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Testverfahren WLTP / RDE ab 01.09.2017

Fragen und Antworten - alles wichtige zu WLTP und RDE

Was sind WLTC - WLTP - neue Abgasnormen

WLTP - realitätsnähere Ergebnisse

Neues Testverfahren soll realistischere Angaben liefern

Meine Meinung:
Solange Abweichungen um Faktor 1,5 - 2,1 weiterhin problemlos sind wird sich da auch so schnell nicht viel tun.
Andersrum frage ich mich reflexartig: Wer gewinnt das Rennen um die Entwicklung von Software, Sensoren oder sonstigen technischen Kniffen, um hier wieder irgendwie zu tricksen oder zu schummeln? Denn dass eine wirkliche Einsicht bei den Herstellern eingetreten ist, daran glaube ich nicht.

Was denkt Ihr?

23,25 Kilometer sind ja perfekt für die Plugin-Hybriden… dann können die immer noch mit 1,9L/100km werben, bei einem 2,4t SUV

Finde ich total realistisch :frowning:

Womit du den wahren Hintergrund für die neue Norm genannt hast :mrgreen:

Ist die Änderung nicht von der Bundesregierung bis zum St.Nimmerleinstag verschoben worden?
Ich meine mich erinnern zu können…

Da hat jemand aber ganz offensichtlich keine Ahnung, wie PHEV-Verbräuche ermittelt werden. Wenn die derzeitige Methode gleich bleibt, dann gehen die PHEV-Verbräuche nämlich merklich hoch.

Und so funktioniert es derzeit:

  • Den NEFZ-Zyklus so lange fahren, bis der Akku leer ist. Das ist die E-Reichweite (darf auch reduziert angegeben werden).
  • Mit dem leeren Akku den Zyklus einmal fahren. Das ergibt den NEFZ-Grund-Treibstoff-Verbrauch. Dieser wird nirgends angegeben. Man kann ihn aber später wieder berechnen.
  • Den Akku an der Schuko voll laden. Der Strombedarf an der Steckdose geteilt durch E-Reichweite ergibt den Katalog-Stromverbrauch je km.
  • Der Katalog-Treibstoff-Verbrauch ergibt sich aus dem tatsächlichen Treibsoffverbrauch im Test geteilt durch die gefahrene Zyklus-Strecke mit Verbrenner zzgl. der tatsächlich erfahrenen E-Reichweite.

Das letzte Mal, als ich darüber lass sollte diese Methode bei WLTP grundsätzlich beibehalten werden.

Erhöht sich die Zyklusstrecke wird der E-Anteil im Verhältnis kleiner. Somit steigt der Katalogverbrauch. Die E-Reichweite wird durch den härteren Zyklus zudem noch kürzer…

Aber natürlich erst Mal rumnöhlen, wie fies die Lobby es optimiert hat. Fakten sind ja so etwas von Outdated… :wink:

vda.de/de/themen/umwelt-und … essen.html

aus einem der Links von Bones

Was haben wir uns die Köpfe heiß diskutiert, wie viel CO2 man unseren E-Autos zurechnen muss.

Wer sich früher mit den Testverfahren beschäftigt hätte, wäre darauf gestoßen, dass bei den Plugin-Hybriden für den elektrisch zurückgelegten Streckenteil 0g CO2 angesetzt werden. :smiling_imp:

Wissmann: „Zudem werden die Fahrzeuge durch die neuen Vorgaben nochmals deutlich sauberer, Fortschritte für die Luftqualität werden damit schneller wirksam.“

Ist dem wirklich so?
Werden neue Modelle wirklich sauberer?
Auch real?
Oder wieder nur Augenwischerei mit Ausnahmen und Schlupflöchern?

Dass es mit dem Stand heutiger Technik möglich ist und auch sein muss, dass das was hinten aus dem Auspuff kommt den Richtlinien, Grenzwerten und Gesetzen entspricht, steht ja weitestgehend außer Frage.

Aber passiert jetzt wirklich etwas?

Und auf der anderen Seite:

Werden nun die Verbräuche (in den Zulassungsangaben bzw. Prospekten etc…) steigen?
Damit einhergehend würde sich ja auch der CO2 Ausstoß erhöhen (ggü den vorher unrealistischen Werten)
Dann würden sich ja auch die Steuern erhöhen (Mehrkosten Autofahrer)
Und man würde aufgrund des erhöhten CO2 Ausstoßes in D klimatechnisch noch weiter ins Hintertreffen gelangen

Schon mal etwas von „lokal emissionsfrei“ oder „zero emission vehicle“ gehört? :mrgreen:

Und schon einmal angesehen, wieviel CO2 ein BEV laut NEFZ und WLTP emittiert? :smiling_imp:

hustphevbashinghust
:wink:

Einen Teil der Antworten dazu findet sich u.a. hier: AMS erklärt den WLTP und RDE

Prost Mahlzeit

Auto-Emissionstests: NGO verklagt EU-Kommission

http://www.oekonews.at/?mdoc_id=1115955

Der Weg zu den wahren Werten

Um die im Zuge der Einführung von WLTP und RDE weiter verschärften Grenzwerte einhalten zu können, werden ab dem Frühjahr 2018 auch die verbleibenden BMW Diesel ergänzend zum NOx-Speicherkatalysator mit AdBlue- und SCR-Technik ausgerüstet.

nzz.ch: Abenteuer Weltzyklus

Und dank Dringi aus dem Abgasskandal-Thread:

[url=https://www.auto-motor-und-sport.de/news/produktionsstopp-bmw-m550i-wltp-benzin-partikelfilter-euro-6d-12886632.html]BMW M550i braucht einen Otto-Partikelfilter

Der 4,4 Liter große V8-Motor mit Biturboaufladung erfüllte bei seiner Homologation zwar die Grenzwerte nach dem damals gültigen NEFZ, überschreitet sie aber, wenn nach dem neuen WLTP-Zyklus gemessen wird. „Derzeit ist der BMWGünstige Leasingangebote finden Sie hier! M550i xDrive nach Euro 6c und NEFZ zugelassen“, heißt es seitens BMW. „Ab September 2018 muss der PN-Grenzwert (Anzahl der Feinstaubpartikel, Anm. d. Red.) auch unter RDE-Fahrbedingungen eingehalten werden.“ Deshalb braucht der M550i einen Partikelfilter für Ottomotoren. BMW behauptet, die „Angebotsunterbrechung wäre eine ganz normale Prozedur bei derartig aufwendigen Umrüstungen“[/url]

Höhere Steuer durch neue Verbrauchswerte

Wer bislang noch nicht mitgelesen hat(te):

Euro-Norm (6c/6d): Das muss man wissen! Das bringt die neue Norm

Euro 7 oder 8 als Name ist natürlich kaum erträglich, demnächst Euro 6d.7a.42murks :wink:

Ja, das läuft jetzt wohl mal locker bis 2020 oder 2021.

Herbst 2018 - Dank WLTP „verbrauchen“ Autos 20 Prozent mehr

Interessant finde ich folgendes:

Ist es nicht das, was die DUH mit dem BMW Diesel gemacht hat?
Das, was das KBA jetzt wieder mit unrealisitscher Fahrweise abgekanzelt hat?

WLTP - Nissan Leaf schafft in der Stadt bis zu 415 km

Das interessanteste am Test:

Aber wenn sich hier keiner für das Thema und die Ergebnisse interessiert, brauche ich hier nicht den Alleinunterhalter spielen :smiley: