen würde mich an die Leine zu nehmen.

Der soll sich darum kümmern dass genügend Büroklammern vorhanden sind, und das Personal das sie gerade biegt, und hat bei strategischen Entscheidungen allenfalls eine Ratgeberfunktion.

Das wäre gerade so als wenn der Schwanz mit dem Hund wedeln würde. :unamused:

Das versucht er nur einige Male dann sucht er sich einen neuen Job. :wink:

Schon aus diesem Grunde ist der Nanny Vorschlag völliger Quatsch.

@egn Erst wirfst du den Anderen vor, sie würden sich anmaßen deinem Idol Musk kluge Ratschläge geben zu wollen, und jetzt erzählst du hier auch noch, was du an seiner Stelle mit einem CCO machen würdest, der versucht Musk hier oder da etwas einzubremsen. Erstens interessiert das hier wohl auch kaum jemanden und zweitens ist auch das kompletter Unfug. Wenn der richtige gefunden wird und ein vernünftiges Vertrauensverhältnis entsteht, werden die beiden die Qualitäten des jeweilig anderen zu schätzen wissen, und die Sache voranbringen.
Auf der einen Seite redest du von Musk, wie vom lieben Gott selbst, und auf der anderen Seite traust du ihm nicht mal ein Mindestmaß an Selbstreflektion zu. Das passt doch so nicht zusammen. Musk hat an andere, aber vor allen an sich selbst, Ansprüche gestellt, die kein Mensch erfüllen kann und nun bekommt er aus allen Richtungen „Prügel“. Er fühlt sich ungerecht behandelt und will keine Schwäche zeigen. Außerdem hat er das Vertrauen zu anderen verloren. Andererseits führen seine Kurzschlusshandlungen zu einem Vertrauensverlust aus der anderen Richtung. Es wäre jammerschade, wenn die Entwicklung der Elektromobilität durch solche menschliche Probleme unnütz gehemmt würde. Ja, und wenn wir alle selbst ehrlich zueinander sind, dann sollten wir zugeben, dass wir auf dem besten Wege sind, dieses Problem selbst zu verinnerlichen. Der eine nennt Probleme beim Namen und es heißt, er ist ein „Hater“. Der andere macht zu und versucht die Probleme zu zerreden, schon ist er ein „Jünger“. Wir sollten nicht vergessen, wir sind hier in einem öffentlichen Forum und verspielen so alle gemeinsam dessen Akzeptanz. Der gemeinsame Nenner sollte aus meiner Sicht die Elektromobilität und die „erneuerbaren“ Energien sein. Über die Wege dazu können wir diskutieren und auch streiten. Wer sie jedoch grundsätzlich ablehnt, ist wohl wirklich im falschen Forum gelandet.
Trotzdem sollten Sprüche wie "Verpenner Fahrer „, Volksvergifter“, „Stinkerfahrer“ usw. draußen bleiben, denn damit erreicht man genau das Gegenteil, was man bezweckt.

Als Betroffener finde ich Schnarchlader auch unnett

Elon Musk ist Unternehmer. Nicht nur ein Manager wie die anderen Autobosse.
Er hat als Einziger auch was unternommen und nicht nur gemanagt.
Meine persönliche Meinung ist, dass er die Mobilität revolutioniert und auf eine neu Stufe gehoben hat. Nicht nur auf der Straße.
Die klassischen Rezepte für managergeführte Gesellschaften scheinen mir hier nicht geeignet zu sein.
Wir sollten gerade in Deutschland von ihm lernen satt ihn zu kritisieren. Früher gab es hier auch mal Unternehmer. Die Namen kennt jeder.

Elektroniker weg, Stelen da.

Hmmm.

Wo sind eigentlich die Forumsgründer?

Perfekt. 100%

Doch, ernsthaft.

Ja. Wirklich. Warum nicht?

Nein. Was soll das beweisen?

Ja, und? Was soll das die Börsenaufsicht kümmern?

Ja, und? Was soll das die Börsenaufsicht kümmern?

UBS emittiert dauernd Dutzende Puts und Calls auf alle möglichen Firmen, auch Tesla. Und?

Mir scheint, du hast weder verstanden, was die Aufgabe eines Bank-Analysten ist, noch, was die Aufgabe der Börsenaufsicht ist.

Wenn ich mir anschaue wie stark die UBS selber Short ist (rund 400 Mio $), stellt sich durchaus die Frage ob es legitim ist mit einer solchen Studie die eigene Short Position zu stützen…

Hier wird nicht mal verstanden, was Geschäft einer Bank ist.

Eine Bank ist im Regelfall Intermediär, nicht Kapitalanleger. Wenn Short-Positionen über die UBS laufen liegt es daran, dass Marktteilnehmer die UBS als Transaktionspartner nutzen und nicht in eigenem Namen registriert sind bzw. wenn die UBS Produkte heraus gibt, in denen Kunden das Marktrisiko tragen. UBS hat u.a. in London viele Kunden in der Hedgefonds-Szene. BlackRock, Vanguard oder State Street Bank, die zu den größten Aktionären von Tesla gehören, sind auch nicht mit eigenem Geld investiert, sondern bündeln Anlegergelder ihrer Kunden (ETFs & Co.).

Womöglich ist bei dem einen oder anderen hier sogar seine Lebensversicherung, sein Versorgungswerk oder die Rückdeckung seiner betrieblichen Altersversorgung in Hedgefonds investiert und ggf. Short. Wer Tesla Long über Indexprodukte hält liefert dem Spiel Treibstoff nach. Es kommt gar nicht selten vor, dass institutionelle Anleger unbewusst über Investmentfonds auf beiden Seiten gleichzeitig stehen, woran dann nur die Vermögensverwalter und Banken verdienen.

Wenn die UBS so viele Millionen im eigenen Risiko halten würde und dann sogar noch als Short, was theoretisch unendliche Verlustrisiken in sich trägt, würde die Bankenaufsicht unverzüglich sämtliche Geschäftsleiterbefähigungen zurück rufen. Alle eigenen Risiken sind nämlich adäquat mit Eigenkapital zu unterlegen.

Der Befund ist allerdings zutreffend, dass UBS offenkundig gute Geschäfte mit Shortsellern betreibt. Daher wird eine Sales Side-Studie (Kursziel 195 USD!) von Aufsichtsbehörden und vor allem professionellen Marktteilnehmern nicht Ernst genommen, sonst wäre der aktuelle Kurs deutlich tiefer.

Die SEC wird sich um andere Dinge kümmern.

Abschließend frage ich mich, ob es zielführend ist, Content in diesen Thread einzustellen, wenn hier nur noch manisches Freund-Feind-Denken gepflegt wird und ein wärmendes Lagerfeuer alter Erinnerungen flackern soll. Schafft Euch einen Therapiehund an, wenn Kapitalmarktverständnis nicht gefragt ist.

@Hendrik: Ich habe weder Lust noch Zeit mich hier rechtfertigen zu müssen. Schön, dass du das Regelwerk zur Eigenmittelunterlegung kennst. Falls für Dich von Interesse findest Du hier noch ein paar interessante Punkte zum UBS Engagement:
fintel.io/soh/us/tsla/ubs

Im übrigen habe ich in keinem Satz geschrieben, dass die SEC gegen die Studie ermitteln wird. Im Gegenteil, dass wird es nie und nimmer geben. Dieses Vorgehen ist nämlich weder Verboten noch unüblich und wird von allen Banken in dieser Form praktiziert.

Das ist jetzt aber nicht dein Ernst, oder? Wie, glaubst du, sichert eine Bank Derivate ab, die sie an Kunden verkauft? Mit - Trommelwirbel - dem underlying, also in diesem Fall den Aktien.

Banken dürfen schon lange kaum mehr Eigenhandel mehr betreiben, siehe hier:

de.wikipedia.org/wiki/Dodd%E2%80%93Frank_Act

@ snooper: zur Beschränkung des Eigenhandel findest Du hier weitere, aktuelle Infos. Ist offiziell noch nicht aufgehoben aber wird in Kürze aufgehoben werden: wsws.org/de/articles/2018/0 … k-m25.html

Ich denke, dass es uns nicht weiterbringt die UBS Studie weiter zu diskutieren. Interessanter ist meiner Meinung nach diese Meldung hier:

Zu einer möglichen Investorengruppe, die insgesamt rund 30 Milliarden Dollar beitragen wollte, habe neben Silver Lake auch der Volkswagen-Konzern gehört, berichtet das Wall Street Journal (kostenpflichtig) unter Berufung auf Insider.

Sehr interessant ist der neuste short interest:
nasdaq.com/symbol/tsla/short-interest
Diese Tabelle zeigt an wie stark am Markt auf fallende Teslakurse gewettet wird.

Zufälligerweise ist der 15.8 auch praktisch die Zeit wo der Kurs am höchsten war.
Ich würde es so interpretieren, dass Elons „taking privat“ zwar die shorties etwas erschrocken hat, aber bei weitem nicht in Panik versetzt hat.
Die Anzahl ist zwar auf 32 Millionen gefallen, was aber immer noch ein sehr hoher Stand ist.
(32 Millionen Aktien sind leer verkauft von ca. 170 Millionen insgesamt, wovon aber viele nicht am Markt zur Verfügung stehen z.B. die grob 20% von Elon oder die ganzen bei Kleinanlegern die nicht hippelig dauernd kaufen/verkaufen.)

Jepp, hier gibt es ohne Paywall etwas mehr dazu bei elektrek
electrek.co/2018/08/27/tesla-ts … usk-surge/
Der für mich wichtigsten Sätze in den Mitteilungen vom Samstag zum Rückzug des Delisting waren diese:

Das passt exakt zu der WSJ-Meldung.

Mein guter Freund aus Kanada hat seine Shortpositionen nach dem Private gedöns verzehnfacht und ist damit vermutlich schon sehr gut gefahren.

Er ist halt ein alter Hase was die Spiele an der Börse angehen die komplett vom normalen Geschäft entkoppelt sind.

Vielleicht erklärt dies auch ein wenig was passiert ist:

Bei Börsenrückzug: Volkswagen wollte offenbar in Tesla investieren

Das Wall Street Journal berichtet, dass auch der Volkswagen-Konzern im Falle eines Rückzugs von der Börse an einer Teilhaberschaft an Tesla interessiert sei. Zusammen mit der US-Kapitalbeteiligungsgesellschaft Silver Lake und anderen finanzkräftigen Investoren sei ein Beitrag von bis zu 30 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt worden. Musk soll das Angebot aber verworfen haben, da es dem deutschen Autokonzern und anderen Investoren zu großen Einfluss auf Tesla ermöglichen würde.

ecomento.de/2018/08/27/boersenr … vestieren/

Wenn das stimmt dann finde ich das mehr als schräg :laughing: und bin sehr froh dass er sich nicht darauf eingelassen hat. :astonished:

LGH

Doppelposts von einem Moderator, auch wenn er privat auftritt, finde ich auch schräg :wink:

Habe mich beim 2ten eh entschuldigt… :blush:
Aber diese Meldung war es mir wert.
LGH

Dann kommen wir mit völlig unterschiedlichen Sichtweisen ja plötzlich wieder zum gleichen Schluss: Taking Private hätte Tesla geschadet.

Leider ist das Streuen eines möglichen Interesses von Volkswagen auch wieder ein Zeichen, dass im Umfeld von Tesla Spielregeln nicht eingehalten werden. Gesprächsinhalte mit bestehenden oder möglichen neuen Investoren müssen nicht ins WSJ, außer beide Seiten verabreden das. PIF, VW, so ein Namedropping ist nicht besonders förderlich.

Woran es genau gelegen hat, dass sich beide Seiten nicht gefunden haben, darf offen bleiben. Ich bleibe bei meinem Standpunkt, dass sich Tesla in zu große Abhängigkeiten bewegt hätte und Elon dürfte wohl klar geworden sein, wie stark auch seine Rolle und sein Bewegungsspielraum betroffen wären.

Die Märkte haben die offizielle Bestätigung des Rückzugs vom Taking Private ohne große Kurseffekte bewertet (-0,5 % bei Eröffnung an der NASDAQ). Das bestätigt noch mal, dass das Vorhaben schon seit Tagen abgeschrieben war.

:laughing:
Wir sind doch alles nur Menschen.
:laughing: