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Trading mit der Tesla-Aktie

Moin zusammen,
da die Moderation darauf hingewiesen hat, das Trading-Themen im Aktien-Thread OT sind, möchte ich hier nun einen neuen Thread eröffnen, in dem wir uns über das aktive Handeln (Trading) der Tesla-Aktie austauschen können.

Damit keine Missverständnisse entstehen, erstmal eine Abgrenzung. Beim Trading geht es darum einzelne Kursbewegungen einer Aktie mitzunehmen. Der Wunsch langfristig am Erfolg eines Unternehmens beteiligt zu sein, wie dies bei einem Anleger bzw. Investor der Fall ist spielt beim Trading keine Rolle. Auch hat Trading nichts mit Zocken zu tun, sondern man versucht unter Einhaltung selbstgeschaffener (oder bei Coaches gekauften) Regelwerke die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Trades zu erhöhen. „Die Aktie muß doch steigen weil …“ hat nichts mit vernünftigem Trading zu tun, sondern ist Zockerei.

Beim Anlegen / Investieren in eine Aktie / Firma ist IMHO der aktuelle Aktienkurs irrelevant, man glaubt ja an langfristige Wertsteigerungen / Dividendenzahlungen. Ich selbst nutze für Anlagen simple Sparpläne, d. h. einmal im Monat werden die Aktien / ETFs die ich im Sparplan habe automatisch gekauft. Ist der Kurs grad niedrig bekomme ich ein paar Anteile mehr ist er hoch ein paar weniger. Interessiert mich aber auch nicht wirklich, da das Anlagedepot auf eine Laufzeit von 10+ Jahren ausgelegt ist.

Beim Trading hingegen geht es nicht darum dauerhaft an einem Unternehmen beteiligt zu sein, sondern kurzfristige Kursbewegungen mitzunehmen. Allerdings gibt es nicht DAS Trading, denn es gibt da ganz viele Spielarten von. Ein Daytrader (der also keine Positionen über Nacht hält) wir völlig anders agieren als ein Swing- oder Positionstrader. Ein Nachrichtentrader wird andere Einstiege haben als ein Charttrader. Deswegen ist auch die oft angebrachte Kritik, das es -insbesondere beim Charttrading- nur um selfullfulling phrophecies gehe schlicht falsch, denn die Wahrscheinlichkeit, das so viele Trader am gleichen Punkt einsteigen, um den Kurs einer großen Firma ernsthaft zu bewegen ist eher 0.

Ziel ist es nur, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen einen Gewinn zu machen, im Vergleich zu jemandem, der einfach nur eine Münze wirft. Wer Euch weißmachen will, das er ein unschlagbares System hat, das immer nur Gewinn-Trades generiert, dann lügt er schlicht und ergreifend. Wenn man im Internet gern so Stories lies wo Leute behaupten seit Jahren jedes Jahr 30, 40, 50, 60 % Gewinn zu machen, dann haben die schlicht ihr Risikomanagement nicht im Griff, denn eine hohe Rendite geht immer mit einem hohen Risiko Hand in Hand, „there is no free lunch“, nennt der Ami das.

Ich selber nutze um meine Ein- und (eigentlich noch wichtiger) Ausstiege zu finden die sog. Chart- bzw. Markttechnik. Hierbei geht man schlicht im sog. Chart -also einer grafischen Aufbereitung- der Wertentwicklung einer Aktie auf die Suche nach bestimmten Mustern. Der Vorteil einen Chart zu nutzen ist schlicht und ergreifend, das man die eigene Psyche besser im Griff hat, man also nicht kauft oder verkauft weil die Firma XY so toll oder schlecht ist, das es nun nur noch Bergauf oder Bergab gehen kann. Das Unschöne an der Sache ist, das es eine ganze Weile braucht, bis man die für einen selbst am Besten funktionierenden Signale auch sicher findet und den Trade umsetzen kann.

Prinzipiell beruht der Ansatz darauf Stärke zu kaufen bzw. Schwäche zu verkaufen. Werfen wir zuerst einen Blick auf den Chart, in den ich auch ein paar Marken eingezeichnet habe.

Diese Aktie steigt also und bildet ein neues Hoch (grüne Linie) korrigiert dann (lila Linie) steigt dann wieder, übersteigt dabei das letzte Hoch, fällt wieder unter das vorherige Hoch, aber ohne das alte Tief zu unterschreiten und beginnt dann wieder zu steigen. Wir haben also einen lupenreinen Aufwärtstrend. Der passende Einstieg ist dann am dicken grünen Strich

Natürlich findet man das Idealtypische Setup von eben nicht so häufig, aber wenn man das ein paar Jahre macht sieht man auch ähnliche Konstellationen und kann die umsetzen.

Aufgrund ihrer starken Bewegungen (man nennt das Volatiliät) eignet sich die Tesla-Aktie recht gut zum Trading. Ein paar Trades hatte ich Euch ja auch schon vorgestellt, nun also den aktuellen, der seit gestern läuft. Ursprünglich wollte ich diesen Thread eröffnen bevor er eingestoppt wurde, allerdings hat micht die gestrige Kursbewegung sozusagen überholt.

Betrachten wir uns erstmal die gelbe Linie 1, die bot in letzter Zeit mehrfach Einstiege. Der offensichtlichste war natürlich Ende letzten Jahres, als sie zum ersten Mal seit langem die 380 nach oben durchstieß. Ich hatte etwas drunter gekauft und natürlich auch weitergehalten, als im Aktien-Thread lauter Leute von ihren „Gewinnmitnahmen“ berichteten. Die lustigste war als jemand bei 420 schrieb: Nun ist Elons Ziel erreciht, nun muß sie fallen. Ähm, nein, es kommt nur ganz selten vor, das eine Aktie ein paar % übers ATH geht und dann fällt. Entweder prallt sie vorher ab, oder sie steigt (Stärke kaufen). Deshalb ist es auch eine durchaus lukrative Tradingtechnik blind am ATH zu kaufen. (Klar braucht man dafür klare Regeln). Ich hatte die Position bei Verdopplung verkauft und wurde mit dem Rest bei um die 650 ausgestoppt.

Als die Corona-Geschichte dann Fahrt aufnahm und der Kurs abrauschte hatte ich einiges an Optionen auf die Tesla im Depot und damit meine Risikogrenze erreicht, sodaß ich den „Elfmeter“ nicht mitnehmen konnte.

Linie 1 war unterschritten worden, aber sie kam nichtmal in die Nähe der 180 vom letzten Jahr, dann stieg sie wieder, korrigierte und den Anstieg über die Linie 2 hätte man schön mitnehmen können, das war eine relativ sichere Kiste. Aber zu sicheren Kisten gehört halt auch, das man sich an seine Regeln hält und zu dem Zeitpunkt hatte ich -eigentlich schon zu viel- Risiko in der Tesla, sodaß ich mir diese Möglichkeit entgehen lassen mußte.

Das schöne an der Börse ist aber nunmal, das es immer wieder neue Möglichkeiten gibt, auch andere Aktien entwickelten sich gut und meine Tesla-Optionen hatte ich nun wieder alle zurückgekauft. Die Tesla war schön gestiegen, dann aber in eine Seitwärtsbeweung (Kästchen) gegangen. Ein solche Bewegung löst sich irgendwann immer nach oben oder unten auf, aufgrund des übergeordneten Aufwärtstrends interessierte mich nur die Long-Richtung und ich setzte eine Order oberhalb des Hochs der Range bei 874. Um den Einstieg perfekt zu machen hätte sie zwar eigentlich nochmals so in die Region 700-750 fallen sollen, aber Börse ist nunmal kein Wunschkonzert.

Der einzige Nachteil an dem Setup, ist das ich beim Stop von „der reinen Lehre“ abweichen mußte. Im Normalfall hätte der Stop unter das letzte Tief bei 350 gemußt, das macht aber keinen echten Sinn, denn um meine Risikoparameter nicht zu verletzen (maximal 0,5-1% Risiko / Trade) hätte ich dann eine so kleine Position gehabt, das man es auch gleich sein lassen könnte. Daher nutzte ich die vorhandenen Gaps und habe den nun auf Höhe der roten Linie mit der 3.

Stops habe ich bei Trading-Positionen grundsätzlich immer, auch wenn es passieren kann, das er haargenau getroffen wird, oder man bei einem Kurssturz über Nacht viel tiefer rauskommt, als eigentlich geplant. Ein großer Fehler den viele machen ist das sie den Stop einfach rausnehmen und auf einmal aus einer Trading-Position eine „Anlage-Position“ machen, auch wenn sie eigentlich gar nicht am Unternehmen beteiligt sein wollen sondern nur Angst vor dem Verkust durch den Stop hatten.

Verluste gehören dazu, wichtig ist nur, das die Gewinne höher sind. Irgendwelche Leichen im Keller, die nur Kapital binden sind Gift fürs Trading-Konto. Wenn sich die Tesla wie gewünscht entwickelt werden ich die Stops auch nachziehen, erstes Kursziel für mich jetzt erstmal ca. 1250,- $

Södele, das wars mal für heute, bevor ichs aber vergesse: Das Setup da oben ist meines, das ich mit meinem Geld so umsetze, es ist in keinster Weise eine Anlageberatung oder gar Handelsempfehlung.

Es würde mich freuen, wenn hier noch weitere aktive Händler der TSLA sind und wir ein paar Setups diskutieren könnten, ich finde das immer wieder spannend zu sehen, wie andere so ticken.

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Sehr interessant, Danke für die Einblicke.
Ich selbst bin zwar Anleger, aber wenn es mal beruflich weniger anliegt, werde ich mich vielleicht auch mal mehr damit auseinander setzen. Um solche Strategie zu verstehen, helfen Deine Ausführungen zumindest.

Lukrativ heißt doch gewinnbringend. Sollte es in dem Fall nicht eher sowas wie „umsatzbringend“ heißen :wink:

interessant. Ich trade allerdings ganz anders :wink:

Im Prinzip muss man nur genug Geld zum Nachlegen haben (verbilligen) und natürlich eine Firma erwischen, d ie nicht pleite geht. Dann läuft das schon mit sehr hoher Trefferquote.

Tesla wäre mir momentan zu teuer, habs aber im Auge.

Nö, ich meinte schon gewinnbringend. Nimm als einfaches Beispiel eine Aktie, die nach dem ATH in 2 Wochen 20% steigt. Nimmst Du das dann vom Tisch hast du in 2 Wochen eben 20% gemacht.

Sehr schöne Zockerei. Ich zocke genau umgekehrt. Wenn ich mal Zeit habe, versuche ich es hier zu platzieren.

Wichtig ist doch, dass man ein System hat und dass das nicht grad total dämlich ist.

Die wichtigsten Punkte beim Traden sind in meinen Augen:

  • keine Emotionen
  • striktes Rikisomanagement (z.B. max. 1% Verlust pro Trade)
  • Strategie strikt folgen
    Ob die gewählte Strategie dann funktioniert, sieht man daran, ob das Depot größer oder kleiner wird :wink:

Und 20% Verlust, wenn sie fällt. Oder gibt es eine Studie, die zeigt, dass Aktien generell nach dem ATH eher hoch, statt runter gehen?

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Und Geld benutzen das man übrig hat.

oder … das Geld nutzen was man nicht hat … ja ja … nun sagen wieder alle … investiere nur das Geld was man übrig hat … aber genau so läuft es doch … Alle leihen sich billig Geld was ihnen selbst nicht gehört und stecken es in Aktien …

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Danke für die ausführliche Erklärung, stelen! :slight_smile:

Wie kommst du auf dein Kursziel $1250? Gerade in diesen Bereichen von neuen ATHs tue ich mir immer schwer, da wirklich Ziele zu definieren.

Und deinen Stop hast du bei $615!?
Ich wäre hier vom Gefühl eher bei einer der folgenden Marken gelandet:
-bei der Unterkante des von dir markierten Seitwärtstrends ($670) - Das passt auch zum MA100
-die Oberseite des Gaps vom 14.04. ($690; ~MA50)- Du hast dich jetzt ja unten platziert
-Oder sogar die Unterkante der letzten kurzfristigen Seitwärtsbewegung bei $800 - Das passt wiederum zum MA20

Alles nach dem Motto „Der Ausbruch ist gescheitert, also raus“. Meine Einschätzung wäre, dass wenn wir an den $920 scheitern und die $700 nachhaltig reißen, uns erstmal wieder eine längere Seitwärtsbewegung im Bereich $600-$900 (ganz grob) bevorsteht.

Was meinst du (oder gerne auch andere :slight_smile: )dazu?

Neues all time high! Jetzt blind kaufen? :smiley:

Wieso neues Alltrime-High? Wir waren heute bei max 952, das ATH liegt bei 968,99. Kaufen brauch ich zumindest nicht mehr, bin ja seit 875 mit der Position drin. Das heutige Hoch könnte man aber schon für einen Einstieg nehmen, sollte dann aber den Stop recht eng führen.

Danke Stelen für deine Ausführung, ich habe wegen deines Post ein paar nachgekauft und offensichtlich ist an der Chart Technik was dran.
Wann wirst du deine Pos wieder verkaufen ausgegangen von der Chart Technik?
In welcher Größenordnung hältst du die POS ?

Es gibt einen Verkaufspunkt bei dem ich die Position halbieren würde. Hatte ich im Eingangspost auch erwähnt: ca. 1250,- $ oder präziser: 1287. Das sind 50% der letzten Bewegung (968 - 330) aufs ATH draufgesattelt. Sowas kommt -gerade bei Wachstumswerten- relativ oft vor, deswegen habe ich da eine Verkaufsorder für die Hälfte liegen. Ansonsten werde ich meine Stops ganz normal nachziehen und sehen, was der Markt bereit ist zu geben.

Positionsgrößen werde ich keine nennen, mein initiales Risiko war 1% vom Depotwert, allerdings werde ich wohl heute (so sie nochmals steigt) den Stop das erste Mal nachziehen.

Hatte nur auf die Tageskurse geguckt… also jetzt blind kaufen? :smiley:
Wenn’s alle machen, funktioniert’s auch.
Musst dann später halt nur verkaufen, bevor alle verkaufen :smiley:

Danke für die Erklärung deines Trading-Ansatzes, stelen!

Eine Frage: Schaust du eigentlich nur auf den Chart, oder nimmst du daran auch Korrekturen vor, beispielsweise wenn es nach Quartalszahlen rauf oder runter geht? Versuchst du also diese Bewegungen, die durch fundamental-Daten entstanden sind „herauszurechnen“?

Bei 1250 werde ich wohl wieder 10 Stück verkaufen …

Quartalszahlen, Unternehmensnachrichten, Corona-Krisen, … interessiert mich alles nicht die Bohne. :sunglasses:

Wir werfen heute einfach mal einen weiteren Blick auf den Chart, da kann ich zusätzlich zud er aktuell spannenden Situation noch ein paar Sachen erklären.

Ich arbeite im Trading immer mit sogenannten Kerzencharts (Candlesticks) der Begriff kommt daher, das manche der einzelnen Tage aussehen, wie eine Kerze mit einem Docht. Diese einzelnen Körper liefern auf einen schnellen Blick Informationen zur „Stimmung“ in der Aktie. Der Aufbau ist schnell erklärt.

Die beiden Dochte zeigen den jeweiligen Höchst- und Tiefstkurs der gewählten Zeiteinheit an, man sieht also in welchem Bereich sich der Preis bewegt hat. Der „Körper“ wird aus den jeweiligen Eröffnungs- und Schlußkursen gebildet. Eine grüne Kerze entsteht somit, wenn der Schlußkurs über dem Eröffnungskurs liegt, bei einer roten Kerze ist es genau andersrum. Ich habe Euch hier eine rote Kerze gezeichnet, die gar keinen Docht nach unten hat, das heißt schlicht und ergreifend, das innerhalb der Zeiteinheit die Aktie auf dem Tiefstkurs geschlossen hat. Bei einer sehr langen Kerze (egal ob Grün oder Rot) ist ordentlich Bewegung drin, genau das was der Trader braucht. Das erklärt auch die vorher schonmal gestellte Frage, warum ich nicht schon bei 840 etwa eingestiegen bin. Die Kerzen in der Range waren verglichen zu denen von Ende April schlicht zu klein und unbedeutend, um da ernsthafte Ambitionen zu entfalten.

Jetzt aber zur aktuellen Lage und warum mir die unter Tradinggesichtspunkten gut gefällt. Hierzu müssen wir erstmal zurück zu Punkt 1. Die Aktie war bis dahin heftig gestiegen, der Tag vorher hatte eine lange grüne Kerze ausgebildet, wir hatten sogar noch mit einer Kurslücke (Gap) von 100$ nach oben eröffnet und die Aktie schoß intraday auf ein neues ATH. Allerdings konnte sie das ATH nicht halten, es werden wohl einige ihre Gewinne realisiert haben, oder was auch immer, auf jeden Fall fiel sie im Tagesverlauf auch wieder und konnte nur ganz knapp über dem Eröffnungskurs schliessen. Deswegen hat sich nur ein ganz kleiner Körper mit „riesigen“ Dochten gebildet.

So etwas ist für den Trader ein Alarmsignal, es gibt da einige Begriffe für, man spricht z. B. von einem Erschöpfungshoch und die Kerzenform nennt sich Umkehrkerze, bzw Doji (die Candlesticks kommen ursprünglich aus Japan). So ein Doji ansich ist erstmal noch nicht schlimm, aber man muß dann auf der Hut sein, was sich auch am nächsten Tag bestätigte, wir bekamen eine große rote Kerze und von den max 967 vom Vortag blieben nur noch 734 übrig.

Erstmal alles kein Beinbruch. Eine Aktie die so extrem gestiegen ist muß einfach auch mal korrigieren. Tat sie aber nicht wirklich, sondern begann schon einen Tag später wieder zu steigen. Ich zog bei meiner damaligen Tradingposition den Stop unter die große grüne Kerze vor dem ATH und legte eine Kauforder knapp unter das ATH. Die wurde dann bei Punkt 2 auch fast erreicht. Zum Glück nur fast, denn es bildete sich dort wieder ein kleiner Doji und danach begann sie zu fallen.

Man spricht bei sowas von einem Doppel-Top, wenn eine Aktie ein Hoch gebildet hat, nochmals in die Nähe dieses Tops läuft, es aber nicht überschreiten kann. Die Folge ist meist ein Kurseinbruch (ob das nun während einer Corona-Krise, schlechter Quartalszahlen, seltsamer Tweets, … passiert ist für den Trader völlig ohne jeden Belang) so auch diesmal. Mein Stop wurde in der Folge getroffen, meine potentielle Einstiegsorder löschte ich erstmal wieder.

Dann war sie eine Weile für mich eher uninteressant und ich setzte erst später wieder die Eingangs erwähnte Einstiegsorder.

Mo. + Di. gefiel mir die Kursentwicklung nicht so sonderlich, ich habe das mit der gelben Linie markiert. Wir hühnerten schon wieder an dem Kurs rum, wo sie beim letzten Mal gescheitert war. Ein Triple-Top ist ein noch stärkeres Signal als das Doppel-Top, nachdem sie ja bis auf 330$ abgestürzt war.

Gestern haben wir dann nicht nur oberhalb dieser Linie, sondern sogar oberhalb des alten ATH eröffnet und eine schöne grüne Kerze mit nur einem Mini-Docht oben (der nach unten stört auch nicht wirklich) gebildet, sie konnte also nicht nur ein neues Hoch bilden, sondern das auch halten.

Momentan sieht das richtig gut aus, ich bin mal gespannt, wie es heute weitergeht und werde wohl spätestens morgen etwas mehr Risiko rausnehmen, den Stop also nachziehen.

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