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THG-Quote 2.0 -Treiber für die Elektromobilität?

@moderatoren Könnte man diese Übersicht bitte in ein separates Thema auslagern, welches dann als Wiki freigeschaltet und angepinnt wird?

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2 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: WIKI THG (Test)

Aktuelle Prämie und garantierte Prämie sind zwei Paar Schuhe :wink:

Carbonify garantiert aktuell nix

Auch gerade gesehen, nais! :slight_smile:

Right und dennoch dürfte Carbonify der beste Deal sein, das Modell ist Fair und der Preis steigt eher als das er Fällt.

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Genau wie bei emobia.
Bei der einen Option bekommst du 250,- €, egal wie sich der Preis entwickelt.
Bei der anderen Option weißt du jetzt nur, dass du irgendwas zwischen 100,- € und 365,- € bekommen wirst, kannst also gegenüber dem Festpreis 150,- € Verlust machen oder nochmals 115,- € zusätzlichen Gewinn.

Ja wobei es in der aktuellen Marktlandschaft auf die obere Grenze rausläuft. Der Preis der aktuell gehandelt wird, wird mit hoher Sicherheit für die Jahresvermarktung der Quoten die noch 2021 angemeldet werden erreicht werden.
Man darf hier nicht vergessen, dass die E-Auto Quote über Fahrzeugscheine absolute Peanuts sind. Die großen Mengen werden an anderen Stellen gehandelt. Die meisten anderen Anbieter von handelbaren Mengen sind aktuell in den letzten Zügen für 2022 Mengen, damit wird sich nach unten nicht mehr viel tun - eher steigt der Preis noch ein Stück.
Für mich daher ganz klar die Transparente Flex Lösung.

Genau deshalb hab ich mich entschieden zu einem Anbieter zu wechseln der die THG-Quoten nicht nur von den Emobilisten vermarkten.

Nur die Anbieter die breit aufgefächert viele Quoten anbieten können werden die besten Preise erzielen.

Z. B. Der Verbund emobia mit equota als Dienstleister für Ladesäulenbetreiber Stadtwerke Flottenbetreiber usw. kommt auf erheblich mehr Quoten als reine Eauto-Quoten Sammler.

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Würde mich mal interessieren, ob das die anderen auch machen :thinking:

Weiß nur von Emobia/eQuota und fainergy/greentrax die das abdecken.

Kann mir irgendwie net vorstellen, dass die anderen dieses liegen lassen :thinking:

Da muss man aufpassen, und die Marktrollen differenzieren.
Eine Sache ist es, das User Frontend anzubieten - eine andere die eingesammelte Quote tatsächlich zu Vermarkten.
Hier gibt es dann noch einige Dickschiffe - die nicht wirklich öffentlich bekannt sind, aber riesige Mengen vermarkten (auch aus dem Gas und Wärmesektor). Die nun bekannten Startups sind da generell kleine Fische - auch wenn zusätzlich noch Ladesäulen vermarktet werden.
Gerade equota erzielt da aktuell keine besonders guten Marktpreise.

Hinter den Frontendangeboten stecken dann oft wieder dieselben Dienstleister am Ende, das ist für den Endkunden hier nicht einsehbar.

Das Vermarkten der Quoten aus der Infrastruktur selbst ist einfach, es braucht nur einen Dienstleister mit entsprechend gutem Netzwerk/ Marktzugang. Das machen im Hintergrund alle Versorger - auch schon lange, hier Stichwort Gas und Wärme.
Da ist die Ladeinfrastruktur nur noch ein weiterer Punkt.

Das ist ein extremer Aufwand den kleinere noch leisten können.

Vorteil der etablierten wie equota ist, daß die bereits die Kontakte haben und fertige Lösungen bieten.

Ah sorry, das macht dann natürlich Sinn :blush:

Wie gesagt, equota ist da auch eher einer der kleineren :wink: Die besten Kontakte haben derzeit die etablierten aus der Gasbranche. Ich kenne die B2B Angebote der einzelnen Unternehmen. EQuota lag da deutlich unter den aktuell erzielbaren Höchstpreisen.

Deshalb kann man hier nicht Pauschal sagen, dass die neuen startups schlechtere Konditionen haben. Es kommt darauf an wer die Quote letztendlich vermarktet.

Wie funktioniert eigentlich die Vermarktung der Zertifikate?

Treten die Händler dann direkt mit den Ölbranche in Kontakt oder wird das irgendwie irgendwo transparent gehandelt?

Wir direkt gehandelt, Börse gibt es keine. Daher sind Netzwerk und Kontakte elementar, weshalb hier etablierte Vermarkter mit großen Mengen die größten Hebel haben.
Das ist gerade auch der Punkt weshalb die Unternehmen die nur Ladesäulenmengen Vermarkten da im Vergleich kleine Fische sind.

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Könnte man Greentrax und Fairnergy nicht zusammenfassen? Ist doch das Gleiche, oder?

Ja, ist das gleiche Spiel wie bei Equota/emobia

Ja, das „Zertifikat“ aus dem Markt nehmen finde ich eine sehr gute Idee. Damit wird es für Emmitenten im besten Fall einfach teurer, weil sie weniger Zertifikate für die „Kompensation“ erwerben können.

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Keine transparente Börse? Bedeutet das, eine Firma kann den mit den E-Auto-Eignern abzurechnenden Preis dadurch niedrig halten, dass sie an einen „Bekannten“ billig verkauft und dann so den Gewinn dorthin verlagert?

Ich glaube da überschätzt Du das Gewicht von ein paar tausenden 600 EUR E-Auto Zertifikaten.

Kennt jemand die Gesamtsumme des Zertifikats Handels?

Wenn man von den Mengen ausgeht und pro Jahr 5% Reduktion rechnet sind es 225 Millionen Tonnen. Ein Teil kann sicher wirklich reduziert werden. Sind also 200 Millionen Tonnen mit Geld zu kompensieren. Ein 120-Milliarden Markt.

Ein Auto mit 15t km verbraucht ca. 6t CO2.
Alle Teslas in der EU ergeben ca. 2 Millionen rechnerische Tonnen CO2 Ersparnis.
Also 1% des Kompensation Volumens.

Ja, da könnte man den Kompensationspreis sicher um ein paar Cent pro Tonne anheben wenn alle Tesla Fahrer verzichten.

So, das war jetzt von mir aus der Hüfte geschossen - jetzt gerne mit besser fundierten Zahlen nachlegen! :slight_smile:

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