THG-Quote 2.0 – Treiber für die Elektromobilität?

Nur noch einmal ein kleiner Hinweis.

Das posten von Referral-Links, auch der von „geld für eAuto“, innerhalb eines Threads ist nicht erlaubt. Auch das ungefragte Verschicken per PN ist nicht erlaubt.

Ihr könnt den Referral-Link aber gerne in eurem Profil hinterlegen.

Vielen Dank :+1:

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Da stimme ich total zu :+1:
Vor Jahren haben
in ganz Deutschland (vielleicht sogar in der EU) die Bäume Nummern bekommen, die Kommunen, Städte können dadurch mit CO₂ Handeln.
Ich (Privatmann) habe Grund und Boden massenweise Bäume, alles Naturbelassen.
Ich maße mir mal frech an, das ich und meine Frau zumindest CO₂ neutral sind…Das wird aber nicht vergütet…will ich auch nicht… Aber jetzt kommen solche „Geschäftsmodell“
=>wie einige schreiben eventuell um Aral, BP, Shell.
Noch ein bisschen zu helfen :face_vomiting:

Hast Du zu dem Zusammenhang nähere Informationen? Es gibt in Berlin zwar ein Stadtbaumkataster, dass dieses zum Handel mit CO2-Emmisionsrechten genutzt wird, habe ich aber noch nie gehört:

https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/stadtgruen/stadtbaeume/de/karte/index.shtml

Mir erscheint das mit den vergeben von Baumnummern zum Zweck des Emissionsrechtehandels deshalb zweifelhaft.

Generell behalte ich die Verschmutzungsrechte, die an meinem Auto hängen aber sowieso, denn ich möchte nicht, dass meine Einsparungen von anderen genutzt werden um mehr zu emittieren.

Gruß Mathie

Ist das wirklich so? Oder kaufen die anderen ihre Emissionsrechte sowieso und du wirst für deine Einsparungen nur nicht bezahlt?

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Die Emissionsrechte können nur gekauft werden, wenn sie von jemandem verkauft werden.

Wenn das Angebot knapper wird, weil viele nicht verkaufen, werden die Preise höher, also lohnt es sich für die Emittenten mehr Geld für CO2-Einsparungen auszugeben, so dass sie nicht teuer kompensieren müssen.

Deshalb werde ich meine Rechte sicher nicht verkaufen.

Gruß Mathie

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Das klingt plausibel. Unter diesen Umständen werde ich meine Emissionsrechte auch nicht verkaufen.

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Maingau macht jetzt auch mit:

https://www.maingau-energie.de/e-mobilitaet/thg-quotenhandel

Wie will man denn hier Betrug und mehrfache Registrierungen ausschließen?
Führt das Bundesumweltamt eine Liste mit FINs? Müssen sie ja theoretisch.

Ich hatte auch gedacht das Tesla sich durch den Zertifikatehandel diese Quoten bereits sichert.

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Tesla hat die Zertifikate nur für die Produktion, nicht für den Betrieb unserer Autos.

Nachdem ich jetzt eine Weile darüber nachgedacht habe will ich mal das Argument in die Waagschale werfen, dass die Konzerne mit dem Ankauf dieser Zertifikate ja Strafzahlungen abwenden möchten.

Insofern würde man immerhin einen Teil der für die Konzerne sowieso anfallenden Kosten für sich einstreichen. Fragt sich nur, wieviel…

Ich werde jedenfalls auch noch weiter darüber nachdenken bis ich mich z.B. zum BP-Flottenpilot erklären lassen würde.

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Danke für dieses Argument. Ich bin auch noch nicht restlos überzeugt. Zumal Tesla selbst in großem Stil Zertifikate verkauft und auch Nextmove diese mit einer entsprechenden Link-Partnerschaft fördert.

Sehr gute Überlegung und für mich ein Grund das nicht zu machen. Danke, dass du mir die Augen geöffnet hast.

Überspitzt formuliert subventioniert man mit dem Verkauf die CO2 Erzeuger!

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Die Strafzahlungen sind teurer als die Zerifikate. Also besteht bei den Strafzahlungen ein höheres Interesse, die Anforderungen zu erfüllen, als wenn ein Ausgleich über Zertifikalte erfolgt. Deswegen senkt jedes verkaufte Zertifikat die Motivation die Anforderungen zu erfüllen.

Damit würden die Kosten eben nicht sowieso anfallen, denn Deine Zertifikate mache es für die Konzerne billiger, die Anforderungen nicht selbst zu erfüllen.

Gruß Mathie

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Aber zeigt das Beispiel „Zertifikate-Kauf durch Stellantis von Tesla“ nicht, dass die Konzeren ein Interesse haben, die Anforderungen selbst zu erfüllen, um den Zertifikate-Kauf zu vermeiden?

mich würde mal interessieren, wie viel billiger. Also wieviel Kompensation „sparen“ die denn, wenn sie einen Tesla-Fahrer für ca. 75€ akquirieren?

Gerne. Ich freue mich auf weitere, sachliche Diskussionen mit Dir.

Kommt immer auf den Preis an! Rein wirtschaftlich betrachtet, mache ich was billiger ist. Anforderung selbst erfüllen oder Zertifikate kaufen bzw. Strafzahlung leisten.

Gruß Mathie

Wenn man das ganze mit den Strafen rund um den Abgas Skandal vergleicht ist hier der “Vorteil” das ich als User eines e Autos mitwirken / entscheiden kann.Entweder so wie Mathie der sagt , ich verkaufe meine Zertifikate nicht und sorge damit tendenziell für eine Verteuerung - oder wie jene die ihre “rechte” verkaufen und dann selbst darüber entscheiden wofür der Betrag verwendet wird.

Ich bin mit meinem Elektroauto damit aktiver Teil , auf den ersten Blick gefällt mir das.

Generell fließt Geld aus der teurer werdenden verbrennerindustrie in die e Mobilität ( auch ladestationsbetreiber können ja profitieren ). Gefällt mir auch ….

Mag sein dass ich was übersehe ?

Gruss Markus

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Ich finde auch, man sollte nicht die Moralkeule auspacken. Was ist denn Fakt? Wir haben 40 Mio oder mehr Bestand an Vebrennern. Selbst wenn es ab heute alle wollten… die können nicht über Nacht verschwinden und durch e Autos ersetzt werden. Das gleiche gilt für die Ölheizungen usw.
Wir reden also über ein weiteres Instrument, um fossile Energien zu verteuern. Das ist doch gut, am Ende regelt ds sich über den Preis.
Ausserdem gibt es auch die ersten Anbieter, die die Quoten nicht auszahlen, sondern in grüne Projekte leiten wollen. Da muss man halt genauer hinschauen.

Was ich mich hier noch frage…

Was ist der Erlös eigentlich steuerrechtlich…
Müsste das nicht ein „privates Veräußerungsgeschäft“ sein (man verkauft ja letztendlich Vermarktungsrechte)?