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TSLA (Aktie Tesla Inc.)

Badabumm-tsss…

Der Markt wird es richten. Früher oder später…

Immerhin einen Treffer heute :slight_smile:

Nein, das ist komplett on Topic. Wir sind in einem Diskussionsfaden über Aktien, also über Finanzen. Und Du hast hier behauptet, Investitionen schmälern den Gewinn. Das ist fachlich einfach falsch.

Deine Frage mit dem Startup war nicht an mich gerichtet. Ich habe vorher nur etwas ein paar Fakten über die Nachlässe auf Teslas gepostet, und das nicht einmal kommentiert. Zudem halte ich Tesla nicht mehr für ein Startup. Die Relevanz der Frage erschließt sich mir also nicht.

Na dann mache ich meinen Standpunkt klar. Sicher wird irgendwie investiert, aber traditionell, und nur wenn es keine Aussicht auf Risiko gibt. Damit meine ich, dass z. B. im Falle der Deutschen Automobilhersteller die Verbrenner Kuh bis zum letzten Cent ausgepresst werden muss, bevor überhaupt ernsthaft über Umschwung nachgedacht wird.
Grund dafür ist, dass auch die Aktionäre entscheiden, in welche Richtung weiter investiert werden soll. Diese entscheiden sich logischerweise für den Weg mit dem geringsten Widerstand und größtem Profit, da bei Profit die Rendite höher ist (habe ich bis hierhin den Handel mit virtuellem, nicht existenten Geld richtig verstanden?).

Damit sind den Unternehmen durch die Aktionäre meiner Meinung nach in gewisser Weise die Hände gebunden.

Wenn also in eine Richtung entwickelt wird, die den Aktionären nicht passt, und dies erfolglos, z. B. plötzlicher erfolgloser Verkauf eines E-Autos, in das Entwicklungsgelder hinein geflossen sind, die nicht durch den Verkauf des Wagens wieder kompensiert wurden. Diese Investition schmälert in diesem Fall also den Gewinn. Anschließend die Rendite, und die Großaktionäre können sich nicht die 3. Yacht kaufen. Und die Deutschen wollen noch keine E-Autos.

Innovation funktioniert aber nur, wenn man sich etwas traut. Trauen tut sich bei den Deutschen Autoherstellern derzeit aber niemand, und ich schiebe den Grund dafür nicht auf Ideenlosigkeit, sondern unterstelle Profitgier mit virtuellem Geld und Angst davor, 10 von den 500 Millionen Besitz zu verlieren. Daher bleibt man wegen der sicheren Rendite gerne beim alt Bewährten. Das ist besonders in DE oder Europa so. An dieser Stelle ticken die Amis anders.

Gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen oder vielleicht verstehe ich es auch einfach nicht. Aber ich darf ja meine Meinung dazu haben.

Investieren tut man aber oftmals erst wenn die Cash Cow droht ein Poor Dog zu werden. Dann stellt man sich sicher die Frage ob es nicht effektiver ist, etwas Geld in die Weiterentwicklung zu stecken und so den Status des Question mark quasi zu überspringen.

Unter den etablierten am Markt lief das ganz gut. Man kennt sich ja und schadet sich nicht gegenseitig, die Verstrickungen der ganzen Unternehmen ist durchweg bekannt. Es sind doch alle alten gut mit den Verbrennnern gefahren.

Jetzt kam aber jemand dem war das egal und der hat jetzt gerade ein question mark das durchaus das potenzial hat ein star zu werden.

Das große Problem bei den etablierten sehe ich nicht in der „Entwicklung von Innovationen“. Sondern bei der Umsetzung in der Produktion. Wir reden hier von langfristigen Lieferverträgen und Investitionen in neue Werke und Hallen die gerne mal viele Jahre im Vorraus geplant sind. Wie das in Zukunft aussehen wird sehen wir aktuell in Untertürkheim. Selbst wenn die Unternehmen das schnell umsetzen wollen, werden sie das nicht können. Es gibt eben auch andere Interessengruppen als nur die Aktionäre.

Bzgl. den Investitionssummen sollte man mal folgende Zahlen vergleichen:

Entwicklung Model S: 500 Mio USD (irgendwo hier im Forum gelesen)
Entwicklung der neuesten Generation PKW Dieselmotoren eines großen deutschen PKW + LKW Herstellers: 2,6 Mrd. € (Anfang 2016 in den Medien)

MS und MX sind die jeweils sichersten Autos in ihrer Klasse.
Was machen die etablierten Hersteller nur mit dem ganzen Geld was in die Entwicklung fließt? 100 Jahre Erfahrung… In was bitteschön?
Da kommen so ein paar Computerfuzzis her, stellen ihr erstes selbst entwickeltes Auto auf die Beine und zeigen den „Alten“ mal so richtig wo der Frosch die Locken hat.
Vermutlich wird Tesla ab M3 einen ähnlich hohen Kostenvorteil bei der Fertigung (wie jetzt schon in der Entwicklung) haben, weil das M3 sowie alle weiteren Modelle für eine effektive Fertigung entwickelt werden (machine that makes the machine), es wird also spannend.

Das ist genau der Punkt wieso ich fest setze auf Tesla – Elon Musk bekommt es einfach hin, dass er die Autos effizienter und mehr automatisiert produzieren kann.
Während den deutschen Automobilproduzenten die Hände mehr oder weniger gebunden sind, durch alte Fabriken, alte Produktionsmethoden, über all sitzen die Mitarbeiter und Gewerkschafter und passen auf das Ihnen keiner etwas klaut.
Elon Musk wird es hinbekommen, dass er die Fertigung viel billiger bekommt die Produktion als die alten Automobilhersteller.
Deswegen auch der Grohmann Kauf /Das braucht er um komplett neuartige Fabriken aus dem Boden zu stampfen, aber mehr wie eine.
Und dann werden auch in vielen Jahren in der Zukunft Gewinne daraus entstehen.

Da geht’s grad ab :smiley:

Die Zahlen von heute Morgen sind etwas enttäuschend. Es hieß ja mal 120.000 M3 bis ende 2017, dann 80.000, jetzt sind wir noch bei knapp 40.000. Bei so einer komplexen Sache eigentlich auch verständlich, man kann sich keine Fehler leisten.

Dann hoffe ich mal auf leicht sinkende Kurse, damit ich noch mal nachkaufen kann.

Wo hiess es 120.000 bis Ende 2017? Kenne ich so nicht.

ich glaube es waren 120.000 für S+X+3 oder?

Es war sogar von 100.000-200.000 in 2017 die Rede - natürlich nur ganz vorsichtig um mal ne Zahl in den Raum zu werfen (wie später auch die 80.000 kein offizielles Produktionsziel waren):

„…Tesla CEO Elon Musk did mention very tentatively that the company could deliver 100,000 to 200,000 Model 3 units, but he made it clear that it was only a guess and it’s highly dependent on a production ramp up that is difficult to anticipate in the first few months…“
Quelle: electrek.co/2016/12/29/tesla-mo … i-analyst/

Aber wie gesagt; mir war schon klar das es schwierig wird und besser Tesla macht weniger aber dafür gleich richtig ordentlich in der Quali.

Sehe ich auch so. Wenn zumindest alle Schlangesteher in 2018 ihr Fahrzeug ausgeliefert bekommen und überwiegend mit der Qualität zufrieden sind, dann ist das schon eine starke Ansage und wird wohl endlich zum Überschreiten des Umschlagspunktes dieser Disruption führen.

Würdet ihr jetzt nachkaufen oder lieber noch bis nach der endgültigen Präsentation warten? :wink:

Bei 340 usd kaufe ich eine Tranche nach. Es kann aber Stufenweise nach unten bis 200 usd gehen.

In 2-3 jahren ist TSLA entweder bei über 1000 oder bei 50. Wir werden entweder eine Revolution erleben, wie bei den Smartphones oder eine Bruchlandung. Ich kenne zufällig das Produkt und bin deshalb optimistisch.

Man kann mehr gewinnen als verlieren. Nur die Meinung eines Amateurs.

Ich habe gestern zufällig erfahren, dass Energica auch eine AG ist. Hätte ich nicht gedacht:
:arrow_right: tagesschau.de/ausland/super- … d-101.html

Da habe ich doch gleich mal mein Portfolio diversifiziert… :slight_smile:

Die Quartalszahlen sind raus und sie sind sch…Gerade so die untere Grenze der Prognose getroffen :cry:
Schade.

ir.tesla.com/releasedetail.cfm?releaseid=1032033

Gruß

Bernhard

Soo schlimm ist es nicht, Prognose doch getroffen, offenbar wegen 100er Produktion Probleme gehabt. Trotzdem 51k produziert.

Nun hat man einfachere attraktivere Modellstaffelung (75er mit mehr Performance, 100er mit Reichweite) und demnächst Model 3. Ich bleibe optimistisch.

Die Quartal Auslieferungszahlen!

Quartalszahlen (Earnings) sind erst am 2.8 (vermutlich) , ist im TSLA Thread schon ein unterschied :wink: