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Tipping Point bei der Reichweite elektrischer Autos?

Natürlich geht das nicht mit 100 km Reichweite.
Trotzdem brauchst du eine einfache und zuverlässige Möglichkeit um nachzuladen. Wenn du so wie bei Tankstellen alle 50-80 km eine Nachschubmöglichkeit hast, spielt es am Ende keine Rolle, ob du mit dem Auto 300 oder 500 km weit fahren kannst. Du musst nur ohne nachzudenken einfach an die nächste Station kommen. Ohne große Suche
ich bleibe dabei ohne richtig gut ausgebaute Infrastruktur kommt das nicht in Gang. und das geht nur nach dem Motto: nicht kleckern, sondern klotzen

Ich habe für 400km gestimmt und sehe das aus Gesprächen als realistische Mindestreichweite, die viele Menschen sich wünschen. Die 400km müssen dabei nicht bei Extrembedingungen verfügbar sein, aber selbst bei 150km/h auf der AB oder im Winter sollten die nicht weit unterschritten werden, um die Mehrheit zu überzeugen. Mir persönlich würden sichere 300km in jedem Fall ausreichen.

Ich hoffe allerdings, dass ein leichteres, mit großem Akku ausgestattetes M3 die Strecke Frankfurt - Metzingen Outlet und return (für meine Frau, knapp 470km) bei guter Witterung und leichtem Gasfuß gerade so hinbekommen wird :smiley:

Da sind wir uns zweifelsohne absolut einig. Der größte Akku ist irgendwann leer.
Aber es gab auch schon Argumente ala: Mir reicht ein 60er, die SuC stehen ja dicht genug. Und das tendiert in eine Richtung wo ich persönlich nicht mitgehe.

Ich gehe inzwischen so weit, dass der 60er immer reicht :wink: und sogar ein 50er Akku !!

Aber meine Meinung gibt nicht den Wunsch der meisten Leute wieder.
Ich habe es für meine Strecken selbst versucht, passt, aber selbst das versuchen und selbst eine einzige Probefahrt mit einem EV wird nicht gemacht :frowning:

Selbst ein 500km EV ändert nix an der Meinung, dass EVs zu teuer, zu wenig Reichweite usw
Haben :frowning:

Gruss
Mario

Mittlerweile nicht mehr wirklich.

Klar, es gibt immer Fetischisten, für die ein Auto stinken muss und einen - vom Lärmpegel her - abgerosteten Auspuff schon beim Neuwagen. Flankiert mit 1000km Reichweite in 6 Minuten. Geschenkt, die 10% der Leute erreichen wir eben nicht.
Weitere 10% sind Vertreter/Handelsreisende oder anderweitig Leute, die Ihren Terminplan nicht in den Griff bekommen und damit von einem Termin zum nächsten hetzen müssen. Da denen weder das Denken noch Terminplanung beizubringen ist, müssen die eben einen Diesel haben. Ist dann eben so.
Nach Pareto können wir uns aber mit nur 20% Aufwand um die restlichen 80% der Autofahrer kümmern. :bulb:

Und bei denen setzt schon ein Umdenken ein, der Preis vom Renault ZOE mit 41kWh Akku z.B. bringt die Leute schon sehr zum grübeln (wird aber von manchem Renaultautohausverkäufer komplett konterkariert).
Der eNV200 („Wie, die gibt es auch in normalgroß und mit mehr als 3 Rädern?“) wird von sehr vielen Großfamilien und auch Handwerkern sehr genau beäugt und auch schon beachtliche Detailfragen gestellt.
Gut, die 70km echte Praxisreichweite im Winter hält die meisten dann doch noch davon ab, aber wenn Nissan mal einen Arschtritt bekäme und doppelten Akku und sogar noch einen 22kW-Lader da irgendwie reinprimelt, dann hätte ich aus dem Stand mindestens 3 eNV200 verkaufen können.

Die Leute informieren sich und sind froh, wenn Sie mal abseits der deutschen Autoherstellerpropaganda Informationenen aus erster Hand erfahren. Natürlich gibt es Leute, die nicht glauben, dass man die ZOE zu Hause oder die Nissans an der Schnelladesäule in einer halben Stunde laden kann, aber da pell ich mir halt ein Ei drauf.
Und irgendwo muss mal einer geschrieben haben, dass die Akkus nach 2 Jahren komplett hin sind und dann mindestens den Fahrzeugwert kosten. Zumindest kommen die meisten erstmal damit an. Wie gut, das mein Akku davon nix weiß.

Für diese Umfrage hier müsste man wohl die Zielgruppen grob ein wenig trennen, es kann ja nicht jeder Tesla fahren können, dann wäre diese Umfrage nicht nötig. :wink: :
Also ich denke, wenn 350-400 Winterkilometer reell da sind und preislich einigermassen brauchbar sind, kommt der große Umbruch in der angepeilten Zielgruppe der „Einigermaßenverdiener“.
Und die kleineren Fahrzeuge oder die ladebehinderten mit 3,7kW wie der Kangoo sind ja für manche Zwecke auch brauchbar, das dürfte also im Gebrauchtmarkt dann auch Angebote für weniger einkommensstarke Personen etwas dabei sein.
Natürlich wird es wohl noch lange dauern, bis die KIK-Verkäuferin von Ihrem 450€ Teilzeitjob mit dem Elektroauto fahren kann. Aber auch da wird irgendwann der Punkt von günstigen Fahrzeugen auf dem Gebrauchtmarkt kommen. Diese Zielgruppe fährt ja heute schon eher die 1000€ Autos vom Fähnchenhändler als den Vollaustatterneuwagen. Und das ist wirklich ohne Wertung gemeint!

Ich habe mal 300km angeklickt. Damit meine ich richtige Winterreichweite. Ich fahre 2x pro Woche 150km einfache Strecke, die mit Stau und Umwegen auch mal 200km werden kann. Deswegen hätte ich gerne 300km Winterreichweite ohne zu frieren, damit ich noch ein paar Kilometer zur nächsten Ladestelle habe (ggf. sogar erst am nächsten oder übernächsten Tag).

Ich habe mit grösser 500 kg abgestimmt. Nicht weil ich so weit fahren muss sondern weil ich meinen Solarstrom laden möchte und da auch an bewölkten Tagen fahren möchte. Also Energie speichern. Idealerweise für eine Woche.

Unter 400 geht nichts

Ich glaube das erfüllen jetzt schon alle Elektroautos! :slight_smile:

500km, daß auf der Autobahn auch bei 150km/h Reichweiten von 300km möglich sind und im Winter genug Reserven für Heizung und Akkuerwärmung vorhanden sind.

ein repräsentatives Ergebnis wird es in diesem Forum glaube eh nicht geben :stuck_out_tongue: (zumindest noch nicht)

Die Leute die hier bereits Tesla fahren sind in der Regel 20 000km / Jahr oder mehr im Auto,
und alle möglichen M3 Fahrer sind „Nerds“ :mrgreen:

Die tägliche Reichweichte würde schon mit echten 100km im Winter bei -100C° für 90% der Leute reichen, wenn sie endlich verstehen würden, das sie abends in der Garage einfach wieder 100km für den nächsten Tag drauf bekommen…

Hab trotzdem mal für 300km gestimmt, da das eine Entfernung ist, die auch mal gerne am Stück gefahren wird.

Wir haben ALLE Arten von EVs hier im Betrieb. Und man muss halt sagen dass der Winter für die 20kWh einfach ein NoGo wird. Es geht nicht um 80-90% der Fahrten sondern um 98%. Man will ja mal kurz nen Kumpel zum Flughafen fahren können / abholen weil jemand ausfällt etc. Und das geht mit unserem i3 eben nicht. Auch als mein Model S einen Unfall hatte musste ich mit dem i3 viele Strecken fahren. Und das nervt gewaltig. Auch wenn er in 300 Tagen im Jahr genau richtig ist.

Von daher ganz klare Ansage… groß werden EVs erst mit 80-100kWh ODER aber eine Bioethanol Heizung sodass im Winter die Reichweite nicht komplett einbricht. BMW hat das mit dem Karbon überhaupt nicht verstanden dass das im Winter mit Winterreifen, Nässe Schnee und Kälte überhaupt mal völlig egal ist ob man nun super duper Reifen und Leichtbau hat oder nicht. Nur bei der Beschleunigung merkt man dass man leicht ist.

Diese Batterie langt dann im Sommer bei +100C° auch für 800 km Reichweite ohne Zwischenladung. :wink:

Sorry McFly3, der musste sein. Jetzt bitte nicht böse über mich denken. Ich mache auch täglich kleine Fehler.

LG
Frank

Schon mal nachgedacht dass nicht jeder Mensch eine Garage hat? Schon mal versucht eine Steckdose in einer Tiefgarage in einem Haus mit mehreren Eigentümer durch zu bekommen? Die meisten Autos stehen auf der Straße. Unter 60kWh geht gar nichts.

Die Leute mit „festem“ Arbeitsplatz könnten theoretisch auch jeden Tag bei der Arbeit schnarchladen wenn es dort nen Firmenparkplatz gibt. Da kommt dann nochmal ne ganze Menge dazu.

Verstehe ich auch nicht, warum sowas nicht zumindest als Zubehör angeboten wird. Nen Zuheizer kostet bei VW 700€ aufpreis, ist jetzt nicht die Welt. Die paar Liter die man da im Jahr an Sprit/Ethanol verballert sind echt egal. Vor allem in Nordeuropa wo es doch mal Wochenlang richtig kalt werden kann, da wird ja bei jedem Dieselmotor ab Werk nen Zuheizer verbaut weil die Karre sonst nicht warm wird :unamused:

Reichweite - ist mein erster Winter als Elektroautofahrer. Akku laden wird scheinbar schwerer, dauert länger. Verbrauch geht wegen Heizung, Scheibenwischer, Lichtdeutlich in die Höhe. Von 12,5 kW/100 km auf 15 - 16 kW. Folge: muss mit meiner Zoe und dem 23 kW-Akku häufiger ans Ladegerät.

Von daher wünsche ich mir eine reale Reichweite im Winter von 300 km. Das wäre bei der Zoe ein 60 kW/h Akku.

Dann werden immer mehr umsteigen! Aber die Autoindustrie muss auch eine Vielfalt von Modellen entwickeln, damit es den großen Kombi/Transporter ebenso gibt wie den kleinen Stadtwagen.

Es ist zwar klar was du meinst, aber korrekt wäre überall kWh wo du kW schreibst oder kW / h. :wink:

Woher kommt eigentlich dieser absolute Irrglaube, dass das Licht oder das Radio irgendwelche Reichweitenbeeinflussung hat? Bei 80kW Antriebsleistung sind die 0,2 kW vom Licht vollkommen vernachlässigbar.
Davon ab ist jemand, der ohne Licht fährt hier in der waldreichen Region eher als potentieller Selbstmörder zu bezeichnen, aber das nur nebenbei.

Es war heute -2°C, ich habe meine Frau aus der nächsten größeren Stadt (Uelzen) abgeholt, trotz vorheizen bin ich mit 6% Restakku zu Hause wieder angekommen. Das sind 76km Gesamttour gewesen und ich bin ganz asketisch mit 84km/h Tempomat gefahren. Schneematsch und Kälte machen also enorm was aus.

Da sollte also ganz dringend ein Akku reingeprimelt werden, der wenigstens nach einer Alltagstour noch die Möglichkeit zum Krankenhaus zu fahren gibt…

Bei +100 wird es wohl schon weniger KM werde, Optimale Temperatur liegt ja irgendwo zwischen 30 und 50 C° :wink:
Aber schon verstanden und wäre doch Perfekt!! :smiley:

:smiley: scheiß Eigenheim Spießer , ich weiß :wink:

So lange die max. Leistung auch daran gekoppelt wird, stimm ich dir zu :mrgreen:

Wer braucht denn bitte 80kW Antriebsleistung? Das braucht man genau 5s und dann reichen 10-20kW aus. Unser i3 braucht auf der Landstraße im Sommer kaum 12kWh auf 100km wenn Du nun 50km/h im Schnitt annimmst sind das 2h Fahrt und somit im Schnitt 6kW Antriebsleistung. Und jetzt kommt der Punkt, die Heizung braucht 3-4kW (50%!) Licht und Co selbst mit 0,2kW (3%) Nasse Straßen, Winterreifen etc…

Und genau so sieht der Verbrauch JETZT aus, da hilft kein Carbon und Co.