Toroidion: 1 Megawatt Concept

Hat schon mal jemand etwas von dem gehört?
toroidion.com/

(würde momentan 1.5 bis 3 Mio € kosten, aber sie hoffen scheinbar auf genug Investoren und Interessenten um eine Massenproduktion aufbauen zu können)

Hast Du mal technische Daten gefunden? 1000 kW sind ja nett. Aber wie lange hält so ein „lightweight“ Pack auf der Strecke (Kapazität in kWh) und Jahren wenn 1000 kW abgegeben werden müssen? Wie viele muss man mitnehmen von den geladenen Packs um einen Tag auf der Rennstrecke zu überstehen (also Ladezeit des ersten vorbei wenn das letzte leergefahren ist). Und das wiegen die?

Solange dazu keine Informationen vorliegen ist das Ankündigungs-Vaporware…

@Leto: keine Ahnung, habe nicht mal ein Video gefunden wo man das Auto fahrend sieht. Könnte gut sein dass es weder Motor noch Batterie hat. :slight_smile:

Bin heute über ein paar Daten zu dem Wagen gestolpert:

[url]https://de.yoocorp.com/themen/elektromobilitaet/0-400km-h-in-11-0-sekunden-toroidion-meldet-rekorddaten/[/url]

Das will ich sehen. Bei einem angenommenen Gewicht von 1.5 t hätte das Auto eine kinetische Energie von 9.25 MJ bei 400 km/h. So viel Energie in 11 sek entspräche 9.25 / 11 = 840 kW Durchschnittsleistung.

Das würde also mit 1 MW Leistung hin kommen, allerdings wird hierbei der Roll- und Luftwiderstand komplett ignoriert, und ab 100 km/h wächst der so schnell, dass ich ein solches Ergebnis für komplett unmöglich halte.

Klassische Mechanik ist halt schon praktisch :slight_smile:

Hier das Video des fahrenden Toroioioiodion aus dem oben genannten Video.
[url]Toroidion 1MW Concept car on the road - YouTube

Und hier ein Video welches auf das laute Kühlsystem für den Akku und/oder die vier Motoren (wird beides genannt) eingeht (sowie Kaufpreis usw.):
[url]This electric Finnish supercar has 1,341 horsepower - YouTube

Na toll, die testen einen Supersportwagen mit einem Potential von >400 km/h auf einem schwedischen Schotterparkplatz…
:open_mouth:

Genau dasselbe habe ich mir auch gedacht. Es dürfte allerdings ein finnischer Schotterplatz gewesen sein. :wink:

Vermutlich sind sie dort einfach nur losgefahren. Denn die späteren Aufnahmen aus dem Cockpit und an der Tankstelle (!) zeigen das Fahrzeug ja auf einer regulären Straße. Und eine Straßenzulassung hat es ja ebenfalls. Damit muss es also schon mal irgend einen Motor haben und nach EU-Vorgaben fahrfähig sein. :wink:

Ich kam auf „schwedisch“, weil auf dem Schild rechts der Straße bei ca. 0:50 „Kungsvägan“ steht, was definitiv schwedisch ist. Das darüber stehende finnische Wort hatte ich erst beim erneuten Anschauen und beim Drücken der „Pause“-Taste gesehen… :sunglasses:

Was ebenfalls ignoriert wird ist die Haftung der Reifen, im unteren Geschwindigkeitsbereich braucht es weniger als 1000kW um die Reifen in Rauch aufzulösen.
Der Bugatti braucht bei 1200 PS 50 Sekunden, ist natürlich auch etwas schwerer, aber auf 11 sek. niemals.
Bei der flachen Flunder mit sicherlich deutlich weniger Luftwiderstand wird es wohl deutlich schneller auf auf 400 gehen, eine Größenordnung 5 Sekunden bis 200 könnte klappen, dann nochmal 4 bis 300 und 6 auf 400 macht zusammen 15

Bei den DU Geräuschen wären wir aber schon lange im SeC :laughing:

Der Zusammenschnitt lässt nicht viel Schlüsse zu ausser das man einen solchen Zusammenschnitt wählt wenn man nicht viel zu zeigen hat

Was man nicht vergessen darf, ohne ein hohe Gewicht haben die Reifen keinen Grip. Das funktioniert so nicht. Ich denke hier wird mit Phantasiewerten um sich geschmissen.

[url]https://de.wikipedia.org/wiki/Reibung[/url]
[url]Haftreibung - Reibkraft [Technische Mechanik] |StudyHelp - YouTube

Nein, das Gewicht ist fast irrelevant, wenn es um Haftreibung geht.

Hi Snuups
Solche Statements wie von dir sind extrem hart in Beziehung auf Bildung, Zukunft usw. .
Mal ganz kurz erklärt:
Es stimmt zwar, dass der „Grip“ vom Gewicht abhängig ist (doppeltes Gewicht doppelter Grip) aber um eine identische Beschleunigung zu erreichen bedarf es bei doppelter Masse auch den doppelten Grip.
In eine Formel gepackt kürzt sich die Masse einfach heraus.

Das ist nun die einfache physikalische Betrachtung.

In Wirklichkeit ist die Sache wesentlich komplexer, da der Reibungskoeffizient von Reifen zu Straße nicht so klar ist und bei höheren Geschwindigkeiten aerodynamischer Auf-, bzw Abtrieb mit rein fließt.

:astonished:
Noch einer aus der Schweiz!
Hab ihr kein Physik in der Schule? :open_mouth: :open_mouth: :open_mouth:

F Reibkraft = Reibungskoefizient mal Gewichtskraft (für Reibung auf ebener Fläche)

Ja, sorry - ich meine Grip, der ist näherungsweise unabhängig vom Gewicht. Doppeltes Gewicht → doppelte Reibungskraft, aber die ist für die Beschleunigung der doppelten Masse auch nötig → Grip ist (fast) gewichtsunabhängig.

In der Tat, Schulbildung in der Schweiz ist wesentlich schlechter als in D. Aber das hat nix mit meinem Denkfehler zu tun, denn als Lokführer habe ich natürlich die Anhängelast vergessen die ja bei mir ein wichtiger Faktor ist. Mit einer 5 t Lok zieht man einen 1000 t Zug nirgendwo hin, mit einer 84 t Lok geht das sehr wohl weil man mehr Reibung aufbauen kann als mit einer leichteren Lok. Autos haben selten eine Anhängelast.

Aber doch nur bei Allradantrieb, sonst ist die zu beschleunigende Masse nicht identisch mit der Masse, die die Gewichtskraft auf den Antriebsrädern erzeugt, oder ist mir im Lazy-Weekend-Mode gerade etwas Entscheidendes durchgerutscht?

Gruß Mathie

???

gelöscht