#thissucksaboutmytesla Aktuelles Thema: fehlende Schilderkennung

Na endlich mal ein Punkt in dem ich mit dir übereinstimme. aber im nächsten Update werden deine Mängel nicht gelöst sein, ganz sicher! :wink: Warum man am FSD arbeitet: Die Erkennung der echt Welt auf der Straße ist das was es so schwierig macht. Und diese Erkennung dürfte ziemlich sicher auch deinen AP1 betreffen. Natürlich wäre es nice mal ein Zwischenhäppchen zu bekommen, aber vom FSD Rewrite weiss man ja auch, dass man sich in eine Sackgasse manövrieren kann und dann wieder 20 Steps vorher oder ganz bei Null anfangen muss. Der lechzenden Masse dann schon ein Ergebnis vorgeworfen zu haben und zu sagen „sorry, wird nix!“ führt dann exakt zu deinem Empfinden: Ich hatte mal was funktionierendes und nun nicht mehr. Was soll das!?
Nun, wir alle hier blicken nicht bei Tesla durchs Fenster und selbst wenn wir es könnten würde der Großteil nicht verstehen wie schwierig so eine Erkennung überhaupt ist. Allein für die Geschwindigkeitsschilder müssen mehrere 10.000 Schilder angelernt werden (sauber, verschneit, verdreckt, beklebt, schief gestellt, zugewachsen, abgenutzt, auf der Rückseite eines Anhängers klebend (und dieses nicht zulassen)). Schau dir doch mal den Vortrag von Karpathy vom autonomy day an und du wirst erkennen, dass das nicht einfach mal so in 2 Monaten gelöst werden kann. Und auch nicht in 6 Monaten. Da bekommst du immerhin etwas Einblick von dem Aufwand der da betrieben wird. Sich aber hinzusetzen und sinngemäß „los, macht mal endlich! Ich hetz’ sonst die Presse auf euch!“ halte ich gegenüber den Programmiern / KI Zauberern für unangemessen, unfair und falsch.

Ähnlich ist es doch bei VW wo in den USA das Navi den 50kW links liegen ließ und lieber die 3.7kW Säule bevorzugte und 10h dran laden wollte. Tolle Reiseplanung, und das von einem der führenden Hersteller, der den eAuto ganz umkrempeln will. Und da sage ich mir dann: Software ist für VW eben „Neuland“, Verarbeitung für Tesla eben Neuland. Jeder hat da sein Know-How aufgebaut, der eine hat noch ne Menge Hausaufgaben und der andere auf anderen Gebieten.
Und genau deswegen machen es die „alten“ nicht besser als der „neue“…

Jup, jeder legt seinen Fokus und seine Priorisierung der Probleme eben anders aus. Tesla legt offensichtlich gerade Wert auf Wachstum und erhofft sich Qualität aus China und Deutschland.

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Es ist nahezu egal wieviel du ziehst, wird sowieso bei allen großen Providern gepeered und gecached. Eventuell würde es das 4G Netz minimalst entlasten, aber warum sollte ich fehleranfällige Zwischenspeicherung bauen unter der Voraussetzung?

Es wäre schön, wenn, … aber selbst am Telefon wird seltenst lokal lange gecacht. Lokale Downloads ermöglichen wäre natürlich ein Feature-Wunsch, wieviel Prozent der Nutzer wollen das und sollte ichbdie Energie da rein investieren oder gibt es bessere Anwendungen

Wo bitte sind die Roadmap und Milestones zur Behebung? Wo die offz. Anerkennung seitens Tesla, dass es so etwas gibt?

Pure Vision ist eine Maßnahme.

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Von einem modernen Softwareunternehmen, würde ich ein Bugsystem erwarten, das anzeigt, wie weit man im Fixing ist.

Das würde aber Transparenz heißen, das kann Tesla genauso wenig wie die etablierten Autobauer und das finde ich schade, können wir aber leider nicht ändern. Das nennt sich Unternehmenskultur…

@roads
Ich hätte einen Tip für schalte doch das ganze Gebimmel einfach nicht ein und dann wirst du merken, Autofahren vor allem mit einem Model 3 ist so toll, warum das einen Computer machen lassen :upside_down_face:

Äh die Story?
„Tesla said that the transition to a new camera-centric system may cause temporary restrictions on some functions, such as lane centering and parking assistance, but these issues will be resolved through software updates within a few weeks after the upgrade.“

Das gilt für alle M/Y Neufertigungen an Juni. Fein. Habe ich nicht, fahre ich nicht. Der Rest ist guter Glaube und Hoffnung.

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Der Spotify Client auf dem iPhone speichert aber schon relativ intelligent die einzelnen Lieder zwischen. Das nächste Lied ist z.B. in der Regel bereits vorgeladen und spielt sogar ohne Netz an. Das funktioniert im Tesla nicht gescheit.
Und Sinn macht das auf jeden Fall! Denn in einem Fahrzeug von 100%iger Netzverfügbarkeit auszugehen ist nicht besonders schlau. Der Spotify Client ist einfach noch eine mittelgroße Baustelle, die zwar funktioniert, aber immer wieder mit merkwürdigen Eigenarten auffällt.
Passend zu dem Rest der Komponenten: Funktioniert zwar meistens, aber ist nicht fertig.

Das kann ich nur unterschreiben. Man kann etwas „lieben“ und trotzdem Kritik daran äußern. Sollte gehen, wenn man sich im Kopf nicht selber einschränkt und es nicht schafft, über den Tellerrand zu gucken.

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Weil ganz pauschal Autofahren nicht immer Spass macht in egal welchem Auto. Die Situationen kenn wir alle.

Ja klar werden die Lieder davor oder danach gecacht :slight_smile: Vielleicht auch mehr. Wieviele iPhone User gibt es so, 100e Millionen? Wieviele Tesla-User gibt es? Das ist einfach für keinen Produktmanager ein wirklicher ROI wenn er jetzt jemanden ein paar Monate an Caching setzt. Klar wäre es schön wenn… In der Zeit würde ich aber lieber jemanden Apple Music und Audible machen lassen wenn ich in der Position wäre.

Aber ist doch eine schöne User-Story, ich möchte besseres Caching im Spotify-Client haben.

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Wie gesagt Spotify ist nur ein kleines Problem und im Gegensatz zum fubar basic AP tolerabel. Das Workaround um das Tesla Spotify ist Spotify über BT über das Iphone abzuspielen. Der Zustand von Spotify im Tesla passt aber ins Gesamtbild, da hat sich seit 2014 auch nichts geändert. Schade, dass man nach so langer Zeit ein Workaround braucht. Die Softwareschmiede LOL. Aber hey es kommt FSD. Achso und vielleicht ein Update.

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So wem schreiben wir noch?

Ich glaube diese Definition kommt nicht von Tesla selber. Daher sollte man Tesla auch nicht daran messen. Wenn dich oder mich jemand „Experte“ nennt heisst das ja auch noch lange nicht, dass einer von uns das dann auch ist und daran gemessen werden will.

Braucht es sowas denn überhaupt? Tesla ist dir persönlich zu keiner Roadmap oder Rechenschaft verpflichtet. :wink:

Zum Autonomy Day wurde es meines Wissen nach angesprochen. Der Umstieg auf Pure Vision kommt ja nicht aus langeweile sondern genau daher, dass Radar Daten und Kamera Daten mitunter schlecht zu vereinen sind. Dazu gab es m.E auch mal Tweets vom Chefkoch persönlich.

Wer ist denn eigentlich „wir“? Wie viele User hast du finden können die mitziehen?

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Im Prinzip :rofl: :rofl: :rofl: genau die Denkweise ist für Tesla optimal. Im Prinzip hätte er Bremsen sollen… Bei solchen Funktionen hat es zu funktionieren. 3 Jahre Beta und vieles ist inzwischen gefühlt schlechter (Lane Assist, Zeichenerkennung, abbremsen bei Kurven, … das ist inaktzeptabel für den angeblichen Technologieführer.

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Ich seh da jetzt keinen Grund so zynisch zu sein, in der Zeit hättest Du auch konstruktiv anfangen können eine Liste zu schreiben :wink:
Du wolltest doch „was machen“. Dann kannst du es evtl über den Owners Club spielen, eventuell vorher eine Masse über Prios abstimmen lassen. Und das machste dann global, find ich total cool!!!

Mach halt ein Excel/Google Sheet oder was immer und trags da ein. Ich denke der Owners Club könnte vielleicht ein offenes Ohr für Dich finden. Und ich würde drauf achten, dass das verständliche Problemstellungen sind, anstatt „Spotify is scheisse“. Es sollte zumindest „Spotify ist scheisse, weil x, ich hätte aber gerne y, weil ich sonst jedesmal den Umweg über Z gehen muss“

Naja, nur als Anregung für Pragmatismus.

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„Karpathy äußerte dazu, dass im Laufe der Zeit „Vision so gut geworden” sei, “dass es andere Sensoren in den Schatten stellt, (…) mehr Präzision hat (…) und zu dem Punkt gelangt ist, dass es hundertmal besser als Radar ist“. Diese Situation eröffnete die Möglichkeit, auf Radar zu verzichten und weitere Vorteile. So müssen die Daten aus verschiedenen Quelltypen nicht mehr verknüpft werden, das gesamte AI-Team kann sich auf Vision fokussieren und muss nicht auf verschiedene Sensortypen und der Datenvereinigung verteilt werden (sprich mehr Performance am Ende) und unerwünschtes Verhalten, was auf Radar zurückzuführen ist, wie die Phantombremsungen, verschwindet.“

Dein Radar abzuschalten sollte jetzt nicht das große Problem sein.

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In Europa wäre dazu vermutlich eine neue Typgenehmigung oder sowas erforderlich? Oder zumindest die bestehende erweitern oder abändern. Da es sowas in der Vergangenheit noch nie gab, dass ein Fahrzeug seine Spezifikationen bzgl. Fahreigenschaften und Verhalten per OTA ändert, wird das sicher auch ein bisschen abenteuerlich sein. Tesla hat hier halt auch wieder mit der gesamten AP2 → AP 3 Geschichte sicher Erfahrungen sammeln können.

Andere Hersteller müssen da jetzt erstmal schauen. VW hatte sowas bzgl. der OTA’s angedeutet aka „Das gab es noch nie zuvor und wir stehen in aktivem Austausch mit den Zulassungsbehörden, um eine Lösung dafür zu finden.“

Da werden unsere verstaubten Behörden mal aus dem Quark kommen müssen…

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Naja lässt ja in NL zu. Die scheinen da mittlerweile ein eingespieltes Team zu sein.

Grundsätzlich muss es ja nur in einem Land zugelassen sein innerhalb der EU.

VW macht das wohl im Land der langwierigen Behörden (Deutschland). Die werden sich damit halt einfach noch nicht auskennen und die entsprechende Routine haben als die niederländischen Kollegen.

Also die finden auch schon mal Luxembourg ganz doll in dem Konzern. Warum? Tja, man trickst gerne wo man tricksen kann und dafür wird es dann wohl ganz konkrete Gründe geben.

Effiziente Autos bauen und Supercharger betreiben die zumindest 90% Verfügbarkeit haben und über Ländergrenzen hinweg funktionieren.

Die sind „NUN“ in Arbeit, nachdem man das Thema über wie viele Jahre völlig ignoriert und nach hinten gestellt hat? Und wann kommen die Bestandsfahrzeuge abseits der Hand voll FSD-Beta-Influencer in den Genuss dieser hochgehypten Bugfix-Version?
Bei sowas wie „Tesla muss das ja erst testen“ dürfte das halbe Forum sich vor Lachen krümmen. ein Teil deswegen weil Tesla Tests ja jetzt nicht gerade die höchste Priorität einräumt, der Rest weil sie Tests für unnötig halten - macht man doch gern für Elon.

Wäre ist die perfekte Begründung dafür, dass Neuronale Netze mit Deep Learning eine aussichtslose Zeitverschwendung sind, mit der sich niemand beschäftigen sollte. Falls ich die Technologie jemals schlecht finden würde und das argumentieren müsste, werde ich an dein Beispiel denken.
Im Ernst: Du willst hier etwas rechtfertigen und erreichst damit das genaue Gegenteil. Wenn es so wäre wie du beschreibst, müsste das Netz jedes Schild in jedem Zustand in jeder Position aus jedem Betrachtungswinkel gelernt werden, und selbst dann wäre die Verwechslungsgefahr da. Neuronale Netze nimmt man, weil sie eine wahnsinnig gute Interpolations- und Extrapolationsfähigkeit haben. Das Publikum, an das sich Karpathy richtet weiß das zu großen Teilen allerdings schon.

Ja…und die Maßnahme ist in etwa so sinnvoll wie den Juckreiz nach einem Insektenstich in einen Fuß durch Amputation beider Beine zu bekämpfen.

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