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THG-Quote 2.0 -Treiber für die Elektromobilität?

Auch ein Tropfen höhlt irgendwann den Stein. Deine Zahlen mögen stimmen, die hinterfrage ich in keinster Weise.

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Nee, die Zahlen habe ich wirklich aus der Hüfte geschossen. Ich bin da Recht gut drin, kann aber geschätzt um Faktor 2-5 daneben liegen.

Puuuh, da frage ich mich immer, wie das gerechnet ist. Mit deutschem, polnischem, französischem, europäischen Strommix? Mit Plus/Minus des CO2 aus dem Herstellungsprozess (in USA, CN…)

Ist eigentlich bekannt, wie lange es das Modell mit der THG-Quote geben wird? Reden wir da über vielleicht 5-10 Jahre oder ist das eher ad infinitum…?

Den Rechner hatte ich auf dem Klo dazu gefunden:

https://co2.myclimate.org/de/portfolios?calculation_id=4429614&localized_currency=EUR

In dieser Überlegung ist aber nur entscheidend, was der Staat pauschal veranschlagt, nicht was wirklich anfällt. Ah - der aktuelle CO2 Preis / Tonne ist über 60 EUR, es werden bei den immer genannten 600 EUR 10t CO2 veranschlagt.

Hallo,

Wo ist die Vergleichstabelle geblieben? Wiki geht nicht mehr? Danke!

Das Umweltbundesamt rechnet mit diesen Kosten für die Gesellschaft pro Tonne CO2

Das bedeutet, wenn man die Quote (10 Tonnen?) behält bewahrt man die Gesellschaft/nächste Generationen vor Kosten zwischen 2.000 und fast 7.000 Euro

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Ich komm mit dieser Betrachtungsweise nicht wirklich klar……bzgl. Quote behalten :thinking:

Der einzige Unterschied ist doch, dass die Strafzahlung anstatt 600 dann „nur noch“ knapp 500€ ist….wenn man seine Quote verkauft.

Glaube nicht, dass das „Einbehalten“ der Quote, in dieser Größenordnung hier wirklich was bewirkt, ob man diese verkauft oder nicht :man_shrugging:

Du als Elektroauto-Fahrer*in bekommst Geld von denen,
die weiterhin mit Benzin und Diesel unterwegs sind.

Die die Kosten werden ja sicherlich auch den Preis für Benzin/Diesel umgelegt.

=>Steuerungsmechanismus, um CO2 einzusparen

Ganz genau so ist es, das einbehalten der Quote funktioniert auch gar nicht, denn am Ende vermarktet der Staat die übrig gebliebenen Quoten - sprich es findet ein Abgleich der KBA Datenbank statt. Wer die Quote nixht selber zieht bekommt nur kein Geld, vermarktet wird diese trotzdem

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Die Aussage wurde hier schon mehrfach korrigiert, ich zitiere gerne nochmal @Schlichti :

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Ändern tut es dennoch nix :man_shrugging:

ist eine spannende Sache - bei vorhandenen Voraussetzungen wirklich überlegenswert…wobei sich dann eher mehr als nur 1 Ladesäule lohnen würde
was solche Säulen kosten, inklusive ganzem Vorschriften…keine Ahnung

THG Quote gibt es nur für öffentliche ladepunkte im Sinne der LSV - angemeldet bei der BNetzA - das wird privat schwierig :wink:

Diese Haltung ist nicht gerade förderlich.
Da aber immer mehr Menschen diese „Gleichgültigkeit“ an den Tag legen hast du schon wieder fast recht.

mit der Argumentation kannst Du dann auch Kohlestrom laden oder Diesel verbrennen. Muss jeder selbst entscheiden

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Richtig, was jeder im Endeffekt macht und/oder was er auch mit dem Geld im Endeffekt macht, muss jeder selber entscheiden.

Ich sehe dennoch keinen Sinn für die „Lenkungswirkung“, die Quote nicht zu verkaufen.

Ich denke, hier „erhoffen“ sich einige was (wenn sie die Quote nicht verkaufen), was nicht eintreffen wird.

Dann doch lieber das Geld ziehen und damit gezielt das Gewünschte unterstützen….

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Was in den meisten Fällen das eigene Portemonnaie sein wird :wink:

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Gerade weil es einige Menschen geben wird, die für den Erlös aus der THG-Quote fossile Kraftstoffe für den Zweitwagen kaufen, was dann der Mineralölindustrie quasi doppelt hilft, sollte es auch Menschen geben, die ganz bewusst das tun, was der Mineralölindustrie am meisten schadet: Die Quote nicht verkaufen.

Sich gegenseitig zu akzeptieren und auf Belehrungen zu verzichten, ist die Kür des Ganzen.

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