Tesla Vision ersetzt Ultraschallsensoren (USS) (Teil 2)

Den Toten Winkel vorne kann man ja mit den Scheinwerfern lösen, indem man diese kurz aufleuchten lässt und dann mit der Kamera die Differenzausleuchtung auswertet. :wink:

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Also vor ein paar Wochen hatten wir in Niedersachsen gut Schnee. :stuck_out_tongue: Aber ja in solchen Fällen würde nur eine aktive Reining der Kamera Abhilfe schaffen. Haben wir aber leider nicht verbaut. :woozy_face:

Wobei ich ja bei Schnee und USS (und Radar) sowieso schmunzeln muss. Zugefroren machen die mal überhaupt keinen Spaß. :sweat_smile: Aber ich halte von den Dingern sowieso nicht übermäßig viel oder halte sie an meinem M3 für notwendig.

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Tesla scheibt hier selbst, dass das aktuelle occupancy network derzeit die USS Sensoren nicht gleichwertig ersetzen kann

In the near future, once these features achieve performance parity to today’s vehicles, they will be restored via a series of over-the-air software updates.

Wenn ich jetzt gemein wäre, würde ich sagen die Pressemitteilung kam ja mit der Abschaffung der USS. Das heisst todays vehicle (ohne USS) können es nicht und somit zukünftige auch nicht :joy:

Hauptproblem sind schlecht einsehbare Fahrzeugbegrenzungen und schlechte Autofahrer (shitstorm incoming )
In meinem Toyota RAV4 hatte ich sowohl USS wie auch 360Grad Kamera, zum Einparken z.B. in unserer engen Garage habe ich primär die Kamera genutzt, Sekundär Außenspiegel und USS als zusätzliches Backup.
Wobei die oft eher nervig gepiept haben, trotzdem, wenn dann beim sich langsam einen Hindernis nähern auf Dauerton gesprungen sind, dann wurde ich trotzdem vorsichtig.
Verschmutzte Kameras waren auch bei dem Fahrzeug witterungsbedingt ein Problem, ebenso wie vereiste USS, da hilft dann nur noch die Fallbacklösung genannt Mensch und langjährige Fahrpraxis.
Der ganze Ärger bei Tesla basiert auf der Tatsache, dass etwas vorhandenes einfach weggelassen wird, auch wenn der Nutzen noch so klein sein mag, ist das für laufende Bestellungen ein nicht akzeptables Vorgehen. Und die vage Ankündigung: es kommt Vision only, macht es. Nicht wirklich besser.

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Das könnte DIE Lösung sein. Einfach bei Fahrten unter 8km/h auf Dauerpiepen stellen, dann sind die Fahrer automatisch viel vorsichtiger. So kann man auch ohne Kamera und USS einparken. Aber bitte nicht ernst nehmen :slight_smile: Ich musste nur dabei schmunzeln. Ich hatte beim Vorgängerauto teilweise auch „Phantompiepen“, wo ich wusste, dass da nichts sein kann (z.B. weil ich da gerade erst durchgefahren bin oder die Stelle im Spiegel sehe) und dann bin ich einfach vorsichtig durch das vermeintliche Hindernis gefahren, bis es nicht mehr gepiept hat.

Aber ein Assistent, der die Aufmerksamkeit vom Fahrer beim Einparken fördert, ist nun mal auch ein Einparkassistent. :man_shrugging:

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Weitere ‚heiße‘ Lösung: bei unklaren Umweltsituationen, insbesondere Einparken mit schlechter Sicht: Langsam fahren! Hilft enorm.
Ich habe schon oft im Leben beim Einparken andere Autos oder Gegenstände touchiert, ist seltsamerweise nie etwas passiert, weiß auch nicht, aber lag vielleicht an der Geschwindigkeit und meinen eigenen im Körper verbauen Sensoren :joy::joy:

Interessanter Ansatz und WOW was die können. WLAN Signale als Radar/Lidar Ersatz!

Habe das Paper mit Interesse gelesen. Leider für uns nicht anwendbar, weil uns die passende Hardware fehlt. Du brauchst einen WLAN Sender hinter (!) dem Hindernis und einem Empfänger im Auto.

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Hach. Schöner Post. :dove::sun_with_face:

Können den Pfad eigentlich erst einmal einfrieren und Deinen Beitrag oben pinnen.

Wenn’s dann was wirklich Neues gibt, gehts weiter.

Aber es ist auf der anderen Seite auch sinnvoll, wenn die Gemeinde hier ihre Frustration äußern kann.

Frei nach Musk: “Software is the future. Communication is the past.”

Der Twitter-CEO merkelt sich ganz gut durch, würde ich sagen.

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Den Spray den ein User empfohlen hat, ist wirklich gut, da ist die Kamera fast immer gut zu gebrauchen.

Soft GLACO Zero Mirror Coat

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THX, letzer OT-Exkurs: Wie hast du das aufgebracht? Vorher gereinigt, dann aufgesprüht, oder nur eingerieben? Nachpoliert, …?

Wir haben theoretisch die Option.
Gut der Sender hinter dem Hindernis müsste mit der Reflexion vom Signal vor dem Hindernis klarkommen, aber ich könnte mir vorstellen das sowas funktionieren kann…
Die wlan Antenne im Fahrzeug kann nur empfangen? Mich würde nicht wundern wenn man die auch anders nutzen könnte.
Allerdings ist dann der Spiegel wohl suboptimal?
Wie sieht es mit dem gestern oder vorgestern gezeigten Bild mit dem „Sender/Empfänger“ für Bluetooth aus?
Ist der vorne oder hinten? Da blauzahn ja eher für sehr kurze Distanz gedacht ist wäre das, wenn vorne platziert, zumindest ähnlich nutzbar….die Frage ist wie das Signal bei unterschiedlichen Materialien reagiert. Gibt’s da große Unterschiede in der Reflexion wenn man diese Wellen auf sagen wir mal Stein, Blech oder Kunststoff sendet?

Hat er sich bei VW angeschaut :wink:

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Ich habe da gerade mal das Kontaktformular bemüht.

Meine Frage war: Wann kommts?

Ich habe den Verweis auf FSD gemacht. Meine Schwägerin hat 2019 ein M3 damit gekauft und es vor Weihnachten wieder verkauft ohne das diese Funktion geliefert worden wäre. Daher habe ich meine Frage ergänzt warum ich davon ausgehen soll das dies bei der Einparkhilfe anders ist.

Bin dann angerufen worden. Ich hab selten so einen miserablen Kontakt mit einer Firma gehabt. Naja. Das Telefonat hätten sie sich besser sparen können. Wirkliche inhaltliche Infos die ich irgendwie wertvoll für hier halte gab es m.E. nicht.

Aber:
Wenn Tesla bei den USS sparen möchte dann bombardiert sie doch mit Fragen :slight_smile:
Ich denke ich schreib da jetzt mal 1x die Woche hin. Wäre doch gelacht wenn man die $114 nicht an Aufwand erzeugen kann.

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Hab das Zeug auch bestellt.
Reinigen, aufsprühen und trocknen lassen laut Anleitung.
Hab noch keine Langzeiterfahrung damit.

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Das bringt dich doch aber auch nicht weiter.
Im Gegenteil: Auch du hast ja Aufwand damit…

Wo kann man denn den aktuellen Entwicklungsstand erfahren? Mir wurde damals bei der Abholung Mitte Dezember gesagt, dass es ein Softwareupdate in den nächsten Wochen geben würde.
Ich habe ein Model 3 Performance mit FSD gekauft.

Nichts. Nichts ist darüber bekannt. Außer Mutmaßungen und Unwissen auf Clickbait Youtube Kanälen wirst du dazu nix finden. Die einzige Aussage, die ein Kunde von Tesla bekam, als er Anspruch geltend machen wollte war „Anfang 2023“.

Tesla sollte sich das Wort "Soon :tm: " rechtlich schützen lassen :stuck_out_tongue:
Wir sitzen alle im Selben Boot. Ich habe bisher auch von meinem Enhanced Autopilot nur den Spurwechsel gesehen.

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Doch, sieht bei mir fast täglich so aus. Das nennt sich da wo ich wohne Winter mit Regen, Schnee und Salz. Und täglich muss ich rückwärts mit so einer Kamera eine Einfahrt im dunkeln rauf fahren. Das geht zurzeit mit den USS und den beiden Seitenkameras so einigermassen. Ohne USS unvorstellbar (übrigens: manchmal sehe ich weniger als hier auf diesem Bild).

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Was ich noch hinzufügen wollte, aber bearbeiten im Slow Mode geht ja nicht…
(Warnung: Kleiner emotionaler Rant über meine Gedanken ahead :sweat_smile: )

Eigentlich clever gemacht von Tesla. Erst einen 9 Monate aufs Auto warten lassen, die Vorfreude auf ein Maximum steigen lassen, und dann 4 Tage vor Fertigungsdatum des Fahrzeuges die USS entfernen.
Klar, ich hätte stornieren können. Ein anderes Auto kaufen können. Selbst schuld. Aber an dem Punkt wollte ich einfach nur noch das Auto, egal was kommt. Dazu die Angst vor einer neuen Wartezeit bei einem anderen Hersteller, und die damit reduzierte Förderung… Ich denke es geht vielen hier so. Erst auf lange Sicht, nämlich je länger das USS Update auf sich warten lässt kommt man sich dann blöd vor.

Es fühlt sich als Kunde unglaublich unfair an, wenn man sieht wie Tesla sich nur noch auf Ihren feuchten Traum des FSD konzentriert und auslebt, während Europa links liegen gelassen wird als wäre es die Resterampe. Wie lange mussten wir um eine funktioniernde Fernlicht und Wischautomatik betteln? Nichtmal funktioniernde Schilderkennung gibt es hier.

Aber wenn Tesla so mit Europa und „nicht USS Kunden“ umspringt, bin ich mir sicher dass wir niemals eine Nachrüstung bekämen. Alleine die Tatsache, dass jenes geleakte Dokument von Tesla zur erneuten Anmeldung eines Radarsensoren eine große Passage enthielt, in der um „Stillschweigen“ bezüglich eines „potetiellen Rufschadens“ gebeten wird zeigt doch, dass der Kurs auf aussitzen und totschweigen steht.

Dieser Thread ist eher emotional als Sachlich. Daran bessern tue ich mit diesem Text auch nicht wirklich etwas. Das ist mir bewusst. Ich liebe mein Model 3. Es ist das tollste Auto was ich jemals fahren durfte. Ich musste jetzt schon die Jährlichen Kilometer hochsetzen lassen (nach gerade mal 1 Monat seit Auslieferung). Aber nicht wegen des Arbeitsweges oder anderen Umständen… Sondern weil ich es verdammt gerne fahre. Dies ist das erste mal in meinem Leben, dass ich ein Auto nicht als „Gebrauchsgegenstand“ ansehe.
Ich habe sehr viele kritische Blicke von Familie und Freunden, aber auch Neugier erfahren. Viele haben sich auf meine Mitfahrt eingelassen… Und einigen habe ich auch das thypsiche „Stammtisch Gelaber“ abstellen können, indem ich das Gegenteil ihnen bewiesen habe. Es ist jedes mal aufs neue ein Erlebnis, wenn ich der „Fahrer“ bin :D.

Umso frustrierender ist es dann natürlich, wenn der Hersteller deines Autos sich mit einem elementaren Baustein eines modernen „obere Mittelklasse“ Fahrzeuges absolut nicht mit Ruhm bekleckert und solche Praktiken an den Tag legt.
Ich hoffe inständig, dass Tesla in naher Zukunft beweist, dass Sie auch anders können und wollen. An eine vollständige, gleichwertige softwareseitige Lösung seitens USS glaube ich jedoch nicht. Dies macht für mich schon hardwaretechnisch keinen Sinn (keine Kamera die einem vor die Frontstoßstange guckt etc.)

Liebe Grüße,

Lucky

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Die interessante Wette hier ist doch: werden wir erster eine Lösung von Tesla präsentiert bekommen oder wird hier erster Teil 3 eröffnet in dem es sich immer noch um die gleichen Themen dreht wie in den ersten 200 Beiträgen von Teil 1.

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